so, ich muß verduften

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neuester Beitrag: 23.02.06 09:23
eröffnet am: 23.02.06 08:37 von: Slater Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 23.02.06 09:23 von: lassmichrein Leser gesamt: 154
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23.02.06 08:37

44542 Postings, 7240 Tage Slaterso, ich muß verduften

Räuber sind mit 25 Millionen Pfund auf der Flucht

Selbst die legendären Posträuber können mit dieser Beute nicht mithalten: Als Polizisten getarnte Gangster haben gestern im Süden Englands mehr als 25 Millionen Pfund erbeutet. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

London - Die Räuber nahmen nach Angaben der Polizei in der Grafschaft Kent den Manager eines Gelddepots in der Stadt Tonbridge mitsamt seiner Familie als Geiseln. Die Gangster zwangen sie, mit zu dem Depot des Unternehmens Securitas zu fahren. Dort bedrohten die sechs Männer das anwesende Personal mit Revolvern, fesselten alle, und transportierten die Beute in Höhe von mehr als 25 Millionen Pfund (rund 37 Millionen Euro) in einem weißen Lastwagen ab. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

APÜberfall auf Gelddepot in Tonbridge: Flohen die Täter nach Frankreich?
Die Beute könnte sogar auf bis zu 40 Millionen Pfund belaufen. In diesem Fall wäre der Überfall der größte Gelddiebstahl in der Geschichte Großbritanniens. Im Dezember 2004 waren bei dem bisher größten Bankraub in Großbritannien in einer Bank in Belfast 26,5 Millionen Pfund gestohlen worden. Beim legendären großen Postraub von 1963 hatten Ronnie Biggs und seine Kumpane umgerechnet auf die heutige Kaufkraft rund 50 Millionen Euro erbeutet.

Ein als Polizei verkleideter Gangster soll den Gelddepot-Manager in seinem Auto an den Straßenrand beordert haben. Dort wurde der Manager gefesselt und bedroht. Zwei weitere Männer in Polizeiverkleidung entführten die Familie des Managers aus ihrem Haus, indem sie sagten, der Mann habe einen Unfall gehabt. Sechs Mitglieder der Bande bedrohten und fesselten schließlich die Mitarbeiter der Firma und raubten das Depot aus, bevor sie am frühen Morgen davonfuhren. Nach einer Stunde gelang es den Angestellten schließlich, einen Alarm zu aktivieren.

Alle Opfer seien mit extremer Gewalt bedroht worden und hätten "eine schreckliche Tortur durchgemacht", sagte Polizeichef Paul Gladstone. Die Bande sei extrem gut organisiert gewesen, der Überfall ganz offensichtlich von langer Hand geplant.

Nach Angaben der "Daily Mail" vom Donnerstag untersucht die Polizei Aufnahmen einer Überwachungskamera im Kanal-Tunnel, um zu klären, ob die Bande nach Frankreich geflohen ist. Der "Guardian" berichtete, die Gangster hätten ihren Beutezug offenbar auf den Februar gelegt, weil dann am meisten Geldnoten aus dem Verkehr genommen und für eine kurze Zeit im Depot verwahrt würden.
 

23.02.06 09:23

61594 Postings, 6181 Tage lassmichreinHätte schön hierzu gepasst:

http://www.ariva.de/board/247695 ariva.de  

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