werden in Frankreich bald wieder Autos brennen?

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neuester Beitrag: 25.02.06 11:16
eröffnet am: 23.02.06 15:17 von: Bankerslast Anzahl Beiträge: 14
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23.02.06 15:17
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6506 Postings, 6980 Tage Bankerslastwerden in Frankreich bald wieder Autos brennen?

"Er war von Anfang an verurteilt"

Der brutale Foltermord an einem entführten jüdischen Handy-Verkäufer hat sich für die jüdische Gemeinschaft in Frankreich zu einem schweren Trauma entwickelt. Der 23-jährige Ilan Halimi war von einer Pariser Vorstadtbande, zu der auch Einwanderer aus moslemischen Ländern gehörten, entführt worden, um von seiner Familie Lösegeld zu erpressen. In den drei Wochen in den Händen der Bande wurde er brutal gefoltert und starb daraufhin an seinen Verletzungen.

Viele Juden fühlen sich nicht mehr sicher
Schon seit Jahren beklagen die Vertreter der jüdischen Gemeinde, dass Antisemitismus in Frankreich nicht wirksam bekämpft wird - auch wenn noch unklar ist, in welchem Ausmaß dies bei der Ermordung Halimis wirklich eine Rolle spielte. Doch viele Religionsangehörige fühlen sich in Frankreich nicht mehr sicher, wo inzwischen zehn Mal so viele Moslems leben wie Juden. Die Zahl der Auswanderungswilligen steigt.

In den Händen von "Barbaren"
Drei Wochen lang hatte eine Bande mit dem selbst gewählten Namen "Barbaren" Halimi gefangen gehalten und gequält. Gefesselt und geknebelt luden sie ihn am 13. Februar nackt an einem Bahndamm ab. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft konnte zunächst kein antisemitisches Motiv erkennen und ging von schlichter Geldgier aus.

Das alte Vorurteil vom "reichen Juden"
Doch Untersuchungsrichterin Corinne Goetzmann nahm nun das erschwerende Tatbestandsmerkmal Antisemitismus auf. Sie stützt sich auf Aussagen von Gang-Mitgliedern, wonach Ilan entführt wurde, weil "Juden Geld haben". Ein Mitläufer sagte aus, er habe gehört, dass einer der Beteiligten eine Zigarette auf Ilans Stirn ausdrückte, weil dieser Jude war. Der Betroffene gibt die Tat zu, leugnet aber ein antisemitisches Motiv.

Chirac sichert lückenlose Aufklärung zu
Für Halimis Mutter gibt es daran keinen Zweifel. "Der Ausgang der Entführung wäre ein anderer gewesen, wenn Ilan nicht Jude gewesen wäre", sagt Ruth Halimi. "Er war von Anfang an verurteilt." Staatspräsident Jacques Chirac sicherte ihr am Dienstagabend eine lückenlose Aufklärung zu. Für ihn stellt sich allerdings noch die Frage, ob Ilans Ermordung tatsächlich ein antisemitischer Akt gewesen ist.

Vorsichtige Reaktion jüdischer Experten
"Zu sagen, dass die Juden reich sind, mehr finanzielle Mittel haben, ist eine antisemitische Behauptung", sagt der Vorsitzende des Zentralrates der französischen Juden (Crif), Roger Cukierman, der zunächst sehr vorsichtig gewesen war, um die Stimmung nicht anzuheizen. Weiter geht der Direktor für internationale Beziehungen im Simon-Wiesenthal-Zentrum, Shimon Samuels: Es sei klar, dass hinter dem Verbrechen "islamistischer Antisemitismus" stehe.

Sprengstoff für die französische Gesellschaft
Moslems gegen Juden - diese Konstellation könnte zu Sprengstoff für die französische Gesellschaft werden: Seit Jahren sehen die in Frankreich lebenden Juden die Zahl der Moslems ansteigen. Weit über fünf Millionen leben inzwischen im Land; ihnen stehen gut eine halbe Millionen Juden gegenüber. Schon nach einer Welle antisemitischer Übergriffe vor zwei Jahren hatte der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon gesagt, Frankreich sei wegen des hohen Anteils von Moslems kein sicherer Ort für Juden und zur sofortigen Auswanderung aufgerufen. 2005 ging die Zahl der antisemitisch motivierten Übergriffe und Straftaten dann stark zurück. Nun befürchten viele, dass sich der Trend wieder wenden könnte.

Viele Juden wollen auswandern
Einige Juden wollen das nicht abwarten. Er habe sich jetzt endgültig entschlossen, auszuwandern, sagt der 34-Jährige Informatiker Franck. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinden in der Hauptstadtregion Ile-de-France, André Benayoun, stellt schon seit mehreren Jahren eine stetig wachsende Zahl von Familien fest, die nach Israel wollten. Die Juden fühlten sich in der französischen Gesellschaft nicht mehr akzeptiert, während Fundamentalisten und Extremisten nicht daran gehindert würden, sich niederzulassen, sagt er.

"Auge um Auge, Zahn um Zahn"
Doch es gibt auch andere Reaktionen: "Wir müssen handeln: Auge um Auge, Zahn um Zahn", sagt der 24-jährige Jude Yonathan. "Den Arabern" könne nicht mehr über den Weg getraut werden. Damit die Stimmung nicht weiter eskaliert, haben jüdische und Anti-Rassismus-Organisationen am Sonntag zu einer Großdemonstration in Paris aufgerufen.

Rektor der Pariser Moschee: "eine schändliche und barbarische Tat"
Der Rektor der Pariser Moschee, Dalil Boubakeur, zeigte sich entsetzt über den grausamen Foltermord an Halimi. Dies sei "eine schändliche und barbarische Tat" gewesen, sagte Boubakeur, der als Präsident des französischen Islamrats (CFCM) wichtigster Vertreter der über fünf Millionen Moslems in Frankreich ist. Er sprach der Familie sein Mitgefühl und seine Solidarität aus. "Wir verurteilen dieses Verbrechen mit größter Entschlossenheit, und dies um so mehr, als nun mögliche antisemitische Motive in den Raum gestellt werden."

t-online  

23.02.06 15:37
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3007 Postings, 7724 Tage Go2BedAutos brennen in Frankreich immer.

Davon wird in den Nachrichten aber nichts erzählt, weil das seit Jahren "normal" ist.

Wegen der Ermordung wird es aber keine Welle der Gewalt geben. Anders wäre es gewesen, wenn ein Moslem so brutal hingerichtet oder bei einem Überfall von der Polizei erschossen worden wäre.

 

23.02.06 15:45

4572 Postings, 6013 Tage pinkie12345Da wird wieder Hass durch die

Medien geschürt....Es wird von einem Ermordeten Juden gesprochen... Der Glaube wird  wieder  den Vordergrund gerückt...  

23.02.06 15:50

6506 Postings, 6980 Tage Bankerslastpinkie, Hass durch die Medien?

Die Medien sinds. Täter waren ohne Hass? Hmm interessant...  

23.02.06 16:02

3007 Postings, 7724 Tage Go2BedQuatsch, pinkie.

Zu Anfang wurde in den Nachrichten nicht einmal gesagt, daß es sich um einen Juden handelte. Danach wurde mehrmals behauptet, die Ermittler sähen keinen antisemitischen Hintergrund.  

23.02.06 19:37

6506 Postings, 6980 Tage BankerslastEuropa hat die Krise

Die Multikulti-Utopisten haben eine Identitätskrise und breite Verunsicherung auf dem Kontinent verursacht. Das wiederum ermutigt natürliche die Moslems in der islamischen Welt und in Europa zu allerhand herausfordernden Handlungen.

Damit ist die Grundlage von permanenten Auseinandersetzungen gelegt, die schwelenden Rassen- und Religionskonflikte werden immer heftiger und in immer kürzeren Intervallen aufflammen.  

23.02.06 19:47

1399 Postings, 5775 Tage BettlerIch hatte auch mal so'n scheiss Citroen

Ist mir auf der A3 voll abgefackelt!  

23.02.06 19:48

1287 Postings, 6184 Tage Tobberdie kurbeln aber so ihre wirtschaft an ...

ständig brennen auto ... renault wird sich freuen
die strasse darunter verbrennt gleich mit ... viele neue arbeitsplätze
die müllcontainer brennen auch ... neues müllcontainerwerk
die motovs müssen ja auch betankt werden ... da freuen sich die tankstellen ...
die polizei muss mehr personal einstellen ...

und so weiter

der tobber  

23.02.06 19:54

6506 Postings, 6980 Tage Bankerslastwir in Deutschland bleiben da natürlich verschont

uns kann da überhaupt nichts passieren.  

23.02.06 20:09

1399 Postings, 5775 Tage BettlerNe Ne, glaub ich nich

Das hat man ja bei der Vogelgrippe gesehen.
Das Flugverbot für infizierte Vögels über Norddeutschland wurde nicht eingehalten!  

23.02.06 20:19

457 Postings, 6087 Tage betabetaMeine TOLERANZ hört genau dort AUF,

wo ICH mich in MEINER
eigenen FREIHEIT,
und in meinen GRUNDRECHTEN
EINGESCHRÄNKT fühle,
wenn ICH mir von LEUTEN
etw. VORSCHREIBEN lassen soll,
die NICHT einmal unsere GRUNDRECHTE,
und unser WERTEVORSTELLUNGEN
akzeptieren.
Da ist ENDE Gelände!

Holland und 'van Gogh'
waren der ANFANG,
DÄNEMARK das Zwischen'SPIEL'
WIE geht es WEITER?

HOFFEN wir ALLE,
daß die VERNUNFT siegt,
sonst wird es BÖSE enden!

=================================

Den FOLTERMÖRDERN von Ilan Halimi,
ist HIERMIT die PEST
an den HALS gewunschen.

Ich BIN für
AUGE um AUGE, ZAHN um ZAHN.

 

23.02.06 20:52

1399 Postings, 5775 Tage BettlerGibt es überhaupt so etwas ähnliches wie Vernunft

in einer Religion?
Vor ca. 1100 Jahren gab es den ersten Kreuzzug.
Hannibal kam danach auch schon mal mit Elefanten über die Alpen.
Für mich absolut unvernünftig! Überlegt mal, jeden Tach über Monate auf so'n Gaul oder Elefanten sitzen, wenn man einen hatte. Biste endlich da, bekommste einen rüber und mußt mit blutenden Wunden den gleichen Weg wieder nach Hause.
Heutzutage geht das natürlich ein wenig schneller, da kann man innerhalb von Stunden eine Bombe in der Londoner U-Bahn legen, oder innerhalb von ein paar Tagen ein Regime absetzen, dass vorher halbwegs funktioniert hat.
Irgend etwas hat Allah oder Gott falsch gemacht, es könnte eine so schöne Welt sein!
Ich z.B würde mir gern mal den Irak anschauen, ohne Angst und Vorbehalte!    

23.02.06 21:44

1399 Postings, 5775 Tage BettlerIch habe noch etwas vergessen

Meine Frau ist blond, natürlich nur Haarmäßig und sie hätte bestimmt etwas dagegen für so'n Visit in einen Teppich eingerollt zu werden!  

25.02.06 11:16

6506 Postings, 6980 Tage BankerslastFrankreich rückt zusammen!

Könnte man sich diese Solidarität auch in Deutschland vorstellen?


Notiz aus Tageszeitung:
Schon oft ist weltweit die wachsende Brutalität von Verbrechen beklagt worden. Eine zwölfköpfige ?Bande der Barbaren? aus einer Pariser Vorstadt quälte einen jungen Juden zu Tode - 21 Tage lang und zugleich im Kontakt mit dessen Familie, die mit der antisemitischen Hassforderung, ?die Juden sind ja steinreich und können zahlen!?, um 450 000 Euro erpresst werden sollte.

Angesichts der furchtbaren Tat rücken die Franzosen zusammen wie selten. Zu einer Trauerstunde in der Großen Synagoge von Paris wurden neben Präsident Chirac alle Religionen eingeladen. Am Sonntag geht ein Schweigemarsch durch Paris. Es hieß in Frankreich schon immer, Antisemitismus und Rassismus würden mit aller Macht bestraft. Die Folter-Bande findet mit Sicherheit keine milden Richter. In Erinnerung ist noch die Schändung des jüdischen Friedhofs von Carpentras 1990, nach dem über eine Million Menschen gegen den Antisemitismus demonstrierten.

soweit das Zitat.
24.02.2006 00:00  

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