das Roulette-Welt Lexikon

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neuester Beitrag: 23.04.03 14:57
eröffnet am: 23.04.03 14:57 von: Mr.Esram Anzahl Beiträge: 1
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23.04.03 14:57

9245 Postings, 6477 Tage Mr.Esramdas Roulette-Welt Lexikon


A
ABSAGE
ACHEVAL
ANGRIFF
ANNONCE
ANSAGE
AUSGLEICH
AVANT DERNIER
B
BANDENSPIEL
BANK
BANKVORTEIL
BLANC, Francois
C
CAGNOTTE
CARRE
CHANCE
CHEVAL
CHIP
COUP
CROUPIER
D
DEGRESSION
DOPPEL - ZERO
DOUBLETTE
DUTZEND
E
EINFACHE CHANCEN
EINSATZ
F
FAITES VOS JEUX
FAVORITEN
G
GEWINNE
I
INTERMITTENZ
IMPAIR
J
JETON
K
KESSEL
KESSELABSCHNITT
KOLONNE
M
MANQUE
MARTINGALE
MAXIMUM
MEHRFACHE CHANCEN
MINIMUM
N
NEBENZAHLEN
P
PAIR
PAROLI
PASCAL, Blair
PASSE
PERMANENZ
PLEIN
EN PRISON
PROGRESSION
R
RANDOM
RATTEAU
RIEN NE VA PLUS  S
SATZ
SERIE
SPIELKAPITAL
STÜCK
T
TABLEAU
TOTE NUMMERN
TRANSVERSALE PLEINE
TRANSVERSALE SIMPLE
TRINKGELD
TRONC
V
VABANQUE-SPIEL
VOISINS
W
WURFHAND
Z
ZERO
ZAHL  
 



ABSAGE. Das berühmte Rien ne va plus ("Nichts geht mehr") des Croupiers. Von dieser Spielabsage an darf nicht mehr gesetzt werden.

ACHEVAL. Das Stück wird auf die Trennlinie von zwei nebeneinander liegende Nummern gesetzt.

ANGRIFF. Das Tätigen eines Einsatzes, das als "Angriff auf die Bank" gesehen wird.

ANNONCE. Wörtl. "Ruf", Ansage eines Spieles ( zB. "Zero et les deux voisins" ).

ANSAGE. s. Annonce

AUSGLEICH. frz. équilibre; Statistisches Gesetz, nach dem sich alle Chancen des Roulette auf lange Sicht gegenseitig ausgleichen. Das Gegenteil des Ausgleichs ist der Equart ( s.d.).

AVANT DERNIER. Der vorletzte gefallene Coup.

BANDENSPIEL. Das Zusammenwirken von mehreren Personen, die in Absprache versuchen, mit ihren Einsätzen das zulässige Maximum der Bank zu überschreiten.

BANK. Kapital eines Spieltisches. Das legendäre "Sprengen der Bank" meint tatsächlich nicht etwa das gesamte Spielbankunternehmen, sondern nur die Tischbank. In früheren Jahren wurde nach zweimaligem Schuss ( s.d.) der Tisch feierlich mit einem schwarzen Tuch bedeckt und für den Abend geschlossen. Heutzutage wird sooft es notwendig ist, dem Tisch Geld zugeführt. Das "Sprengen der Bank" also unmöglich gemacht. Trotzdem werden große Gewinne, falls der betreffende Gast nichts dagegegen einwendet, der Presse mitgeteilt und so Werbung gemacht.

BANKVORTEIL. Im Casino angebotene Spiele haben systembedingt einen Vorteilfür die Bank. So erreicht das Casino bei den Einfachen Chancen des Roulette einen mathematischen Vorteil von 1,35%, bei den Mehrfachen Chancen einen Vorteil von 2,7 %. Dieser Vorteil ist in der Existenz der Zero begründet.  

BLANC, Francois (1806-1877) hat die Casinos in Bad Homburg und Monte Carlo gegründet.  

CAGNOTTE. auch Tronc, Behälter für das am Spieltisch gegebene Trinkgeld, das nach bestimmtem Verteilungsschlüssel an alle Angestellten des Casinounternehmens aufgeteilt wird.

CARRE.: Vier auf dem Tableau zusammenhängende Zahlen auf einmal setzen.

CHANCE. Man unterteilt beim Roulette in Einfache Chancen (bei denen der einfache Einsatz als Gewinn ausbezahlt wird) und in Mehrfache Chancen (bei denen das mehrfache des Einsatzes aus bezahlt wird)

CHEVAL. franz.: Pferd, Satzmöglichkeit, bei der zwei auf dem Tableau (s.h.) nebeneinander liegende Nummern zusammen gespielt werden.

CHIP. engl. Jeton

COUP. Der Wurf.

CROUPIER. der für die Abwicklung des Spiels verantwortliche Angestellte des Casinos. Der C. nimmt Annoncen an und bezahlt Gewinne aus. Lebt ausschließlich von der Cagnotte.

DEGRESSION. Satzverminderung, im Gegensatz zur Progression, die eine Satzsteigerung beschreibt. Eine Degression (Verringerung der Einsatzhöhe) bedeutet, daß bei ungünstigem Spielverlauf die Verluste geringer ausfallen können.

DOPPEL - ZERO. Roulettekessel wiesen ursprünglich eine zweite, doppelte Zero ( 00 ) auf, die erst von Francois Blanc in Bad Homburg abgeschafft wurde, was diesem Casino einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber seiner Konkurrenz verschaffte, da dadurch der Spieler eine höher Gewinnchance erhielt. 00 - Zero Kessel gibt es nur im amerikanischen Raum (zB. Las Vegas, Atlantic City etc.).

DOUBLETTE. Zweimaliges Erscheinen einer Chance hintereinander.

DUTZEND. gehört zu den Mehrfach Chancen. Man setzt auf 1 - 12 (Premier Douze - ersten zwölf Nummern), auf 13 - 24 (Douze Milieux - mittleres Dutzend - zweiten zwölf Nummern) oder 25-36 (Douze Dernier - dritten zwölf Nummern). Auzahlungsqoute 2 : 1.

EINFACHE CHANCEN. Rot - Schwarz, Pair - Impair, Manque - Passe. Auszahlungsquote 1:1.

EINSATZ. Der Spieler kann Einsätze selbst tätigen oder durch den Croupiers setzen lassen, indem er entsprechende Annoncen gibt.

FAITES VOS JEUX. "Machen Sie Ihr Spiel", Aufforderung des Croupiers die Einsätze zu tätigen.

FAVORITEN. Nummern die in einem gewissen Spielabschnitt häufig erscheinen. Die ausbleibenden Nummern nennt man Restanten.

GEWINNE. Beim Glücksspiel erzielte Gewinne sind steuerfrei.

INTERMITTENZ. Folge von Chance und Gegenchance, z. B. Rot/Schwarz/Rot/Schwarz...

IMPAIR. Alle ungraden Nummern: 1,3,5,7,...

JETON. Spielmarke, meist aus teurem Kunststoff, fälschungssicher hergestellt.

KESSEL. Aus Edelhölzern gefertigter Rouletteapparat, in dessen Mitte sich die Scheibe mit den 37 Zahlenfeldern, kugelgelagert auf einem Stift dreht.

KESSELABSCHNITT. Bestimmter Sektor des Kessels, der manchen Annoncen von Bedeutung ist und bei früheren sogenannten " Kesselfehlersystemen", wo der Spieler davon ausging, daß auf Grund physikalischer Abnutzung des Kessels bestimmte Sektore bevorzugt wurden. Die heutigen Herstellungsverfahren schließen Kesselfehler aus.

KOLONNE. Mehrfach Chance, Satzmöglichkeit auf eine der drei senkrechten Reihen ( Kolonne 34, Kolonne 35 und Kolonne 36 ); Auszahlungsquote 2 : 1.

MANQUE. Alle Nummern zwischen 1-18.

MARTINGALE. s. Progression

MAXIMUM. Zulässiger Höchsteinsatz pro Chance und Spieler.

MEHRFACHE CHANCEN. Kolonnen, Dutzende (2:1), Transversale Simple ( 5:1 ), Transversale Pleine ( 11:1 ),Carre ( 8:1) Cheval ( 17:1 ), Plein ( 35:1 ).

MINIMUM. Mindesteinsatz um am Spiel teilnehmen zu können.

NEBENZAHLEN. Auch Nachbarn (franz. voisins) genannt. Die neben einer Zahl im Kessel liegenden Zahlen sind die Nebenzahlen.

PAIR. Alle geraden Zahlen: 2,4,6,8,...

PAROLI. Paroli ist eine Taktik, bei der Einsatz und Gewinn in der Hoffnung stehen bleiben, dass sich die gesetzte Chance wiederholt.

PASCAL, Blaise. Franz. Mathematiker und Philosoph (1623-1662).

PASSE. Alle Nummern über einschl. 19, also 19-36.

PERMANENZ. Die schriftliche oder elektronisch festgehaltene Reihenfolge der beim Roulette gefallenen Zahlen; beim Systemspiel von besonderer Bedeutung; wird in fast allen Casinos als Computerausdruck zum Kauf angeboten.

PLEIN. volle Zahl beim Roulette (Zero bis 36).

EN PRISON. eingesperrte Einsätze auf Einfachen Chancen nach dem Erschienen von Zero ( der Einsatz ist nur mehr die Hälfte wert und kann auch geteilt werden ). "En Prison" erhöht Gewinnchance von 97,29 % auf 98,65 %. In vielen Casinos des Ostens werden daher bei Zero auch alle Einfachen Chancen eingezogen.

PROGRESSION. Steigerung der Einsätze von Spiel zu Spiel ( Gegenteil: Masse egale ). Man unterscheidet in starke ( steile ) und schwache ( flache ) Progressionen. Viele Progressionen tragen den Namen ihres Erfinders (z.B. d' Alembert).

RANDOM. Random bedeutet Zufall, Randomzahlen sind also zufällig entstandene Zahlen.

RATTEAU. Im Casino Arbeitsgerät des Croupier zum Setzen und Einziehen der Jetons.

RIEN NE VA PLUS. franz. "Nichts geht mehr", Spielabsage des Croupiers.

SATZ. das setzten eines oder mehrere Jetons durch den Spieler oder Croupier.

SERIE. Erscheint eine Einfache Chance dreimal oder mehr hintereinander, spricht man von einer Serie.

SPIELKAPITAL. Das für Einsätze zu Verfügung stehende Kapital.

STÜCK. Jetoneinheiten, unabhängig von realem Wert.

TABLEAU. bedrucktes Filztuch; Spielfläche

TOTE NUMMERN. Nummern die längere Zeit nicht erschienen sind sollte man meiden. "Wer Tote reitet, stirbt selbst bald!", alte Casinoweisheit.

TRANSVERSALE PLEINE. Einsatz auf eine Querreihe von drei Zahlen ( z.B. 7- 8 - 9 ), Auszahlungsquote 11:1.

TRANSVERSALE SIMPLE. Einsatz auf eine Querreihe von sechs Zahlen ( z.B. 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 ), Auszahlungsquote 5:1.

TRINKGELD. Es ist üblich, bei einem Gewinn auf eine Zahl (Plein) ein Trinkgeld in Höhe des Einsatzes zu geben. Die Croupiers und Angestellten einer Spielbank leben zum grossen Teil von den Trinkgeldern der Spieler.

TRONC. s. auch Cagnotte; Trinkgeldbehälter aus dem die Gehälter der Casinoangestellten bezahlt werden.

VABANQUE-SPIEL. Hier setzt der Spieler sein Hab und Gut auf ein Spiel.

VOISINS. Nachbarn (franz.), die Nachbarzahlen oder auch Nebenzahlen.

WURFHAND. Die Wurfhand des Croupiers bildet die Grundlage für viele Spielansätze beim Roulette.

ZERO. Ist die Null, die 37. Zahl.

ZAHL. Auch Nummer oder franz. Plein.
 

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