Westerwelle wird ungeduldig Diskussion um Minister

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neuester Beitrag: 08.09.05 14:00
eröffnet am: 07.09.05 14:00 von: .Juergen Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 08.09.05 14:00 von: SubScrew Leser gesamt: 250
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07.09.05 14:00
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12169 Postings, 6267 Tage .JuergenWesterwelle wird ungeduldig Diskussion um Minister

Diskussion um Ministerposten Westerwelle wird ungeduldigNoch ist gar nicht klar, ob es bei den Neuwahlen für eine schwarz-gelbe Mehrheit reicht. Doch FDP-Chef Westerwelle erhebt bereits große Ansprüche. Drei Ministerämter müsse die Union den Liberalen überlassen - eines davon für Westerwelle selbst will ins Justizministerium: Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle will nach Informationen des ?Stern? im Fall eines Siegs von Union und FDP bei der Bundestagswahl Justizminister werden. Insgesamt reklamierte Westerwelle drei Ministerämter für seine Partei. Die FDP wolle demnach auch das Außen- und das Wirtschaftsministerium übernehmen. Seine Personalvorschläge wolle Westerwelle beim FDP- Parteitag am kommenden Sonntag präzisieren.?Wenn der große Koalitionspartner das Kanzleramt hat, dann sollte der kleinere für das Auswärtige Amt Verantwortung übernehmen?, sagte der FDP-Vorsitzende dem Magazin. Ebenso sinnvoll sei es, die Verantwortung für Wirtschaft und Finanzen zwischen den Partnern zu verteilen. ?Und es ist natürlich auch klug, wenn sowohl Union wie FDP Verantwortung für die Innen- und Rechtspolitik tragen."Als Favorit für das Außenministerium gilt FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt. Sollte die CDU wie von Kanzlerkandidatin Angela Merkel angekündigt das Finanzressort mit dem parteilosen Professor Paul Kirchhof besetzen, bliebe als Anwärter für das Wirtschaftsministerium seitens der FDP voraussichtlich der stellvertretende Parteivorsitzende Rainer Brüderle, der dieses Amt früher bereits in der SPD/FDP-Landesregierung von Rheinland-Pfalz innehatte. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber will sich erst nach der Wahl entscheiden, ob er in München bleibt oder nach Berlin wechselt. Doch gilt mittlerweile als wahrscheinlicher, dass er nicht in ein Kabinett Merkel gehen will.Inhaltliche Forderungen für eine Koalitionsvereinbarung Westerwelle bekräftigte in dem Interview auch eine Reihe inhaltlicher Forderungen für eine Koalitionsvereinbarung mit der Union. ?Wir werden beispielsweise das Ladenschlussgesetz zum 1. Januar nächsten Jahres abschaffen?. Dann könnten die Bundesländer selbst über eine weitere Lockerung der Vorschriften entscheiden. ?Wenn wir bei der Fußball-WM 2006 die Welt zu Gast haben, sollen die Menschen die Freiheit haben, einkaufen zu können, wann sie wollen?, sagte er.Mit dem Vorstoß will sich die FDP gegenüber der CDU/CSU positionieren. Bereits bei der Bundestagswahl 2002 hatte Westerwelle stets beteuert, seine Partei sei kein "Schoßhündchen" der großen Parteien. Zudem kam es zu Konflikten mit der Union, nachdem der damalige Kanzlerkandidat Edmund Stoiber Lothar Späth für das Superressort für Arbeit und Wirtschaft ins Spiel brachte. Besonders groß war der Ärger bei Rainer Brüderle, der schon seit längerem Ambitionen auf das Amt des Bundeswirtschaftsministers hegte. In der 16-jährigen Regierungszeit Helmut Kohls (CDU) hatte die FDP stets das Wirtschaftsministerium inne.  

07.09.05 14:04
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26159 Postings, 6109 Tage AbsoluterNeulingDas ist ja sehr ambitioniert - Justizminister...

Will er da erstmal üben oder was?

Ich finde, er könnte gut Kanzleramtsminister werden, dann ist er auch besser unter Kontrolle.. *g*


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

07.09.05 14:44

12169 Postings, 6267 Tage .Juergenist doch wohl sein fachgebiet

Dr. Guido Westerwelle RechtsanwaltGeboren am 27. Dezember 1961 in Bad Honnef.Schulbesuch in Oberdollendorf, Königswinter und Bonn, 1980 Abitur. 1980 bis 1987 Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, 1987 1.juristisches Staatsexamen in Köln, anschließend Referendariat in Bonn, 1991 2. juristisches Staatsexamen in Düsseldorf, 1994 Promotion zum Dr. jur.an der Fernuniversität-Gesamthochschule-Hagen.Seit 1991 selbständiger Rechtsanwalt in Bonn.Mitglied des Kuratoriums der Theodor-Heuss-Stiftung.1980 Eintritt in die F.D.P.Gründungsmitglied der Jungen Liberalen, 1983 bis 1988 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Seit 1993 Kreisvorsitzender der Bonner F.D.P., seit 1988 Mitglied des Bundesvorstandes und seit Dezember 1994 Generalsekretär der F.D.P. 1994 Kandidat der F.D.P. in Bonn zum Deutschen Bundestag.- eingetreten am 8. Februar 1996 für den am 7. Februar 1996 ausgeschiedenen Abg. Lanfermann, Heinz.  

07.09.05 17:27

64714 Postings, 7701 Tage KickyMerkel weist FDP in die Schranken

Kanzlerkandidatin Angela Merkel distanzierte sich unterdessen von der FDP. Die "Passauer Neue Presse" berichtet heute unter Berufung auf Teilnehmer des gestrigen Treffens mit den Vorsitzenden der Gewerkschaften, die CDU-Chefin habe erklärt, sie werde sich von den Liberalen nicht vereinnahmen lassen. Die FDP sei eine "Sieben-bis-acht-Prozent-Partei" und damit auch nur sieben bis acht Prozent der Wähler verpflichtet. CDU und CSU seien dagegen Volksparteien, die die Interessen breiterer Wählerschichten vertreten müssten.
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=721798
Die FDP will - noch weitergehend als die Union - betriebliche Bündnisse für Arbeit auch ohne Zustimmung der Gewerkschaftszentralen ermöglichen. Wenn 75 Prozent der Belegschaft dafür stimmten, sollten Löhne und Arbeitsbedingungen auf betrieblicher Ebene ausgehandelt werden können. "

Westerwelle verlangte unterdessen drei Ministerämter für die FDP  

08.09.05 13:45

12169 Postings, 6267 Tage .Juergenjetzt geht die rangelei

um die minister posten schon los

na wenn sie sich da mal nicht zu früh freuen  

08.09.05 14:00

203 Postings, 5904 Tage SubScrewlol

Zitat: "CDU und CSU seien dagegen Volksparteien,"

Wo ist denn bitte die CSU eine Volkspartei?
Ist doch wohl eher eine Splitter, bzw. Randgruppen-Partei *gg*  

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