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neuester Beitrag: 27.08.05 14:35
eröffnet am: 27.08.05 14:31 von: moya Anzahl Beiträge: 3
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27.08.05 14:31

890283 Postings, 6087 Tage moyaweekly-Newsletter

Editorial
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrte Leser,

der Ölpreis hat sich in den letzten Tagen zum erwarteten Spielverderber entwickelt. Die Aktienindices ächzen unter rekordverdächtigen Barrel-Preisen. Nach dem Ende der Quartalsberichtssaison fehlt es zudem an positiven Impulsen. So ist es kaum verwunderlich, dass man sich an den Börsen derzeit bedeckt hält.

Von konjunktureller Seite gibt es gegenwärtig auch nur widersprüchliche Signale. Aus deutscher Sicht standen am Dienstag der ZEW-Indikator und am gestrigen Donnerstag der ifo-Geschäftsklimaindex im Fokus der Marktteilnehmer. Während der ZEW-Indikator positiv überraschen konnte, enttäuschte der ifo-Geschäftsklimaindex. Da es auch aus den USA keine nennenswerten Impulse gab, blieb der Handel in den vergangenen Tagen von Konsolidierungstendenzen geprägt. Aller Voraussicht nach werden die Märkte auch in den kommenden Tagen seitwärts gehen. Dennoch gilt: An schwachen Tagen kann mit dem Aufbau von Long-Positionen begonnen werden, denn im mittelfristigen und erst recht im langfristigen Zeitfenster liegen die weitaus größeren Chancen auf der Long-Seite.   Dax
wallstreet-online.de
Unter konjunkturellen Aspekten war die Veröffentlichung des ZEW-Indikators von Interesse. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragte wieder fast 300 Finanzexperten zu ihren mittelfristigen Kapitalmarkt- und Konjunkturerwartungen für Deutschland. Der Index der Konjunkturerwartungen erhöhte sich demnach von 37,0 Punkten im Juli auf 50,0 Punkte im August 2005 und steht damit klar über seinem historischen Mittelwert von 34,3 Punkten. Enttäuschung dagegen beim ifo-Geschäftsklima-Index. Hier äußerten sich die befragten Unternehmen skeptisch. In Gesamtdeutschland ging der entsprechende Index im August auf 94,6 Punkte zurück, nach 95,0 Punkten im Vormonat und 95,3 Punkten im August 2004. Unter dem Druck des hohen Ölpreises konnte der Dax die 5.000erMArke nie ernsthaft in Gefahr bringen. Wichtig ist nun die Verteidigung der Zone 4830/4850 Pkt. Zunächst weiter seitwärts! 
 TecDax
wallstreet-online.de
Auch dem TecDax fehlte in den vergangenen Handelstagen die nötige Kraft, eine Gegenbewegung zu starten. So oszillierte der Index zuletzt um seine Horizontalunterstützung bei 580 Punkten. Für Gesprächsstoff sorgte Mobilcom. Das Unternehmen verkündete, dass die eigenen Aktionäre der Verschmelzung mit der Internettochter freenet.de zugestimmt haben. Im TecDAX hätte die geplante Mobilcom-Freenet AG dann die größte Gewichtung. Der Index ist seitwärts aus seinem Aufwärtstrend herausgelaufen. Damit besteht die Gefahr, dass sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzt. Durchbricht der Index doch noch die 580er Marke, steht die Unterstützung bei 550 Punkten zur Disposition. Wir erwarten in den kommenden Tagen dennoch nur einen seitwärts tendierenden Index. 

 Dow Jones Industrial
wallstreet-online.de
Der Dow Jones musste am Mittwoch die überaus schwachen Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter verkraften. So verringerte sich die Zahl der Bestellungen binnen Monatsfrist um 4,9 %. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich ein Minus von 1,5% bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren erwartet. Dies stellt gleichzeitig den ersten Rückgang seit vier Monaten dar. Zudem wurde für Juni der Zuwachs von vorläufig 2,8 auf 1,9% nach unten revidiert. Die Auftragsentwicklung langlebiger Güter dient als Signal für die Investitionsneigung der Unternehmen. Der Dow Jones durchbrach daraufhin seine Unterstützung bei 10.500 USD. Somit steht nun die Marke von 10.400 USD zur Disposition. Hier verläuft zudem der kurzfristige Aufwärtstrend. Wir erwarten aber, dass der Bereich halten wird und sind für die nächsten Handelstage vorsichtig optimistisch.

 Nasdaq Composite
wallstreet-online.de
Für Aufsehen sorgte Intel an der Nasdaq. Der Chip-Hersteller Intel Corp. wird einen Vorstoß in der Unterhaltungselektronikbranche starten und hierzu eine neue Marke für Konsumelektronik vorstellen. Intel plant mit der neuen Marke die Marktführer Philips, Panasonic und Sony & Co. anzugreifen. Die Aktie reagierte zumindest positiv auf den neuen Plan. Der Gesamtmarkt präsentierte sich in den vergangenen Handelstagen robust und pendelte innerhalb einer engen Handelsspanne seitwärts. Hierbei erwies sich die Marke von 2.130 USD bislang als tragfähige Unterstützung. Auf weiteren Support trifft der Index im Bereich 2.100/2.050 USD. Nach oben hin ist er zunächst auf 2.200 USD limitiert. 

 Brent Crude Oil
wallstreet-online.de
Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle von den Problemen in diversen Raffinerien verschiedener Öl-Multis, die am Markt die Angst vor Lieferengpässen - gerade bei Destillaten - schürten. Immerhin konnte wieder einige Raffinerien in Betrieb genommen werden. Allerdings bleibt die Situation hier weiterhin angespannt. Und der nächste Hurrikan kommt bestimmt und könnte die aktuell fragile Lage bei den Raffineriekapazitäten weiter verschärfen. Stichwort: "angespannte Lage". Wir kommen auch in dieser Ausgabe nicht umhin, auf die kritische Situation im Nahen Osten und dem Iran hinzuweisen. Zuletzt schürten Raketenangriffe auf US-Marineschiffe erneut die Terrorangst. Die Lage im Irak bleibt unverändert unübersichtlich und in Saudi Arabien gärt es auch gewaltig. Darüber hinaus wird der Ton im Streit um das Atomprogramm des Irans immer schärfer. Trotz der zurückliegenden Rallye bleiben wir daher weiterhin "bullisch" für den Ölmarkt. Das Aufwärtsmomentum ist weiterhin vorhanden! . Jede Schwächephase wird sofort zum Aufbau von Positionen genutzt. Die bestimmende Gemengelage aus politischen und fundamentalen Nachrichten wird uns auch weiterhin erhalten bleiben, so dass wir das nächste Kursziel bei 70 USD sehen. 
 Euro/USD
wallstreet-online.de
Im Chart bildet sich derzeit ein Aufwärtstrendkanal aus. Die Begrenzungslinien verlaufen gegenwärtig bei 1,219 und 1,258 USD. Ohne Zweifel war der Verlust der Unterstützungszone 1,23/ 1,226 USD ein herber Rückschlag für den Euro. Theoretisch hatte sich damit weiteres Abwärtspotential bis auf 1,20 USD eröffnet. Dennoch gelang dem Euro bereits oberhalb von 1,21 USD die Trendwende und die anschließende Rückkehr über die Zone 1,23/ 1,226 USD. Begünstigt wurde der jüngste Aufwärtsimpuls durch die schwachen US-Konjunkturdaten und hier waren es insbesondere die schwachen Juli-Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter, die den Greenback unter Druck brachten. Zunächst sehen wir für den Euro weiteres Aufwärtspotential (1,25 USD). 

 USD/JPY
wallstreet-online.de
Von Seiten der Konjunktur gab es für den Japanischen Yen in den letzten Handelstagen keine neuen Impulse. Er profitiert dennoch weiterhin von der positiven Stimmung in der japanischen Wirtschaft. In der letzten Ausgabe wiesen wir auf die sich abzeichnende Top-Bildung im USD/JPY-Verhältnis hin. Diese nimmt weiter Kontur an. Der USD musste seine Unterstützungen bei 111 und 110 JPY aufgeben. Allerdings verteidigte er seinen massiven Support bei 109 JPY. Die im Zuge der veröffentlichten US-Erzeuger- und Verbraucherpreise aufgekommenen Zinsängste in den USA verhalfen dem Greenback zu einem vorübergehenden Comeback in Richtung 111 JPY. Die bereits angesprochenen Daten zu den Auftragseingängen setzten den Greenback allerdings erneut unter Druck. Wir erwarten daher den Test der 109er Marke. Die Markttechnik präferiert ebenfalls einen weiterhin schwächer gehenden USD, so dass es für ihn durchaus auch auf 108 JPY heruntergehen könnte

 Ausblick auf die kommende Handelswoche
In der kommenden Handelswoche tagen die Zentralbanken. Am Dienstag veröffentlicht der Offenmarktausschuss (FOMC) der FED sein Sitzungsprotokoll. Am Donnerstag folgte die EZB mit ihrer Ratssitzung. Mit Überraschungen ist nicht zu rechnen. Darüber hinaus gibt es wieder zahlreiche Konjunkturdaten. So werden beispielsweise am Dienstag die Daten zu den Industrieaufträgen für Juli und zum Verbrauchervertrauen für August (Conference Board) in den USA veröffentlicht. Es folgen am Mittwoch der Chicagoer Einkaufsmanagerindex für August und am Donnerstag der ISM-Index (August) für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe in den USA. Ebenfalls am Donnerstag wird der wichtige Einkaufsmanagerindex für die Eurozone bekannt gegeben. Den Höhepunkt bildet jedoch der US-Arbeitsmarktbericht für August, der am Freitag mit großer Spannung erwartet wird. 

Gruß Moya

 

27.08.05 14:33

890283 Postings, 6087 Tage moyaGroßkonzerne bauen weiter Stellen ab

Großkonzerne bauen in Deutschland weiter Beschäftigung ab (EuramS)

Trotz steigender Gewinne haben DAX-Firmen knapp 30.000 Mitarbeiter weniger.
München. Trotz deutlich gestiegener Gewinne geht der Beschäftigungsabbau bei den großen börsennotierten Unternehmen in Deutschland weiter. Laut einer Umfrage von EURO am Sonntag (E-Tag: 28. August 2005) unter den 30 DAX-Firmen sank die Zahl der im Inland beschäftigten Mitarbeiter im 1. Halbjahr 2005 um 27.300 auf 1,66 Millionen. Das ist ein Minus von 1,6 Prozent. Unter anderemmeldete Siemens einen Rückgang um 4.000 auf 160.000 Beschäftigte,ThyssenKrupp einen Rückgang um knapp 2.500 auf 86.082 Mitarbeiter. DieMehrheit der DAX-Firmen begründete die sinkenden Zahlen unter anderem mit dem Ziel, die Profitabilität zu erhöhen. Darüber hinaus sei der Verkauf von Firmenteilen an andere Unternehmen ein weiterer Grund für schrumpfende Belegschaften. Deutlich positiver ist das Bild dagegen im Ausland. Wie EURO am Sonntag weiter berichtet, beschäftigten die DAX-Konzerne Ende Juni insgesamt 1,98 Millionen Mitar! beiter außerhalb Deutschlands. Das waren 50.900 oder 2,6 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Gruß Moya

 

27.08.05 14:35

890283 Postings, 6087 Tage moyaMärkte gehen mit Kursabschlägen ins Wochenende

Wall Street-Schluss: Märkte gehen mit Kursabschlägen ins Wochenende

Die amerikanischen Leitbörsen mussten am letzten Handelstag der Woche Kursabschläge hinnehmen. Mit für den bisherigen schwachen Handelsverlauf der heutigen Sitzung verantwortlich waren die enttäuschend ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Die mahnenden Worte des US-Notenbankchefs Alan Greenspan sorgten ebenfalls für schlechte Stimmung.
In einem ansonsten recht nachrichtenarmen Umfeld zog insbesondere die deutliche Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms bei Hewlett-Packard die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Der Technologiekonzern hatte am Donnerstag nach Börsenschluss sein Rückkaufprogramm um 4 Mrd. Dollar aufgestockt, wobei sich die Aktie trotz schwachem Umfeld in der Pluszone behaupten konnte. Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von Precision Castparts, nachdem der Konzern die Übernahme der auf die Produktion von Nickellegierungen spezialisierten Special Metals Corp. bekannt gegeben hatte. Investoren honorierten den Zukauf angesichts der in Aussi! cht gestellten Synergieeffekte mit einem Plus von mehr als 8 Prozent. Deutlich zulegen konnte auch die Aktie des Software-Anbieters Novell, obgleich der Konzern für das abgelaufene Quartal einen Gewinneinbruch ausweisen musste. Da Marktbeobachter mit noch schwächeren Zahlen gerechnet hatten, verbucht der Titel ein Plus von mehr als 3 Prozent.

Ansonsten herrscht aktuell eine eher pessimistische Stimmung vor Insbesondere Finanz- und Versicherungswerte von American International Group, American Express und J.P. Morgan zogen den Dow Jones ins Minus, aber auch Werte wie Home Depot, Verizon Communications und Boeing mussten Abschläge hinnehmen.

Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,51 Prozent auf 10.397,27 Punkte, während sich der NASDAQ Composite mit einem Minus von 0,64 Prozent mit 2.120,77 Punkten ins Wochenende verabschiedete.

Konjunkturnachrichten:

Die Universität Michigan präsentierte die endgültige Veränderung des Verbrauchervertrauens für August 2005, won! ach sich die Stimmung der US-Verbraucher verschlechtert hat. So sank d er Gesamtindex auf revidiert 89,1 Punkte, nachdem vorläufig ein Rückgang auf 92,7 Punkte ermittelt worden war. Volkswirte hatten durchschnittlich mit einer Abnahme auf 92,5 Punkte gerechnet, nach 96,5 Punkten im Vormonat. Der Rückgang signalisiert ein verschlechtertes Kaufverhalten der Konsumenten. Der stark beachtete private Verbrauch macht etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung aus.

Der amerikanische Notenbankchef Alan Greenspan äußerte sich am Freitag in seiner Rede auf dem jährlichen Wirtschaftssymposium der Kansas City FED besorgt über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt sowie über die weitere ökonomische Entwicklung in den USA. Der langjährige Notenbankchef verwies bei seinen Ausführungen im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftsentwicklung auf das wachsende Haushaltsdefizit und warnte dabei vor einer zunehmenden Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen in der US-Wirtschaft. In diesem Zusammenhang sieht Greenspan eine Gefährdung der fiskalpolitischen F! lexibilität, welche für eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft notwendig ist. Gleichzeitig warnte er vor einer weiteren Überhitzung am Immobilienmarkt, was angesichts steigender Zinsen zu ernsthaften gesamtwirtschaftlichen Schäden führen könnte. Hinsichtlich der steigenden Immobilienpreise sowie der deutlichen Erholung an den Aktienmärkten warnte der Notenbankchef vor einer zu hohen Risikobereitschaft vieler Anleger aufgrund der derzeitigen Buchgewinne. Sollten sich die ökonomischen Bedingungen verschlechtern, könnten viele Anleger gezwungen werden, ihre Positionen bei verschiedenen Anlageklassen wie Immobilien oder Aktien aufzulösen, was zu einer Kettenreaktion mit rasch fallenden Kursnotierungen führen könnte, so der Notenbankchef weiter.

Unternehmensnachrichten:

Der amerikanische Computerkonzern Hewlett-Packard Co. (ISIN US4282361033/ WKN 851301) hat ein milliardenschweres Aktienrückkauf-Programm beschlossen. Wie der PC- und Druckerkonzern am ! Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gab, hat das Board of Directors den zusätzlichen Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von 4 Mrd. Dollar beschlossen. Wie der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller weiter bekannt gab, wurden in den vergangenen drei Quartalen bis zum 31. Juli Anteilsscheine im Wert von 2,1 Mrd. Dollar erworben. Damit verbleiben im Rahmen des im September beschlossenen Rückkaufprogramms in Höhe von 3 Mrd. Dollar weitere 800 Mio. Dollar zum Rückkauf eigener Anteilsscheine.

Der größte US-Mobilfunkbetreiber Cingular Wireless gab am Freitag bekannt, dass er in diesem Jahr mehr als 300 Mio. Dollar in Netzwerkverbesserungen in den US-Bundesstaaten Illinois und Wisconsin investieren wird. Das Joint Venture der SBC Communications Inc. (ISIN US78387G1031/ WKN 868406) und der BellSouth Corp. (ISIN US0798601029/ WKN 868403) wird im nächsten Jahr nach eigenen Angaben insgesamt 6,2 Mrd. Dollar ausgeben, um das landesweite Allover-Netzwerk aufzurüsten und auszubauen.

Die amerikanische Precision Castparts Corp. (ISIN US7401891053/ WKN 86! 5685) ein auf die Bereiche Anlagen- und Maschinenbau spezialisierter Konzern, hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Special Metals Corp. geschlossen. Wie der Konzern am Freitag bekannt gab, wird man für die auf die Herstellung von Nickellegierungen spezialisierte nicht börsennotierte Gesellschaft inklusive Verbindlichkeiten 540 Mio. Dollar in bar bezahlen. Im Rahmen der Transaktion geht Precision Castparts von Kosteneinsparungen in Höhe von 10 bis 15 Mio. Dollar in den ersten 12 bis 15 Monaten nach Abschluss der Transaktion aus. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Einsparungen in Höhe von 30 bis 40 Mio. Dollar jährlich erwartet. Die Übernahme soll voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Unmittelbar nach Abschluss der Übernahme erwartet Precision Castparts einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung im Zuge der Übernahme.

Die Novell Inc. (ISIN US6700061053/ WKN 873019), ein Anbieter von Netzwerk-Software und Update-Services, meldete am Donne! rstag nach US-Börsenschluss, dass ihr Gewinn im dritten Quartal um 91 Prozent eingebrochen ist, was neben einem Umsatzrückgang mit Einmaleffekten zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 1,9 Mio. Dollar bzw. 0 Cents pro Aktie, nach 23,9 Mio. Dollar bzw. 6 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 3 Cents pro Aktie, was dem bereinigten Vorjahreswert entspricht. Der Umsatz ging von 304,6 Mio. Dollar auf 290,2 Mio. Dollar zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 2 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 300,9 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 3 Cents bei Erlösen von 312,4 Mio. Dollar in Aussicht.

Gruß Moya

 

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