Welche Bank passt zu mir ? In 3 Schritten zur rich

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neuester Beitrag: 08.12.06 09:52
eröffnet am: 08.12.06 09:41 von: lassmichrein Anzahl Beiträge: 2
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08.12.06 09:41
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61594 Postings, 6006 Tage lassmichreinWelche Bank passt zu mir ? In 3 Schritten zur rich

Welche Bank passt zu mir?




In Deutschland gibt es zu viele Banken mit zu vielen Angeboten. Da blickt keiner mehr durch. Mit wenigen Schritten führt Sie der stern durch den Finanzdschungel, zeigt, wo die Fallen sind und wem Sie Ihr Geld anvertrauen können.

Eines vorweg: Banken sind weder Wohlfahrtseinrichtungen noch eine Erfindung des Verbraucherschutzes. Das Treiben an Schaltern und Schreibtischen ist ein Geschäft - auch wenn es oft nicht so wirkt: Denn im Gegensatz zu Wäschereien, dem Schuster oder einer Autowerkstatt verlangen Banken für ihre zentrale Dienstleistung, das Beratungsgespräch, kein Geld. Stattdessen leben die Banken im Wesentlichen davon, mit dem Geld ihrer Kunden zu arbeiten, sprich: es zu verleihen oder anzulegen. Ihre scheinbar kostenlosen Beratungsdienste erbringen sie, um an das Kapital der Kunden zu kommen.

Kein Mitleid mit Bankberatern
Wer das verinnerlicht, kann sich der Frage "Welche Bank ist die richtige für mich?", dem Thema des Geld-Journals im stern-Heft 50/2006, nüchtern zuwenden. Das bedeutet: kein falsches Mitleid mit jammernden Bankberatern, wenn Sie zu teure Angebote ablehnen oder gar zur Konkurrenz wechseln. Aber auch Verständnis dafür, dass Billigst-Preise und hohe Beratungs- und Servicequalität nicht zusammenpassen. 

 Dabei konkurrieren hierzulande drei Geschäftsideen um den Kundenzuspruch. Platzhirsch im Privatkundengeschäft sind die Sparkassen (siehe Grafik). Sie gehören überwiegend den Kommunen, ihr Geschäftsgebaren ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Das heißt: Aus der Beziehung zwischen Sparkasse und Kunde muss nicht zwanghaft der letzte Cent Gewinn zugunsten des Geldhauses herausspringen. 

Volks- und Raiffeisenbanken sind dagegen eine Idee regionaler Gewerbetreibender. Sie gründeten vor mehr als 100 Jahren überall im Land sogenannte Kreditgenossenschaften, geschäftlich orientiert an ihren eigenen Bedürfnissen. Sie waren also selbst ihre Kunden. Dieses Prinzip gilt bis heute. Genossenschaftsbanken gehören nach wie vor einem breiten Kreis ihrer jeweiligen Kunden. Dritter Spieler sind die Privathäuser wie etwa Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank oder Postbank. Sie gehören Aktionären und sind deren Renditeinteressen verpflichtet.

46.000 Filialen kämpfen um Kunden
Keine Sorge: Alle Geldhäuser bieten Sparern im Wesentlichen das Gleiche - und zwar so umfassend und erschöpfend wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die rund 2300 Einzelinstitute betreiben mehr als 46.000 Filialen. Auch wenn beide Zahlen in den vergangenen zehn Jahren um gut ein Drittel gesunken sind, kann von Mangelwirtschaft längst keine Rede sein. Noch gibt es bei uns mehr Bankstellen als in vielen anderen Ländern der Welt.  Für die Finanzindustrie lohnt sich der Aufwand. Schließlich geht es um rund vier Billionen Euro Privatvermögen, das die Deutschen angehäuft haben. Die gleiche Summe kommt in Form von Immobilien noch obendrauf. Zusammen entspricht das dem 17-Fachen des deutschen Steueraufkommens.

Darum wird zurzeit beinhart gekämpft. Für Kunden ein Schlaraffenland, denn: Bankdienste sind in Deutschland eigentlich "zu billig", wie Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann gern moniert. So kostet ein Girokonto in Italien im Schnitt das Vierfache. In Großbritannien haben rund zehn Prozent der Bevölkerung erst gar keines. Sie sind nicht vermögend genug. Dort teilen sich nur fünf börsennotierte Großkonzerne den Markt und diktieren die Geschäftsbedingungen.

 


Die deutsche Vielfalt hat aber auch Schattenseiten. Das Angebot quillt über, wird immer komplizierter und damit schwerer vergleichbar. Welcher Berater kann noch ernsthaft behaupten, er habe den Überblick über mehr als 4000 Investmentfonds, über 123.000 Zertifikate und Börsenoptionspapiere, über Hunderte Bauspartarife, über die verzwickten Zinskonditionen für Sparer und Kreditnehmer? Niemand.

Nur nicht verwirren lassen: Mit dem Analysetool von Biallo & Team können Sie Ihr persönliches Profil als Bankkunde erstellen. Dies Programm erstellt dann kostenlos eine für Sie geeignete Auswahl von Instituten.  Frank Donovitz

      stern-Artikel aus Heft 50/2006


In 3 Schritten zur richtigen Bank => http://stern.biallo.de/tz/stern/Banken/...d-Welche-Bank%2F578058.html

 

08.12.06 09:52
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61594 Postings, 6006 Tage lassmichreinWie... "witzig" ??? o. T.

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