Weitere Indikatoren einer kommenden Rezession

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neuester Beitrag: 19.09.01 11:54
eröffnet am: 04.05.01 19:50 von: Stox Dude Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 19.09.01 11:54 von: Stox Dude Leser gesamt: 389
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04.05.01 19:50

20520 Postings, 7005 Tage Stox DudeWeitere Indikatoren einer kommenden Rezession

Jobless Rate - hoechste seit 1991
Purchasing Manager Index - 50% lower
Consumer Confidence Index - steht demnaechst in Ihrer Programmzeitschrift.
Den kann man anhand der Jobless Rate bereits vorausahnen.
Desweiteren wurden wir mit der 2 % GDP Steigerung betrogen. Der Fed
hat es von der privaten Industry gelernt wie man die Zahlen drehen kann
und nun kam es trotzdem heraus. Die 2% waren absoluter bulls..t .

Wir koennen von einer weiteren Zinssenkung von 0,50% ausgehen und in
diesem Jahr werden insgesamt die Zinsen um sage und schreibe 2,75%
gesenkt werden. Wann gab es dies das letzte Mal ? Richtig, bei einer
heranstehenden oder beginnenden Rezession. Zwar wird diese Rezession
relativ kurz ausfallen, jedoch werden die Aktienmaerkte drastisch sinken
und zwischen Oktober - November rapide ansteigen.

Freut euch solange ihr noch Gewinne im Depot habt, die ich an eurer Stelle
schnellsmoeglichst realisieren wuerde.


 

04.05.01 21:49

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnightWeitere Indikatoren einer kommenden Rezession 2

Jobless Rate - hoechste seit 1991
Purchasing Manager Index - 50% lower
Consumer Confidence Index - steht demnaechst in Ihrer Programmzeitschrift.
Den kann man anhand der Jobless Rate bereits vorausahnen.
Desweiteren wurden wir mit der 2 % GDP Steigerung betrogen. Der Fed
hat es von der privaten Industry gelernt wie man die Zahlen drehen kann
und nun kam es trotzdem heraus. Die 2% waren absoluter bulls..t .

My view

Wir koennen von einer weiteren Zinssenkung von 0,50% ausgehen und in
diesem Jahr werden insgesamt die Zinsen um sage und schreibe 2,75%
gesenkt werden. Wann gab es dies das letzte Mal ? Richtig, bei einer
heranstehenden oder beginnenden Rezession. Diese Rezession wird nicht
relativ kurz ausfallen, wir befinden uns in der kommenden Liquiditätsfalle, deshalb werden die Aktienmaerkte drastisch sinken
zwischen Oktober - November, aber bis dahin rapide ansteigen, weil das Ende des Monetarismus noch nicht bis in die Bankvorstände reingeläutet hat.

Freut euch solange ihr noch Gewinne im Depot habt, die ich an eurer Stelle
schnellsmoeglichst realisieren wuerde.


 

04.05.01 22:07

21918 Postings, 7035 Tage mod@DK, bezweifel, dass Du genau weisst, was

"Monetarismus" a la Friedman genau ist!

Nimm diese Unterstellung nicht persönlich, he, he  

04.05.01 22:14

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnight@mod: bitte auch nicht persönlich nehmen ....

... für die mind. 5 versch. offiziellen Beschreibungen müßte ich tatsächlich nachsehen ... hier meine Version: gezielte Geldmengensteigerungen zur kontinuierlichen Senkung der Rohstoffpreise, = einhergehend damit nicht-militärische Verknechtung und Ausbeutung der 3. Welt, unterstützt durch gezielte Entwicklungshilfe kombiniert mit zunehmender IWF-Verschuldung zur Sicherung von Wachstum, Wohlstand und hemmungslosem Raubbau an der eigenen Zukunft in der 1. Welt.

PS: das hehe fällt mir schwer in diesem Zusammenhang  

04.05.01 22:16

1128 Postings, 6920 Tage TotalverlustMonetarismus

Monetarismus, der; -, kMz. (ökon.) wirtschaftswiss. Theorie, nach der eine staatliche Beeinflussung der Wirtschaft allein über die Steuerung der Geldmenge vonstatten gehen sollte

Quelle: Langenscheidt  

04.05.01 22:27

21918 Postings, 7035 Tage modklassischer versus moderner Monetarismus

He, he DK, jetzt weiss ich endlich, dass Du bei Greenpeace arbeitest!

HE; HE ; HE  

04.05.01 22:36

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnightmod: du wirst es nicht glauben: CSU-Mitglied ...

... weil ich aus das "S" reingefallen bin, hehe

PS: wie wärs mal mit ner Definition?  

04.05.01 22:42

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnightzum Nachdenken, bei Interesse

http://www.infolinks.de/konkret/2000/11/gremliza.htm  

04.05.01 22:51

21918 Postings, 7035 Tage modo.k., DK, sozial ist, wer Arbeit schafft, und die

gibt es bei Euch zum Glück!

Konkret = Jugendsünden!  

04.05.01 22:52

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnightBörsenzeitung eher Richtung Stox Meinung

Deutlich steigende Löhne verstärken gleichzeitig die Inflationsgefahren

ku New York - Die amerikanische Volkswirtschaft hat im April alarmierend viele Arbeitsplätze abgebaut. Wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte, gingen netto 223 000 Jobs verloren. Dies ist der größte Stellenverlust seit der Rezession von 1991. Wall Street zeigte sich überrascht, die Volkswirte der US-Wertpapierhäuser waren nach Angaben von Thomson Global Markets von netto 25 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen ausgegangen. Bereits am Donnerstag hatten die US-Arbeitsämter von 421 000 Neuanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche berichtet, der höchste Stand seit 1996. Am kräftigsten fiel die Reduktion erneut in der verarbeitenden Industrie aus, in der 104 000 Positionen dem Rotstift zum Opfer fielen. Seit Juni vergangenen Jahres summieren sich die Entlassungen inzwischen auf 554 000. In der Bauindustrie gingen 64 000 Jobs verloren, wobei dies nach Ansicht des Arbeitsministeriums in erster Linie auf schlechtes Wetter in großen Teilen der USA zurückzuführen ist.
Der Dienstleistungssektor war im April nicht in der Lage, die Verluste abzufedern. Auch in dieser Branche, die die Expansion der vergangenen Jahre zu einem großen Teil getragen hat, wurden am Ende des Berichtsmonats 59 000 Personen weniger beschäftigt.

Die Arbeitslosenquote stieg von 4,3 % auf aktuell 4,5 %. Erwartet worden war sie bei 4,4 %. Sie könnte nach Ansicht einiger Beobachter bis zum Ende des Jahres noch auf 5 % steigen. Gestern hat das Arbeitsministerium ferner die Anzahl der im März netto verloren gegangenen Stellen auf 53 000 revidiert. Die erste Schätzung hatte bei 86 000 Jobs gelegen.

Trotz der Entlassungswelle gelang es den Arbeitnehmern auch im April, Gehaltserhöhungen durchzusetzen. Die durchschnittliche Entlohnung pro Stunde kletterte wie auch schon im Vormonat deutlich um 0,4 %. Dies könnte nach Ansicht von Beobachtern zu einem signifikanten Preisdruck führen, der die aufgrund der steigenden Energiepreise bereits vorhandenen Inflationsgefahren noch verstärkt.

Sung Won Sohn, Chefvolkswirt von Wells Fargo, kommentierte, man könne nicht sicher sein, ob sich eine Rezession vermeiden lasse. Er ist davon überzeugt, dass die Arbeitsmarktzahlen einen Abwärtstrend auslösen. Edward Yardeni, Chefstratege von Deutsche Banc Alex. Brown, merkte an, dass es zwar eine "Rezession der Gewinne" gebe, er ist aber skeptisch, ob tatsächlich eine echte Rezession droht. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die US-Notenbank das Problem früh wahrgenommen habe und bereits kräftig gegensteuere. Der Arbeitsmarktbericht sei zudem kein in die Zukunft weisender Indikator.


- Kom mentar Seite 6


Börsen-Zeitung, 5.5.2001
 

04.05.01 22:54

9161 Postings, 7403 Tage hjw2.

http://www.infolinks.de/konkret/2000/11/gremliza.htm  

04.05.01 22:54

33470 Postings, 7089 Tage DarkKnightbei uns???? mod, häh?

Jugend = konkrete Sünden

Alter = versteckte Schwächen, hehe  

04.05.01 22:59

21918 Postings, 7035 Tage mod@DK, logisch

Deutlich steigende Löhne verstärken gleichzeitig die Inflationsgefahren
 

04.05.01 23:29

405 Postings, 7337 Tage jumpin jacklest Euch das mal durch

http://www.dismal.com/thoughts/article.asp?aid=1183  

18.09.01 01:25

1105 Postings, 6728 Tage promCSU-Miglied? DK hat viel Zeit, arbeitslos? Rau o.T.

18.09.01 01:26

6388 Postings, 6838 Tage schmugglerdacht ich mir´s doch o.T.

19.09.01 11:54

20520 Postings, 7005 Tage Stox DudeDarkKnight:

Bin mal gespannt ob die anstehende Hausse nun doch letztendlich
stattfinden wird.
Ich habe nun in den letzten beiden Tagen meinen kleinen Beitrag
dazu geleistet indem ich gemaess meinen kl. Verhaeltnissen KAUFTE.  

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