JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

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neuester Beitrag: 01.10.20 09:02
eröffnet am: 31.01.08 12:15 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 5514
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31.01.08 12:15
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17100 Postings, 5555 Tage Peddy78JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

News - 31.01.08 12:03
Shell verbucht Rekordgewinn

Der Ölgigant Royal Dutch Shell hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Rohölpreisen profitiert. Shell verbuchte allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von mehr als 8 Milliarden Dollar. Da die Benzinpreise gleichzeit ständig gestiegen sind, steht der Ölriese jetzt wegen seiner enormen Gewinne in der Kritik.



HB DEN HAAG. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell steigerte den Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). "Das ist angesichts sinkender Raffinerie-Margen und steigender Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Finanzchef Peter Voser am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen. Damit schließt der Konzern das gesamte Jahr 2007 mit einem Überschuss von 31,3 Milliarden Dollar ab.

Vorstandschef Jeroen van der Veer wies Kritik an derartigen Gewinnen bei gleichzeitig steigenden Benzinpreisen zurück. Shell verdiene vor allem bei der Förderung und nicht an den Zapfsäulen, wo auch hohe Steuern abgezweigt würden, betonte er. Außerdem investiere sein Unternehmen allein in diesem Jahr rund 33,3 Milliarden Dollar unter anderem in neue Technologie.

Die Öl- und Gasproduktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im Durchschnitt produzierte Shell im vergangenen Jahr täglich umgerechnet 3,44 Millionen Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter), 2006 waren es 3,65 Millionen Barrel. Finanzvorstand Voser sagte für 2008 einen weiteren leichten Rückgang voraus.

Bemerkbar machen sich vor allem Sicherheitsprobleme im Niger-Delta, die Shell dort an der Ölförderung hindern. Im Gegensatz zu früheren Jahren will Shell die wichtige Angabe über seine Ölreserven erst im März bei der Vorlage des Jahresberichts geben. Dies sei eine Anpassung an die Praxis der anderen Ölkonzerne, sagte van der Veer. Shell zahlt seinen Aktionären für das vierte Quartal eine Dividende von 0,36 Dollar, damit ergibt sich eine Jahresdividende von 1,44 Dollar je Anteil. Für das erste Quartal 2008 kündigte Voser eine Dividende von 0,40 Dollar an.





Quelle: Handelsblatt.com



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5488 Postings ausgeblendet.

30.09.20 20:01

570 Postings, 349 Tage RonsommaLong Positionen

.... Bei amerikanischen in der Regel 1 Woche bis 3 Monate. Bei europäischen bis zu 36 Monate.... IG wiederum (was als Indikator gelten kann, aber nicht muss) hat CFDs im Angebot.

Derivate sind die großen Unbekannten - zwar sind mit EMIR Versuche gemacht worden Transparenz zu schaffen, aber wir Kleinanleger kommen da kaum an vernünftige Daten.
 

30.09.20 20:11
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223 Postings, 1899 Tage wwstarmorgen geht das q3

zu ende und für viele investmentfirmen auch das jahr bzw auch halt das quartal 3 ... ich denke dass aktuell niemand so eine performance ausweisen will...  

30.09.20 20:13

223 Postings, 1899 Tage wwstardass die ölbestände

wieder gesunken sind interessiert dann auch nicht mehr...

habe selten so einen glattenchart abwärts gesehen ohne neue erkenntnisse zu haben ...  

30.09.20 20:19
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63769 Postings, 5992 Tage Anti LemmingIn USA gibt es zum Quartalsende

"Window Dressing" (WD), bei dem die Loser von den Fondmanagern rausgehauen werden. Das sind neben Shell B auf auch andere Ölaktien.

Der fragwürdige "Sinn" des WD ist, dass die Loser nicht auf Depotauszügen erscheinen, die am 1. Oktober verschickt werden.
Die Verluste aus den Verkäufen werden für die Fondsanteilshalter freilich dennoch eingefahren.

Aber der Fondsmanager sieht eben (als vermeintlich guter Stockpicker) besser aus, wenn er auf dem Quartalsauszug überwiegend Aktien vorzeigen kann, die deutlich im Plus notieren. Dass er diese teils erst heute (30.9.), also am Ende ihres langen Anstiegs, gekauft hat, sieht der Fondsanteilseigner ja nicht. Er glaubt dann, die Gewinne aus dem langen Anstieg seien ihm zugute gekommen. Umgekehrt würde er, wenn er eine tiefrote Shell B in den Auszügen sieht, den (korrekten) Schluss ziehen, dass diese Aktie die Fondperformance schmälert, ihn also Geld kostet. Das darf nicht sein, also muss Shell B noch vor dem ersten Oktober raus.

Zum WD zählt auch, das der Fondsmanager das Geld aus dem Verkauf der Loser taggleich für den Kauf der "Winner" verwendet - zu absurd hohen Kursen. Ebenso wie eben der Verkauf der Loser zu absurd niedrigen Kursen erfolgte. Und alles nur für die Illusion, er sei ein genialer Stockpicker.  

30.09.20 20:24

2420 Postings, 327 Tage Aktiensammler12albino,

wie kommst denn auf sowas?

Bilanzfälschung, wenn die Bilanz eh so schlecht war? Wenn wir eine schwarze Bilanz vorgewiesen hätten, o.k... Kann Dir da nicht folgen...  

30.09.20 20:27

570 Postings, 349 Tage RonsommaAntilemming

Danke! Super info  

30.09.20 20:43
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223 Postings, 1899 Tage wwstar@antilemming

super erklärung!

heisst auch wenn jmd morgen shell kauft und zum 31.12. dann 10% plus hat weiß jeder wie toll er eingekauft hat und der FM lässt sie drin...  

30.09.20 21:08

63769 Postings, 5992 Tage Anti Lemming# 96

"wenn jmd morgen shell kauft und zum 31.12. dann 10% plus hat weiß jeder wie toll er eingekauft hat und der FM lässt sie drin"

Richtig. Und es könnte sogar derselbe Fondmanager sein, der sie heute am Tief verkauft. Alles nur der "Optik" wegen...  

30.09.20 21:10

63769 Postings, 5992 Tage Anti LemmingMich würde jedenfalls ein ordentliches Plus

am morgigen 1. Oktober (nachmittags, wenn der US-Handel begonnen hat) nicht wundern. Es würde meine Erklärung in # 93 implizit bestätigen.  

30.09.20 21:24

81 Postings, 45 Tage BlackqopMorgen

Das wäre schön und logisch.

Ich bin gespannt.

BP bitte mit :)  

30.09.20 21:24

223 Postings, 1899 Tage wwstarkann mir auch vorstellen

dass heute ein positionierungstag war... total hat eigentlich genau das gleiche bekannt gegeben wie shell ... 4% plus in der spitze ggüber -1,8% ... nicht erklärbär! aber mit deiner theorie schon...  

30.09.20 21:49

1924 Postings, 394 Tage BioTradeRoyal Dutch

Einstellig wohl schon ausgemachte Sache. 9.000 Stellen fallen weg. Alles schwer einzuschätzen hier.  

30.09.20 21:51
1

63769 Postings, 5992 Tage Anti LemmingShell to Cut Up to 9,000 Jobs

News ist 4 Std. alt.

Shell will bis zu 9000 Stellen streichen - das entspricht 11 % der Belegschaft. Auch das Management soll um 20 % ausgedünnt werden.

Shells Umsatz (Raffinerien) soll im 3. Quartal 2020 um etwa ein Drittel gegenüber dem 3. Quartal 2019 gesunken sein. Zudem sind im 3.Q. die Gewinne gegenüber dem 2. Q. 20 gesunken, die höher als erwartet ausgefallen waren. Grund: Im 2. Q hatte Shell ansehnliche Gewinne aus Öl-Trading, als der Ölpreis so tief stand. Das Öl konnten im April teils extrem billig am Spotmarkt gekauft, zwischengelagert und deutlich teuer (um 40 Dollar) auf Termin verkauft werden.

Im 3. Q. hingegen war der Ölpreis deutlich höher und lief auf hohem Nivau seitwärs, so dass die Forward-Verkäufe nicht mehr (so) profitabel waren.

Sollte es im 4. Q. - Corona-bedingt - erneut einen Ölpreisabsacker geben, wäre das für Shell nicht unbedingt nachteilig. Dann gibt es wieder höhere Trading-Gewinne. Andere Firmen wie Exxon betreiben kaum Öl-Trading.

In der News unten steht, dass bis 2022 zwischen 7000 und 9000 Stellen gestrichen werden sollen. In solchem Kontext ist es für den Vorstand praktisch ein "Muss", schlechte Zahlen anzukündigen, sonst ließen sich die Entlassungen kaum rechtfertigen. Wie die Zahlen "hinfrisiert" werden, ist auch eine Frage der Buchführung, die grundsätzlich viel Spielraum enthält.

Die Entlassungen sorgen jährlich für 2 bis 2,5 Mrd. Dollar an Lohnkosten-Ersparnis. Das kommt zu den Einsparungen aus der deutlichen Dividendenkürzung (um 2/3) noch hinzu. Damit solte Shell für die Corona-Krise solide aufgestelllt sein. Das Konkursgequatsche hier im Thread ist Unfug. Die Kursverluste von heute gehen auf Window-Dressing (# 93) und evtl. teils auch auf diese News zurück.

https://finance.yahoo.com/news/shell-cut-9-000-jobs-061602566.html

Shell to Cut Up to 9,000 Jobs

(Bloomberg) -- Royal Dutch Shell Plc will cut as many as 9,000 jobs as crude?s crash forces billions of dollars in cost savings and the oil and gas giant overhauls its business to embrace clean energy.

The move reflects the challenge facing Big Oil as the virus pandemic persists, with some in the industry believing the era of demand growth is already over. As the crisis hastens the shift to low-carbon energy, oil majors are axing jobs, taking multibillion-dollar writedowns and slashing once-sacrosanct dividends.

At Shell, 7,000 to 9,000 job losses are expected by the end of 2022 -- as much as 11% of the workforce. The total includes around 1,500 people taking voluntary redundancy this year, the company said Wednesday. It predicts sustainable annual cost savings of $2 billion to $2.5 billion by that time.

?We have to be a simpler, more streamlined, more competitive organization,? Chief Executive Officer Ben van Beurden said...

...Shell plans to ?refocus? its refining business, eventually reducing its number of plants to fewer than 10, from the 15 it?s involved in today. Refining margins have been much lower this quarter than last quarter, and oil-product sales have shrunk to around 4 million to 5 million barrels a day from 6.7 million a year earlier, according to the statement.

While the Anglo-Dutch major didn?t provide a full breakdown of the job losses, a spokesperson said that positions in the top three layers of the company would be reduced by one fifth.

Third-quarter oil-product trading results will fall short of the historical average and will be ?significantly lower? than in the second quarter</B, the company said. That shows the trading bonanza that saved Shell?s last set of results won?t be repeated...
 

30.09.20 21:53

197 Postings, 560 Tage Apocalypse_1Kapitulation, Washout fehlt noch

hier muss es demnächst mal 10 Prozent an einem Tag runter, ohne Gegenbewegung, dann ist vlt. eine Kapitulation nahe. Alle haben dann das Handtuch geworfen u. plötzlich, kurze Zeit später geht der Kurs, wie von Geisterhand hoch, trotz niedriger Kaufsummen u. die meisten, die bis dato investiert waren, schauen erstmal ungläubig in Schockstarre zu u. verpassen den Einstieg.
 

30.09.20 22:04
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63769 Postings, 5992 Tage Anti LemmingDas Volumen hat in der Abverkaufswelle

ab Juni nicht deutlich zugenommen (Chart unten).

Den "Washout" (# 03) hat es volumenmäßig bereits im März/April gegeben - kombiniert mit dem invertierten Hammer im Wochenchart.

Ich glaube nicht, dass sich das wiederholt - es sei denn, Corona füllt im kommenden Herbst/Winter erneut Europas Intensivstationen in ähnlicher Weise wie im Frühjahr.  
Angehängte Grafik:
jftzus.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
jftzus.png

30.09.20 22:28
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63769 Postings, 5992 Tage Anti LemmingHingegen gab es bei den Shell-A-Aktien,

die vor allem in Europa (ex GB) gehandelt werden, schon einen sichtbaren Volumenzuwachs seit Juni.

Aber auch hier fiel die große Welle auf März/April.

Die unterschiedliche Performance von A- und B-Aktien lässt sich damit erklären, dass die Europäer (ex GB) - die die A-Aktien kaufen - stärker von der zweiten Corona-Welle betroffen sind. Viele Amis wissen gar nicht, dass es in Europa eine zweite Infektionswelle gibt.

Man sollte nicht außer acht lassen, dass einer der wichtigsten Öl-Absatzmärkte China ist, und dort gibt es seit dem großen Ausbruch im Frühjahr nur noch wenige Corona-Fälle.  
Angehängte Grafik:
zdzadrz.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
zdzadrz.png

30.09.20 22:46

223 Postings, 1899 Tage wwstarvielen dank

tolle post?s...  

30.09.20 23:01
1

175 Postings, 858 Tage Post35Endlich..

..mal sinnvolles Beitrag hier, vielen dank @Anti Lemming

Wer jetzt verkauft ist selber schuld.  Da wird man langfristig gesehen 99%  Verlust machen.

Ich kaufe immer wieder nach.  (Kaufe nur mit dem Geld , die ich langfristig nicht brauche)

Somit, stört mich der heftige Abschläge seit Monaten überhaupt nicht.  

30.09.20 23:09

992 Postings, 7398 Tage zasterAlbino ist ein bezahlter Schreiber

Nimmt ihn nicht ernst  

01.10.20 00:31

4 Postings, 1004 Tage Klingone24OIL

Ich denke, dass die aktuellen Kurse vollkommen daneben sind. Shell hat die Standorte, welche auch in Zukunft die Energieversorgung gewährleisten werden, egal ob Benzin, Elektrizität oder Wasserstoff oder E Fuels, was auch immer getankt wird. Es wird diversiviziert sein, aber die Standorte und die interne Infrastrukur sind vorhanden. Energie wird immer gebraucht, in welcher Form auch immer.  

01.10.20 07:55

Clubmitglied, 12701 Postings, 7575 Tage LalapoLogistik

eben ....RDS hat sein breites Tankstellennetz ...

Wer Benzin/Diesel ...wer Strom .....wer Wasserstoff .....wer Gas braucht ....alles kannst dort ""tanken ""...Logistik ist da ...ohne groß rumzusuchen ...so kann RDS alles bedienen ...und selber seinen Strom ...Gas ...H2 ....Benzin/Diesel verkaufen ....

Wo es bissl länger dauert (Strom) machst halt ne Rast .....

..und für die Dose Bier und die Cigaretten zum mitnehmen ist auch noch Platz im Auto ...

That"s it ..  

01.10.20 08:07

223 Postings, 1899 Tage wwstartipp

schlusskurs heute irgendwo um die 11,20-11,30  

01.10.20 08:07

223 Postings, 1899 Tage wwstarinverted hammer bestätigen

01.10.20 08:40

66 Postings, 207 Tage UltimaIXDividende in Aktien

heute kam von Onvista meine Aktieneinbuchung.
Da hier im A -Forum nachgefragt wurde, stelle ich mal die Daten ein.

Stück hatte ich Ex-Tag am 13.08.2020 = 1.500
Zahltag am 21.09.2020 = 0,16 USD umgerechnet mit Kurs 1,214425 = 0,13174 ?
Dividende = 197,62 ?
Kap-steuer = 49,41 ?
Soli = 2,71 ?

Es wurden durch die Bank 18 Stück B-Aktien für mich gebucht/gekauft
zu einem Kurs von 12,976162 USD = 10,6850 ?
sowie ein Barausgleich von 5,29 ? auf mein Konto gezahlt
dabei entstanden
Gebühren 10,00 ?
Steuer Kap+Soli wie oben , Gesamt 52,12

Wenn man sich den Tageschart ansieht so ist der Kurs wohl der Mittelwert.

 

01.10.20 09:02

1924 Postings, 394 Tage BioTradeRoyal Dutch

Tippe heute auf Test der 10,50.-  Würde den Abwärtstrend leider weiter bestätigen.  

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