Zwangsanleihe für Reiche zur Haushaltssanierung?

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neuester Beitrag: 01.03.11 14:11
eröffnet am: 28.02.11 02:15 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 127
neuester Beitrag: 01.03.11 14:11 von: Jäger u Sam. Leser gesamt: 2633
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28.02.11 02:15
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100042 Postings, 7532 Tage KatjuschaZwangsanleihe für Reiche zur Haushaltssanierung?

in Höhe von 20% des Nettovermögens.

Was meint ihr?

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Zukunft ist gut für alle (Dr.Udo Broemme)
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101 Postings ausgeblendet.

01.03.11 00:42
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30642 Postings, 5012 Tage Kroniosgate: theoretisch ganz richtig alles..

praktisch isses aber so, dass einfach die Entstehung der Einkommen falsch läuft. Die grossen Einkommen haben wenige grosse Unternehmen, die kleinen Einkommen viele Leute. Das wär noch nicht unbedingt tragisch. Nur dass die Umverteilungsbürokratie auch die grossen Einkommen schluckt, das ist das Prob...  
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Das grösste Ärgernis, das man haben kann...
...ist man selbst!

01.03.11 01:07
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10765 Postings, 5317 Tage gate4shareKindergartengebühr....

Also ich sehe selber ein, dass dieses ein anderes Thema ist, ob man Menschen, Familien mit hohem Einkommen evtl bestimmte Leistungen nicht mehr   zukommen lässt.


Was ich primär sagen wollte, dass es extrem ungerecht ist, dass in Berlin wo da hohe Schulden snd, überhaupt keine Kindergartnegebühren erhoben werden,aber in anderen Ländern, denen es besser geht, sehr wohl !
Wie kann der grösste Schuldner, das Geld noch mehr rausschmeissen, und das Land was besser steht spart auch noch bei seinen Ärmsten.

Ob die Steuersätze echt so hoch sind weiss ich nicht!
Klar diese ganze Abschreibungsgeschichte darf es nicht geben.

Meines Wissen, ist das auch fast vollständig abgeschafft worden und wenige Möglichkeitkwerden immer mehr  ausgetrocknet. Das geht sogar teilweise soweit, dass einige schon wieder Angst haben in  etwas zu investieren, was in der Tat zuerst Verluste erzeugt, - also tatsächliche und nicht nur steuerlich ausgewiesene.

Man kann sagen, wir haben Steuersparmögichkeiten im Immobiilienbereich........allerdings wird das Geld auch fast immer ausgegeen und so ist es weg. Darüber hinaus, haben schon viele Menschen auch hohe Verluste mit Immobilien ezielt, die steuerlich wieder gar nicht relevant waren.

Grundsätzlich richtig mann muss die Möglichkeit so zu gestalten, dass man unberechtigt weniger Steuer zahlt, verbauen!

Das geht aber nicht damit ,dass man völlig system widersprüchlich Steuerberaterkosten für die Einkommenssteuererklärung nicht mehr geltend machen kann!  

01.03.11 06:36

5772 Postings, 4981 Tage MoutonHier mal ein paar Übersichten

ist zwar schon ein wenig älter, aber die Steuern und Abgaben scheinen ja gar nicht so hoch zu sein, wie hier immer gejammert wird.

http://www.lochner-fischer.de/the/thefin03.pdf  

01.03.11 06:39

5772 Postings, 4981 Tage MoutonHier noch zu den Spitzensteuersätzen

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-08/spitzensteuersatz-europa  

01.03.11 06:43
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30642 Postings, 5012 Tage KroniosMouton: Spitzen- oder auch andere Steuersätze

sind in Europa nicht vergleichbar... da sie unterschiedlich angewendet werden.

Wenn dich das interessiert: Siehe deinen letzten Einkomensteuerbescheid. Und dann vergleiche die Zahlen unter "Einkünfte" und "steuerpflichtige Einkünfte".

Und wenn hier ne Diskussion ausbricht.. wir haben in Deutschland derzeit ca. 75.000 steuerliche Einzelvorschriften... Viel Spass..  
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01.03.11 07:53
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21160 Postings, 7891 Tage cap blaubärohne schulden würden unsere"experten"in echtzeit

genau die gleiche schuldenhöhe hinbekommen zum disziplinieren sind schulden unerlässlich,
und unsere kinder bekommen infrastruktur häuser etc das sind paar groschen kredit nicht soo tragisch,wenn allerdings etwa die länder die samt und sonders buchhalterisch pleite sind und konkursverschleppung betreiben etwa beamtenpensionen mit kreditneuaufnahme berappen wollen isset zu ende mit dem spass und mit nem bei vollmond geernteten buchenknüppel iss dem fi.minister sein hinterkopf zu massieren
blaubärgrüsse  

01.03.11 09:14

10774 Postings, 3798 Tage sonnenscheinchen@mouton

deine Quellen sagen gar nichts darüber aus, wie hoch die Spitzenbelastung ist.
Zum Steuersatz von 42% kommt noch mal ca, 2,5% Soli + 4% Kirche+ 3%Reichensteuer.
Damit bist du schon wieder bei molligen 52%.
Und wenn die Leute ein Auto, ein Grundstück etc haben, muss noch mehr Geld bezahlt werden, da es sich um Substanzsteuern handelt.  

01.03.11 10:12

1720 Postings, 4299 Tage decon1401Es ist doch alles so lange ok,

wie der Millionär/Milliardär mit seinem Geld "sozialverträglich" arbeitet.

Es werden in unserem Lande gigantische Gewinne realisiert und kaum kanalisiert.
Natürlich darf RWE ein schottisches Kraftwerk kaufen und das in Deutschland verdiente Geld gewinnbringend investieren.

Nur was ist mit Risikokapital für Firmengründer ?? Was ist mit ganztages-KITAS, damit der Anteil beruftätiger Frauen zumindest auf europäischen Durchschnitt anwächst??

Gewinne & Vermögen müssen nicht zwangsläufig hoch besteuert werden; allerdings glaube ich, dass eine Kanalisierung dringend nötig ist, damit sich nicht unsozial hohe "untätige" gesellschaftsfremde Vermögen anhäufen.  

01.03.11 10:17

5772 Postings, 4981 Tage Moutonkronios, sonnenscheinchen

Ihr müsst auch mal #105 lesen.  

01.03.11 10:19
""untätige" gesellschaftsfremde Vermögen"
Was soll das sein? Auch wenn Vermögen in Bundesanleihen investiert wird, ist es nicht untätig, sondern hält die Zinsen für den Staat niedrig. Wenn es nur auf dem Konto liegt, kann die Bank es verleihen, dann ist es auch wieder tätig.
Untätige Vermögen gibt es nicht. Außer vielleicht wenn jemand sein Geld als Goldschatz im Keller vergräbt, aber dann ist sein Geld ja auch wieder unterwegs, weil er es ja für das Gold hergegeben hat....  

01.03.11 10:35
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11942 Postings, 5016 Tage rightwinghahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha

satyr ist echt unbezahlbar ... ich seh' die paar struppigen hippiescheuchen schon mit mistgabeln bewaffnet in 'ne deutsche-bank-filiale in tübingen stürmen und nach ackermann fragen ... als die ersten dann anfangen feuer zu legen, fällt dem kombattanten dieter ein, dass seine alte 'ne klv bei der db hat und hat nicht der jürgen noch ein konto für seinen bioladen bei denen? kurzerhand stürmt man ins rathaus um eben dort weiterzuzündeln - am empfang wird die die truppe von frau schneider begrüßt: ach herr meier - diesmal haben sie freunde mitgebracht ... schön ... hat das eigentlich geklappt mit dem versorgungsantrag für ihre demente großmutter? unser referent herr beerbaum hat sich ja ganz schön für sie eingesetzt letzte woche. einen gang weiter stossen sie auf den gemüsehändler cemal öztürk "ah 'err meiär ... wolle sie auch auf gewärbäamt? iche mache jetzz zwaite lade auf ... auch vill bio ..."  

01.03.11 11:18

50471 Postings, 6182 Tage SAKU@sonne:

Theorie und Praxis unterscheiden sich manchmal ein wenig: Die Steuerbelastung der Reichsten 450 StPfls in Deutschland lag laut DIW 2008 bei 34,3%.

Ich glaube, wir sollten hier eine Unterscheidung treffen zwischendem, was nach der Statistik als "reich" gilt (in D ab ca. 80k Brutto/Jahr) und dem dem, was wir als "reich" bezeichnen - imho wären das ca. 3 Mio Vermögen - dann kommt man auf netto ca. 4k Zinseinnahmen (Nettozinssatz 1,75%).
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01.03.11 11:27

19974 Postings, 6921 Tage lehna# 1 totaler Unfug, Kat...

aber in der Theorie natürlich so schön. Wenn ich ordlich Moos hätte, könnt ich meine Füsse auch in Monaco hochlegen. Da iss das Wetter auch noch besser.
Wenn die Multis hierzulande mit Gewalt raustreibst, iss der Sozialstaat noch mehr am krächzen....  

01.03.11 11:49
wenn das so ist, dass die durchschnittliche Belastung nur mit Steuern bei 34,3% liegt, heißt das ja wohl, dass einige deutlich höher liegen müssen, denn bei den ganzen Gestaltungsspielräumen kann man leicht seine Belastung drücken.
Es ist weiterhin naiv, zu glauben das eine Erhöhung der Sätze für mehr Steuergerechtigkeit sorgt. Im Gegenteil, wenn der Belastungssatz steigt, rechnen sich Steuersparmodelle noch mehr. Dann werden noch unsinnigere Investitionen plötzlich auf Grund der Steuergestaltung rentabel.

An den Sätzen zu drehen, klingt zwar einfach, vergrößert aber nur das Problem.
Ist genauso wie bei Verbrechen das Strafmaß hochzusetzen. Nützt nichts, wenn es in der Anwendung nie ausgeschöpft wird.  

01.03.11 11:52
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50471 Postings, 6182 Tage SAKUIch wollte nie an den Sätzen drehen.

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01.03.11 11:54

10774 Postings, 3798 Tage sonnenscheinchenna dann sind wir uns ja einig

01.03.11 12:04

50471 Postings, 6182 Tage SAKUda fehlt was...

Ich wollte nie an den Sätzen drehen. imho muss man das ganze System umheben.

Beispiel Rente:

Privatrente ist sooooo wichtig... Weil Demographie bedroht die gesetzliche Rente. Aha. Aber die Private nicht? Wie hoch war denn vor 15 Jahren der gesetzlich ganrantierte Mindestzins und wie hoch isser denn jetzt? Naaaaa? Also wenn viele ne RV oder LV abgeschlossen haben und alle irgendwann die in Anspruch nehmen wollen und weniger Menschen aktiv einzahlen (weil Demographie und so), dann ist die private Rente aber so was von sicher, richtig?

- Warum haben Architekten, Rechtsanwälte usw. denn eigene Rentensysteme (Versorgungswerk)? Und warum isses in der Schweiz anders? (Ach ja, die sind ja kommunistisch - und außerdem haben die nen viiiiiiel höheren Beitrag zur gesetzl. Rente.)

- Warum is eigentlich nur der AG-Beitrag und bei hohen Einkommen gedeckelt?

- Wie hoch sind eigentlich die Verwaltungskosten bei der gesetl. RV im Vergleich zu denen bei Versicherungen?

- Warum Sozversabgaben nur auf Einkommen aus abh. Beschäftigung?
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01.03.11 12:10

10774 Postings, 3798 Tage sonnenscheinchendas Rentensystem

wird nicht dadurch saniert, dass man die Zahl der Einzahler erhöht. Damit retten wir uns ein paar Jahre, bevor das Problem dann ncoh viel größer geworden ist.
So wie das Schlachten der privaten Krankenkassen uns ein paar Jahre Zeit verschafft, bis alle Reserven verknuspert sind. Dann ist der Scherbenhaufen aber noch größer.
Außerdem ist die grundsätzliche Frage ja, wieviel Staat wir für die Organisation unseres Lebens wollen.
Kann der Staat wirklich besser für meine Alterversorgung sorgen, als ich selbst? Für mich, ein klares Nein.
Und das Rentensystem der Schweiz erfordert auch private Vorsorge, wenn man nicht die große Altersarmut erleiden muss. Die Demographie bedroht auch nciht die private Vorsorge. Kannst dein Geld ja in Asien investieren. Die sind fleißig und jung.  

01.03.11 12:16

50471 Postings, 6182 Tage SAKUDie privaten KKs

haben auch so Probleme. Klar erfordert das Rentensystem in CH private Vorsorge - nichtsdestodennoch ist es gerechter als das unsere.

JEDER zahlt ein, mit dem gleichen Betrag
JEDER bekommt die garantiere Grundsicherung
JEDER kann, seinen Möglichkeiten entsprechend, selbst vorsorgen

Hier gäbe es auch die Möglichkeit, den Staat zurück zu fahren, wie du es forderst.  
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01.03.11 12:24
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1720 Postings, 4299 Tage decon1401Natürlich gibt es untätige Vermögen.

Es gibt "gute" und "schlechte" und  sogar "schädliche" Vermögen, wenn diese durch legale Geschäftstätigkeit entstanden sind und später z.B. zur Unterstützung demokratiefeindlicher Aktivitäten (Neo-Nazis) eingesetzt werden.

Hier wird von Einigen genau der Brutalo-Kapitalismus gepredigt, der uns gerade erst an den Rand der Katastrophe geführt hat. Manche lernen es Niemals !!  

01.03.11 12:36

21160 Postings, 7891 Tage cap blaubärlässt sich eh nicht durchsetzen alsoo isset

ne disskussion um des kaisers bart,allein bestehende steuern werden ja nicht gezahlt (flick zumwinkel&co)dann haben besagte leute ne 1a lobby
alsoo datt hier hat den stellenwert einer arivaumfrage "wollt ihr schönes wetter??"
blaubärgrüsse  

01.03.11 12:36

11942 Postings, 5016 Tage rightwing@decon

... also von statischen vermögenswerten und vom "kapitalismus" per se ging keine krise aus. eher war es so, dass das leistungsprinzip ausgehebelt wurde (ein erzkapitalistisches prinzip) - da haben leistungsarme banker casinopapierchen in die welt gestreut, deren hebelwirkung eben nur vordergründig betrachtet wurde, deren gesamtwirkung in der mittlerweile hoch vernetzten welt jedoch fatal waren - das ist nicht kapitalistisch, sondern eher eine nadelstreifen-apparatschnik-scheisse die vom grünen tisch aus in die welt gepflanzt und mit bunten bildchen beworben wurden ... das sind keine hart arbeitenden macher, sondern parasitäre wenigkönner. was mich aufregt, ist dass dies stehts in einem atemzug mit dem "system" genannt wird - unser system ist eben kein angelsächsischer bankentower, sondern das land der ausrüster, chemiker, schrauber, tüftler, bastler ... und deren hart erarbeitete kohle ist keine beliebig verfügbare masse für denjenigen, der gerade mal klamm ist. währen wir in nordafrika oder thailand, dann würde ich mir das stete soziallamento wirklich genau anhören - bei den fällen, die ich persönlich kenne, scheint mir der leidensdruck jedoch absolut überschaubar.  

01.03.11 12:38
Mir kommen gleich die Tränen,....bitte wer glaubt an solche Scheiße !?

Merkel interessiert sich für das Volk,... ha ha ha ha ha.

Die Handlung die hier vor meinen Augen abläuft,... ja also der Film verwirrt mich zutiefst.  

01.03.11 12:45
das haben wir im Moment auch, nur dass bei uns nicht der Millionär die Grundsicherung bezieht. Auch im Alter gibts Geld vom Staat, auch wenn du nichts einbezahlt hast.
Warum man einem Millionär eine Grundrenter auf Staatskosten gewähren sollte, erschließt sich mir nicht. Kommt mir auch nicht notwendig vor.
Wer arm ist, bleibt mit dem schweizer Modell auch garantiert arm, da er nicht privat vorsorgen kann. Insofern unterscheidet sich das Modell nicht wesentlich von unserem.

Klar man könnte alle Rentenansprüche über den Staatshaushalt laufen lassen, aber dannm müsste man die Steuern erhöhen um die Einnahmeseite auszugleichen.
Die RV kann man nur langsam zurückfahren auf Existenzniveau. Genau das machen wir ja, aber das ist ein Zeitraum von 50 Jahren, den wir dafür brauchen. Alles andere ist nicht machbar, weder rechtlich, noch moralisch und schon gar nicht politisch.  

01.03.11 14:11

2831 Postings, 4507 Tage Jäger u Sammler 1.#1 So wird ne Schuh draus....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/...len-kraeftig-steigen.html  

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