ZDF verplempert Gebühren für Lafontaine

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ZDF «verplempert» Gebühren für Lafontaine

13. Sep 11:53


FDP-Medienexperte Otto hat das ZDF wegen eines bezahlten Privatjets für Oskar Lafontaine scharf kritisiert. Die Öffentlich-Rechtlichen dürften «solche Spielchen» nicht mitmachen.
Ein vom ZDF finanzierter Freiflug für Linkspartei- Spitzenkandidat Oskar Lafontaines empört auch die FDP. «Ich halte es nicht für normal, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender, der zur Sparsamkeit gegenüber Millionen von Gebührenzahlern verpflichtet ist, die bigotten Luxuswünsche eines Salon-Linken nach Privatjets befriedigt», sagte Hans-Joachim Otto, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der Netzeitung. Es sei «nicht das erste Mal gewesen, dass Herr Lafontaine nach einem Privatjet gerufen hat und es ist bezeichnend, dass er parallel fliegende Linienmaschinen verschmäht», so Otto in Anspielung auf ähnliche Vorwürfe gegen Lafontaine von vor einigen Wochen, die zu einer juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Ex-SPD-Chef und dem Axel-Springer-Verlag führten.

Kein Dementi des ZDF

Lafontaine hatte sich für die Anreise zum TV-Dreikampf im ZDF am vergangenen Donnerstag einen Privatjet bezahlen lassen, wie der Sender einräumte. Laut «Bild am Sonntag» hat Lafontaine den 4300 Euro teuren Flug von Stuttgart nach Berlin in Anspruch genommen, obwohl es zur fraglichen Zeit noch freie Plätze in Linienmaschinen gegeben habe.

Otto sagte, das ZDF habe die Angaben der «BamS» nicht dementiert, daher gehe er davon aus, «dass sie korrekt waren». Dass das ZDF die Anreise der Protagonisten einer Sendung bezahle, so Otto, «ist berechtigt - aber nur, wenn es keine Alternativen gibt». Die habe es aber gegeben. Neben Lafontaine nahmen auch Joschka Fischer (Grüne) und Guido Westerwelle (FDP) an der Sendung teil.

Lafontaines «Luxus-Allüren»

Otto betonte, er wolle nicht, «dass Herr Lafontaine vom ZDF schlechter behandelt wird als Herr Westerwelle». Er sei aber sicher, «dass keiner außer Lafontaine die Chuzpe gehabt hätte, nach einem Privatjet zu verlangen, wenn zur selben Zeit Linienmaschinen fliegen».

Der FDP-Politiker nannte das Verhalten Lafontaines zudem widersprüchlich. Dass Lafontaine sich persönlich in einem «eklatanten Widerspruch zu den Zielen seiner Linkspartei» befinde, sei eine Sache. Dass das öffentlich-rechtliche ZDF «diese Luxus-Allüren von Herrn Lafontaine mit Gebührengeldern» finanziere, eine andere.

«Ich appelliere an beide öffentlich-rechtliche Sender, ihre Gebührengelder nicht länger derart zu missbrauchen», sagte Otto. Klar sei in diesem Fall, «dass das ZDF für einen durchgeknallten Linken Gebührenzahlergelder verplempert hat». Dass der Sender «solche Spielchen mitmacht, finde ich instinktlos», so Otto.


A.N.
(vincit saltando)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

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