ein weiterer Beitrag zur besseren Integration

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neuester Beitrag: 24.11.06 10:18
eröffnet am: 23.11.06 08:19 von: Bankerslast Anzahl Beiträge: 21
neuester Beitrag: 24.11.06 10:18 von: Bankerslast Leser gesamt: 870
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23.11.06 08:19
10

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastein weiterer Beitrag zur besseren Integration

Türkischer Metzger kämpft um Schächt-Erlaubnis

Leipzig (dpa) - Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird heute ein seit Jahren
andauernder Streit um das Schächten von Tieren fortgesetzt. Ein türkischer Metzger aus Hessen will durchsetzen, dass er nach islamischem Ritus ohne Betäubung Tiere schlachten darf. Das deutsche Tierschutzgesetz untersagt aber eine derartige Form der Tötung. Das Bundesverwaltungsgericht will noch heute ein Urteil fällen. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2002 das Schächten für rechtmäßig erklärt, aber strenge Auflagen dafür erteilt.

 

23.11.06 08:56
5

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastwetten er darf

die Aussicht, dieses barbarische Abschlachten hier zu betreiben stehen nicht schlecht.
Mein Verständnis und auch meine Toleranz geht gegen null.  

23.11.06 12:22
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6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastda wär ich gern dabei


Tierschützer protestieren in Leipzig gegen das Schächten
Leipzig (dpa) - Tierschützer haben in Leipzig ein Verbot für das Schächten von Tieren gefordert.

Anlässlich eines Prozesses vor dem Bundesverwaltungsgericht protestierten vor dem Gebäude Mitglieder der Vereine «ProVieh» und «Vier Pfoten» gegen das Schlachten nach islamischem Ritus. In einem Rechtsstreit versucht ein türkischer Metzger aus Hessen durchzusetzen, dass er Tiere ohne Betäubung schlachten darf. Der Lahn-Dill-Kreis will ihm das verweigern, wurde aber vom Bundesverfassungsgericht zur Genehmigung verpflichtet.


 

23.11.06 19:21
5

6506 Postings, 6977 Tage BankerslastDeutschland verliert immer

mehr sein Profil. Ich bin entsetzt. Diesem Staat gegenüber sollte man eigentlich nicht mehr loyal sein. Hätte somit jede Wette gewonnen (siehe # 3).


Bundesrichter genehmigen das Schächten
Leipzig (dpa) - Trotz eines Verbots im Tierschutzgesetz ist das Schlachten nach islamischen Ritual laut höchstrichterlicher Entscheidung erlaubt. Unter Verweis auf die Religionsfreiheit ließ der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig in einem Grundsatzurteil das so genannte Schächten von Tieren zu. Damit setzte sich ein türkischer Metzger aus dem hessischen Aßlar nach jahrelangem Rechtsstreit gegen den Lahn-Dill- Kreis durch. Die Richter knüpften eine Erlaubnis an strenge Auflagen. Tierschützer reagierten empört.  

23.11.06 19:23

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastmeinte # 2, ich geh jetzt mal kotzen o. T.

23.11.06 19:26
2

12175 Postings, 7078 Tage Karlchen_IIIst doch okay. Je mehr sich diese

Islamisten hier meinen herausnehmen zu müssen, um so größer wird der Widerstand. Jetzt haben sie auch noch die Tierschützer verprellt. Nur weiter so.  

23.11.06 19:28
4

9045 Postings, 7235 Tage taosEs sind nicht nur Islamisten

auch Juden Schächten die Tiere und niemand findet etwas dabei.

Taos
 

23.11.06 19:31
2

12175 Postings, 7078 Tage Karlchen_II@taos: Wenn es die Juden tun, könnte sich ja

der türkische Metzger an deren Vorschriften halten. Aber offenbar geht es ihm um mehr.  

23.11.06 19:32

8758 Postings, 5440 Tage DSM2005Ich weiß gar nicht was Ihr habt



steht der Staat nicht in Pflicht, neuen Mitbürgern nicht nur Integrationsauflagen zu machen, sondern sich selbst auch ein wenig zu öffnen und anzupassen...........??????


Wir wollen ( so schenit es ja) einen Multikultistaat........da muß ich den Leuten auch was bieten.....


ich freu mich schon auf Bären die mit nem Ring durch die Nase auf dem Alexanderplatz zur Schau gestellt werden.....danach gehts ins Olympiastadion zum Stierkampf.....






Wir machen Jobs die wir nicht wollen, kaufen Dinge die wir nicht
brauchen, von Geld das wir nicht haben um Leute zu beeindrucken, die wir
nicht mögen.............

 

23.11.06 19:39

51340 Postings, 7394 Tage eckiUnd wenn ich Kinderficken zum religiösen Akt

erhebe, kriege ich dann auch die höchstrichterliche Genehmigung zur freien Religionsausübung? Naja, vielleicht sähen das die Richter als etwas überzogen an.....

Tierschutzrechte sind jedenfalls als nachrangig erklärt worden. Welches sind andere nachrangige Rechte?

Steinigung ist religiöses Recht oder sogar Pflicht, je nach vergehen. Handabhacken könnte man auch bei uns einführen. Man will ja nicht die Leute an ihren religiösen Traditionen hindern, wo käme man da hin?  

23.11.06 19:47

12175 Postings, 7078 Tage Karlchen_IIWir sollten in einen Dialog eintreten. o. T.

23.11.06 20:04
1

69017 Postings, 6162 Tage BarCodeWieso nehmen die nicht das Angebot

unserer absolut humanen Massenschlachttechnik an? Etwa so eine nette Geflügelmassenschlachtmaschine für 5000 Hühner die Stunde.

Die ganze Palette des humanistischen Schlachtens:

http://www.ima-food.de/58/...-fuer-die-fleisch-und-fischverarbeitung/

Gruß BarCode

(PS: Das Schächten war übrigens lange Zeit die einzige einigermaßen moderate Schlachtmethode, die den Gedanken des Tierschutzes in den Vordergrund gestellt hat.)

 

24.11.06 09:25

61594 Postings, 6177 Tage lassmichreinBahhh - soviel kann ich garnicht fressen, wie ich

da kotzen möchte... :(((

Hier nochmal ausführlich:




 Lebend am Haken: Nur so kann die geschächtete Kuh ausbluten ...


Rüstem Altinküpe will für Moslems in Deutschland sein Schlacht-Ritual

Urteil BVerfG 15. Januar 2002

n-tv.de Forum Welt und Gott

Donnerstag, 23. November 2006

Tierschützer empört
Schächten genehmigt


Trotz eines Verbots im Tierschutzgesetz ist das Schlachten nach islamischem Ritual jetzt laut höchstrichterlicher Entscheidung erlaubt. Unter Verweis auf die Religionsfreiheit ließ der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig am Donnerstag in einem Grundsatzurteil das so genannte Schächten von Tieren zu. Die Richter knüpften eine Erlaubnis an strenge Auflagen. Bei Tierschützern löste das Urteil dennoch Enttäuschung und Empörung aus.
 
Damit setzte sich der türkische Metzger Rüstem Altinküpe aus dem hessischen Aßlar nach jahrelangem Rechtsstreit gegen den Lahn-Dill-Kreis durch. Es handelte sich um das erste höchstrichterliche Urteil, nachdem Deutschland 2002 den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt hatte.
 
"Dieses Urteil hat zur Folge, dass tausendfaches Tierleid nun auch noch den obersten richterlichen Segen hat", sagte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel. "Das Grundgesetz ist mit Füßen getreten worden", erklärte Mechthild Oertel vom Vorstand der Organisation "ProVieh". Sie warf dem Gericht mangelnde Zivilcourage vor, weil es sich auf die Religionsfreiheit berief. "Die heutige Entscheidung ist ein großer Rückschritt und ein katastrophales Signal für den Tierschutz", sagte die Geschäftsführerin der Stiftung "Vier Pfoten", Marlene Wartenberg. Der Bundesverband Menschen für Tiere forderte als Konsequenz Nachbesserungen im Tierschutzgesetz. Eine Bundesratsinitiative aus Hessen solle unterstützt werden, hieß es.
 
Vertreter der Organisationen forderten ein Verbot des Schächtens und beriefen sich dabei auf das Tierschutzgesetz (§ 4a). Dieses schreibt vor, dass warmblütige Tiere nur nach vorheriger Betäubung geschlachtet werden dürfen. Eine Ausnahmegenehmigung sieht das Gesetz vor, wenn zwingende religiöse Gründe ein betäubungsloses Schächten erforderlich machen. Darauf berief sich Altinküpe: Seine Kundschaft esse nur geschächtetes Fleisch, argumentierte er.
 
Der sunnitische Moslem (39) lebt seit mehr als 24 Jahren in Deutschland und übt seinen Beruf seit 18 Jahren aus. Er hatte bereits im Januar 2002 vor dem Bundesverfassungsgericht einen Teilerfolg erzielt. Mit Verweis auf Religionsfreiheit hatten die Karlsruher Richter das Schächten generell für rechtmäßig erklärt. Laut ihrem Urteil sind für eine Genehmigung die Regeln derjenigen islamischen Religionsgemeinschaft Ausschlag gebend, deren Angehörige der Metzger mit seinem Fleisch versorgt.
 
Diesem Urteil schlossen sich die Leipziger Richter nun an. Die zwischenzeitlich erfolgte Verfassungsänderung stehe dem nicht entgegen, argumentierten sie. Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz schließe eine Ausnahmegenehmigung für einen moslemischen Metzger zum betäubungslosen Schlachten von Rindern und Schafen nicht aus, sagte der Vorsitzende Richter Dieter Kley. Wie die Karlsruher Kollegen knüpften sie die Genehmigung aber beispielsweise an die Auflagen, dass das Schächten nur von einer sachkundigen Person ausgeführt werden darf und vom Veterinäramt überwacht werden muss.
 
Altinküpe zeigte sich erfreut über das Urteil. Bis 1995 hatte er eine Ausnahmegenehmigung für das Schlachten ohne Betäubung. Sie wurde nach einem früheren Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in einem anderen Fall nicht mehr erteilt. In Folge dessen kam es zu dem Rechtsstreit zwischen Altinküpe und dem Lahn-Dill-Kreis. So lange dieser andauerte, hatte der Metzger nur eine vorübergehende Genehmigung zum Schächten. "Wir gehen davon aus, dass diese nun entsprechend geändert wird", sagte sein Anwalt Rainer Nickel.


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Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

                                                         Ralph Waldo Emerson

 

24.11.06 09:36

504 Postings, 5062 Tage wobziarmes Deutschland

deine Sterne....

 

24.11.06 09:42

51340 Postings, 7394 Tage eckiJüdische und islamische Religionsvorschriften verb o. T.

24.11.06 09:48

51340 Postings, 7394 Tage eckiJüdische und islamische Religionsvorschriften verb

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,4079180,00.html

Infobox

Stichwort: Schächten

Jüdische und islamische Religionsvorschriften verbieten den Genuss von Blut, das als unrein gilt. Mit einer speziellen Art des Schlachtens, dem Schächten, soll das vollständige Ausbluten des Schlachttiers gesichert werden. Dem unbetäubten Tier werden mit möglichst einem einzigen Schnitt Halsschlagader und Luftröhre bis zur Wirbelsäule durchtrennt, so dass sich ein Blutschwall auf den Boden ergießt.

Laut erstem Buch Mose sprach der Herr zu Noah: "Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist." Die 5. Sure des Korans schreibt den Muslimen vor: "Verboten ist euch folgendes: Verendetes, Blut, Schweinefleisch, in einem anderen Namen als dem Gottes Geschlachtetes..." Das Schlachten wird zum rituellen Vorgang. Der muslimische Schächter dreht das Tier in Richtung Mekka und ruft Allah an, bevor er das Messer ansetzt. Bei den Juden ist ein Segensspruch üblich. Einzelne islamische Glaubensrichtungen und Geistliche halten die vorherige Betäubung durch Elektroschock für zulässig, womit es sich juristisch um normales Schlachten handelt. Bei den Juden wird das Schächten von der "Schechita" geregelt, einer detaillierten Vorschrift im Talmud, der jüdischen Rechtssammlung. Deutsche Tierschützer sprechen allerdings von Tierquälerei.

Das Tierschutzgesetz verbietet das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung. Seit Juli 2002 ist der Tierschutz außerdem im Grundgesetz verankert. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht im Januar 2002 das jahrelange Schächt-Verbot für muslimische Metzger aufgehoben. Seither dürfen diesen wie bereits schon jüdischen Metzgern Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig muss nun also die Rechtsgüter Religionsfreiheit und Tierschutz abwägen.

xxxxxxxxxxxxxxx

Vegetarier sein verstößt übrigens nicht gegen religiöse Gesetze....

Die Transporte kreuz und quer, bis die hormonverseuchten Tiere im billigsten Schlachthof landen und dort teilweise zum rangieren an den gebrochenen Füßen aufgehängt werden, ist auch nicht gerade toll.

Schaut mal in einen Schlachthof rein!

 

24.11.06 09:50
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61594 Postings, 6177 Tage lassmichreinAbartig, sowas. Sollen die ihre hinterwäldlichen

Rituale doch dort abhalten, wo sie herkommen. Aber NEIN - der dumme deutsche Michel ändert für "seine" ausländischen Mitbürger lieber seine bestehenden Gesetze, anstatt denen mal zu zeigen, wem dieses Land hier eigentlich gehört !!! *Kotz*



Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

                                                         Ralph Waldo Emerson

 

24.11.06 09:55

19497 Postings, 5176 Tage Malko07Schächten

Perfektion bei Juden ein Muss

Bis Fleisch ''koscher'', also fuer den juedischen Verzehr geeignet ist, muessen eine Vielzahl Bedingungen erfuellt werden. Wie im Islam muessen Rind, Schaf oder Lamm gesund sein und ohne koerperlichen Schaeden oder Verletzungen sein. Der Verzehr von Schweinen ist Juden wie auch Moslems verboten.

Vor dem Schlachten prueft der Schochet (Hebraeisch fuer Schaechter) penibel das rasierklingenscharfe Spezialmesser. Selbst die kleinste Scharte macht es fuer das Schaechten untauglich. Auch das Tier wird genau untersucht. Anschliessend fuehrt es der Schochet in eine Box, die die Bewegungsfreiheit des Tieres einschraenkt. So kann der Schochet ohne Stoerung und Gefahr den Schnitt ausfuehren. In diesen Boxen werden die Tiere stehend oder umgekippt geschaechtet. Gemaess juedischer Weltanschauung geschieht das ''Nehmen von Leben'' bewusst. Aus diesem Grund spricht man bei jedem Vorgang der im Zusammenhang mit dem Schaechten steht, einen Segensspruch. Da der Schnitt nur mit Menschenhand durchgefuehrt werden darf, kommt eine Automation nicht in Frage. Nun steht der diplomierte Schochet vor der schwierigsten Aufgabe - dem perfekten Schnitt. Mit nur einem Streich schneidet er Halsschlagadern und Luftroehre bis zur Wirbelsaeule durch. Dieser schnelle und praezise Schnitt hat eine ploetzliche Stockung der Blutzufuhr zum Hirn zur Folge. Das Tier wird augenblicklich bewusstlos. Jede kleinste Pause bei der Fuehrung des Schnittes, das Hineindruecken oder Stechen des aufgelegten Messers in den Hals ist verboten. Weil Juden der Genuss von Blut streng verboten ist, muss es bis auf den letzten Tropfen herauslaufen. Anschliessend wird das Fleisch in Salz eingelegt, damit es kleine verbliebene Reste des Blutes aufsaugt. Nicht jeder darf nach juedischen Gesetzen schaechten. Erst wenn der Schaechter - er muss Jude sein - das entsprechende Diplom nach einer mehrjaehrigen Ausbildung erworben hat, darf er unter Aufsicht eines Rabbiners schaechten.

Moslems schaechten in Richtung Mekka

Auch im Islam wird Blut als rituell unrein angesehen. Damit es vollstaendig aus dem Koerper fliessen kann, schneidet der islamische Schlachter ebenfalls die Halsschlagadern des lebenden Tieres durch. Vorher dreht es das Tier in Richtung Mekka und ruft: ''Im Namen Allahs''. Dann setzte er das Messer an. Um das Leiden des Tieres zu verkuerzen, sollte er ein scharfes Messer verwenden - muss es aber nicht. Und genau an diesem Punkt scheiden sich die Geister. Denn auch alle anderen Instrumente sind erlaubt, die ein Auslaufen des Blutes ermoeglichen. So stirbt das Tier oft qualvoll, weil die Schlachtwerkzeuge stumpf, schartig oder rostig sind. Ein Grund, der den Feldzug der Tierschuetzer gegen das Schaechten erklaert. Waehrend bei den Juden das geschaechtete Fleisch nur als Nahrung dient, werden im Islam Tiere auch geopfert. Anlaesse dafuer sind die Erfuellung eines Geluebtes, die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka. So schlachten moslemische Familienvaeter die Tiere oft selbst anstatt diese Arbeit einem Profi zu ueberlassen. Ein weiterer Grund, warum Tierschuetzer dagegen protestieren.

Schmerzloses Toeten?

Ein anderer Vorwurf der Tierschuetzer lautet: Das Tier ist nicht bewusstlos, wenn der toedliche Schnitt erfolgt. Sie meinen, dass dadurch unnoetige Qualen entstuenden. Rabbiner Dr. med. vet. Dr. phil. I. M. Levinger aus Basel weisst diese Vorwuerfe vehement zurueck. ''Sofort nach dem Schaechtschnitt bleibt das Tier fuer mindestens zehn Sekunden total ruhig. Dies bedeutet, dass es den Schmerz nicht empfindet'', sagt der international anerkannte Schaechtspezialist. ''Normalerweise wehrt es sich innerhalb der ersten Sekunden gegen Schmerz. Aber selbst wenn ein EKG (elektroencephalographische Registrierung) vorgenommen wird, werden keine Schmerzen registriert.'' Die sofort nach dem Schnitt einsetzende Blutleere im Gehirn macht das Tier unempfindlich fuer alle Empfindungen. Nach etwa drei Sekunden zeigt die Gehirnregistrierung, dass das Tier bewusstlos ist. Die Kraempfe der Muskeln kommen erst spaeter und sind, so Levinger, sicher nur das Resultat von Sauerstoffmangel und nicht der Schmerzen. Schon am 18. Februar 1930 beschaeftigte sich der Reichstag in Berlin mit diesem Thema. Nach einem wissenschaftlichen Gutachten des Reichsgesundheitsamtes fassten die Politiker damals den Beschluss, wonach (juedisches) Schaechten nicht als Tierquaelerei zu betrachten sei. Zahlreiche Wissenschaftler haben damals wie heute die Vorwuerfe zurueckgewiesen, wonach Tiere durch das Schaechten gequaelt wuerden. Als nach dem Krieg die moslemische Bevoelkerung in Deutschland durch Gastarbeiter und deren Nachkommen auf ueber zwei Millionen anstieg, mussten die alten Gesetzestexte aktualisiert werden.  

24.11.06 09:55
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51340 Postings, 7394 Tage eckiDeutsche Juden und deutsche Muslime sind keine

Ausländer.

Ich würde es trotzdem hier nicht erlauben. Keiner zwingt die Leute zu Fleischkonsum.  

24.11.06 09:56

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastwenn man finanziell und idell

im Tierschutz engagiert ist, und im eigenen Land ständig gegen eine Mauer rennt, trifft das sehr tief. Wir (meine Frau und ich, die sich im übrigen bisher mit äußester Toleranz ausgezeichnet hat) ziehen nun Konsequenzen. Dazu gehört auch, daß nicht mal eine einzige, kleine, winzige Olive im türkischen Geschäft mehr gekauft wird. Wir hatten bisher gerne dort eingekauft.

So Happy, nun darfst Du kommen mit "das hatten wir doch schon mal...."  

24.11.06 10:18

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastmuslemischer Religionsunterricht

Wir haben letztes Mal über Familien gesprochen?, ruft die Lehrerin den Kindern die letzte Religionsstunde in Erinnerung. ?Haben nur Menschen eine Familie?? Etliche Finger schießen in die Höhe. Adelisa (7) darf antworten. ?Tiere haben eine Familie.? Die Lehrerin zeigt auf die Bilder, die sie in den Kreis gelegt hat. ?Ist das hier eine Familie?? Das Interesse der Kinder geht zunächst in eine andere Richtung: ?Dürfen wir das ausmalen?? Sie dürfen. Aber erst nachher.

Lebewesen achten ?Ich möchte euch eine Geschichte erzählen von einer Familie. Einer Tierfamilie?, sagt Serap Sandikci. ?Aber ich muss zuerst etwas sagen, damit ich das gut hinbekomme. Damit Gott mir hilft.? Die Kinder kennen die Formel: ?Bismillah?, im Namen Gottes. Und Sandikci erzählt. ?Eines Tages war der Prophet Mohammed, Gott sei mit ihm, mit Begleitern auf Reisen?? Er lässt die Begleiter allein, und sie fangen zwei junge Spatzen aus der Luft. ?Die Männer sind behutsam?, hören die Kinder ihre Lehrerin erzählen, ?weil der Prophet ihnen beigebracht hat, dass man alle Lebewesen gut behandeln muss.?

Was dachte wohl die Vogelmutter, als sie ihre Kinder in den Händen der Männer sah? Der sechsjährige Haroum steht auf, streckt sich Richtung Zimmerdecke, so weit er kann, und lässt auf Zehenspitzen seine Hand überm Kopf flattern: ?Die Mutter dachte, die Kinder fliegen noch.? - ?Die Mutter hatte Angst um die Kinder?, gibt die Lehrerin die richtige Antwort. Der Prophet kehrt zurück und schimpft mit den Männern, die sofort wissen warum: weil man auch Vögeln kein Leid zufügt, und weil man Kinder nicht der Mutter wegnimmt.

Die Lektion sitzt. Aber nicht bei allen. ?Nein?, sagt ein Junge brav auf die Frage, ob er die Vögel ebenfalls fangen würde, ?nein. Damit ich nicht böse bin.? Ein anderer Bub lächelt: ?Ich habe einen Vogel tot gemacht.? Die Lehrerin mag es kaum glauben.

Die Geschichte vom Spatzen und seinen Jungen ist ?eine wahre Geschichte, die man über den Propheten erzählt?, sagt Serap Sandikci. Sie hat sie aus einem Kinderbuch, und sie möchte, erklärt sie den Erstklässlern, ?dass ihr die Geschichte euren Eltern erzählen könnt?. Proteststimmen im Sitzkreis, ?nein, das vergesse ich?.

Damit das nicht passiert, hat die 28-Jährige in zweistündiger Vorbereitungsarbeit Heftchen aus Fotokarton gefaltet und Papierbögen vervielfältigt: Jetzt dürfen die Kinder die Spatzenbilder ausschneiden und ins Heft kleben - natürlich in der Reihenfolge der Geschichte.  

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