weh tuts ihm bestimmt nicht! Trotzdem, nobel Bill

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eröffnet am: 31.10.05 09:25 von: daxbunny Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 31.10.05 10:31 von: Kalli2003 Leser gesamt: 294
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31.10.05 09:25
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13451 Postings, 7226 Tage daxbunnyweh tuts ihm bestimmt nicht! Trotzdem, nobel Bill

Bill Gates spendet 258,3 Millionen Dollar für Kampf gegen Malaria
Drei internationale Projekte für die Dauer von fünf Jahren unterstützt

<!--PTE:ORT-->Seattle (pte/31.10.2005/09:20) - Microsoft Milliardär Bill Gates hat insgesamt 258,3 Millionen Dollar für den weltweiten Kamp gegen Malaria zur Verfügung gestellt. Die Bill and Melinda Gates Foundation http://www.gatesfoundation.org unterstützt damit drei internationale Projekte für die Dauer von fünf Jahren. Das Projekt der Liverpool School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.liv.ac.uk/lstm/index.htm wird Möglichkeiten zur Kontrolle der Krankheit verbreitenden Moskitos untersuchen. Weitere Projekte werden nach neuen Medikamenten gegen Malaria und für die Umwelt sicheren Insektiziden suchen. Bill Gates erklärte, bei Malaria handle es sich um eine vergessene Epidemie. "Millionen von Kindern sind gestorben, weil sie nicht durch ein mit Insektiziden behandeltes Moskitonetz geschützt waren oder keine entsprechende Behandlung erhielten."

Das Innovative Vector Control Consortium (IVCC) wird seine Mittel für die Entwicklung von sichereren, wirksameren und langlebigeren Insektiziden einsetzen. Zusätzlich wird es verbesserte Moskitonetze und andere mit Insektiziden behandelte Materialien entwickeln und die Gesundheitsbehörden bei der Anwendung unterstützen. Die Malaria Vaccine Initiative (MVI) führt in Mosambik Tests mit einem Malariaimpfstoff von GlaxoSmithKline durch. Dieser Impfstoff scheint Kleinkindern einen teilweisen Schutz zu ermöglichen und damit das Risiko einer schweren Erkrankung um 58 Prozent zu verringern. Es wird gehofft, dass der Impfstoff nach weiteren groß angelegten Tests mit mehr als 10.000 Kindern bis zum Jahr 2011 in das Immunisierungsprogramm der afrikanischen Staaten aufgenommen werden kann. Zuvor ist jedoch sicherzustellen, dass die gemeinsame Verabreichung mit anderen Impfstoffen unbedenklich ist. Die MVI erhält für dieses Projekt 107,6 Millionen Dollar.

Der Medicines for Malaria Venture (MMV) werden 100 Millionen Dollar für die Entwicklung neuer Medikamente zur Verfügung gestellt. Diese Medikamente sollen geringere Kosten verursachen und für den Einsatz in ärmeren Ländern geeignet sein. Chris Hentschel von MMV erklärte, dass derzeit 20 viel versprechende Präparate entwickelt würden. Sechs würden derzeit bereits in klinischen Tests überprüft. Hentschel erklärte, dass die Resistenz gegen das derzeit häufig eingesetzte Medikament Chloroquin in Afrika bereits bei 80 Prozent liege. Neuere auf Artemisinin basierte Medikamentenkombinationen stünden vielfach nicht in ausreichender Menge zur Verfügung und seien zudem teuer. "Unser Ziel ist es, eine Reihe von wirksamen Medikamenten zu entwickeln, die einen Dollar oder weniger pro behandelter Person kosten." Die Malaria R&D Alliance schätzt, dass jährlich 3,2 Milliarden Dollar investiert werden müssen, um die Anzahl der Todesfälle bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Im vergangenen Jahr wurden 323 Millionen Dollar in die Malariaforschung investiert. Diese Summe entspricht laut BBC weniger als einem Drittel eines Prozents der weltweiten Ausgaben für die Forschung im Gesundheitsbereich.

 

31.10.05 09:38
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1443 Postings, 5409 Tage HardstylisterBill ist einer der groszügigsten Menschen der Welt

ich hab mal gelesen, dass nach seinem Tod seine Tochter ein paar hundert Millionen bekommt und der Rest unterschiedlichen Stiftungen zu Gute kommt. Geiler Typ, könnten sich fast alle Menschen mal ein Beispiel dran nehmen!  

31.10.05 09:59

13393 Postings, 6064 Tage danjelshakeJo, das hab ich auch gelesen...

99% seines vermögens wollte er (eigentlich) schon zu seinem 50. spenden.

mfg ds  

31.10.05 10:31

58960 Postings, 6348 Tage Kalli2003High-Tech-Ikone Bill Gates wurde 50

High-Tech-Ikone Bill Gates wird 50
ERSTELLT 28.10.05, 13:59h

Washington, 27. Oktober (AFP) - Mit seinem jungenhaften Grinsen, seiner runden Brille und oft legeren Kleidung sieht er immer noch ein bisschen aus wie der Student, als der er vor drei Jahrzehnten seine beispiellose Karriere begann. An diesem Freitag wird Bill Gates fünfzig - gerade einmal fünfzig, lässt sich sagen, denn schon seit Jahren ist der Microsoft-Gründer nicht nur der reichste Mann der Welt, sondern auch eine der einflussreichsten Persönlichkeiten auf diesem Globus. Mit seinem Betriebssystem Windows hat er die Computerwelt erobert - und ist so bereits in den Rang einer Ikone des High-Tech-Zeitalters aufgestiegen.

Junge Computerfreaks rund um die Welt fühlen sich von Gates' Erfolgsstory inspiriert. Schon früh entdeckte er seine Passion für das Programmieren - an einer Privatschule im US-Westküstenstaat Washington erlernte der ebenso hochbegabte wie eigenwillige Sohn eines Anwalts und einer Lehrerin die Computersprache BASIC, die er rasch meisterhaft beherrschte. Und schon mit 17 machte er mit seiner Leidenschaft erstmals Geld - ein zusammen mit Freunden erfundenes Programm zur Erstellung des Stundenplans wurde für 4200 Dollar an die eigene Schule verkauft.

Während des Studiums an der Eliteunversität Harvard entwickelte Gates dann mit seinem Schulfreund Paul Allen eine Software für den Heimcomputer Altair 8800 - dies war der Durchbruch. Gates schmiss das Studium hin, um sich ganz der Führung seiner frisch gegründeten Firma Microsoft zu widmen. Und wenige Jahre danach gelang ihm der große Coup, als er IBM das Betriebssystem MS-DOS lieferte. Schon mit 31 Jahren wurde Gates so zum reichsten Mann der USA. In den Folgejahren entwickelte Microsoft dann für das rasch expandierende PC-Business immer nutzerfreundlichere Betriebssysteme - Windows 3.0 von 1990 wurde 60 Millionen Mal verkauft. Heute operieren mehr als 90 Prozent aller PCs und Laptops weltweit mit dem System aus dem Hause Gates.

Die Legende ist allerdings nicht unumstritten. So verpennte Gates den Internetboom - weshalb die kleine Firma Netscape mit ihrem Browser vorpreschen konnte. Gates konterte, indem er den eigenen Browser kostenlos anbot und zudem in Windows 95 integrieren ließ. Damit begann der "Browser-Krieg", denn Microsoft wurde vorgeworfen, seine Monopolstellung zu missbrauchen. Der jahrelange Rechtsstreit mit den US-Behörden endete, ohne dass Microsoft seinen Browser von Windows entkoppeln musste. Und Gates setzt seither seine Politik fort, möglichst viele Produkte in Windows zu bündeln. Allerdings steht er dabei unter verschärfter Beobachtung der Behörden und Gerichte: So wurde Microsoft im vergangenen Jahr in der EU dazu verpflichtet, Windows XP in einer abgespeckten Version ohne Media Player anzubieten.

Gates sieht sich zudem gleich an mehreren Fronten mit einer erstarkten Konkurrenz konfrontiert. Die derzeitigen Superstars der Branche sind Google, das weit über den Markt der Suchmaschinen hinaus expandieren will und sich bereits mit dem alten Microsoft-Rivalen Sun Microsystems verbündet hat, sowie Apple, das sein Kultprodukt iPod nun auch mit einem Videospieler ausgestattet hat. Und zugleich wird das Linux-Betriebssystem, das in der offenen Zusammenarbeit von Software-Experten rund um den Globus fortentwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt wird, von immer mehr Unternehmen und Behörden als Alternative zu Windows entdeckt.

Gates weiß deshalb, dass er sich auf den Erfolgen der Vergangenheit nicht ausruhen kann: "Wenn du nicht aufpasst, bist Du weg vom Fenster", sagt er. Und er verspricht, im nächsten Jahr eine stark verbesserte Suchmaschine herauszubringen. Die für die zweite Jahreshälfte 2006 geplante neue Windows-Version "Vista" soll sich unter anderem durch effizienteren Schutz vor Viren, Würmern und Spyware auszeichnen.

Gates will aber nicht nur als High-Tech-Pionier, sondern auch als Wohltäter in die Geschichte eingehen. Über die mit seiner Frau Melinda gegründete Stiftung hat er bereits Milliarden aus einem Privatvermögen unter anderem in Stipendien für sozial benachteiligte Studenten sowie den Kampf gegen Aids, Malaria oder Tuberkulose fließen lassen. Bis zu seinem Tod will Gates 95 Prozent seines Vermögens spenden - es beträgt derzeit über 50 Milliarden Dollar.


So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

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