WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 26.05.20 10:25
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 7180
neuester Beitrag: 26.05.20 10:25 von: CK2004 Leser gesamt: 1140612
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16.06.15 09:36
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1022 Postings, 1840 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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7154 Postings ausgeblendet.

26.05.20 08:34

641 Postings, 347 Tage investBIGDer Abschlag für die Verschiebung

wird größer sein als der Aufschlag für die Wasserstandsmeldung: Bisher keine wesentlichen Abweichungen.
Also den großen Betrug konnte man Wirecard trotz Intensivster Prüfung nicht nachweisen.
Trotz der der Verschiebung ist diese Meldung für sich ordentlich was Wert. Hätten wir hier nicht ein Sack voll Leerverkäufer an der Backe würde ich dem Kurs bei einem solchen Tag sogar eine kleine Kurssteigerung zutrauen. So aber wirds wohl rot bleiben. Nicht auszudenken wenn sich die Coronathematik anders entwickelt hätte, im Moment sind die Märkte ja fast euphorisch. Stände der Dax bei 8000 wollte ich nicht wissen wo WDI stände. So sind es halt ordentliche Kurse fürs ARP, aber trotzdem zu teuer für ne Übernahme ;)  

26.05.20 08:38

10 Postings, 28 Tage Nüchtern@000111000

Die Mehrheit sind Ur zeit leider noch die leerverkäufer, ob das der ?richtige? Indikator ist weiß ich nicht... eher nicht  

26.05.20 08:47
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4764 Postings, 4712 Tage ObeliskWeil EY offenbar besonders gründlich

prüft und wirecard deshalb den Termin verschieben muss, gibt es wieder einen derartigen Abschlag? Muss man jetzt nicht verstehen, oder?
Hab jedenfalls das Angebot dankend angenommen und weiter aufgestockt. Egal was die Übernervösen hier schreiben: welches Unternehmen veröffentlicht aktuell solche Zahlen und ist derart niedrig bewertet?
Das sind hier nicht nur die Leerverkäufer, sondern eine Unmenge von Privaten, die ständig rein und raus gehen und damit höchstens die Broker glücklich machen.  

26.05.20 08:52
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116 Postings, 188 Tage GlühstrumpfLV

Die LV haben hier 0 Cent für Leihgebühren ausgeben müssen. Die lachen sich gerade schlapp über die Panik, die bei Kleinanlegern ausbricht. Die LV haben ihre Hausaufgaben gemacht und profitieren von der Blödheit und Ungeduld der Kleinanleger.

So und jetzt um 9 Uhr zeigt sich, ob die LV nochmal tiefere Kurse wollen.

Jeder kann doch für sich entscheiden, ob ein Kurs von 83 niedrig für Wirecard ist. Falls man zu diesem Schluss kommt, sollte man nicht verkaufen. Und wer Ausschläge nicht aushalten kann, sollte sich ohnehin von volatilen Werten fernhalten.  

26.05.20 08:57

4 Postings, 8 Tage delfin0402Gute Chance zum Nachkaufen

wenn Aktien unerwartet stark fallen, sind das immer wieder gute Chancen nachzukaufen, besonders
wenn man von einer Aktie überzeugt ist und das bin ich.  

26.05.20 08:58

99 Postings, 1428 Tage dyandiGrds.

Mich stört dieses grundsätzlich. Das wird gerne verdreht angewendet.

Oftmals geht der Satz so: Da haben Sie grundsätzlich Recht, ABER...

Irgendeine größere Diskussion ist da noch offen. Evtl. Cash vs. Forderung.  

26.05.20 09:00
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4764 Postings, 4712 Tage ObeliskDer Kurs fällt heute,

weil die Leute aus Angst, dass der Kurs fallen könnte, verkaufen.

Angst, Panik und Emotionen waren an der Börse noch nie gute Ratgeber.  

26.05.20 09:12
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449 Postings, 397 Tage LucasMaathgschr

Presse       #7145
Das ist eine Chance nun für die Presse die grundsätzlich negative Haltung zu korrigieren. Wenn sie vor dem Hintergrund der Aussagen zum Testat nun immer noch prügelt, dann kann Glaubwürdigkeit der Presse nicht wiederhergestellt werden. Und da Holtermann nicht mehr alleine schreiben darf sowie Mccrum auch einen Aufpasser hat, rechne ich mit neutralem bis positiven Tenor.  

Und wenn auch mein Brief an Frau Bergdolt sehr "frech" war, hat die auch schon einen "Aufpasser" !
Die letzten Berichte, die ich zu Wirecard gelesen habe, kamen vom Chef !  

26.05.20 09:16
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675 Postings, 3399 Tage pablo55Mein Szenario,

der Kurs wird sich im Laufe des Tages erholen und mit leichtem Grün schliessen.
Kurz vor dem 4.6. hätten sich die meisten vor Anspannung in die Hose gemacht.
Durch die jetzige Aussage haben wir schon mal einen Meilenstein erreicht.
Kann jetzt nicht mehr soviel passieren.  

26.05.20 09:18
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327 Postings, 11 Tage WireKosHey Leute

gestern Abend war eine regelrechte Panik im Forum und wieder viele hässliche Menschen die versucht haben euch zu Manipulieren. User - die teilweise seit Wochen nicht mehr ins Forum geschrieben haben waren teilweise da um uns den Abend zu versauen. Teilweiser einer Namens @Pieter - der einen Start von Rund 70 Euro erwartet hat - nur als Beispiel und davon gab es dutzende.

Kann sich noch jemand an meine Prognose von gestern Abend erinnern?
Ich hatte einen 5-10% Kurssturz Prophezeit mit anschließender Erholung bis ins Grüne. Nur die verunsicherten Anleger werden ihre Anteile werfen. Wir werden uns bis zum Abend erholen, alles andere wäre lächerlich.  

Wir waren sogar mit einem eingeschränkten Testat zufrieden - Hauptsache es wird testiert!
Nun wird uns mit 2-wöchiger Verspätung ein vollständiges Testat angeboten und das unterschreibe ich mit Kusshand.  

26.05.20 09:18

342 Postings, 4330 Tage VolkswirtIch sehe gerade: Geht den LV schon die Puste aus

:-)

Erwarte ein wenig mehr Engagement ! Möchte noch mal nachkaufen:-)

 

26.05.20 09:21
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116 Postings, 188 Tage GlühstrumpfLehre

In zwei Dingen fühle ich mich bestätigt:

1. Die meisten Trader, insbesondere jene, die in Foren aktiv sind, machen Verluste. Je abstruser derer Thesen und höher die Anzahl derer Posts, desto stärker weicht das Kursverhalten von deren Erwartungen ab. Insbesondere ich tauge nicht als Trader und werde das auch nie versuchen.

2. Immer wenn auch bei mir die Stimmung am pessimistischsten ist, überrascht Wirecard mit einem gegenteiligem Kursverlauf.

Daraus ziehe ich die oben schon genannte Lehre für mich: mit Traden werden die wenigsten nennenswerte Gewinne einfahren. Wenn ich von einer Aktie fundamental überzeugt bin und der Preis meines Erachtens nach zu niedrig ist, schlage ich zu. Das wird sich immer! durchsetzen, vorausgesetzt man hat gut analysiert.  

26.05.20 09:31

1331 Postings, 1953 Tage ooo111oooEine Frage an die

Bilanzierungsprofis:

Das "grundsätzlich" und "nichts wesentliches" stört mich auch. Falls also beispielsweise die Milliarde nicht mehr als Cash verbucht wird sondern anders dann würde ja auch ein uneingeschränktes Testat ausgestellt werden können? Meine Frage geht in die Richtung dass gegebenenfalls einige Änderungen in der Bilanz vorgenommen werden um ein uneingeschränktes Testat zu erhalten. Die bisher für 2019 vorläufig veröffentlichen Kennzahlen würden beibehalten aber andere Teile der Bilanz wären eben verändert. Wäre dies denkbar oder wäre dies eben nicht denkbar da dann beispielsweise die Bilanzen der Vorjahre ebenfalls verändert werden müssten, sprich, nach den neuen Regeln geändert werden müssten und dadurch EY ebenfalls einen Reputationsschaden erleiden würde?

Ich versuche ein bisschen das Worst-Case-Szenario für "grundsätzlich" und "im Wesentlichen" zu eruieren. Könnt ihr helfen?  

26.05.20 09:37

3331 Postings, 5210 Tage nope1974000111000

Das Unternehmen erwartet aber weiter ein uneingeschränktes Testat und keine wesentlichen Abweichungen zu den bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Leuchtet alles grün....-  

26.05.20 09:40

3331 Postings, 5210 Tage nope1974Shortseller ziehen sich zurück

Die Shortseller ziehen sich augenscheinlich zurück, schön.  

26.05.20 09:47

99 Postings, 1428 Tage dyandicash vs. forderung

WDI erwartet keine Abweichung bei Umsatz und EBITDA. Mehr wurde nicht gesagt.

Cash vs. Forderung ist wie gesagt eine Möglichkeit, die sich nicht darauf auswirkt. Evtl. Kuss EY und KPMG auch eine gemeinsame Linie finden und fragen nun PWC. Die haben jetzt 2 Wochen Zeit.  

26.05.20 09:47
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1412 Postings, 2147 Tage Mitsch@Obelisk

"Der Kurs fällt, weil die Leute aus Angst, dass der Kurs fällt, verkaufen."

Ich sehe das genauso und die Kursreaktion bestätigt dies.

Ärgerlich ist aber vor allem, dass man zwei Wochen länger warten muss und das ist bei WDI ja nicht gerade nervenschonend. Und auch irgendwie unglücklich, dass Wirecard erneut einen Termin nicht halten kann. Wer da jetzt Schuld dran hat, lässt sich von außen schwer beurteilen. Aber schön ist das definitiv nicht. Ich bin eher für die Grundsatz "underpromise overdeliver". Eine konservative Guidance, die im Zweifelsfall übertroffen wird ist mir lieber als eine anspruchsvolle Prognose, die unter ungünstigen Umständen nicht erreicht wird. Und das gilt auch für Termine. Lieber einen späteren Termin nennen und wenn es gut läuft, eher fertig sein.

Für mich überwiegen jedoch die positiven Aspekte aus der Meldung von gestern. Einerseits ändert das rein gar nichts am Investmentcase, ob der testierte Jahresabschluss nun zwei Wochen eher oder später vorliegt. Und andererseits ist ein uneingeschränktes Testat nun um einiges wahrscheinlicher geworden, wenn man sich die Aussagen der gestrigen Meldung durchliest. Sätze wie "Das Unternehmen erwartet ein uneingeschränktes Testat." und " Im Rahmen der abgeschlossenen Teile der Prüfungshandlungen wurden Wirecard bisher keine wesentlichen Feststellungen bekannt gemacht." hören sich da schon sehr positiv an.  

26.05.20 09:52
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89 Postings, 42 Tage ParallaxeNicht überraschend

Hatte mich ohnehin über die vergleichsweise kurze Verschiebung auf den 04.06. gewundert. Was in der Tat gut ist, ist die rechtzeitige Information, und nicht wieder erst einen oder zwei Tage vorher. Interessant der vielfache Jubel über die Erwartung eines uneingeschränkten Testates. Ja was sonst denn soll das Unternehmen öffentlich erwarten? Aber der nach positiven News dürstende Longie nimmt dergleichen momentan auf wie ein Schwamm.

Warten wir jetzt einfach mal das Ergebnis ab, ohne zu sehr auf "Erwartungen" zu bauen oder "aus dem Fehlen von ad hoc-Meldungen" unsere Schlüsse zu ziehen. Jetzt zählen die Fakten. Hoffentlich aber nicht wieder ein Testat nach dem Motto "wir haben in den vorhandenen Informationen nichts gefunden aber auch nicht alle Informationen gefunden. Auf Basis der verfügbaren Informationen wird der Abschluss uneingeschränkt testiert". Die kleinsten Zweifel werden die aktuelle Unsicherheit verlängern. Bitte also eine klare Aussage, dass da nichts war, dass nichts gefehlt hat und Ende.  An diesem Punkt kann sich aktuell niemand über das Ergebnis sicher sein, daher halte ich meinen Jubel für den 19.06. zurück. Hoffentlich erwarte ich nicht zuviel.  

26.05.20 09:57
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735 Postings, 1383 Tage StrohimKoppEin Grundsatz ist ein Grundsatz

.... da muss man eigentlich nichts erklären. Es gibt dann zwar Ausnahmen, aber die müssen sachlich gut begründet sein.

Und zum Thema 'Wesentlich'. Alle Abweichungen von weniger als 10% der Bilanzsumme gelten in der Bilanz bzw. GuV nach deutscher Rechtsprechung als UNwesentlich!

Man beachte die Bilanzsumme als Bezugsgröße!

Insofern ist die Aussage fast ohne Belang, auch wenn sie vom Kleinanleger üblicherweise anders verstanden wird - und so ist sie wohl in diesem Fall auch gemeint.

Nur, juristisch belastbar ist sie dagegen kaum, wenn die Abweichungen doch über 1% liegen, aber noch unter den 10%. Letztlich ist es ein Terminus technicus.

Dennoch: Man kann auch nicht schreiben, es gibt keine Abweichungen. dann könnte jede aufgedeckte Fehlbuchung über 3,50 ? schon ein bewußte Irreführung vermutet werden.  

Wählt man hingegen eine andere Formulierung, bspw. marginale Abweichungen, dann stellt sich sofort die Frage, was ist eine marginale Abweichung und wo hört sie auf. Ist bei WDI also wie in der Politik: Man wählt bekannte Formulierungen und Begriffe, und ist damit formal auf der sicheren Seite. Wichtig sind dann die Zwischentöne und die Zusammenhänge, in denen die Formulierungen verwendet werden.  

26.05.20 10:08

1331 Postings, 1953 Tage ooo111oooD.h.

Wirecard könnte nun den von KPMG bemängelten cashbestand auf den treuhandkonten anders verbuchen und das Testat wäre uneingeschränkt und an den vorläufig veröffentlichten Zahlen würde sich nichts ändern und somit wäre alles gut?

Oder müssten dann auch die Bilanzen der Vorjahre geändert werden?  

26.05.20 10:09
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870 Postings, 5669 Tage CK2004ooo111ooo

"Das "grundsätzlich" und "nichts wesentliches" stört mich auch. "

Übersetzt heißt dass, dass es (derzeit) nichts gibt, was einer uneingeschränkten Testierung des Jahresabschlusses 2019 entgegensteht.  Das bedeutet dann folglich auch, dass die Bilanzabschlüsse 2016-2018 nicht noch einmal "geöffnet" werden müssen - das war aber mit dem KPMG-Statement auch schon absehbar. Die wirklich wesentliche & wichtigste Aussage des KPMG Statements, dass keine strafbaren Handlungen gefunden wurden, die eine Bilanzkorrektur notwendig machen, wurde in der Öffentlichkeit offensichtlich nicht so richtig wahrgenommen.

Noch eine Anmerkung zum Gutachten der KPMP:  Jedem WP klar ist, dass bei solch einem Gutachten jedes Wort auf die "Goldwaage" gelegt wird - was potentelle  Schadensersatzklagen nachziehen könnte. Deshalb sind solche Gutachten in aller Regel mit sehr vielen Vorbehalten versehen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe (gab hier mal ein Posting daszu), dann hat KPMG z.B. keine Saldenbestätigungen (mit Empfänger KPMG) für die Jahre 2016-2017 erhalten, sondern lediglich die Originalsaldenbestätigungen, welche die Abschlussprüfer von E&Y erhalten haben. Da der Empfänger E&J dieser Saldenbestätigungen war, kann KPMG folglich auch nicht bestätigen, dass der Saldo vorhanden ist und auch nicht bestätigen, dass der Saldo vorhanden ist. E&Y hingegen würden das natürlich bestätigen können.
 

26.05.20 10:16

1331 Postings, 1953 Tage ooo111ooo@ck2004

Danke, das habe ich verstanden. Bitte auch mein vorheriges Posting berücksichtigen. Mir geht es um ein, sagen wir, was kann Weiher Karten machen um den Anschluss un testierbar zu machen. Die Verbuchung der Gelder auf den treuhandkonten ist ein gutes Beispiel. KPMG schildert ja auch das es hier einen auslegungsspielraum gibt. Wenn man nun von 2018 auf 2019 diese Gelder anders auslegt, ist das möglich oder muss die Auslegung auch für die Vergangenheit einheitlich sein?  

26.05.20 10:17

1331 Postings, 1953 Tage ooo111oooKorrektur

Mir geht es um ein, sagen wir, was kann WDI machen um den Abschluss nun testierbar­ zu machen?  

26.05.20 10:19
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735 Postings, 1383 Tage StrohimKoppWer lädt zur HV ein bei WDI?

Richtig! Wie bei allen anderen Aktiengesellschaften macht es auch hier der Aufsichtsrat (AR) und nicht der Vorstand.

Die Verschiebung der HV ist also vom AR veranlasst. Vielleicht spekuliert man darauf, dass die HV als Präsenzveranstaltung abgehalten werden kann. Vielleicht will man bei dieser Gelegenheit auch alle neuen Vorstände präsentieren.

Zumindest besteht bis Ende August noch mehr Zeit, einige Dinge wieder ins Lot zu bringen. Ich denke eher langfristig und bin sehr zuversichtlich, dass das noch alles in Ordnung kommt und die Unternehmensbewertung sich der Peer-Group annähert.

 

26.05.20 10:25

870 Postings, 5669 Tage CK2004ooo111ooo

"KPMG schildert ja auch das es hier einen Auslegungsspielraum gibt. Wenn man nun von 2018 auf 2019 diese Gelder anders auslegt, ist das möglich oder muss die Auslegung auch für die Vergangenheit einheitlich sein? "

Es gibt in der Tat relativ häufig Spielraum bei der Bewertung. Das ist auch häufig bei den Bilanzgespräche mit der GF ein Thema, dass breit und auch in der Tiefe diskutiert wird.  Ich glaube kaum, dass E&J die Bilanzansätze und Bilanzstrategie von 2018, die sie mit dem Testat abgesegnet hat, jetzt für 2019 anders bewerten würde.  KPMP mag da in einem oder anderen Punkt anderer Meinung sein, das hindert E&J aber nicht daran an den eigenen Bilanzierungsgrundsätzen festzuhalten.

Nur eine kleine Anmerkung zum Steuerrecht:  Wenn das Steuerrecht so einheitlich & klar wäre, dann gäbe es weder Steuerschlupflöcher noch Probleme mit dem Finanzamt, das "naturgemäßig" eigene Vorstellungen zu den Bilanzansätzen hat.
 

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