Wetten dass, bei Internet Capital

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neuester Beitrag: 11.09.05 21:08
eröffnet am: 08.09.05 21:20 von: Libuda Anzahl Beiträge: 12
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08.09.05 21:20

53453 Postings, 5821 Tage LibudaWetten dass, bei Internet Capital

wir nächste Woche die 10-Dollar-Marke knacken.

Ihr wisst sicher, selten wagt sich snag so aus der Deckung heraus. Warum also jetzt? Ganz einfach, es wurde die letzten Tage wieder massiv geshortet - die 3-Millionen-Stück-Grenze ist vermutlich überschritten. Und nun muss der Hedge vor dem 15. des Monats runter, denn da wird die Stückzahl gemessen und dann 10 Bankarbeitstage später veröffentlicht. Und wenn man dann merkt, wie mehr oder weniger "künstlich" die momentane Marktlage ist, dann....... na ihr wisst schon und oben steht es ja.

Denn man blickt eigentlich klar durch: sechs dollar sind durch Cash und marktgängige Wertpapiere abgedeckt. Nach dem Verkauf von Linkshare haben sich zwar die anteiligen Umsatze dafür um 22 Millionen auf 128 Millionen reduziert, aber die werden nur noch mit 2 Dollar pro Aktie bewertet, was auf 90 Millionen hinausläuft. Das ist ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,7. Für Linkshare wurde mit ca. 8 das 11-Fache wie für die 128 Millionen für die Umsätze bezahlt. Selbst wenn nur das Dreifach für die 128 Millionen bezahlt würde, müsste der Kurs um 2,3 mal 128 = ca. 295 Millionen steigen. Das wäre bei 45 Millionen Aktien ein Anstieg vom jetztigen Niveau von 8 Dollar um 6,50 Dollar.

Da müssten doch armselige zwei Dollar in der nächsten Woche ein Klacks sein, zumal die Shortseller in enorme Nöte geraten. Das weiss zudem ein jeder schlauer Anleger und kauft vor, was die Kurse sehr schnell in Bewegung bringen kann.
 

08.09.05 23:22

53453 Postings, 5821 Tage LibudaSelten gab es so extreme



Chancen fast ohne Risiko.

Fundamental ist der Kurs allein schon mit Cash und Wertpapieren mit sechs Euro nach unten abgesichert. Zusätzliche High-Tech-Umsätze von ca. 128 Millionen Euro kosten momentan 90 Millione Euro, üblich sind mindestens aber 640 Millionen Euro, meist ca. 900 Euro.

Der Shortseller sitzt in der Falle und hat sich in den letzten Minuten noch einmal extrem in die Scheiße geritten. Selten habe ich eine so tollte Einstiegschance gesehen. Schreinergesichtien gab es auch schon bei vier Dollar und bei 20 Dollar gibt es die gleiche Nummer - so ist das Leben: Verlierer schweigen eben nie; ob sie Motzky, Schreiner oder wie immer auch heißen.



 

09.09.05 10:10

53453 Postings, 5821 Tage LibudaSorry, Dollar statt Euro

einigen Stellen

aber eines Tages sind wir sowieso nicht mehr weit von 1:1 entfernt, z.B. wenn der Ölpreis wieder zwischen 30 und 40 Dollar liegt.

Selten gab es so extreme Chancen fast ohne Risiko.

Fundamental ist der Kurs mit allein schon mit Cash und Wertpapieren mit sechs Euro nach unten abgesichert. Zusätzliche High-Tech-Umsätze von ca. 128 Millionen Dollar kosten momentan 90 Millione Dollar, üblich sind mindestens aber 640 Millionen Dollar, meist ca. 900 Millionen Dollar.

Der Shortseller sitzt in der Falle und hat sich in den letzten Minuten noch einmal extrem in die Scheiße geritten. Selten habe ich eine so tollte Einstiegschance gesehen. Schreinergesichtien gab es auch schon bei vier Dollar und bei 20 Dollar gibt es die gleiche Nummer - so ist das Leben: Verlieret schweigen eben nie; ob sie Motzky, Schreiner oder wie immer auch heißen.

 

09.09.05 15:46

53453 Postings, 5821 Tage LibudaErinnert Ihr Euch an mein früheres Posting?

Erinnert Ihr Euch an mein Ausgangsposting vom 24.8.?

"Internet Capital bis zum Jahresende?

Eine schwierige Frage. Da müsste man zunächst einmal überliegen, was der Markt jetzt bewertet. Die momentane Marktkapitalisierung liegt bei 300 MIllionen. Ziehen wir davon die Aktien von Blackboard ab sind wir bei 250 Millionen, die 60 Millionen Kassenbestand will ich nicht abziehen, da eine Schuldverschreibung in etwa gleicher Höhe existert.

Welche Unterstellungen sind in diesen 250 Millionen Dollar Bewertungen enthalten? Der Versuch einer Antwort:

Linkshare-Anteil = 90 Millionen

IGCCommerce-Anteil = 35 MIllionen

Freeborders-Anteil = 35 Millionen

Stacite-Anteil = 25 Millionen

Marketron-Anteil = 20 Millionnen

Credittrade-Anteil = 20 Millionen

Commercequest = 5 Millionen

eCredit.com = 5 Millionen

Computerjobs = 5 Millionen

Restliche 10 Firmen = zusammen 10 Millionen"

Wie Ihr nur unschwer erkennen könnt, hatte ich beim damaligen Kurs von 7,50 Dollar einen Wert von 90 Millionen für Linkshare in diesem Preis enthalten gesehen. Es sind jetzt aber 150 Millionen geworden. Hinzu kommt, dass ich annahm, dass von den 150 Millionen anteiligem Jahresumsatz dabei 40 Millionen auf Linkshare entfallen würden, sodass noch 110 Millionen übrig bleiben. Nun stellt sich aber heraus, dass von den 150 Millionen anteiligem Jahresumsatz nur 20 bis 22 Millionen auf Linkshare entfallen sind, sodass noch 128 bis 130 Millionen übrig bleiben.
 

09.09.05 18:22

53453 Postings, 5821 Tage LibudaDon Quichotte verkauft weiter



Es ist schon bewundernswert wie der Shortseller weiter leer verkauft und sich weiter in die Scheisse reitet. Ihr solltet dabei sein - ich meine aber nicht beim In-die-Scheisse-Reiten, sondern bei dem Geschäft und Don Quichotte auch um ein paar noch billige Aktien, die er noch nicht, hat erleichtern.

Zu 8 Dollar kann er nicht mehr lange, er hangelt sich ja von Stufe zu Stufe, von vier Dollar auf fünf Dollar, von fünf Dollar auf sechs Dollar, von sechs Dollar auf sieben Dollar, von sieben Dollar auf acht Dollar usw - zwar nicht gradlinig, sondern immer zwei vor, eins zurück.





 

10.09.05 12:35

53453 Postings, 5821 Tage LibudaWachstum pur



bei den Internet Capital-Beteiligungen, hier die Stellenanzeigen von ICGCommerce, wo Internet Capital 75% hält.

Aug 30 Purchasing Manager
US-PA-Gulph Mills
Aug 29 Contract Specialist
US-PA-Philadelphia
Aug 29 Buyer
US-PA-King of Prussia
Aug 29 Supply Chain Analyst
US-OH-Akron
Aug 29 Contracts Manager
US-PA-King of Prussia
Aug 29 Customer Care Specialist
US-PA-King of Prussia
Aug 29 Commodity Manager - Travel
US-PA-King of Prussia
Aug 29 Professional Services Sourcing Manager
US-PA-King of Prussia
Aug 16 Sourcing Manager, Direct Materials and Chemicals
US-PA-King of Prussia
Aug 3 Sourcing Analyst
US-CA-Chino
Jul 27 Supply chain Analyst/Associate
US-PA-King of Prussia
Jul 18 IT Telecom Category Manager
US-PA-King of Prussia


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10.09.05 13:07

53453 Postings, 5821 Tage LibudaNoch einmal ICGCommerce



Der Ami von vorhin, der ICGCommerce und Starcite angesprochen hatte:

"ICG Commerce will probably be profitable this quarter and is growing at 30% plus. While it's tough to figure their revenues, I'd say around 9M last quarter. Give them a P/S of 4 and that's around 120M and ICGE owns 75% of that."

Bis auf einen Multplikationsfehler stimme ich dem zu. Allerdings ergeben Quartalserlöse von 9 Millionen Jahreserlöse von 36 Millionen. Und bei einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 4, das für ein Wachstum von 30% sehr niedrig angesetzt wurde, ein Wert von 144 Millionen. Die 75% von Internet Capital wären dann 108 Millionen wert.
 

10.09.05 20:00

53453 Postings, 5821 Tage LibudaWachstum (II)



vor allem bei der 48%-Beteilung von Internet Capital, Freeborders. Dort sollen sich die Umsätze in 2005 mehr als verdoppeln. Hier eine Begründung:

China's higher profile over the last two years in this hugely sensitive industry can be attributed to a number of conditions both inside China and beyond its borders. The mainland's emergence has occurred partly because India has become a victim of its own success: rising wages makes Freeborders about 40 per cent more cost-effective, says Cestar. "There wasn't a problem in India two years ago, but India has had 60 per cent wage inflation in the last 18 months and they are passing it on to their clients now. Also a lot of banks say they have to diversify somewhat just as a matter of risk mitigation and cannot be 100 per cent in India. The Indian model works, but they are asking where else in the world can they get the scale and a huge talented pool of software engineers? The only other country is China."

India's own success and China's position as a top growth market in the financial services industry has also helped demystify the PRC. But the aim of any outsourcer is for a financial service to become confident enough in the firm to entrust it to operate inside its firewall where the largest-scale projects are. While it has entered the firewalls of some of its retail clients, Freeborders has yet to achieve that with a bank. "We're not there yet, no one in China is. But if you get to that level of trust, then the business is massive."

Pros and cons

Despite cost advantages, China does have unique challenges, says Cestar, citing language and IPR security as foremost among them. "But you can solve them at a company level," he adds.

For instance, one strength of the Indian industry has traditionally been its native level proficiency in English. Not necessarily the case, says Cestar. "My view is that if they are hanging their hat on that peg, it is a very weak peg," says Cestar. "Our facility is English speaking, our people know that it makes them valuable."

Fluency in English is recognized as being critical to a successful career in software development in China. Without it, even the most gifted engineer will be restricted to dealing with China's domestic market where margins are much thinner. Moreover, a computer science PhD in China will already have ten years of spoken English and strong English skills, and full-time teaching staff are employed to improve proficiency. "An all-English environment is very important in this business. We will not promote someone without passing English exams. You can be the greatest technologist in our company, but if you are not good at English you are not going to get promoted."

Secondly, the issue of IPR can be tackled with the right investments in security and processes. "The systems we use require a lot of investment in systems and in processes which is very expensive," says Cestar.

He emphasizes Freeborders ' CMMI (Capability Model Maturity Integration) level 5 (the software industry standard on a company's competence, security and reliability) - saying that only 34 companies worldwide have achieved that level.

"You have to convince the client that you are outsourcing to a company rather than a country. We happen to be in China and we happen to enjoy the structural cost advantage. But if you have made those kinds of investments that are recognized as world class, then you can pass the tests. We have never had a client not come with us because of IP issues," he says.

Within China, the company sees limited competition. In northern China, Dalian and Qingdao also boast some world class software outsourcers but they specialize in the lucrative Japanese market - equally as demanding in standards as the US and Europe.

Large multinationals like IBM and Microsoft localize their products to sell in China and should not really be considered to be outsourcing operations, says Cestar.

He believes that complacency in India over competition from China may end up hurting it. "The good news is that they are very dismissive of it (China) right now," he says, but China's superior infrastructure will also give it a healthy edge.

"What we tell our clients is to go to Bangalore first then fly over the Himalayas and land in Shenzhen. The traffic moves, the infrastructure is new. Bangalore is a third world city, it's a mess."

Bangalore's world-class privately funded facilities operate within a congested traffic system and unreliable power-grid. Moreover, China has invested impressively in provincial technology education, producing between 250,000 to 350,000 software engineer graduates every year, in contrast to India's less broad based education system. This equates to six times as many as in the US and three times the number in India.

'HR more important than tech'

Such advantages have not been lost on Indian companies, with some setting up shop in China. While Cestar acknowledges that competition is fiercest from India, whose companies provided the original blueprint for success, he believes that translating their business model may prove problematic. "No matter where in the world the Indian company is, the Indian managers are running the show. In the US and Europe this is fine, we are very multicultural societies. But it's a little more challenging in China," he says. "For example, I could never run our facility in China: they would look at me and say we are all working 20 hours a day why is that guy getting paid more than I am. This leads to big morale problems and it's a highly sensitive issue in our industry as people are highly educated and extremely talented. The Indian model tends to use an Indian manager. I don't know for sure, but in our experience that wouldn't work for our company."

Instead, Freeborders has a top-layer management team made up of mainland Chinese but recruited from the West. "These are people who really understand what it means to deliver to Western quality levels."

But perhaps the biggest challenge for software developers is maintaining an effective HR (Human Resources) programme. "Running a very tight HR programme is what this game's all about - HR is more important than technology actually," says Cestar. Being able to scale up while keeping the standards is an ongoing process and staff are reviewed "at least" five times a year. "You can be on a team and that is outstanding, but 10 per cent of that team will be fired because we want to keep the bar extremely high."

Cestar believes that India will enjoy the majority of the outsourcing business for the next ten years, but says that with its track record, process, and HR screening, Freeborders will be well placed to grow its Shenzhen operation to 1,000 people early next year. "India is the model. With 500 people we are tiny by Indian standards - Infosys has 30,000 people and Wipro hired 2,000 people last quarter. But if the banks send 10 per cent of their business to China which they will do - just out of risk mitigation they'll do it - it will be huge business."


© Freeborders 2005, All Rights Reserved
Practice Area Centers of Excellence

Momentan hat Freeborders zwar "nur" 120 Mitarbeiter in den USA und Europa und 500 in China, aber ex expandiert enorm, wie die folgende Satz aus obigem Text zeigt: "Freeborders will be well placed to grow its Shenzhen operation to 1,000 people early next year. "India is the model. With 500 people we are tiny by Indian standards. Schon Anfang nächsten Jahres will man in China bei 1000 IT-Fachleute angelangt sein.

 

10.09.05 23:07

53453 Postings, 5821 Tage LibudaEigentlich war für 2005 ein IPO


bei der Internet Capital-Beteiligung Freeborders angekündigt. Diese Meldung aus dem letzten Jahr gab es nicht nur im englischsprachigen Raum, sondern es gab auch einige deutsche Meldungen dazu, wie z.B. die nachstehende:

25.05.2004 11:31

Chinesischer Software-Entwickler vor IPO

Das chinesische Software-Outsourcing-Unte rnehmen Freeborders hat seinen Willen bekundet, im nächsten Jahr den Börsengang zu wagen. Wie CEO John Cestar heute mitteilte, hoffe man, am Markt in Hongkong bis zu 200 Millionen Dollar einnehmen zu können. Der Börsengang werde vor allem von den bisherigen Anteilseignern gewünscht. Cestar glaubt, dass das erste Software-Unternehmen, das an die Börse komme, "jede Menge Geld machen" könne.

Für die nächsten 5 Jahre erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von jährlich 30 bis 50 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe man außerdem die Gewinnzone erreicht. Der entscheidende Vorteil des Software-Outsourcing nach China sei der Kostenfaktor. Hier läge der Jahresdurchschnittslohn eines Entwicklers bei 6500 Dollar. In Indien komme dieser schon auf 10.000 Dollar, in den USA auf 100.000 Dollar.

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Kurse: Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG


Wahrscheinlich wird es aber 2005 mit einem IPO noch nichts, denn die sind bei Freeborders vom rasanten Wachstum des Unternehmens überrascht worden. Im Mai 2004 ging man noch von einem jährlichen Wachstum von 30 bis 50% pro Jahr aus, inzwischen wächst man mit Jahresraten von über 100%, zumindest in 2005, und 2006 wird es vermutlich nicht anders werden. Daher gab es aus dem Unternehmen nach dieser IPO-Meldung auch schon Äusserungen, dass man den IPO verschieben werden, da man momentan alle Kräfte benötige, um das rasante Wachstum zu bewältigen. Was man nicht sagen wollte, war auch wahrscheinlich, dass man erst noch ein wenig wachsen wolle - denn das zukünftige Wachstum bekommt man immer noch nicht reichlich bezahlt.

Auf wieviel Prozent der Aktien sich die oben genannten 200 Millionen Dollar bezogen, wurde nicht angeführt. Wären es z.B. 48% der Aktien müsste logischerweise bei einem 48%-Anteil von der Internet Capital deren Freeborders-Anteil einen Wert von 200 Millionen verkörpern - das wären mehr als man für Linkshare erzielt hat.
 

11.09.05 15:12

53453 Postings, 5821 Tage LibudaLinkshare und Freeborders



ein Vergleich zwischen der für 425 Millionen verkauften Beteiligung Linkshare und der Internet Capital-Beteiligung Freeborders.

Über den Verkauf von Linkshare wurde in allen deutschen Tageszeitungen berichtet, so z.B. auch in der FTD, wo es u.a. hieß: "Linkshare erwirtschafte im vergangenen Jahr bei 32 Millionen Umsatz rund 10 Millionen Gewinn."

Wie bereits in vorhergehenden Posting angeführt, bezeihen sich die 32 Millionen Umsatz und die 10 Millionen Gewinn auf die Zeit vom 30.6.2003 bis 30.6.2004, das Geschäftsjahr bei Linkshare am 30.6. eines Jahres endet.

Meine höheren Schätzung beim Umsatz beruhten im wesentlichen auf der nachstehenden Information:

"LinkShare Corporation Named New York's Fastest Growing Technology Company in Deloitte & Touche "Fast 50" Program

LinkShare Reports Revenue Growth of over 32,185% from 1997 to 2001

New York, NY - October 11, 2002 - LinkShare Corporation, a leader in performance-based marketing, has been named to Deloitte & Touche's prestigious "2002 Technology Fast 50" program for the New York City, Westchester and Rockland Counties region. LinkShare's first place ranking, based on the Company's 32,185% revenue growth from 1997 to 2001. To qualify for the Fast 50, companies must have had operating revenues of at least $50,000 in 1997."

Daraus konnte man schließen, dass bei dem vorgegebenen Mindestumsatz von 50.000 in 1997 und 32.000% Wachstum in den fünf Jahren von 1997 bis 2001 der Umsatz in 2001 mindestens bei 16 Millionen gelegen haben muss. Bis zum 30.6.2004, also in zweieinhalb Jahren, ist somit Linkshare bei 32 Millionen Umsatz "nur" um 100 gewachsen, was eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 32% ist - nach über 200% durchschnittlichem Wachstum in den fünf Jahren davor. Wäre bzw. jetzt Linkshare mit diesen 32% pro Jahr in der Zeit vom 30.6.2004 bis 31.12.2005 wachsen, würde er Umsatz wie folgt aussehen:

16% Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2004 = 6 Millionen Umsatzwachstum = 38 Millionen Gesamtumsatz

32% in 2005 = ca. 12 Millionen Umsatzwachstum = ziemlich exkat 50 MIllionen Umsatz in 2005. Der Gewinn dürfte in 2005 bei 20 bis 22 Millionen liegen. Gemessen am Umsatz ist die gezahlte Summe von 425 Millionen mit einem Umsatzmultiple von 8,5 ganz ordentlich, die nur 20-fache Gewinnbewertung etwas mickrig.

Der Umsatz von Freeborders düfte in 2005 fast genauso hoch sein wie der von Linkshare. Die Gewinnzone, die schon einmal fast erreicht war, düfte aber aufgrund des extrem hohen Wachstums von über 100% wieder etwas weiter entfernt sein, da bei einem IT-Outsourcher, der momentan 10 bis 20 neue IT-Fachleute pro Woche einstellt, erhebliche Anlaufkosten entstehen. Trotzdem halte ich eine ähnlich hohe Bewertung für Freeborders wie für Linkshare für möglich (siehe ja auch die 200 MIllionen aus dem geplanten IPO, wo wir den Prozentanteil nicht kennen), die höhere Gewinnqualität von Linkshare wird meines Erachtens durch die das extreme Wachstum von Freeborders und die enormen Zukunftsaussichten kompensiert. Wenn es vielleicht auch etwas weniger wird als die 425 MIllionen bei Linkshare, so könnte das um den höheren Anteil bei Freeborderts (48% statt den 40% bei LInkshare) kompensiert werden.

 

11.09.05 17:19

53453 Postings, 5821 Tage LibudaWarum Freeborders

der führend IT-Outsourcer in China, an dem Internet Capital 48% hält, eine Rakete werden kann.

http://www.frost.com/prod/servlet/cif-econ-insight.pag?docid=39745707  

11.09.05 21:08

53453 Postings, 5821 Tage LibudaFreeborders bei seiner Expansion im Plan



http://www.freeborders.com/news/art20050329.htm

Das vorstehende Posting ist etwas älter als vier Monate. Inzwischen beschäftigt Freeborders 500 IT-Fachleute in China und 120 in den USA und Europa. Anfang 2006 will man in China die Zahl 1.000 erreicht haben. Die 48%-Beteiligung von Internet Capital hat sich binnen Jahresfrist zu einer Rakete entwickelt.  

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