Wer kann in Deutschland eigentlich noch regieren?

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neuester Beitrag: 13.09.05 22:52
eröffnet am: 13.09.05 18:27 von: V.Broker Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 13.09.05 22:52 von: Depothalbiere. Leser gesamt: 460
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13.09.05 18:27

112 Postings, 5753 Tage V.BrokerWer kann in Deutschland eigentlich noch regieren?

Rot-Grün wird keine Mehrheit schaffen, das ist so gut wie sicher.

Schwarz-Gelb besteht eine große Wahrscheinlichkeit, das auch sie keine Mehrheit bekommen.

Dann bleibt nur die Große Koalition, Weil es eine Rot-Grün-Gelbe Regierung auch nicht geben wird. Wennn sie jedoch nicht wollen, bleibt doch wirklich nur noch Rot-Rot-Grün, dann geht es doch gar nicht mehr anders.

Was meint ihr zu dem allem?

V.B  

13.09.05 18:30

21799 Postings, 7664 Tage Karlchen_IWarum nicht Ampel?

Das mag zwar der Guido nicht - aber bei einem entsprechendem Wahlergebnis ist der sowieso in 150 Stunden politisch tot.  

13.09.05 18:31

4313 Postings, 6285 Tage CarpmanDie FDP wird umfallen...

...und sich für eine Ampel-Koalition anbieten. Was der Westerwelle für ein bissel Macht nicht alles tun wird.....  

13.09.05 18:39

69017 Postings, 6229 Tage BarCodeIch hab den Hellseher schon gemacht

http://www.ariva.de/board/229363#jump2076060

Gruß BarCode

 

13.09.05 18:40

59073 Postings, 7301 Tage zombi17Nowottny zu "Elefantenrunde"

Nowottny zu "Elefantenrunde"

"Das war keine aufregende Veranstaltung"
Friedrich Nowottny hat reichlich Erfahrung als Leiter von politischen TV-Diskussionen. 1983 leitete er selbst die "Elefantenrunde". Gestern Abend saß der ehemalige WDR-Intendant beim Schlagabtausch der Spitzenkandidaten aber vorm Fernseher. tagesschau.de sprach mit ihm über seine Eindrücke.

 
[Bildunterschrift: Friedrich Nowottny]
tagesschau.de: Was haben Sie als Wähler in der "Elefantenrunde" gestern gelernt?

Friedrich Nowottny: Nichts Neues. Alles ist schon einmal gesagt worden. Eigentlich gehe ich davon aus, dass eine Gelegenheit, die eine solche Runde bietet, die Politiker doch dazu bringen könnte, irgendetwas zu sagen, was sie noch nicht gesagt haben. Aber das ist wohl in diesem Wahlkampfgetümmel eine vielleicht zu vage Hoffnung. Sie hat sich nicht erfüllt. So muss man als Zuschauer dann auch etwas leiden. Aber überrascht hat mich das auch nicht. Alles in allem war dies keine sehr aufregende Veranstaltung, sondern ziemlich durchschnittlich.

tagesschau.de: Auf viele Fragen der Moderatoren wurde überhaupt nicht eingegangen.

Nowottny: Das ist doch die alte Masche. "Lassen Sie mich zunächst einmal sagen,?" fangen die Befragten gerne an, wenn es darum geht, dass sie noch was loswerden möchten. Gestern war es, wie es immer war: Man will Botschaften loswerden. Man hat sich vorgenommen, dies und jenes unters Volk zu bringen, und das versucht man abzuarbeiten. Besonders gut konnte man das bei Westerwelle beobachten.

tagesschau.de: Warum?

Nowottny: Ich hatte bei ihm den Eindruck, dass er gelegentlich eine kleine Wahlkampfrede hielt. Aber so lange der Moderator nicht eingreift, muss man das als Zuschauer ertragen

tagesschau.de: Wie haben sich die Spitzenkandidaten Ihrer Ansicht nach geschlagen?

Nowottny: Sie haben sich eigentlich so geschlagen wie man sie kennt. Da gab es keine großen Überraschungen. Alle machten allerdings den Eindruck, als ginge der Wahlkampf nicht spurlos an ihnen vorbei. Sie waren von der Tortur des Wahlkampfs gezeichnet.

tagesschau.de: Man hat ja so einige Koalitionsschwüre gehört. Was ist von solchen Schwüren vor einer Wahl zu halten?

Nowottny: Schröder und Fischer waren eins, und das gleiche traf für CDU/CSU und FDP zu. Die Wähler sind da aber skeptischer und wacher geworden. Sie verzeihen hinterher nicht mehr leichthändig, wenn die Politiker ihr Wort nicht halten. Ich glaube aber, die Diskussion um die große Koalition wird sich am Wahlabend erübrigen. Ich gehe davon aus, dass es ein klares Ergebnis geben wird. Und das wird sich von dem unterscheiden, was die Meinungsforscher voraussagen.

tagesschau.de: Waren die "Elefantenrunden" früher anders? Sie haben 1983 ja selbst eine geleitet.

Nowottny: Die "Elefantenrunde" war früher der Ersatz für das Duell von Kanzler und Kanzlerkandidat. Das gibt es ja erst seit 2002. Die Sendung gestern unterschied sich von den früheren "Elefantenrunden" vor allem dadurch, dass sie nur in der ARD stattfand. Damals wurde die Diskussion der Spitzenkandidaten von ARD und ZDF ausgestrahlt. Und eine Programmbegrenzung gab es nicht, die Sendungen waren nach hinten offen.

tagesschau.de: Glauben Sie, dass durch TV-Runden wie diese unentschlossene Wähler entschlossener werden?

Nowottny: Das ist wie mit einem jungen Baum im Wind. Der schwankt nach allen Richtungen. Wer heute noch unentschlossen ist, der kann sich möglicherweise durch die gestrige Veranstaltung beeinflusst gesehen haben. Aber insgesamt glaube ich nicht, dass die "Elefantenrunde" Wesentliches an den Wahlfindungsbemühungen der noch nicht entschlossenen Wähler ändern wird.

tagesschau.de: Was bringen solche TV-Runden dann eigentlich?

Nowottny: Auf jeden Fall sind sie für die Politiker, die daran teilnehmen, eine unglaubliche Plattform. Sie erreichen mehrere Millionen Zuschauer auf einen Schlag. Das stellt alles in den Schatten, was die Politiker auf ihren Wahlreisen auf die Beine bringen können. Und sie hatten TV-Auftritte in diesem Jahr in einer derartigen Dichte und Fülle, dass der Wähler teilweise ganz schön überfordert worden ist. Also mir hat es auf jeden Fall gereicht.

Das Gespräch führte Ulrich Bentele, tagesschau.de

 

13.09.05 21:44

13475 Postings, 7811 Tage SchwarzerLordSelbst wenn man bürgerliche Koalition nicht mag.

So gebietet es alleine der Blick auf die Mehrheit im Bundesrat, es die mal versuchen zu lassen. Ein Scheitern kann sich die neue Regierung nicht leisten, weil dann wird unser Land von Demagogen wie Lafontaine regelrecht geflutet nach 2009.

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"Wir machen keine Schulden, das haben wir immer klar gemacht, wir weichen nicht in Schulden aus.?
(Hans Eichel , 01.09.02, ARD-Sendung Christiansen)

"Wir machen keine unbezahlbaren Versprechungen, und wir rütteln nicht an den Kriterien des europäischen Stabilitätspaktes.?
(Gerhard Schröder am 19.06.2002 vor der Bundespressekonferenz in Berlin)


 

13.09.05 21:48

21799 Postings, 7664 Tage Karlchen_IWas mich wundert - wieso kommt keiner mal auf die

Idee, zu unserer Verfassung zu sagen, was sie ist - nämlich Schrott?


Da wird so ein Gedöns um irgendwelche Mütter und Väter des Grundgesetzes veranstaltet - und keiner traut sich mal zu sagen, dass die Scheiße gebaut haben - und zwar auch aus parteipolitischem Interesse.  

13.09.05 22:52

25551 Postings, 7131 Tage Depothalbiererwählt wasg leute.

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