Wissenschaftler sichten Buckelwal in Ostsee

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neuester Beitrag: 31.07.08 08:48
eröffnet am: 29.07.08 22:32 von: Happy End Anzahl Beiträge: 5
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29.07.08 22:32

95440 Postings, 6888 Tage Happy EndWissenschaftler sichten Buckelwal in Ostsee

Meeresbiologen sprechen von einer Sensation: Vor der Küste Rügens haben Wissenschaftler überraschend einen zwölf Meter langen Buckelwal gesichtet - und fotografiert. Der letzte vergleichbare Fall liegt 30 Jahre zurück.

Hamburg - Die Szene war filmreif: "Mein Kollege Andreas Nick und ich saßen am Cap Arcona auf Rügen und beobachteten Vögel", schilderte Christoph Bock SPIEGEL ONLINE die Entdeckung, die sich bereits am Freitag ereignete, aber erst heute bekannt wurde. "Plötzlich sagte Andreas: 'Da ist ein Wal!' Ich schaute hin - und wusste sofort: Das ist ein Buckelwal." Der Diplombiologe erkannte auf den ersten Blick die Brisanz der Entdeckung. "Wir wussten sofort, dass das etwas Außergewöhnliches war, und fotografierten das Tier so gut es auf die Entfernung ging. Ein weiterer Kollege, Mathias Putze, machte dann noch mehr Fotos."

Zwei Stunden lang konnten die Wissenschaftler den Wal beobachten, wie er immer wieder aus den Wellen empor sprang und zurück in die Fluten tauchte. Anhand ihrer Fotos identifizierte später auch Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, den Säuger eindeutig als Buckelwal.

"Die Beschreibungen der Entdecker waren detailliert und exakt", sagte Benke SPIEGEL ONLINE. "Außerdem waren die Fotos eindeutig: Ich konnte klar darauf erkennen, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Er hat die typische lange weiße Brustflosse, die ein Drittel des Körpers ausmachen kann."

Auch Benke spricht von einem außergewöhnlichen Fall. "Das ist eine Sensation", sagte er SPIEGEL ONLINE. Dass sich ein Wal in die Ostsee verirre, sei "ganz, ganz selten." Der letzte ähnliche in Deutschland dokumentierte Fall liege fast 30 Jahre zurück und habe sich am 24. August 1978 ereignet: Damals sei ein zehn Meter langer lebender Buckelwal vor Rügen gesichtet worden. Davor wiederum sei die Sichtung eines Buckelwals in der deutschen Ostsee zuletzt 1851 dokumentiert worden.

Benke nannte Fischschwärme als möglichen Grund dafür, dass der Wal während seiner gewohnten Sommerroute in die Arktis versehentlich über die Nordsee in die Ostsee geschwommen sei. "Die Wale ernähren sich von diesen Schwärmen und folgen ihnen", sagte er. "Auch dieser Wal schwamm vermutlich hinter so einem Fischschwarm her. Der ist einfach auf den falschen Weg gelangt." Der Stralsunder Forscher rechnet damit, dass sich der Buckelwal nun mehrere Wochen lang in der Ostsee aufhalten wird - obwohl er dort eigentlich zu wenig Fressen findet. "Das kann er aber eine Zeit lang aushalten."

weiter: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,568930,00.html
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29.07.08 22:33

42128 Postings, 7421 Tage satyrKohl in der Ostsee?

29.07.08 22:34

33462 Postings, 7017 Tage DarkKnightAngela Merkel hat überall Fans. Ostsee, paah ..

Ich frag mich, was der Buckelwal gesichtet hat ...
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JUST J.B., .... WHAT ELSE ???

29.07.08 22:39

10635 Postings, 7101 Tage Ramses IInö, das war ein polarschwein

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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

31.07.08 08:48

95440 Postings, 6888 Tage Happy End@scholle

Ähem.... *g*
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