Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 23.09.19 22:47
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 25217
neuester Beitrag: 23.09.19 22:47 von: ubsb55 Leser gesamt: 2282792
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07.09.17 11:26
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8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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23.09.19 14:06

8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunft@mkid555: Industrie will nicht

Das stimmt so nicht. Klar, die fossile Industrie mauert wo sie nur kann. Aber beim Rest sieht das ganz anders aus. Viele sehen die Chancen und würden gerne los legen, egal ob BASF oder Siemens. Viele kleine Mittelständler erst Recht. Selbst BMW hat Pläne ihre Werke mit EE zu betreiben. Wobei die wahrscheinlich keine Tesla-Produkte dafür nehmen würden :-)

Was fehlt sind klare Vorgaben und Planungssicherheit auf der Gesetzgeberseite.  

23.09.19 14:53

187 Postings, 1798 Tage mkid555VW - Yes !

Volkswagen hat es endlich kapiert !!!!!

Siehe hier:
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...terietechnologie-8021610
Ist zwar viel zu wenig, aber ein Anfang ist gemacht.

Das macht Hoffnung, daß wenigstens nicht die ganze deutsche Autoindustrie den Bach runter geht.

Was Sie noch nicht verstanden haben ist, daß TESLA immer noch zu einem Schnäppchen-Preis zu haben ist. Anstatt, daß sich die drei deutschen Dinos zusammentun und die 40 Mrd € auf den Tisch schmeissen oder weniger um an die SW bzw. Batterystorage-Technology zu kommen, meinen Sie (ggf. auch nur für die Presse) das der Laden zu teuer wäre. Ich bin jetzt selbst Informatiker und aus meiner vormaligen Berufskarriere war es mir ja schon meistens ein Graus mit "Ingenieuren" zusammenzuarbeiten, aber die sehen einfach nicht die anderen Innovationszyklen und den Mehrwert, der sich aus einer intelligenten SW- und Steuerungsplattform ergibt. Man muss befürchten, daß die immer noch glauben, das "zukaufen" zu können. Irre.

Ich kann nur jedem Tesla-Bären dringend empfehlen sich mal mit der Fahrer-SW/Touch-Screen und der Technologie auseinanderzusetzen. Ich bin immer unglaublich sauer, wenn ich z.B. sehe wie BMW und Daimler (S-Klasse !) diese Entwicklung VOLLSTÄNDIG VERPENNT HABEN, und nicht mal eben, aufholen können. Dabei ist das Model S seit 2012 auf dem Markt !!!!

Und selbst VW, die es verstanden haben, können praktisch nicht liefern, sondern erst ab Sommer 2020, was nichts anderes heisst als Q4/20!!!!!

Wie dem auch sei. TESLA very long, Daimler weiter very short !  


 

23.09.19 15:19

8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunftDiess hat lange gebraucht

um sich vom Wasserstoffmärchen der fossilen Industrie zu verabschieden. Aber inzwischen scheint er sich mental frei geschwommen zu haben und sieht die Sache recht klar.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/...unsinn-/25009062.html

VW setzt im Moment die richtigen Hebel in Bewegung und setzt ganz auf BEV. Damit ist die von Tesla angeführte Disruption beim größten Autohersteller schon angekommen. Vielleicht sollte ich doch noch mal ein paar VW-Aktien kaufen, mein Tesla-Paket ist ja schon vergleichsweise groß.  

23.09.19 15:25

8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunft@mkid555: VW - Yes !

Apropos Software-Entwicklung. Von einer gut unterrichteten Quelle weiß ich, dass VW in dem Bereich gerade massiv investiert und Entwickler sucht und einstellt. VW will sich dem Gegner Tesla endlich stellen. Das ist doch eine sehr gute Nachricht für uns alle. Autos, Batterien und Software gehören in Zukunft untrennbar zusammen und das scheint VW jetzt erkannt zu haben.  

23.09.19 15:45
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187 Postings, 1798 Tage mkid555SZ....VW investiert in SW....

...bezogen auf Deinen Kommentar: das ist das was ich mit meinem vorherigen Kommentar meinte. Die glauben, daß die mal ein paar SW-Entwickler einstellen, und "investieren" und dann machen die das mal. DAS IST GENAU DER IRRTUM.  Wenn die den "Weg kennen würden", könnte man den Entwicklern einen klaren Plan mitgeben, aber die kennen den Weg noch nicht.

Erstens denkt die deutsche Autoindustrie nicht in Software, zweitens dauert es eben ein paar Jahre bis man eine gut strukturierte, multifunktionale Plattform entwickelt hat. Testing, Testing, Reengineering in Kombination mit HW. Das ist ein irrer Aufwand. Und es benötigt einen MasterMIND!  

Und genau hier sollten Sie enorme Angst haben: ich muss befürchten Sie haben das ganze Problem noch gar nicht verstanden!!! Daimler hinterlässt jedenfalls diesen Eindruck - gerade auf der IAA.
Das ist ungefähr so, wie bei den ganzen FAANGs. Da habe ich in ähnlichen Foren auch immer nur gehöhrt "die stellen ja nichts her", da kommt nichts raus. Vollkommen überbewertet. Unfug.

TESLA ist offensichtlich mehrere Jahre technologisch vorne; und das müssen Sie zukaufen. No Way Out.
Wer sich ernsthaft mit den Kisten technologisch auseinandersetzt - und das machen jetzt viele, denn der Zug nimmt gerade gewaltig Fahrt auf - kommt zu genau der gleichen Erkenntnis und kauft nicht mehr gerne bei den Deutschen, da mag der Verkäufer noch so nett sein.

Wenn Sie nichts machen, wird es einen massiven Arbeitsplatzabbau geben UND drastische Gehaltsseinbussen für die gesamte Industrie mit extremen Auswirkungen auf die deutsch "Grün/Rote"-"das Geld kommt aus dem Automaten-Wohlfahrtspolitik" im ideologischen Wunderland.

 
 

23.09.19 16:01

8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunft@mkid555: SZ....VW investiert in SW....

Danke für deine interessanten Beiträge. Sterne kann ich an dich zur Zeit leider keine vergeben.

Ich stimme mit dir in großen Teilen überein. VW hängt in der Software Jahre hinterher und das auf zu holen ist sicherlich nicht einfach. Da muss man tatsächlich hoffen dass sie nicht nur genug gute Entwickler finden sondern auch jemanden der sich in so einem Laden durchsetzen und gute Ideen voran bringen kann.

Aber ich sehe die Situation nicht ganz so schwarz wie du. Der Vergleich mit reinen Softwareanbietern hinkt. Warum sollte ich eine schlechtere Software mit geringere Reichweite nehmen wenn ich die vom Marktführer kostenlos nutzen kann? Daher findet man bei Internetsoftware das Phänomen dass der erste fast den ganzen Markt für sich beanspruchen kann.

Autos bestehen hingegen immer noch zu einem großen Teil aus Hardware. Das die Bedienung des Navi und des Media Player schrecklich ist und man sein Handy anschließen muss um einigermaßen bedienbare Funktionen zu haben ist natürlich irrwitzig. Aber so ähnlich wie bei den Smart-TVs ist das halt nicht das entscheidende Auswahlkriterium. Daher glaube ich dass VW noch Zeit hat da auf zu holen.

Ein echtes Problem könnte VW aber bekommen wenn Tesla seinen Vorsprung bei den Assistenzsystemen tatsächlich in autonome Autos umsetzen kann. Dann werden alle Karten komplett neu gemischt, nur mit Tesla als Joker oben auf dem Stapel :-)

 

23.09.19 16:09

187 Postings, 1798 Tage mkid555SZ......

..ich denke wir stimmen da ziemlich überein.

Und selbst der Focus, eigentlich ja nur bekannt für die dümmsten Journalisten Deutschlands knapp vor Bento- hat es schon kapiert und trompetet es raus:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/...-kapazitaet_id_11173013.html

Ja, ich drücke beide Daumen daß Volkswagen mit Porsche und Audi es schafft. Die sind ja wenigstens auch in "Familienhand" und können schnell entscheiden.  
Die Aktie zu kaufen, das ist mir allerdings immer noch zu heiss. Habe hier allerdings auch eine eher negative Historie, wg. Dieselskandal. Das hat mich mal 25k gekostet und mir ein paar Tage verdorben :(((


 

23.09.19 16:27

8415 Postings, 1154 Tage SchöneZukunft@Absahner16: ich sehe das ganz anders

  1. Von was für Nachteilen der E-Autos schreibst du denn? Du bist wahrscheinlich noch nie eines länger gefahren. E-Autos sind nicht nur effizient und sparen CO2, sie sind fossilen Autos auch in fast allen Aspekten überlegen. Fahrspaß, Sicherheit, Komfort, Platzangebot, Leistung usw. Preise und Angebot müssen sich natürlich noch verbessern, aber das werden sie. Ich werde definitiv nie wieder ein fossiles Auto fahren. Genauso wenig wie ich mir noch mal einen Röhrenfernseher kaufe.
  2. Die Stromversorgung für ausreichend Ladepunkte für die Umstellung des gesamten Straßenverkehrs in den nächsten 20 Jahren ist weder technisch noch finanziell ein größeres Problem. Eigentlich solltest du ja froh sein wenn man wieder ein paar Meter Kabel verlegt werden müssen.
  3. Netzdienliches Laden muss und wird bis dahin natürlich der Standard sein.
  4. EE sind inzwischen billiger als fossile Energien. Und EE können wir hier selber herstellen statt Öl und Gas im Ausland zu kaufen. Lieber sollten wir hier Techniker bezahlen der ein Windrad wartet oder aufbaut als einem Ölscheich seinen 20. Ferrari.
  5. Deutschland ist keineswegs so irrelevant wie AFD & Co. behaupten. Das scheitern der Energiewende hat international große Beachtung gefunden. Wenn wir zeigen dass es doch geht hat das einen großen Einfluss. Deutschland ist auch immer noch in den Top Ten der CO2 Produzenten: https://www.ucsusa.org/global-warming/...h-countrys-share-of-co2.html
  6. Und wenn wir zeigen wie es geht, dann wird auch unsere Technologie international mehr Beachtung und Einsatz finden. In dem Zusammenhang von Arbeitsplatzabbau zu reden geht doch total an der Sache vorbei. Sollen wir das ganze Geschäft China alleine überlassen?
    https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_power_in_China

Und zu all den wirtschaftlichen Vorteilen kommt natürlich das alles überragende Argument der drohenden Klimakatastrophe. Jedes zehntel Grad das wir verhindern können zahlt sich hundertfach in geringeren Kosten wieder aus. Da geht es dann nicht mehr um Milliarden, da geht es um Billionen. Nicht zu handeln können wir uns gar nicht leisten. Schlimmer noch, aufgrund der absehbaren Verluste an Menschenleben ist nicht handeln ein krimineller Akt der unterlassenen Hilfeleistung.  

23.09.19 16:43
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6147 Postings, 1473 Tage ubsb55Eugleno

"Meine PV Anlage hat 7,1 kWP und erreicht jedes Jahr über 8. "

Über 8 was ?    Peak ist ein momentaner Höchststand ( größtmögliche Kurzzeitleistung unter Idealbedingungen)  Du hast in dem Fall eine Wunderanlage auf dem Dach.  

23.09.19 17:12
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7279 Postings, 2741 Tage kleinviech2mkid555

"Wie rechnet man ? Nun ja, jede gespeicherte und abgerufene KWh ermöglicht die Einsparung von bis zu 20 Cent (Selbstkosten meistens bei ca 10 Cent in Erzeugung (PV 2018/19), Netzkosten 30 Cent).  Nehme ich also einen Speicher mit 10KWH und nehme mal ca. 9.000 Ladezyklen an (Hersteller: ca. 12.000) ergibt sich daraus eine potentielle Einsparung von 90.000 Ladezyklen = 18.000 EURO. Die Kosten der Storage liegen aber nur bei der Hälfte (und werden weiter sinken). Das ist etwas vereinfacht, aber macht klar, wie die Richtung aussieht."

Nein, so rechnet man eigentlich nicht. Es hängt ganz von Faktoren wie der Einspeisevergütung und der Frage ab, wieviele Zyklen pro Jahr man aus dem Speicher herausholt und welche technische Lebensdauer der Speicher hat.

Es geht zunächst einmal um die Frage, wieviele Lade- und Entladezyklen pro Jahr mit dem Speicher drin sind. Ich hatte mit meinem (ebenfalls 10 kWh) einmal ein Rekordjahr mit 298 Vollzyklen, aber das war am Anschlag, ua. weil ich Mittags nach Hause kam und ein BEV mit 8 bis 11 kW mit Unterstützung des Speichers geladen habe. Realistischer sind 250 Zyklen; fränki1 (und der weiß wovon er spricht), würde wahrscheinlich noch etwas weniger ansetzen. Das sind 2.500 kWh im Jahr, die man durch den 10 kWh Speicher jagen kann, und da sind die Wandlungsverluste beim Entladen noch nicht abgezogen. 2.500 kWh aus dem Speicher braucht ein Durchschnittshaushalt an sich nicht, da muss schon eine sehr hohe Grundlast oder ein Großverbraucher wie ein BEV da sein, aber nehmen wird das mal so an.

So, und jetzt rechnen wir mal. Sagen wir, der Netzbezug kostet 30 Cent pro kWh. Meine Anlage ist aus 2014. Geschätzt ein Drittel des Stroms der PV, der bei mir in den Speicher geht, liegt über dem Einspeiselimit, das sind echte ersparte 30 Cent pro kWh. Für geschätzte zwei Drittel des gespeicherten Stroms gehen 12 Cent netto Einspeisevergütung flöten; macht ersparte 18 Cent pro kwH. Ersparnis also (2.500 / 3 x 0,30) + (2.500 / 3 x 2 x 0,18) = 550,-- Euro pro Jahr.  Die Gestehungskosten pro kWH für die PV - Anlage ignoriere ich dabei.

Der ersparte Betrag schmilzt aus naheliegenden Gründen drastisch bei Altanlagen ohne Einspeiselimit und/oder höherer Einspeisevergütung; Speicher bei Altanlagen mit hoher Einspeisevergütung und/oder ohne Einspeiselimit sind wirtschaftlich in der Regel sinnlos, da machen Speicher erst nach Auslaufen der hohen Einspeisevergütung Sinn.

Bleiben wir bei der konkreten Rechnung. Die Ersparnis summiert sich bei zehn Jahren Speicherbetrieb mit 2.500 Zyklen auf 5.500,-- Euro und bei zwanzig Jahren Speicherbetrieb mit 5.000 Zyklen auf 11.000 Euro. Wie gesagt, die Erparnis schrumpft deutlich bei Altanlagen mit hoher Einspeisevergütung und/oder ohne Einspeiselimit. Dabei ignoriere ich wie erwähnt die Entladeverluste und die unvermeidliche Speicherdegradation einerseits, andererseits die Preissteigerungen beim Netzstrom. Die Richtung ist auch so klar - ein Speicher muss incl alles plug & play, Installation etc. erheblich weniger als 1.000,-- pro kWh kosten, sonst ist die Wirtschaftlichkeit kaum darstellbar. Incl. alles, wie gesagt, nicht nur Speichereinkauf, sondern auch Anlieferung, Aufstellen, Integration, Inbetriebnahme etc.

Und zu deiner Rechnung: Kein Speicher der Welt hält  9.000 Zyklen, die sterben alle über die Zeit. Selbst wenn man von 300 Zyklen pro Jahr ausgeht, wären das 30 Jahre Betriebsdauer. Bei 250 Zyklen wären es 36 Jahre. Da geben die Zellen weit vor dieser Zeit den Geist auf, mal ganz abgesehen  davon, dass auch in  der Batt sonstige Komponenten verbaut sind (Battwechselrichter, Steuerungscomputer u.dgl.), die nicht für das ewige Leben gemacht sind. Wenn man sich die Garantiebedingungen genauer ansieht, sieht man auch, dass dort steht x Zyklen oder y Jahre whichever first. Regelmäßig wird die Zeitgrenze zuerst erreicht. Wie lange die Dinger in der Praxis wirklich halten, weiß noch keiner genau. 15 Jahre, best case 20 würde ich schätzen.
 

23.09.19 17:30

7279 Postings, 2741 Tage kleinviech2ubsb

"Meine PV Anlage hat 7,1 kWP und erreicht jedes Jahr über 8. "

Ich nehme an, er meint über 8.000 kWh pro Jahr. Das wäre bei so einer Anlagengröße in Südbayern schon drin, bei guter Südausrichtung in verschattungsfreien Lagen kalkuliert man schon mal 1.100 bis 1.200 kWh pro kWp.  

23.09.19 17:37
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1348 Postings, 1628 Tage Plugubsb55: Eugleno

ubsb55:  

Meine PV-Anlage hat 9,9 KWp  und hat in 12 Monaten  über 1200 KWh  erzeugt!  Habe allerdings noch eine 6,9 KW Batterie!  Autarkie in 12 Monaten 94%  d.h. 6% Fremdstrom und 8000 KWh ins Netz eingespeist!
Und ja, ich habe eine wunderbare Anlage auf dem Dach, das hat jedoch nichts mit einem Wunder zu tun!

ubsb55:  Du bist nicht im Bild was da inzwischen technisch möglich ist!  

23.09.19 17:40

1348 Postings, 1628 Tage Plugubsb55: Eugleno

ubsb55:    Tippfehler  12000 KWh erzeugt!

Meine PV-Anlage hat 9,9 KWp  und hat in 12 Monaten  über 12000 KWh  erzeugt!  Habe allerdings noch eine 6,9 KW Batterie!  Autarkie in 12 Monaten 94%  d.h. 6% Fremdstrom und 8000 KWh ins Netz eingespeist!
Und ja, ich habe eine wunderbare Anlage auf dem Dach, das hat jedoch nichts mit einem Wunder zu tun!

ubsb55:  Du bist nicht im Bild was da inzwischen technisch möglich ist!  

23.09.19 18:20

981 Postings, 553 Tage StreuenWunderanlage und Peak-Leistung

Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag. Die kWp Anlage bezieht sich ja auf einen genormten Lichteinfluss unter Prüfbedingungen und stellt kein physikalische Limit da.

Ebenso kann man in Süddeutschland deutlich mehr als 1.000 kWh pro kWp erzielen wenn man eine Südausrichtung ohne Schatten hat.  

23.09.19 18:20
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187 Postings, 1798 Tage mkid555@Kleinviech2... andere Aktienempfehlungen ?

...ich sehe bei Deinen Berechnungen keinen grossen Widerspruch. Klar macht das bei den alten Anlagen keinen Sinn, die aber noch hoch subventioniert werden. Und richtig ist auch, der Preis soll gerne unter 1000 €/KWh liegen, aber das ist ja bereits möglich. Die Lithium-Ionen Akkus sind doch erste wenige Monate meines Wissens auf dem Markt und das wird ganz sicher deutlich noch weiter nach unten gehen.  

Ich wohne in der Nähe von Bonn. Der Strom kommt - real mehr oder minder aus Braunkohle auch wenn der virtuell ökostrombezahlt ist - und pro KWH sind das unglaublich 1,1 KG!  Da zahle ich gerne eine zeitlang virtuell einen CO2-Preis je KWH-Storage.

Wie dem auch sei, ich kann mit euren Berechnungen leben, die keinen Widerspruch für mich zur prinzipiellen Überlegenheit dieser Technologie im Vergleich zu Ölimport und CO2-Ausstoss bedeuten. Und das sich diese Zahlen noch deutlich verbessern werden, daran kann doch nun überhaupt nicht der geringste Zweifel bestehen, wenn alle Welt über die gigantische Produktionserweiterung bei Batterien redet.

Anyway: TESLA very, very long, Daimler Short. Samsung SDI, Hyundai, Albemarle ebenfalls LONG; Akasol Long.

Wer hat denn sonst noch Empfehlungen in diesem Industriesektor und kann Aktien-Empfehlungen geben.
An die CATL komme ich über IB nicht dran, an LG Chem leider auch nicht. Panasonic ist zu vermischt !?

Bin für jeden Vorschlag dankbar, denn die Gelegenheiten sind momentan einmalig und werden sich nicht zu häufig wiederholen...

YM5C











 

23.09.19 18:21

981 Postings, 553 Tage Streuenkleinviech2 - Altanlagen

Solange man noch die hohen EEG-Umlagen bekommt ergibt ein Speicher tatsächlich keinerlei Sinn.

Aber bald fallen die ersten Anlagen aus der EEG-Förderung heraus, dann sieht es genau umgekehrt aus.  

23.09.19 18:36

7279 Postings, 2741 Tage kleinviech2mkid55

"Die Lithium-Ionen Akkus sind doch erste wenige Monate meines Wissens auf dem Markt "

Wie meinen ? Lithium - Ionen Hausbatts gibts seit mindestens 7 oder 8 Jahren. Meinen habe in 2014 bestellt; aufgestellt wurde er in 2015. Für Hausbatts werden sich ua. wegen der höheren Zyklenfestigkeit eher LiFePo - Varianten empfehlen.  

23.09.19 18:44

187 Postings, 1798 Tage mkid555Kleinviech2 ...

..wie hoch lag denn der Preis pro KWH 2014 ?

 

23.09.19 19:02

7279 Postings, 2741 Tage kleinviech2mkid55

Frag nicht. Early adopter zahlen immer zuviel.  

23.09.19 19:35

187 Postings, 1798 Tage mkid555@Kleinviech...

...nix da. Die Early-Adopters treiben den Fortschritt voran !!!

Nix für ungut und danke für Sichtweisen, hinter denen ein paar Jahre mehr Erfahrung stecken als bei mir!

 

23.09.19 20:07
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865 Postings, 610 Tage alphariderTesla SolarCity SpaceX

Im Rahmen der SolarCity Untersuchung wurden neue Dokumente veröffentlicht:

Musk hat die Unternehmen ja selbst immer als Pyramide bezeichnet. Er hat offenbar SpaceX angewiesen, Anleihen von SolarCity zu kaufen als SolarCity de facto bereits insolvent war. Das ist bis heute die einzige derartige Investition durch SpaceX (einem Raketenhersteller). Anschließend hat er SolarCity über Tesla übernehmen lassen.

Wir sind bei einem der größten Wertpapierbetruge Allerzeiten dabei (meine Meinung). Die Zeit wird zeigen was Musk hier noch alles verschoben hat. Unglaublich.  

23.09.19 20:51

445 Postings, 504 Tage sagittarius aund nebenbei

Baut er Produkte, die spass machen und von nutzen sind. Unter anderem Raketen, bei denen sogar die NASA vor Neid erblasst. Diese Betrüger heutzutage lassen sich aber auch immer neue Ideen einfallen...  

23.09.19 21:13

1348 Postings, 1628 Tage PlugStreuen: Wunderanlage und Peak-Leistung

Das da unten ist Quark, ich rede nicht von Peak, die 12000 KWh sind die Jahresleistung der 9,9 KWp Anlage!  Das hat nichts mit Mai zu tun, gute Lage in Süddeutschland, klar das stimmt! bei mir sind das über genau 12 Monate Laufzeit 12164 KWh pro Jahr, also 1216 KWh pro installiertem KWp !!


Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag. Die kWp Anlage bezieht sich ja auf einen genormten Lichteinfluss unter Prüfbedingungen und stellt kein physikalische Limit da.

Ebenso kann man in Süddeutschland deutlich mehr als 1.000 kWh pro kWp erzielen wenn man eine Südausrichtung ohne Schatten hat.    

23.09.19 22:36

6147 Postings, 1473 Tage ubsb55Plug

"Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag."

Und ich Dummerle dachte immer, die Peak Angabe beschreibt die Höchstleistung unter den idealen Bedingungen. Danach wird auch meist der Wechselrichter ausgerichtet, meist sogar etwas kleiner als das Peak. Das so ein WR dann auch mal 20% mehr liefert, ich bin bass erstaunt. Ich glaube, ich muß meine Anlage mal pimpen. Hier kann man noch was lernen.  

23.09.19 22:47

6147 Postings, 1473 Tage ubsb55Plug

"Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag."

Wenn die 9,9 KWP Anlage aber 11 oder 12 KW an einem ganzen Tag liefert ( beim genaueren durchlesen versteht man das so), dann solltest Du die Wolldecken von den Panelen entfernen.

Irgendwie solltest Du dich festlegen, KWP, KWH, KW pro sonnigem Mai-Tag, sonst läuft der Diskurs hier ins Leere.  

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