Clement weiß es besser!

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neuester Beitrag: 15.04.03 14:55
eröffnet am: 15.04.03 14:34 von: mikelandau Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 15.04.03 14:55 von: ribald Leser gesamt: 351
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15.04.03 14:34

1059 Postings, 7302 Tage mikelandauClement weiß es besser!

Clement: Institute unterschätzen Dynamik der Arbeitsmarkt-Reformen

(AFP) Mit ihren Prognosen zur Arbeitslosigkeit sind die sechs führenden deutschen Wirtschaftsinstitute nach Ansicht von Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) zu pessimistisch. "Die Institute unterschätzen die Dynamik unserer Arbeitsmarktreformen", erklärte Clement am Dienstag in Berlin. Das "große Interesse" an den Mini-Jobs, der Ich-AG und an neuen Formen der Selbständigkeit zeige, "dass die Menschen die neuen Chancen schneller erkennen als manche glauben". Die Institute hatten in ihrem zuvor veröffentlichten Frühjahrsgutachten die Arbeitslosen in diesem Jahr mit voraussichtlich 4,45 Millionen beziffert; im folgenden Jahr werden nach Ansicht der Experten sogar 4,50 Millionen Menschen arbeitslos sein.
 

15.04.03 14:41

2101 Postings, 6757 Tage ribaldEin Polit-

Clown unter vielen.
Wer nimmt sein Geseire überhaupt noch wahr?  

15.04.03 14:42

4032 Postings, 7183 Tage Nobody IISo ein Depp

der würde es in der Wirtschaft nie zu etwas bringen.

Warum läßt er die Wirtschaftsinstitute nicht bei der pessimistischen Einschätzung. So kann er eventuell ja mal positiv überraschen. Aber nein, er macht lieber ein TamTam und wird am Ende eines besseren belehrt.

Gruß
Nobody II  

15.04.03 14:42

2728 Postings, 6513 Tage anarch."Dynamik unserer Arbeitsmarktreformen"



HA HA HA HA HAH AHAH H HAHA HAHHAHAHAHHAA

*bauchvorlachenfesthaltundseitwärtsvombürostuhlfall*
 

15.04.03 14:43

1059 Postings, 7302 Tage mikelandauDie Zahlen sprechen gegen Clement!

«Der Netto-Effekt liegt irgendwo bei Null»

Berlin (AP) Als VW-Personalvorstand Peter Hartz im August 2002 seine Vorschläge zur Reform der Arbeitsmarktpolitik vorlegte, galt das Konzept für viele als «Stein der Weisen». Nicht nur, dass damit die Halbierung der Arbeitslosigkeit in drei Jahren in Aussicht gestellt wurde - der Vorstoß schien endlich den Aufbruch nach Jahren des Stillstandes zu markieren. Die Umfragewerte von Bundeskanzler Gerhard Schröder begannen langsam zu steigen, bis heute gilt das Hartz-Konzept als ein Pfosten auf dem Weg    
zum Wahlsieg der SPD.

Acht Monate später hat sich Ernüchterung breit gemacht. Von einer Trendwende auf dem Arbeitsmarkt könne keine Rede sein, berichten die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem am Dienstag vorgelegten Frühjahrsgutachten. Zwar gehen sie davon aus, dass durch die Neuregelungen in diesem Jahr 50.000 Arbeitsplätze entstehen. Da parallel zum Hartz-Konzept die traditionellen Instrumente wie ABM aber stark zurückgefahren wurden, «wird der Gesamteffekt der Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2003 etwa neutral sein», heißt es in dem Gutachten.

Insgesamt rechnen die Experten damit, dass 2003 im Jahresdurchschnitt rund 380.000 Jobs verloren gehen. Gustav Horn vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin wird da recht deutlich: «Der Netto-Effekt liegt irgendwo bei Null.» Sein Kollege Eckhard Wohlers vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) sekundiert: «Das zeigt, dass das Hartz-Konzept nicht die Lösung der Probleme am Arbeitsmarkt ist.» Die Hauptprobleme in Deutschland seien die Verkrustungen am Arbeitsmarkt und die anhaltende Wachstumsschwäche - nicht aber die Effizienz der Vermittlung.

Die Experten haben in ihrem Gutachten eine erste Bilanz gezogen, was das Hartz-Konzept bisher gebracht hat. Danach haben bislang 7.300 Personen als «Ich-AG» einen Existenzgründerzuschuss in Anspruch genommen. Dabei hätten Konkurrenten, die keine Fördergelder bekämen, allerdings Wettbewerbsnachteile. «Insofern ist mit Verdrängungseffekten zu rechnen», warnen die Experten.

Rund 500 Unternehmer sagten zu, Arbeitslose im Gegenzug für ein zinsgünstiges Darlehen einzustellen. Das Programm mit dem Titel «Kapital für Arbeit» läuft - anders als die meisten anderen Neuregelung, die Anfang dieses Jahres in Kraft traten, bereits seit November 2002.

Kernstück des Hartz-Papiers ist eine umfassende Liberalisierung der Zeitarbeit. Dafür soll jedem Arbeitsamt eine Personal-Service-Agentur (PSA) angegliedert werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben allerdings erhebliche Zweifel, dass das Ziel, dieses Jahr im Schnitt 50.000 Arbeitslose in die PSA zu übernehmen, erreicht werden kann - zumal die Agenturen erst Anfang April ihre Arbeit aufgenommen haben.

Bislang hätten die Arbeitsämter 840 Personal-Service-Agenturen für 38.000 Arbeitnehmer ausgeschrieben, berichten die Experten. Dabei sei mit großen Anlaufschwierigkeiten zu rechnen. Fraglich sei zudem, ob es angesichts der anhaltenden Wachstumsschwäche überhaupt genug Leiharbeitsplätze gebe. «Sollten die PSA-Angestellten dennoch - dank der von der Bundesanstalt gewährten Prämien - vermittelt werden, so ist wohl mit erheblichen Verdrängungseffekten zu rechnen.»

So bleibt die Hoffnung auf die Zukunft. Die Wirtschaftsforscher setzen darauf, dass die Arbeitsmarktreformen vielleicht 2004 zu greifen beginnen - falls sich die Konjunktur verbessert.

 

15.04.03 14:47

2101 Postings, 6757 Tage ribaldCa. 300.000

ältere Arbeitslose über 58 Jahren erscheinen seit diesem
Jahr nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik.
Das war eine großartige grün-rote Reform.  

15.04.03 14:53

16568 Postings, 6571 Tage MadChartAls ob schönreden helfen würde...

Andrerseits: Es nötigt mir schon fast wieder Repekt ab, mit welcher Dummdreistigkeit der Jurist Clement das fachliche Urteilsvermögen der führenden Deutschen Wirtschaftsinstitute in Frage stellt.


Viele Grüße



MadChart
 

15.04.03 14:55

2101 Postings, 6757 Tage ribald MadChart

Clement hat eine riesige volkswirtschaftliche
Abteilung. Die Jungs sollen sehr gut sein,
jedoch haben sie alle einen Fehler ...
Sie stammen noch aus der Kohlzeit. Also hört er
nicht auf diese blöden Mitarbeiter.  

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