Wird Vereins- und Westbank übernommen ?

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eröffnet am: 18.04.03 20:36 von: Nassie Anzahl Beiträge: 1
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Haspa prüft Übernahme der Vereins- und Westbank

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) erwägt, die Mehrheit an der Vereins- und Westbank zu übernehmen. Der etwas klammen HypoVereinsbank käme das vermutlich sehr recht.

 
"Wir sind von einer Investmentbank angesprochen worden, ob wir Interesse haben", sagte Haspa-Chef Karl-Joachim Dreyer am Donnerstag in Hamburg. Dabei gehe es um einen Anteil von 75,1 Prozent. Die Bank prüfe dies jetzt, stehe aber noch ganz am Anfang des Prozesses.

Die HypoVereinsbank als Mutterkonzern der Vereins- und Westbank hat zurzeit erheblichen Kapitalbedarf und bereits angekündigt, ein Viertel der Bank Austria an die Börse zu bringen. Zudem sollen auch alle Beteiligungen auf den Prüfstand gestellt werden. Als Kandidaten gelten in erster Linie die Noris-Bank sowie die Vereins- und Westbank.


Hamburger Sparkasse ist die größte deutsche Sparkasse mit einer Bilanzsumme von 37,6 Mrd. Euro. Im Großraum Hamburg ist das Institut Marktführer, außerhalb der Hansestadt ist allerdings die Vereins- und Westbank stärker, deren rund 160 Geschäftsstellen tief nach Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in die ostdeutschen Bundesländer reichen.



Umstrukturierung in Aktiengesellschaft


Die Haspa strukturiert gerade ihr Bankgeschäft in eine Aktiengesellschaft um. "Damit wollen wir die starken Veränderungen im deutschen Kreditgewerbe zumindest in der Metropolregion Hamburg aktiv mitgestalten", sagte Dreyer. Die neue Struktur der Haspa sei ein Angebot an andere Sparkassen, sich Kostenvorteile zu erschließen.


Dreyer kündigte den Abbau von 600 Arbeitsplätzen und damit zehn Prozent der Belegschaft binnen sechs Jahren an. Bis 2008 sollten jährlich 100 Stellen wegfallen. Ein großer Teil des Stellenabbaus stehe im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Rechenzentrums auf den zur Sparkassenorganisation gehörenden Dienstleister FinanzIT bis 2006. Die Haspa erwartet davon Einsparungen in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro. Der Personalabbau soll durch natürliche Fluktuation bewältigt werden.

 

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