deutsche autobauer gehen ins pleiteland USA

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 15.01.10 19:22
eröffnet am: 11.01.10 21:29 von: potti65 Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 15.01.10 19:22 von: Dunsany Leser gesamt: 303
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

11.01.10 21:29

7460 Postings, 5435 Tage potti65deutsche autobauer gehen ins pleiteland USA

Deutschlands Autobauer intensivieren die Produktion in Amerika: Der Branchenverband VDA rechnet damit, dass der Anteil der Fertigung im US-Raum rasch steigt. Nach drastischen Absatzeinbrüchen erwartet die Industrie, dass der weltgrößte Pkw-Markt 2010 kräftig wächst.

Detroit - Die deutschen Autobauer wollen gegen alle Widerstände noch mehr Produktion in den USA ansiedeln. "Wir gehen davon aus, dass der Anteil der Fertigung im US-Raum weiter zunehmen wird", sagte Verbandschef Matthias Wissmann am Montag zu Beginn der internationalen Automesse in Detroit. Er erinnerte an Ausbauprojekte von Volkswagen , Daimler  und BMW  in Amerika.


Produktionsverlagerungen ins Ausland sind umstritten, da durch sie stets deutsche Arbeitsplätze bedroht sind. Zuletzt hatte Daimlers Entscheidung zur Verlagerung der C-Klasse in das US-Werk für laute Proteste bei der deutschen Belegschaft gesorgt (siehe Fotostrecke links). Daimler produziert die nächste Generation der C-Klasse ab 2014 im US-Werk Tuscaloosa, wo weiter auch die R-, ML- und GL-Klasse gebaut werden.

Branchenexperten halten den Exodus dagegen für unvermeidlich. Die Autobranche leidet massiv unter Überkapazitäten. Bei Daimler etwa arbeiten mehr als 60 Prozent der Beschäftigten im Inland, der Konzern verkauft aber drei Viertel seiner Fahrzeuge im Ausland. Dieses Ungleichgewicht lässt sich immer schwerer aufrechterhalten.

Mehrere Produktionsverlagerungen sind laut VDA bereits in Umrissen bekannt. Laut VDA wurden 2009 im Nafta-Raum von deutschen Herstellern 535.000 Wagen gebaut, aufgrund der Krise 31 Prozent weniger als im Vorjahr. Künftig gehe der Trend nach oben, sagte Wissmann. BMW baut laut VDA sein US-Werk in Spartanburg aus, um dort fast alle BMW Geländewagen zu produzieren.

Und Volkswagen eröffnet in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee eine neue Fabrik, die zu Beginn des Jahres 2011 die Produktion aufnehmen soll. In dem Werk soll ein neuer Wagen für den US-Markt gefertigt werden. Volkswagen will in diesem Jahr zudem den in Mexiko produzierten Jetta-Nachfolger auf den US-Markt bringen, für das kommende Jahr soll den US-Käufern eine neue Version des New Beetle vorgestellt werden.

Die deutschen Autobauer haben im Krisenjahr 2010 den Marktanteil in den USA auf 7,3 Prozent gesteigert, sagte Wissmann. 2005 seien es noch 5,1 Prozent gewesen. In den kommenden Jahren soll der Anteil auf bis zu zehn Prozent steigen. "Die Ausgangsposition für einen Angriff ist günstig", sagte Wissmann und verweist auf die aktuelle Schwäche der drei US-Autobauer und von Toyota . "Je stärker wir hier produzieren, umso eher können wir hier konkurrieren."

Verband erwartet kräftige Belebung am US-Automarkt

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise haben die deutschen Autobauer ein desaströses Jahr erlebt. Trotz Abwrackprämie mussten viele von ihnen 2009 unterm Strich Umsatzrückgänge hinnehmen. Nur Volkswagen profitierte von der Krise und konnte seinen Marktanteil sogar steigern:  

11.01.10 21:34
1

7460 Postings, 5435 Tage potti65von was wollen die amis

einen benz kaufen?die sind so pleite wie kein anderes land.USA als autowachstumsland einfach lächerlich.  

11.01.10 21:35

97364 Postings, 7282 Tage KatjuschaIst schon logisch. Schließlich sitzen die

US-Konsumenten ja derzeit alle auf der Kohle. Die wissen gar nicht wohin damit.
-----------
glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (albert schweitzer)

11.01.10 21:37
1

7460 Postings, 5435 Tage potti65von was wollen

die pleite amis den ein auto kaufen?die sollen erstmal ihre häuser abbezahlen.  

15.01.10 19:15

818 Postings, 3909 Tage DunsanyDa ist doch Verstand dran

Die Amis haben doch bewiesen, dass sie national und international hochprofitabel konkurrenzfähige Autos bauen können. Wenn sich die Chance bietet dieses Know-how einzukaufen, dann muss man zugreifen, bevor die Japaner, Franzosen oder Italiener Wind davon bekommen.
-----------
Jetzt auch wissenschaftlich erwiesen:
Stress muss nicht krank machen

15.01.10 19:19

14557 Postings, 5560 Tage pfeifenlümmelWenn man in Zukunft

einen schwächeren Dollar erwartet, ist die Entscheidung richtig, andernfalls totaler Quatsch.  

15.01.10 19:22

818 Postings, 3909 Tage DunsanyWenn ich deutscher Autobauer wäre, dann würde ich

in Amiland nur gegen harte Währung verkaufen.
-----------
Jetzt auch wissenschaftlich erwiesen:
Stress muss nicht krank machen

   Antwort einfügen - nach oben