schwache US-Insiderzahlen im Januar

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eröffnet am: 07.02.05 19:10 von: lancerevo7 Anzahl Beiträge: 1
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07.02.05 19:10

3186 Postings, 5943 Tage lancerevo7schwache US-Insiderzahlen im Januar

US-Insider wollen partout nicht kaufen


Wer auf US-Insider als Gradmesser für die künftige US-Börsenentwicklung setzt, dürfte von den Januar-Zahlen bitter enttäuscht sein. Seit den frühen 90er-Jahren haben Insider nur selten so zögerlich Aktien ihrer eigenen Unternehmen gekauft: Topmanager und Mitglieder des Verwaltungsrates deckten sich im Januar gerade mal für 35 Millionen Dollar mit Aktien ihrer Unternehmen ein.

Verkäufe für 1,9 Milliarden Dollar

Einen solchen Einbruch hatten die Analysten von Thomson Financial nicht erwartet. Im Dezember hatten Insider noch für 95 Millionen Dollar gekauft. Die grosse Zurückhaltung beim Aktienkauf gilt unter den Branchenbeobachtern als Indiz dafür, dass die Insider wenig Kurspotenzial für die Aktien ihrer Unternehmen sehen. Beim Verkaufen waren die Insider weniger zimperlich: Sie trennten sich im Januar von firmeneigenen Papieren im Wert von 1,9 Milliarden Dollar.

Februarzahlen im Fokus

Jetzt sind die Beobachter auf die Februarzahlen gespannt. In den vergangenen zehn Jahren gab es nur zweimal (1995, 2002) im Februar noch weniger Insiderkäufe als im Januar. Der Grund: Im Februar laufen die Restriktionen aus der Berichterstattungssaison aus. Weiter nachlassende Insiderkäufe wären ein deutliches negatives Signal für die US-Aktienmärkte. (kdf)
 

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