Weg mit dem Kartellamt !! Diese Schwachmaten

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neuester Beitrag: 16.09.05 14:34
eröffnet am: 13.09.05 21:18 von: Depothalbiere. Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 16.09.05 14:34 von: ruhrpott Leser gesamt: 379
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13.09.05 21:18

25551 Postings, 7139 Tage DepothalbiererWeg mit dem Kartellamt !! Diese Schwachmaten

und Dummschwätzer möchte in zukünftig nicht mehr in den Medien sehen.

Die kritisieren die hohen gaspreise und fordern die unternehmen auf, diese zu senken.

gleihzeitig werden noch die bis zu 25 jahre laufenden verträge mit stadtwerken bemängelt.
denn dann "könnte der markt liberalisiert werden und die gaspreise könnten sinken."

na ganz toll, das wird ja echt was bringen.

wozu brauchen wir diese beklopptenbehörde, wenn die nahezu alle fusionen genehmigt??

 

14.09.05 14:43

25551 Postings, 7139 Tage Depothalbiererhätte, wäre, könnte, genausolche pfeifen,

wie die fettgefressenen nichtstuer vom bafin.

wegrationalisieren-kosten sparen, heißt die devise.  

16.09.05 13:01

25551 Postings, 7139 Tage Depothalbiererdas kartellamt ermittelt, wouh, da kriegen die bei

eon aber echt muffensausen.  

16.09.05 13:04

1329 Postings, 7804 Tage DancerDas ist aber eher FDP als WASG. o. T.

16.09.05 13:06

2421 Postings, 7153 Tage modesteDas Bundeskartellamt untersagt

teils noch viel zu viel...das geht bis hin zu einer Untersagungs-Paranoia...

salut
modeste  

16.09.05 13:09

25551 Postings, 7139 Tage Depothalbiereroh ja, modeste

deswegen haben wir ja auch nur noch 4 große mineralölkonzerne in d. .
und die bezinpreise sind das ergebnis von angebot und nachfrage, und der tankstellenpächter entscheidet, wie die preise an seiner tanke sind, träum weiter.  

16.09.05 13:12

2421 Postings, 7153 Tage modesteträume weiter und rede weiter von sachen

die du nicht aus der nähe kennst.

salut
modeste  

16.09.05 13:14

40522 Postings, 6565 Tage rotgrünDas Öl fördern ist halt sau

teuer geworden, deren Ursache wohl in den stark gestiegenen Ölpreisen zu suchen ist ;-).
Gruß RG  

16.09.05 13:14

2421 Postings, 7153 Tage modestetypisches Wahlkampf- und Gefühlsblubber

von Leuten, die noch keinen einzigen Fall miterlebt haben...  

16.09.05 13:49

21799 Postings, 7672 Tage Karlchen_INicht das Kartellamt

Das Ministererlaubnisverfahren E.ON/Ruhrgas

Staatssekretär Dr. Alfred Tacke hat am 5. Juli 2002 unter Auflagen die Ministererlaubnis nach § 42 GWB für die Übernahme einer Mehrheit an der Ruhrgas AG, Essen, durch die E.ON AG, Düsseldorf erteilt.


Gegen die Entscheidung sind vor dem OLG Düsseldorf Beschwerden eingelegt worden. Das OLG ordnete am 11. Juli 2002 die aufschiebende Wirkung an und erließ ergänzende einstweilige Anordnungen.

Am 5. September fand daraufhin unter Leitung von Staatssekretär Dr. Tacke eine erneute öffentliche mündliche Verhandlung statt. Am 18. September 2002 hat Staatssekretär Dr. Tacke nach erneuter Prüfung die Ministererlaubnis vom 5. Juli 2002 unter Verschärfung der Auflagen bestätigt.

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Und nun fragt mal, was der Herr Tacke heute macht:

Der bisherige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Alfred Tacke, übernimmt ab dem kommenden Jahr den Vorstandsvorsitz des Steinkohleverstromers Steag. Tacke hatte im Jahr 2002 die umstrittene Ministererlaubnis für die Übernahme der Ruhrgas durch E.ON erteilt, wobei ihm gerichtlich "gravierende Verfahrensfehler" bescheinigt wurden. Die Steag gehört zum RAG-Konzern, an dem E.ON mit vierzig Prozent beteiligt ist. Chef des RAG-Konzerns ist seit April 2003 der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller, der seinerzeit die Entscheidung über die beantragte Ministererlaubnis an Tacke delegiert hatte, da er aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Veba-Manager auf der Pensionsliste des E.ON-Konzerns steht. Anscheinend war es auch Müller, der seinem ehemaligen Staatssekretär das Angebot zukommen ließ, den Chefsessel der RAG-Tochter zu übernehmen.

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Alles klar - hätte nen schönes Wahlkampfthema werden können - aber die Union hats verpennt.  

16.09.05 13:57

1025 Postings, 6951 Tage J.R. EwingWahlkampfthema für die CDU?

Glaube ich nicht. Ein CDU-Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium hätte wahrscheinlich genauso entschieden wie Tacke - und würde heute ebenfalls einen hohen Posten in der Energiewirtschaft bekleiden.

War wohl eher die Linke.PDS, die das verpennt hat.

J.R.  

16.09.05 14:06

129861 Postings, 6224 Tage kiiwiiP.11:korrekt! Gysi und Lafo sind Selbstdarsteller,

dabei serviert man ihnen die Themen auf dem silbernen Tablett; aber sie machen nix draus.
Und unser linker "Strippenzieher" karlchen hat's auch verpennt...

enttäuscht mich eigentlich...

(...aber vielleicht waren einfach meine Erwartungen zu hoch - kann ja vorkommen)


MfG
kiiwii  

16.09.05 14:34

3051 Postings, 7681 Tage ruhrpottMillionen Bußgeld

| 15.09.05 |
Das Bundeskartellamt hat wegen verbotener Absprachen mehr als 20 Millionen Euro Bußgeld gegen sieben öffentlich-rechtliche Versicherer und Vorstände dieser Unternehmen verhängt.
Die Kartellrechtsverstöße zum Nachteil der Kunden beträfen vor allem den Bereich der industriellen Sachversicherung, die Gebäude-Monopol-Versicherung sowie die Sachversicherung im Krankenhausbereich, teilte das Amt am Donnerstag in Bonn mit.

Die Wettbewerbsbehörde hatte bereits im März gegen zehn führende Versicherer wegen Absprachen im Geschäft mit Industriekunden Bußgelder in Höhe von etwa 130 Millionen Euro verhängt. Gegen die Bescheide legten die Betroffenen Einspruch beim OLG Düsseldorf ein.

?Ausgeklügeltes System?

Die nun geahndeten Absprachen seien ?ein ausgeklügeltes System? gewesen, sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge. Durch die Vorversicherungsanfragen und den Verzicht auf Konkurrenzangebote für Versicherungsnehmer sei es kaum möglich gewesen, günstigere Angebote zu erhalten oder bei Prämienerhöhungen den Versicherer zu wechseln. Gegen die Bußgeldbescheide können die Unternehmen oder persönlich Betroffenen innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen.

Folgende Unternehmen sind von den neuen Bußgeldern betroffen: 1. Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts (München), 2. SV Sparkassen-Versicherung Gebäudeversicherung AG (Stuttgart) als Rechtnachfolgerin der Sparkassen Versicherung Baden-Württemberg, 3. SV Sparkassen-Versicherung Gebäudeversicherung AG (Stuttgart) als Rechtsnachfolgerin der SV Sparkassen Versicherung Hessen Nassau Thüringen Gebäudeversicherung AG, 4. Provinzial Rheinland Versicherung AG (Düsseldorf), 5. Westfälische Provinzial Versicherung AG (Münster), 6. VGH Landwirtschaftliche Brandkasse Hannover (Hannover), 7. Provinzial Nord Brandkasse AG (Kiel).

?Sozialschäfdliches Verhalten

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass sich die betroffenen Versicherer seit Mitte 1999 abgesprochen hätten, wie Prämien und Bedingungen gestaltet werden sollten, um eine Marktwende zu ihren Gunsten herbeizuführen, erläuterte Böge. ?Das ist ein klarer Verstoß gegen das Kartellrecht, worüber sich die handelnden Personen auch im Klaren waren.? Das Kartellverhalten sei ?besonders sozialschädlich?.

Zu den Absprachen gehörten laut Kartellamt keine Senkungen von Beiträgen während laufender Verträge und keine rückwirkende Anpassung von Beiträgen. Außerdem sollten die Prämien und Selbstbeteiligungsquoten erhöht und die Vertragsbedingungen angepasst werden. Sanierungsmaßnahmen der Konkurrenz sollten nicht durch eigene günstige Angebote gestört werden. Die Vereinbarungen seien in zahlreichen Arbeits- und Gesprächskreisen auf der Direktions- und Abteilungsleitungsebene umgesetzt worden.

Fehlverhalten nimmt zu

Die Unternehmen und ihre Wirtschaftsverbände müssten selbst die verantwortliche Rolle der Unternehmen für das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ins Bewusstsein rücken, mahnte Böge. Die Unternehmen kämen in letzter Zeit durch zu viel Fehlverhalten häufiger in die Schlagzeilen und setzten das Vertrauen in die marktwirtschaftliche Ordnung aufs Spiel.


Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

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