ist die Wasserstoffpille die Lösung?

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 10.08.06 20:27
eröffnet am: 09.09.05 23:50 von: Luki2 Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 10.08.06 20:27 von: Luki2 Leser gesamt: 2294
davon Heute: 1
bewertet mit 5 Sternen

09.09.05 23:50
5

7538 Postings, 7211 Tage Luki2ist die Wasserstoffpille die Lösung?

Alternative Antriebe

Durchbruch mit Wasserstoffpille


Wasserstoff-Fahrzeug von BMW: H2R-Prototyp ist schneller als 300 km/h



Wasserstoff könnte die quälende Abhängigkeit vom Öl lösen. Dänischen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Energie des aggressiven Edelgases in Pillenform zu pressen.

Wasserstoff als Antriebsquelle für Autos. Das könnte die quälende Abhängigkeit vom Öl lösen. Könnte, denn bislang machte der "Benzin-Ersatz" den Ingenieuren mehr Kummer als Freude. Wasserstoff verbrennt denkbar umweltschonend, am Ende der Reaktion dringt nur Wasserdampf aus dem Auspuff, aber leider reagiert das Gas nicht nur aggressiv mit vielen Materialen, es benötigt auch enormen Transportraum. Eine Alternative zur herkömmlichen Verflüssigung des Gases haben Forscher der Dänischen Technischen Universität (DTU) bei einer Konferenz in den USA vorgestellt. Sie bannten die zerstörerische Kraft des Wasserstoffes in Tablettenform. Das meldete die Zeitung Jyllandsposten.

Kein Verlust bei Lagerung
Den Forschern zufolge, handelt es sich um die erste wirklich praktikable Methode, um Wasserstoffenergie zu speichern. "Während der letzten 20 Jahre haben Forscher versucht, eine brauchbare Methode zu entwickeln, Wasserstoff zu speichern. Bevor diese nicht gefunden worden ist, kann man nicht sagen, dass die Wasserstoffgesellschaft Wirklichkeit geworden ist. Wir haben diese Methode nun gefunden", sagt Chemieprofessor Claus Hviid Christensen von der DTU stolz. "Die Menge Wasserstoff, die man brauchte, um mit einem Personenwagen 500 Kilometer zu fahren, füllte früher neun Personenwagen. Mit unserer Wasserstofftablette kann die Energie in einem gewöhnlichen 50-Liter-Tank untergebracht werden?, sagt Claus Hviid Christensen. Die Erfindung ist vor allem darum ein Durchbruch, weil die Tablette anders als die Verflüssigung des Gases keinen Wasserstoff während der Lagerung freisetzt. "Dies ist ein Durchbruch, kein Zweifel. Nicht zuletzt, weil die Wasserstofftablette keine Energie verliert, wenn sie nicht gebraucht wird?, bestätigte Physikprofessor und Wasserstoffforscher Andreas Züttel von der Universität Fribourg der Jyllandsposten.

Keine Primärenergie
Versuchsfahrzeuge fahren bereits seit längerem mit Wasserstoffantrieben, durch die dänische Erfindung könnte nun die Speicherung des Energieträgers gelöst werden. Dennoch müssten Autofahrer mindestens zehn Jahre warten, bis auf kommerzielle Fahrzeuge beim Händler stehen. Aber auch nach diesem Durchbruch ist die drohende Energiekrise durch die dänischen Krafttabletten nicht gelöst.

Anders als etwa Ergas kommt Wasserstoff nicht in unterirdischen Lagestätten vor, die nur angepiekst werden müssten. Wasserstoff muss durch Zufuhr von Elektrizität zunächst gewonnen werden. Das Gas ist also Transportmedium. In den Hochzeiten der Atomenergie träumte man davon, die Kraft der Kernspaltung über den Umweg "Wasserstoff" in den Tank zu packen. Heute sind die Vision sanfter, Solarenergie soll in Wasserstoff verwandelt werden. Die umweltfreundliche Erzeugung passt auch besser zum Antriebsgeräusch des Wasserstoffantriebs, anstatt eines röhrender Brüllen kann man nämlich nur ein sanftes Säuseln vernehmen.

Richard Holtz/Gernot Kramper

Q: http://www.stern.de/sport-motor/autoservice/...toffpille-/545757.html  


ja da schau her, währe ein guter anfang! :-),  

Gr. luki2  

10.09.05 01:15

51340 Postings, 7472 Tage eckiSehr interessant. Leider steht gar nicht drin

wie das H2 gebunden und wieder freigesetzt wird....

Grüße
ecki  

10.09.05 09:55

7538 Postings, 7211 Tage Luki2habe gesucht aber bis

jetzt nicht mehr über die Wasserstoffpille gefunden,
hoffe bloss das sich kein Ölmulti die Erfindung schnappt!

Gr.  

10.09.05 10:00

4420 Postings, 7321 Tage Spitfire33Sollte auch nur die Möglichkeit bestehen, dass

das Verfahren funktioniert, haben die Jungs das Patent schon für immer im Safe eingemauert.  

10.09.05 10:04

8140 Postings, 5687 Tage checkerlarsenwäre mal interresant

zu wissen was sich die politiker dann einfallen lassen wenn die steuer auf öl ein gewaltiges loch in der haushaltskasse anrichtet....(wenn das geld wegfällt)
seid doch keine träumer,das geld hohlen die sich dann woanders. folglich ist es vollkommen egal ob das auto nun mit wasser ,gülle oder öl fährt,sparren tut ihr dadurch nichts,garnichts!  

10.09.05 10:13

10739 Postings, 7890 Tage Al BundyFalsch gedacht, checkerlarsen

hier geht es um Einsparung der Treibhausgase, also Umweltfreundlichkeit zu einem stabilen Preis.
Ich wäre an der Technik interessiert, wie das in Tablettenform funktionieren soll. Schön wäre es ja, allein mir fehlt der Glaube. Zeitungsente?

Al grüßt  

10.09.05 10:16
1

7538 Postings, 7211 Tage Luki2es geht mir nicht ums geld

sondern  . . . . . . . . . . . . . . . .ERDE!

ohne der geht garnix!

Gr.  

10.09.05 10:59

7538 Postings, 7211 Tage Luki2die Entwicklung der Wasserstoffpille

20050907 Wasserstoffpille
Download FreeHand (print) | Download Flash (Web)
3 col x 5,5 in / 146x140 mm / 497x477 pixels Die Grafik zeigt die Schritte bei der Entwicklung einer Wasserstoffpille. krtenergy Energie krtenvironment Umwelt Natur Rohstoffe Resourcen krtscitech krtworld Wissenschaft Technik Technologie Treibstoff...


http://www.krtdirect.com/deutsch/...doc=KRT/krtgfxdelive/docs/008/202

ein Lichtblick! :-)
Gr. und schönes Wochenende!  

10.09.05 11:09

8140 Postings, 5687 Tage checkerlarsenein träumer ist wer glaubt

ds es nicht immer nur um geld geht.....
fest steht das ihr dadurch nicht einen schein mehr im geldbeutel haben werdet.  

10.09.05 12:07
1

51340 Postings, 7472 Tage eckicheckerlarson, du checkst mal wieder nichts.

Es geht hier nicht  "nur ums Geld", es geht um Perspektive. Kann so eine Pille eine Alternative zum Öl aufbauen im Laufe von 30 Jahren?

Natürlich geht es da auch um Geld, alle Beteiligten wollen dran verdienen und auch der Staat muß seinen Finanzbedarf decken. Wahrscheinlich müssen wir die Tabletten auch importieren aus Spanien oder von den Arabern, weil mehr Sonne die H2 Produktion billiger macht, vielleicht produzieren wird aber auch per Windkraft Teile unseres Primärenergiebedarf selbst und zukünftig gut speicherbar?

Wer deine no future-Einstellung hat und keine Visionen mehr denken kann, kann einem Leid tun.

Grüße
ecki  

10.09.05 12:13

8140 Postings, 5687 Tage checkerlarsenich habe nicht gesagt morgen geht die welt unter

sondern nur versucht darauf aufmerksam zu machen das jeder staat geld braucht,viel geld und er  es nicht zulassen wird das diese einnahme wegbricht.(sich das geld woanders wiederholt)
im übrigen ist es mir völlig egal ob die erde nun noch 100 oder 10.000 jahre von menschen besiedelt ist,beides werde ich nicht erleben.da staunste was ?
ja der mann denkt doch tatsächlich nicht daran was 5 generationen weiter so paßiert.
ein unhold oder?  

10.09.05 14:43

51340 Postings, 7472 Tage eckiDeshalb sind die Grünen kein überflüssiger Dreck

du nullchecker. Manche haben halt was dagegen, die von unseren Kindern und Enkelkindern geliehene Erde "an die Wand zu fahren".

Und deshalb wirst du und Hartz5 und andere Leute ohne verantwortungsgefühl für die Zukunft und die Umwelt euch weiter wundern, warum es die nutzlosen Grünen gibt.

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, das er über den Tag hinaus denken kann, manche bemühen sich allerdings darum, ihr Gehirn dahingehend nicht nutzen zu müssen.

Grüße
ecki  

10.09.05 15:13
2

8140 Postings, 5687 Tage checkerlarsendie grünen sind in etwa so nützlich

wie eine dritte augenbraue obwohl man nur 2 augen hat ecki,kannste glauben.
die erde von den kindern geliehen,was für ein witzbold, schwetzt du eigentlich immer alles nach?
außerdem ist deine argumentation ein witz.
das öl hält wenn die nachfrage genauso wächst wie in den letzten 10 jahren etwa noch 50 jahre.
wächst auch nicht nach oder dergleichen mehr,und was jetzt noch unter der erde ist reicht nicht aus um die welt kaput zu machen auch wenn wir weiter wie bisher benzin tanken.
geht das in deine ökorübe rein,ja?gut!
dann können wir ja wieder darüber reden was ich gemeint habe.wenn das öl dann alle ist, und wir mit wasser, solar oder was auch immer tanken,dann wird sich jeder staat etwas ausdenken wie er die milliarden aus vergangenen tagen durch das ölteitalter durch andere steuern abpresst.
du siehst die grünen brauchen wir nicht, da das öl eh bald zu ende geht und die paar jahre die erde das auch noch mitmacht.
alles regelt sich von allein.....
aber so sind die einfachen menschen,da ihr jetzt leben zu unspektakulär ist zerbrechen sie ihre nuss über dinge die irgendwann ja mal sein könnten.  

10.09.05 15:18

6836 Postings, 7542 Tage Egozentriker

"im übrigen ist es mir völlig egal ob die erde nun noch 100 oder 10.000 jahre von menschen besiedelt ist,beides werde ich nicht erleben.da staunste was ?
ja der mann denkt doch tatsächlich nicht daran was 5 generationen weiter so paßiert.
ein unhold oder?"


Hört sich fast so an, als wärst du auf deine Ignoranz auch noch stolz.
Naja, möglicherweise änderst du deine Einstellung mal irgendwann. Eigene Kinder sollen da ja Wunder wirken.  

10.09.05 15:29

8140 Postings, 5687 Tage checkerlarsenLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 12.09.05 10:27
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

03.01.06 11:13

3051 Postings, 7684 Tage ruhrpottWasserstoff Ja

aber nur so:

http://www.ariva.de/board/223843

Das muss klappen, ansonsten wird es in 50 Jahren dunkel werden.

 

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

....................../´¯/)
....................,/¯../
.................../..../
............./´¯/'...'/´¯¯`·¸
........../'/.../..../......./¨¯
........('(...´...´.... ¯~/'...')
..........................'...../
..........''............. _.·´
..........................(
.............................

aus dem Ruhrpott

 

10.08.06 20:27

7538 Postings, 7211 Tage Luki2Das "Drive-by-Wire-Auto" ohne Verbrennungsmotor!

Der Abschied vom bekannten Auto

MOTOREN IM RAD

Der Abschied vom bekannten Auto

In 15 Jahren, prognostiziert die Elektronikfirma Siemens VDO, wird das "umweltfreundliche Drive-by-Wire-Auto auf unseren Straßen zu sehen sein". Was harmlos klingt, könnte den Automobilbau komplett revolutionieren, denn Verbrennungsmotoren würden nicht mehr gebraucht.

Das Erdöl schwindet, die Luftverschmutzung wächst - doch trotz dieser Tatsachen sind nur marginale Ansätze zu erkennen, wie zum Beispiel die Autoindustrie dem entgegensteuert. Nun wird ein Zulieferer aktiv: Siemens VDO Automotive entwickelt unter dem Namen eCorner ein Antriebssystem, das den Verbrennungsmotor, die Bremse, die hydraulischen Stoßdämpfer und die klassische Radaufhängung in einem Elektronik-Modul zusammenfasst und in den Rädern des Fahrzeugs unterbringt. Klaus Egger, Mitglied des Bereichsvorstands des Unternehmens: "Wir sehen im Elektromotor die tatsächlich langfristige Antriebslösung, mit der auch strengste zukünftige Emissionsvorschriften erfüllt werden können."

ELEKTROAUTO: DIE TECHNIK WANDERT INS RAD
http://www.spiegel.de/fotostrecke/...4-SUQ9MTU1MzkmbnI9MQ_3_3,00.html

Vier elektrische Radnabenmotoren - also in jedem Rad einer - sollen ab zirka 2020 den bekannten Verbrennungsmotor im Auto ablösen. Vor allem die Energieeffizienz soll dadurch drastisch steigen: Heutige Otto- oder Dieselmotoren nutzen nach Angaben von Siemens VDO weniger als 50 Prozent der theoretisch verfügbaren Energie im Kraftstoff. Künftige Vollhybridsysteme könnten unter optimalen Bedingungen zirka 85 Prozent erreichen, Radnabenmotoren jedoch bis zu 96 Prozent der eingesetzten Energie in Vortrieb umsetzen.

Die Räder eines Autos werden nach diesem Szenario die wesentliche Antriebstechnik aufnehmen. Neben dem Elektromotor nämlich auch jene Elektromotoren, die die Aufgaben der bisherigen mechanischen Radaufhängung übernehmen. Neben den Öldruck-Federelementen kann durch die Systemumstellung auch auf eine hydraulische Lenkung verzichtet werden. Stattdessen sorgen elektrische Stellmotoren dafür, dass jedes Rad einzeln und unabhängig gelenkt werden kann; unter anderem wird so auch das Einparken nahezu quer zur Fahrtrichtung möglich.

2010 das erste Auto mit elektronischer Keilbremse

Schließlich soll der Radnabenmotor auch beim Bremsen eingesetzt werden. In diesem Fall fungiert er als Generator und erzeugt elektrische Energie, die später wieder in Vortrieb umgesetzt werden kann. Muss das Tempo kräftiger gedrosselt werden, tritt eine elektronische Keilbremse in Aktion, die je nach Fahrsituation jedes Rad einzeln abbremsen kann. Diese Bremse übrigens wird nach Angaben von Siemens-VDO-Sprecher Enno Pflug, "im Jahr 2010 erstmals in einem Serienauto verfügbar sein". Weil - nach diesen Plänen - in rund 15 Jahren die komplette Antriebstechnik in den Rädern platziert sein soll, und die Räder wiederum an den Ecken des Autos positioniert sind, heißt das neue System eCorner.

Motor, Getriebe, Fahrwerkskomponenten - all das, was bislang in der Karosserie Platz finden muss, wandert künftig in die Räder. Lediglich die Energiequelle, also Batterie, Brennstoffzelle oder ein kleiner, im optimalen Wirkungsgrad arbeitender Dieselmotor, müssen noch im Korpus des Wagens untergebracht sein. Für Autodesigner bedeutet diese Vision eine Art Neustart, denn plötzlich erhalten sie Gestaltungsmöglichkeiten für das Außen- wie für das Innendesign, die mit der herkömmlichen Antriebstechnik niemals umgesetzt werden könnten.

Mehr Sicherheit, weil Pedale und Lenksäule fehlen

Siemens VDO verspricht sogar, dass die Autos sicherer würden, weil sie durch das komplexe System, bei dem jedes Rad seinen eigenen Antrieb, seine eigene Lenkung, Bremse und Straßenkontakt-Steuerung hat, wesentlich feiner auf unterschiedliche Verkehrs- oder Gefahrensituationen abgestimmt werden könnten. Außerdem gebe es im Innenraum keine Verletzungsgefahr mehr, weil etwa Pedale und Lenksäule wegfallen würden. Und schließlich soll das Auto der Zukunft auch noch billiger werden. Das Argument der Elektroniker: "Weniger Bauteile und der Verzicht auf hydraulische Systeme bedeuten geringere Verschleißmöglichkeiten und damit geringeren Serviceaufwand."

Ob sich die Fahrzeughersteller, die dann wohl die Kompetenz für den Antriebsstrang an Elektronik-Zulieferer abgeben müssten, mit der Beschränkung auf das Design und die Abstimmung zufrieden geben würden? Oder werden die bisherigen Spezialisten für Verbrennungsmotoren zu E-Aggregat-Experten? Mitsubishi führte unlängst vor, wie Autos einer Radnabenmotorenzukunft aussehen könnten. Mit der Studie EZ MIEV zeigten die Japaner im Frühjahr einen Kleinwagen mit höchst variablem Innenraum, dessen vier Motoren in den Rädern steckten. Bis 2010 kündigte Mitubishi an, werde man ein Fahrzeug dieses Typs im Angebot haben. Vielleicht kommt die Zukunft schneller, als manche jetzt noch denken.

jüp

Q: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,430891,00.html

na also geht doch, :-))

Gr.
          §  
 

   Antwort einfügen - nach oben