... und der Online-Handel lebt doch!

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eröffnet am: 19.12.01 19:57 von: ichlachmichts. Anzahl Beiträge: 1
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220 Postings, 6891 Tage ichlachmichtschief... und der Online-Handel lebt doch!



Aus der geschmähten Branche der Online-Händler kommen überraschende Positiv-Nachrichten. Während in amerikanischen Geschäften und Supermärkten der Absatz bröckelt, schießt die Zahl der Internet-Einkäufe rasant in die Höhe. Viele E-Commerce-Händler meistern ihre Reifeprüfung.

 
AP

Buchregale im Lager von Amazon.com: Viele Online-Händler verbessern auch ihre Profitabilität


New York - Damit hatten wenige gerechnet: Trotz Rezession und allgemeiner Kaufzurückhaltung nach den Terror-Anschlägen verbreiten amerikanische Online-Händler Jubel-Nachrichten. Das Weihnachtsgeschäft beschert ihnen kräftige Umsatzsteigerungen, oft um zehn bis sogar 45 Prozent. Der konventionelle "Steine-und-Mörtel"-Einzelhandel in Malls, Supermärkten und Geschäften aber stagniert bestenfalls - in der Regel bleiben die Umsätze sogar deutlich hinter denen des Vorjahres zurück.
Die Online-Händler meistern mitten in der ersten Rezession seit Anfang der neunziger Jahre ihre Bewährungsprobe, dafür spricht eine Fülle von Indizien. Das Shopping-Portal Bizrate.com etwa, das die Verkäufe von über 2000 Internet-Händlern verfolgt, meldet einen kräftigen Umsatzanstieg. In der Zeit zwischen dem 19. November und dem vergangenen Wochenende habe der Wert der online verkauften Güter um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Der Gesamtwert der über die Portal-Partner abgesetzten Waren in diesem Monat: fünf Milliarden US-Dollar.

Über den kühnsten Erwartungen

Noch erstaunlicher fällt der Boom bei Kmart aus, der Discounterkette aus Troy, Michigan. Mit massiver Werbung ist es dem Intimfeind von Wal-Mart zwar gelungen, die Umsätze im konventionellen Geschäft am Wochenende nach Thanksgiving um 8,4 Prozent zu steigern. Verglichen mit den Zahlen des Kmart-Online-Ablegers ist das aber ein schwächliches Ergebnis: Die Online-Tochter Bluelight.com setzte an jenen zwei Tagen 45 Prozent mehr um als 2000. "Wir liegen damit deutlich über unseren kühnsten Erwartungen", sagte Bluelight-Sprecherin Abigail Jacobs der "New York Times".

 

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