wildes Pakistan, eine Bedrohung?

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29.04.09 13:20
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20752 Postings, 6217 Tage permanentwildes Pakistan, eine Bedrohung?

Mittwoch, 29. April 2009
Pakistanische AtomwaffenUS-Einheiten angeblich alarmiert


Angesichts der Gefahr einer Machtübernahme radikaler Islamisten in Pakistan bereiten die USA nach einem Bericht des "Canard enchaîné" für den Fall der Fälle die militärische Sicherung der pakistanischen Atomwaffen vor. Dafür ausgebildete Spezialeinheiten stünden auf dem Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean in Alarmbereitschaft, berichtet das Pariser Wochenblatt. U-Boote mit Marschflugkörpern lägen bereits unweit der pakistanischen Küste. Pakistan soll etwa 50 Atombomben besitzen.
 
"Wir erleben eine fortschreitende Talibanisierung Pakistans", erklärte ein Experte des französischen Militärgeheimdienstes DRM dem Blatt. Die Vorstellung einer Machtübernahme der Islamisten sei "nicht völlig absurd". Im Swat-Tal, wo bereits das islamische Recht Scharia gilt, hätten die Taliban der El Kaida Zuflucht angeboten. Im Lande entstünden "Mikroemirate der Scharia", und die Streitkräfte sowie der Geheimdienst ISI seien von den Islamisten infiltriert.
 
Armee übernimmt Kontrolle
 
Bei einer neuen Offensive gegen die Taliban übernahm die pakistanische Armee nach eigenen Angaben indes die Kontrolle über eine strategisch wichtige Stadt im Nordwesten des Landes. Wie das Militär mitteilte, landeten Soldaten an Bord von Hubschraubern in Dagar, der Hauptstadt des umkämpften Bezirks Buner. Bodentruppen hätten anschließend die Kontrolle über die 25.000-Einwohner-Stadt übernommen, sagte ein hochrangiger Offizier der Nachrichtenagentur AFP. An dem Einsatz waren den Angaben zufolge auch paramilitärische Grenztruppen beteiligt.
 
Nach massivem Druck aus den USA hatte die pakistanische Armee am Wochenende eine Offensive gegen vorrückende Taliban-Kämpfer in der Region Malakand begonnen. Das benachbarte Swat-Tal ist eine Hochburg der wiedererstarkten islamistischen Taliban. Im Februar hatten die Taliban mit der Regierung der Nordwest-Grenzprovinz (NWFP) einen Waffenstillstand ausgehandelt - im Gegenzug für die Erlaubnis zur Einführung des islamischen Rechts in der Region.
 
Am Dienstag startete die pakistanische Armee einen weiteren Vorstoß im Bezirk Buner, den die Taliban in der vergangenen Woche mehrere Tage besetzt hatten. Nach Armeeangaben drangen Bodentruppen mit Luftunterstützung in die Gegend ein, um die bis zu 500 verbleibenden Rebellen zu vertreiben. Bewaffnete Talibankämpfer aus dem Swat-Tal hatten in Buner Kontrollpunkte errichtet und Moscheen besetzt, ehe sie am vergangenen Freitag wieder mit dem Rückzug begannen. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind bis zu eine Million Menschen vor den Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Taliban auf der Flucht.

n-tv

 

29.04.09 13:31

3673 Postings, 4758 Tage cicco...Pakistan ist das Ideale Angriffziel....

...denn das iran problem wird werbal gelöst...  

10.05.09 11:56
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20752 Postings, 6217 Tage permanent500.000 Pakistaner fliehen

Sonntag, 10. Mai 2009
500.000 Pakistaner fliehen
Ausgangssperre gelockert

Die pakistanischen Behörden haben im heftig umkämpften Swat-Tal vorübergehend die Ausgangssperre gelockert und die Zivilbevölkerung zur Flucht aus der Region aufgerufen. Nach offiziellen Angaben gilt die Unterbrechung der Ausgangssperre bis zum frühen Abend (Ortszeit).

Pakistanische Medien berichteten, Tausende verängstigte Menschen versuchten, aus der Region im Nordwesten des Landes zu entkommen. Unterdessen setzten Regierungstruppen nach eigenen Angaben die Angriffe gegen die radikal-islamischen Taliban im Swat-Tal fort.

Stellungen der Taliban beschossen

In Mingora, der Hauptstadt des Swat-Distrikts, seien mehrere Stellungen der Aufständischen mit Kampfhubschraubern und Artillerie beschossen worden, hieß es. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Armee hatte vor knapp einer Woche eine Offensive gegen die Taliban in Swat begonnen, bei der nach Militärangaben bislang mehr als 200 Aufständische getötet wurden. Zuvor waren Soldaten bereits in den Nachbardistrikten Buner und Dir gegen die Taliban vorgegangen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind rund eine halbe Million Menschen vor den jüngsten Kämpfen im Swat-Tal auf der Flucht. Etwa 200.000 davon hätten bislang sichere Gebiete erreicht und seien in Flüchtlingslagern oder bei Verwandten untergekommen.

Bei einem weiteren Gefecht im halbautonomen Stammesgebiet Mohmand kamen 26 Taliban-Kämpfer ums Leben. Wie ein Armeesprecher mitteilte, hatten die Aufständischen in der Nacht einen Stützpunkt der Grenztruppen angegriffen. Bei dem Schusswechsel nahe der afghanischen Grenze seien auch zehn Soldaten verletzt worden, hieß es.

dpa  

10.05.09 12:40
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29411 Postings, 5023 Tage 14051948KibbuzimVielleicht hätten die USA doch besser alles

daran gesetzt sie pakistanischen Atomwaffen mittels des PAL Systems zu schützen,statt nur hunderte von Milliarden zur Stütze des Regimes zu überweisen
Brenzlige Situation,nicht erst seit gestern,aber schön zu sehen,daß wenigstens einer seinen Blick in die Richtung der global größten Gefahrenquelle gerichtet hat.

Keep on watching
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