Was über Europa

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neuester Beitrag: 05.12.06 13:10
eröffnet am: 04.12.06 15:41 von: Welden Anzahl Beiträge: 29
neuester Beitrag: 05.12.06 13:10 von: Welden Leser gesamt: 1445
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04.12.06 15:41
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124 Postings, 4866 Tage WeldenWas über Europa

Europa ist das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse und wird historisch und kulturell begründet meist als eigenständiger Kontinent betrachtet, obwohl es eigentlich ein Subkontinent ist, der mit Asien zusammen einen Kontinent bildet. Insgesamt hat Europa eine Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit nach Australien der zweitkleinste Kontinent. Dennoch besitzt Europa mit rund 680 Millionen Einwohnern die drittgrößte Bevölkerung aller Kontinente. Die Ausdehnung erstreckt sich vom Nordmeer und dem Atlantischen Ozean im Norden und Westen bis zum Ural und Mittelmeer im Osten und Süden. Europa besteht zur Zeit politisch aus 46 souveränen Staaten  
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04.12.06 15:50
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124 Postings, 4866 Tage WeldenHab noch was

Europa hat eine Fläche von 10.532.000 km² und eine Küstenlänge von rund 117.000 km. Der nördlichste Punkt des Kontinents liegt bei etwa 71,2° nördlicher Breite in Knivskjellodden, Norwegen, der südlichste Punkt in Tarifa im Süden Spaniens. Damit beträgt die Nord-Süd Ausdehnung etwa 3800 Kilometer. Von Ost nach West erstreckt sich die Landmasse Europas vom Uralgebirge in Russland bis zur Atlantikküste Portugals, was etwa 6000 Kilometer West-Ost Ausdehnung bedeutet.

Insgesamt ist Europa stark zergliedert. Es beinhaltet einige größere Halbinseln, wie die Iberische Halbinsel, die Apenninhalbinsel, die Skandinavische Halbinsel und die Balkanhalbinsel, sowie viele weitere, kleinere Halbinseln wie Bretagne und Jütland. Außerdem gibt es noch eine Vielzahl von Inseln; die größten sind die Britischen Inseln, Island, Sizilien und Sardinien.

Im Norden grenzt Europa an einzelne Randmeere des Nordpolarmeeres wie die Barentssee und das Europäische Nordmeer. Obwohl sich die Nebenmeere Nord- und Ostsee streng genommen innerhalb des Kontinents befinden, wird die Nordsee auch als seewärtige Grenze angesehen. Im Südosten grenzt Europa an das Kaspische Meer, im Süden an das Schwarze Meer und an das Mittelmeer, und im Westen an den Atlantischen Ozean.

Der höchste Punkt des Kontinents liegt nach der üblichen Definition der ?Grenzen? Europas in den Alpen zwischen Frankreich und Italien (Mont Blanc ? 4808 Meter). Weniger verbreitet ist es, den nördlichen Kaukasus in Russland zu Europa zu zählen. Dann wäre der Elbrus mit 5642 m die höchste Erhebung des Kontinents. Der niedrigste Punkt Europas liegt mit 28 Metern unter dem Meeresspiegel an der Nordküste des Kaspischen Meeres.

 

04.12.06 15:52
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124 Postings, 4866 Tage WeldenUnd gleich weiter

Zwischen Europa und Asien gibt es keine eigentliche geographische, geologische oder plattentektonische Grenze. Deshalb ist eine tatsächliche geo-physikalische Grenze zwischen Europa und Asien eine Frage der Interpretation.

Tatsächlich gibt es keine allgemein anerkannte und unumstrittene Definition dieser Grenze. Viel mehr folgte die Grenzfestlegung, die keine völkerrechtliche oder praktische Bedeutung hat, wechselnden historischen und weltanschaulichen Kriterien und war daher im Lauf der Zeit immer wieder Änderungen unterworfen. Zurzeit wird als ?Grenze? das Uralgebirge, der Uralfluss, das Kaspische Meer, das Schwarze Meer, der Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen angesehen. Umstritten ist insbesondere der Bereich zwischen Kaspischem Meer und Schwarzem Meer.

 

04.12.06 15:56

124 Postings, 4866 Tage Weldenhier nochmal was

Der Kontinent liegt hauptsächlich in den gemäßigten Breiten. Das Klima ist in Europa im Vergleich mit Gebieten gleicher geographischer Breite in anderen Erdteilen wegen des Einflusses des relativ warmen Golfstroms milder. Die durchschnittliche Jahrestemperatur von Neapel beträgt beispielsweise 16 °C, während das auf nahezu gleicher Breite liegende New York 12 °C erreicht.

Schwankungen der Temperatur innerhalb eines Jahres sind in den größten Teilen des Erdteils relativ gering. Kühlen Winter stehen milde Sommer gegenüber. Nur in Gebieten, die weit vom Meer, also auch von dessen klimatisch ausgleichenden Einfluss entfernt liegen, sind die Temperaturunterschiede in verschiedenen Jahreszeiten stärker. In größten Teilen Osteuropas ist das Klima durch das Fehlen des Meeres in unmittelbarer Nähe vorwiegend kontinental geprägt. Kalte Winter und heiße Sommer sind in diesen Regionen vorherrschend.

Durch die Erdrotation und der damit verbundenen ablenkenden Kraft kommen Winde hauptsächlich aus westlicher Richtung. Da in den Küstengebieten Westeuropas deswegen Winde vornehmlich vom Atlantischen Ozean wehen, kommt es fast ganzjährig zu Regen. In Ost- und Mitteleuropa ist die Niederschlagsmenge dagegen vergleichsweise gering, da wiederum der Einfluss des Meeres auf diese Regionen zu gering ausfällt. Gebirge beeinflussen die Niederschlagsmenge ebenfalls stark. So zählen Teile der nordwestlichen Alpen zu den niederschlagsreichsten Gebieten Europas, während zentrale Alpentäler vergleichsweise trocken sind. Die Alpen wirken in diesem Fall als Barriere für Regenfronten.

In Gebieten nahe dem Mittelmeer herrscht überwiegend mediterranes Klima, das heißt trockene und heiße Sommer, während es im Winter mild und feucht ist. Im Sommer gibt es vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung, im Winter bringen westliche Winde aus Richtung des Atlantischen Ozeans dagegen häufigen Niederschlag mit. Im Norden Europas herrscht arktisches Klima, im Südosten an der Wolga dagegen Kontinentalklima mit heißen Sommern und geringem Niederschlag.

 

04.12.06 15:56

124 Postings, 4866 Tage WeldenHier

Die Vegetation in Europa lässt sich anhand des Klimas grob in vier Zonen einteilen: arktisch, boreal, gemäßigt und mediterran. Durch Jahrtausende lange Nutzung ist die ursprüngliche Vegetation Europas in der gemäßigten und mediterrane Zone bis auf winzige Reste vernichtet. In Norden Europas sind in der arktischen Tundra nur Sträucher, Moose und Flechten zu finden. Weiter südlich schließen sich in Skandinavien und dem nördlichen Russland boreale Nadelwälder an (vorwiegend aus Fichten und Kiefern), in die ausgedehnte Moore eingebettet sind. In der gemäßigten Zone würden zwischen dem Atlantischen Ozean und den Karpaten unter natürlichen Bedingungen vor allem durch Rotbuchen geprägte Laubwälder wachsen, in den wärmsten Tieflagen auch solche mit sommergrünen Eichen und Hainbuchen. Östlich vom Verbreitungsgebiet der Rotbuche, etwa ab der Weichsel und dem Dnjestr bis zum südlichen Uralgebirge, wären Mischwälder ausgebildet, in denen Stieleiche, Winterlinde, Waldkiefer und - im Übergang zur nördlich anschließenden Nadelwaldzone - die Fichte die wichtigste Rolle spielen. Nach Süden schließt an diese Mischwaldzone nördlich vom Schwarzen Meer eine Region an, in der unter natürlichen Bedingungen Steppenvegetation ausgebildet wäre.

Auch der Mittelmeerraum war ursprünglich weitgehend bewaldet. Dort wäre die Vegetation ohne menschliche Einwirkung von mediterranen Hartlaubwald geprägt, der von immergrünen Eichenarten (v.a. Steineiche) beherrscht wird, in den südlichsten und wärmsten Lagen auch mit starker Beteilung von Olivenbäumen, Pistazien und Kiefern. In den kühleren Lagen des Mittelmeergebiets spielen aber auch verschiedene sommergrüne Eichenarten, etwa die Flaumeiche, eine große Rolle. In den mittleren und höheren Lagen der Gebirge ist die ursprüngliche Vegetation besser erhalten als in den Tieflagen. Hier sind auf relativ kleinem Raum mehrere einander überlagernde Höhenstufen ausgebildet, wobei in Abhängigkeit vom Klima die einzelnen Komponenten einer solchen Höhenstufenzonierung sehr unterschiedlich sein können. In den Bergwäldern der mittleren oberen Höhenlagen sind neben der Rotbuche vor allem Tannen- und Kiefernarten, in den nördlicheren Gebirgen auch Fichte und Lärche von Bedeutung. Oberhalb der Waldgrenze sind in den Gebirgen Zwergstrauchheiden, alpine Rasen, und im Mittelmeerraum auch Dornpolstervegetation zu finden. Nach oben zu wird die geschlossene Vegetation von einzeln wachsenden Fels- und Schuttpflanzen abgelöst.
Heute ist der größte Teil Europas durch agrarische Nutzung geprägt, die verbliebenen Wälder werden intensiv forstlich genutzt. Geringer vom Menschen beeinflusste Bereiche gibt es vor allem in den höheren Lagen der Gebirge.

Große Raubtiere wie Bär, Wolf oder Luchs sind nur noch im Norden oder Osten in größeren Beständen zu finden. Im äußersten Norden Europas finden sich Rentiere, Elche kommen im Norden und Osten noch relativ häufig vor. Nach seiner Ausrottung wurde der Wisent aus Zoobeständen wieder in Osteuropa ausgewildert. Rothirsch, Reh und Wildschwein findet man in den meisten Regionen Europas. Eine typisch europäische Großtierart ist die Gämse, die außerhalb der europäischen Gebirge nur in Kleinasien und den asiatischen Teilen des Kaukasus verbreitet ist. In Alpen, Pyrenäen und im Kaukasus leben verschiedene Arten des Steinbocks. Die Saigaantilope war noch im Mittelalter bis in die Ukraine verbreitet, heute ist sie in Europa auf Gebiete am Unterlauf der Wolga beschränkt. Viele Arten sind schon vor Jahrhunderten ausgerottet worden (Ur, Tarpan). Auch der Bestand an Greifvögeln, wie Steinadler, Seeadler und Gänsegeier ist in den letzten Jahrhunderten stark dezimiert worden. Nur in Südeuropa gibt es aufgrund des warmen Klimas eine größere Artenzahl an Eidechsen, Schlangen und Schildkröten. An der Küste leben Seehunde und andere Robbenarten. In den nördlichen Meeren sind die bekanntesten Wale Schwertwal und Schweinswal im Mittelmeer verschiedene Delfinarten. Die bekanntesten Salzwasserfische sind Heringe und verschiedene Thunfischarten.

 

04.12.06 15:58

124 Postings, 4866 Tage WeldenDa auch noch was

Europa hat mit etwa 680 Millionen Einwohnern nach Asien und Afrika die drittgrößte Bevölkerungszahl aller Kontinente und gehört zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt etwa 65 Einwohner/km². Vor allem in West-, Mittel- und Südeuropa ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch, während sie weiter nach Norden und Osten stark abnimmt.

Neue Untersuchungen (2006) zeigen, dass der Genpool der Bevölkerung Europas nicht einheitlich ist, sondern sich in zwei große genetisch unterscheidbare Gruppen aufspaltet. Hierbei stammen die Vorfahren der einen Gruppe hauptsächlich aus nordeuropäischen Ländern, wie England, Irland, Schweden und Ukraine, die zweite Gruppe dagegen setzt sich aus Menschen zusammen, deren Ahnen vorwiegend aus Südeuropa stammen, also vor allem aus Griechenland, Italien, Portugal oder Spanien (siehe auch: Wo Europa gespalten ist
 

04.12.06 15:59

124 Postings, 4866 Tage WeldenSprachen

Mehr als 90 Prozent der Einwohner Europas sprechen indogermanische Sprachen. Am weitesten verbreitet sind slawische, germanische und romanische Sprachen. Auch Griechisch, Albanisch, die baltischen und keltischen Sprachen, sowie das Romani zählen zu den indogermanischen Sprachen.

Die uralischen Sprachen stellen die zweitgrößte Sprachfamilie Europas dar. Sie unterteilen sich weiter in die samojedischen Sprachen, die von einigen wenigen Tausend Menschen im äußersten Nordosten Europas gesprochen werden, und in die finno-ugrischen Sprachen. Hierzu zählen vor allem Finnisch, Ungarisch, Estnisch als Amtssprachen, ferner die in Lappland gesprochenen samischen Sprachen und einige Minderheitensprachen, vor allem in Russland.

Im europäischen Teil der Türkei ist mit Türkisch eine altaische Sprache Amts- und Titularsprache. Andere Turksprachen kommen als Minderheitensprachen in Ost- und Südosteuropa vor, so etwa das Gagausische und das Tatarische. Mit Kalmückisch wird am Ostrand des Kontinents auch eine Sprache des mongolischen Zweigs der Altaisprachen in Europa gesprochen.

Mit Maltesisch ist auf der Insel Malta zudem eine Sprache des semitischen Zweigs der afroasiatischen Sprachen vertreten. Die in Spanien und Frankreich gesprochene baskische Sprache wird keiner größeren Sprachfamilie zugerechnet, ihr Ursprung konnte durch die moderne Sprachwissenschaft nicht rekonstruiert werden und ist nach wie vor unbekannt. Darüber hinaus werden heute in Europa zahlreiche weitere Sprachen aus anderen Sprachfamilien gesprochen, die durch Einwanderer in jüngerer Zeit hierher gelangt sind.

Am gebräuchlichsten in Europa ist das lateinische Alphabet, gefolgt von dem kyrillischen Alphabet (in Russland, Weißrussland, der Ukraine, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Teilen Bosniens und der Herzegowina) und dem griechischen Alphabet.

Siehe auch: Liste von Sprachen in Europa, Minderheitensprachen in Europa, Eurolinguistik

 

04.12.06 16:00
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124 Postings, 4866 Tage WeldenReligionen

Etwa 75 % der Europäer sind Christen (vor allem katholisch, protestantisch, orthodox). 8 % sind Muslime, wobei die meisten Muslime in den europäischen Teilen Russlands (25 Millionen) leben, aber auch in der Türkei (5,9 Millionen), Frankreich (5,5 Millionen), Deutschland (3,2 Millionen), im Vereinigten Königreich (1,5 Millionen) und Italien (1 Million). Zudem gibt es Juden (weniger als 2 Mio.), sowie eine größere Zahl von anderen Teilen der Welt gekommener Religionen oder neu entstandener Religionen. Etwa 17 % der Europäer sind konfessionslos, besonders in den Städten und in Estland, Tschechien und den Niederlanden, aber auch in Ostdeutschland.

Die alleinige Konfessionszugehörigkeit sagt jedoch wenig über den tatsächlichen Grad der Religiosität in einem Land aus. Nach der European Values Study bezeichneten sich ca. ein Drittel der Europäer als unreligiös, 5 % als überzeugte Atheisten.

Das Christentum erreichte Europa erstmals im 1. Jahrhundert nach Chr. Der Islam breitete sich im 8. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel aus, wurde aber im Zuge der ?Reconquista? vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wieder verdrängt. Europäer verbreiteten das Christentum durch Einwanderung und Mission in Amerika, Australien und in geringerem Maße auch auf anderen Kontinenten (Teile Südostasiens, Afrikas und Ozeaniens). Heute ist Europa weitgehend säkularisiert
 

04.12.06 16:01

124 Postings, 4866 Tage WeldenBildung und Kultur

In allen Staaten Europas gibt es eine Schulpflicht oder mindestens eine Bildungspflicht, die oft vom 6. oder 7. bis zum 15. oder 16. Lebensjahr dauert. Die Grundschulzeit beträgt in den meisten Ländern vier bis fünf - in wenigen Staaten auch sieben oder acht Jahre. Danach folgt meist eine weiterführende Schule, die auch verschiedene Schultypen und -arten umfassen kann. Die Analphabetenrate ist in fast allen Ländern durch verschiedene Förderungen des Bildungssystems sehr niedrig. In vielen Ländern gibt es außerdem renommierte Hochschulen und Universitäten, teilweise auch mit bestimmten fachlichen Schwerpunkten.

Bildhauerei, Malerei, Literatur, Architektur und Musik haben in Europa eine lange Tradition. Viele Städte, wie beispielsweise Paris, Wien, Rom, Berlin und Moskau werden heute als kulturelle Zentren betrachtet. Außerdem besitzen viele Städte wichtige Theater, Museen, Orchester und weitere bedeutende Einrichtungen.

 

04.12.06 16:01
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124 Postings, 4866 Tage WeldenStädte und Metropolen

Lissabon war eine der ersten kosmopolitischen Metropolen der Welt, da sie in Zeiten des Imperialismus, Zentrum eines großen Kolonialreiches war. Noch 1950 befanden sich vier Städte der heutigen Europäischen Union unter den zwanzig größten der Welt, seitdem wachsen die europäischen Städte kaum noch, verlieren teilweise an Einwohnerzahlen. Diese vier größten heutigen EU-Städte waren London auf dem zweiten Platz hinter New York, Paris auf dem vierten Platz hinter Tokio sowie Mailand und Neapel, die noch Platz 13 und 19 belegten.

Doch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts holten die Städte der restlichen Welt, besonders die der Entwicklungsländer, z. B. Mexiko-Stadt, Manila oder São Paulo, bei den Einwohnerzahlen auf und führen jetzt die Tabelle der Welt an.

Problematisch beim Vergleich der Metropolen ist die in Deutschland übliche Abgrenzung anhand der Gemeindegrenzen, da andere Staaten dies in ihren Statistiken nicht tun (z. B. USA, Frankreich, Australien, Großbritannien). Daher fehlen in der unteren Auflistung der Metropolen polyzentrische Stadtregionen wie Rhein-Ruhr und Rhein-Main in Deutschland oder das oberschlesische Industriegebiet in Polen.

 

04.12.06 16:03
1

124 Postings, 4866 Tage WeldenGeschichte

Hauptartikel: Geschichte Europas


Rekonstruktion von Pfahlbauten in der JungsteinzeitVor etwa 800.000 Jahren soll die Besiedlung durch den Homo antecessor begonnen haben, etwa eine halbe Million Jahre, nachdem Ostasien von Afrika aus besiedelt worden war. Während die Entwicklung des Homo sapiens in Afrika ablief, war Europa die Domäne von Homo heidelbergensis und Neandertaler. Erst später wanderte der Homo Sapiens nach Europa ein und ersetzte nach und nach den Neandertaler als dominierende Menschengattung. Trotz den widrigen Bedingungen durch die Eiszeit - oder vielleicht auch ihretwegen - sollen diese Menschen vor etwa 100.000 Jahren angefangen haben, die Kultur der Altsteinzeit zu verfeinern. Mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit begann in Europa eine lange Geschichte großer kultureller und wirtschaftlicher Errungenschaften, zunächst im Mittelmeerraum, dann auch im Norden und Osten.


Konstantin der Große mit dem Stadtmodell KonstantinopelsBesonders die griechische Kultur, das Römische Reich und das Christentum hinterließen ihre Spuren bis heute. In der späteren Antike vereinigte das Römische Reich erstmals das gesamte südliche Europa zusammen mit den anderen Küstenländern des Mittelmeeres in einem Großreich. Im Römischen Reich konnte sich die neue Religion des Christentums schnell ausbreiten. Trotz allen Verfolgungen wurde das Christentum unter Kaiser Konstantin I. Staatsreligion und wirkt bis heute fort.

Das Mittelalter war geprägt von der Konkurrenz zwischen dem neuen römischen Kaiser im Westen und dem alten römischen Kaiser in Byzanz, auf deren beiden Einflusssphären die Spaltung in ein westliches und östliches Europa zurückgeht. Missionare verbreiteten das Christentum über Nord- und Osteuropa, so dass ganz Europa christlich wurde. Im westlichen Europa gab es Auseinandersetzungen zwischen Kaiser und Papst um die Vorherrschaft. Die Reformation im 16. Jahrhundert spaltete die Kirche in einen katholischen und evangelischen Teil. Religionskriege waren die Folge. 1618 bis 1648 verwüstete der Dreißigjährige Krieg weite Teile Mitteleuropas.

Seit dem 15. Jahrhundert bauten europäische Nationen (besonders Spanien, Portugal, Russland, die Niederlande, Frankreich und das Vereinigte Königreich) koloniale Imperien mit großen Besitztümern auf allen anderen Kontinenten auf. Europa ist der Kontinent, der die anderen Erdteile am meisten beeinflusst hat (zum Beispiel durch christliche Missionierung, Kolonien, Sklavenhandel, Warenaustausch und Kultur).


Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789Im 18. Jahrhundert setzte die Bewegung der Aufklärung neue Akzente und forderte Toleranz, die Achtung der Menschenwürde, Gleichheit und Freiheit. In Frankreich kam 1789 durch die Französische Revolution das Bürgertum zur Macht. Im frühen 19. Jahrhundert musste sich halb Europa nach dem Willen des nach der Revolutionszeit zur Macht gekommenen französischen Kaisers Napoleon richten, bis er 1812 in Russland ein Fiasko erlebte. Die konservativen Siegermächte versuchten darauf im Rahmen des Wiener Kongresses die vorrevolutionären Zustände wieder herzustellen, was nur vorübergehend gelang. Die Industrialisierung begann in Teilen Europas im 18. Jahrhundert und veränderte rasant den Alltag breiter Bevölkerungsschichten. Als Folge der Verarmung der Arbeiter entstand im 19. Jahrhundert die Kommunistische Bewegung. Daneben war das 19. Jahrhundert stark bestimmt von der Verbreitung demokratischer Ideen und Systeme, der konservativen Reaktion darauf und dem Imperialismus der Großmächte. Sowohl der Erste Weltkrieg (1914 bis 1918) als auch der Zweite Weltkrieg (1939 bis 1945) brachen in Europa aus und richteten riesige Zerstörungen an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg war Europa in zwei große politisch-ökonomische Blöcke geteilt: sozialistische Nationen in Osteuropa und kapitalistische Nationen in Westeuropa. Man sprach auch vom Eisernen Vorhang, der die Staaten Europas voneinander trennte. Erst Perestroika und Glasnost führten in der Sowjetunion Mitte der 80er Jahre zu einem politischen Kurswechsel. 1989 brach der Ostblock auf, die Berliner Mauer fiel, die Sowjetunion und der Warschauer Pakt lösten sich auf.

Seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wachsen die Kulturen Europas verstärkt zusammen, was sich zum einen durch Institutionen wie die EU, aber auch durch die Bevölkerungs- und Wirtschaftsschwerpunkte zeigt.

 

04.12.06 16:07

13393 Postings, 5965 Tage danjelshakewarum postest du nicht einfach den link zu

wikipedia?

mfg ds


 

04.12.06 16:07

124 Postings, 4866 Tage WeldenName

Europa war der Name einer phönizischen Königstochter, die von Zeus in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführt und dort verführt wurde.

Europa hat unbekannte sprachhistorische Wurzeln.

 

04.12.06 16:08
1

124 Postings, 4866 Tage WeldenPolitische Gliederung

Folgende 46 Staaten liegen in Europa, beziehungsweise haben einen Teil ihres Territoriums in Europa:

Albanien (Hauptstadt Tirana)
Andorra (Hauptstadt Andorra la Vella)
Belgien (Hauptstadt Brüssel)
Bosnien und Herzegowina (Hauptstadt Sarajevo)
Bulgarien (Hauptstadt Sofia)
Dänemark (Hauptstadt Kopenhagen)
Deutschland (Hauptstadt Berlin)
Estland (Hauptstadt Tallinn)
Finnland (Hauptstadt Helsinki)
Frankreich (Hauptstadt Paris)
Griechenland (Hauptstadt Athen)
Irland (Hauptstadt Dublin)
Island (Hauptstadt Reykjavík)
Italien (Hauptstadt Rom)
Kasachstan (Hauptstadt Astana)
Kroatien (Hauptstadt Zagreb)
Lettland (Hauptstadt Riga)
Liechtenstein (Hauptstadt Vaduz)
Litauen (Hauptstadt Vilnius)
Luxemburg (Hauptstadt Luxemburg)
Malta (Hauptstadt Valletta)
Mazedonien (Hauptstadt Skopje)
Moldawien (Hauptstadt Chişinău)
Monaco (Hauptstadt Monaco)
Montenegro (Hauptstadt Podgorica)
Niederlande (Hauptstadt Amsterdam)
Norwegen (Hauptstadt Oslo)
Österreich (Hauptstadt Wien)
Polen (Hauptstadt Warschau)
Portugal (Hauptstadt Lissabon)
Rumänien (Hauptstadt Bukarest)
Russland (Hauptstadt Moskau)
San Marino (Hauptstadt San Marino)
Schweden (Hauptstadt Stockholm)
Schweiz (Hauptstadt Bern)
Serbien (Hauptstadt Belgrad)
Slowakei (Hauptstadt Bratislava)
Slowenien (Hauptstadt Ljubljana)
Spanien (Hauptstadt Madrid)
Tschechien (Hauptstadt Prag)
Türkei (Hauptstadt Ankara)
Ukraine (Hauptstadt Kiew)
Ungarn (Hauptstadt Budapest)
Vereinigtes Königreich (Hauptstadt London)
Vatikanstadt (Hauptstadt Vatikanstadt)
Weißrussland (Hauptstadt Minsk)
sowie die Gebiete:
zu Dänemark gehörend:

Färöer (Hauptstadt Tórshavn)
zu Finnland gehörend:

Åland (Hauptstadt Mariehamn)
zu Griechenland gehörend:

Athos, Autonome Mönchsrepublik Heiliger Berg (Hauptstadt Karyes)
zum Vereinigten Königreich bzw. zur britischen Krone gehörend:

Gibraltar (Hauptstadt Gibraltar (Stadt))
Guernsey (Hauptstadt St. Peter Port)
Isle of Man (Hauptstadt Douglas)
Jersey (Hauptstadt Saint Helier)
zu Norwegen gehörend:

Jan Mayen (Hauptstadt -)
Svalbard (Hauptstadt Longyearbyen)
zu Portugal gehörend:

Madeira (Hauptstadt Funchal)
Azoren (Hauptstadt Ponta Delgada)
Folgende Staaten liegen nur mit einem Teil ihrer Fläche in Europa:

Russland liegt nur mit einem Viertel seiner Landmasse in Europa, dies ist jedoch das historische Kernland mit 75 % seiner Bevölkerung (über 100 Millionen Menschen). Politisch wird es deshalb als europäischer Staat betrachtet, geographisch jedoch die Mehrheit seines Territoriums zu Asien gerechnet, wobei die genaue Abgrenzung des europäischen vom asiatischen Teil umstritten ist.
Die Türkei liegt nach der traditionellen geographischen Abgrenzung an Bosporus und Dardanellen nur mit 3 % ihrer Fläche in Europa, der Rest in Asien. Zum europäischen Teil gehört jedoch die größte Stadt und historische Hauptstadt. Die politischen und kulturellen Grenzen folgten in dieser Region kaum jemals der traditionellen geographischen Abgrenzung der Kontinente. Die Türkei unterscheidet sich vor allem durch ihre muslimische Religion vom Großteil des restlichen Europas. Politisch gehört die Türkei als Mitglied des Europarats zu Europa. Sie hat zudem eine Zollunion mit der EU und wird bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen meist Europa zugeordnet. Auf politischem Gebiet ist die Frage der Zugehörigkeit der Türkei zu Europa derzeit vor allem im Kontext der Verhandlungen über ihren Beitritt zur EU heftig umstritten.
Kasachstan liegt nach der am weitesten verbreiteten geographischen Abgrenzung am Uralfluss mit einem kleinen Teil seiner Landfläche in Europa, der Rest in Asien. Abgesehen von der Mitgliedschaft in der UEFA sowie der OSZE, die es jedoch mit vier weiteren zentralasiatischen Staaten teilt, wird es politisch und kulturell gewöhnlich zu Asien gezählt.
Diese Gebiete liegen nicht in Europa, gehören aber politisch zu einem europäischen Staat:

Grönland gehört politisch zu Dänemark, von der Tektonik aber zum näher gelegenen Amerika und ist auch nicht Teil der Europäischen Union.
Zu Spanien gehören die vor Afrika gelegenen Kanarischen Inseln und die an der Küste Marokkos gelegenen Plaza de soberanía (u. a. die Enklaven Ceuta und Melilla). Geografisch sind sie Teil Afrikas.
Zum Vereinigten Königreich gehören die Gebiete: Anguilla, Bermuda, Britische Jungferninseln, Falkland, Kaimaninseln, Montserrat, Pitcairninseln, Sankt Helena, Südgeorgien, Südliche Sandwichinseln, Turksinseln, Caicosinseln
Zu Frankreich gehören folgende Überseegebiete: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Reunion, Mayotte, Saint Pierre, Miquelon, Französisch-Polynesien, Neukaledonien, Wallis und Futuna
Zu den Niederlanden gehören: Aruba sowie die Niederländischen Antillen
Einige Staaten gehören geografisch nicht zu Europa, sind aber Mitglieder europäischer Organisationen:

Zypern liegt im östlichen Mittelmeer nahe der Küste Asiens, zu dem es deshalb geographisch gezählt wird. Geschichtlich und kulturell ist es jedoch eng mit Europa verbunden und politisch Mitglied europäischer Organisationen, seit Mai 2004 ist die Republik Zypern auch Mitglied der Europäischen Union.
Die transkaukasischen Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien werden geographisch zu Asien gerechnet. Geschichtlich und kulturell sind jedoch die beiden mehrheitlich christlichen Staaten Armenien und Georgien mit Europa verbunden. Alle drei Staaten sind Mitglieder des Europarates und werden bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen meist Europa zugeordnet.
Israel liegt geographisch unbestritten in Asien. Bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen wird es jedoch oft Europa zugeordnet.
 

04.12.06 16:09
1

124 Postings, 4866 Tage WeldenPolitische Organisationen

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde als erste gemeinsame europäische Institution der Europarat gegründet, der nach Ende des Ost-West-Konfliktes 47 Staaten umfasst. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die 1975 als Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) damals blockübergreifend gegründet wurde, und der neben europäischen Ländern auch die USA und Kanada angehören.


EuropaflaggeWer im politischen Sinne von ?Europa? spricht, meint aber meist die Europäische Union (EU) oder ihre Vorläufer: 1951 schlossen sich Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Italien und Frankreich zur Montanunion bzw. EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) zusammen. Der Versuch, eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) sowie eine Europäische Politische Gemeinschaft (EPG) zu gründen, scheiterte 1954 an der französischen Nationalversammlung. Daraufhin wurden 1957 mit den Römischen Verträgen die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) sowie die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Der Sammelbegriff Europäische Gemeinschaften (für EGKS, Euratom und EWG) wurde im alltäglichen Sprachgebrauch mehr und mehr durch den Singular Europäische Gemeinschaft verdrängt. Mit dem Maastrichter Vertrag 1993 wurde schließlich die Europäische Union gegründet die die alten Gemeinschaften und Kooperationsformen umfasst. Nach der Ost-Erweiterung im Jahre 2004 zählt diese 25 Mitglieder.

Ein Großteil der Mitgliedsländer der ebenfalls in den 50er Jahren gegründeten EFTA (European Free Trade Association) ist mittlerweile in die EU übergetreten, nur noch Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein sind Mitglieder. Die EFTA ist ähnlich wie die EU eine Freihandelszone.

In militärischer Hinsicht ist die NATO (Nordatlantikvertrag-Organisation) in Europa von großer Bedeutung. Sie wurde 1949 aufgrund der sich abzeichnenden Differenzen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zwischen den Westalliierten und der UdSSR gegründet. Neben den 23 europäischen Mitgliedern sind auch die USA, Kanada und die Türkei Mitglieder der NATO
 

04.12.06 16:10

5256 Postings, 5167 Tage CragganmoreHöchstinteressant, aber das Wichtigste fehlt:

Europa hat mit Zeus gebumst...

...damit gehört der Thread automatisch erst am Donnerstag gepostet. Also in 3 Tagen wieder hochholen.

 

04.12.06 16:11
1

124 Postings, 4866 Tage WeldenWirtschaft

Im 19. Jahrhundert war Europa durch die in England beginnende und auf den ganzen Kontinent übergreifende Industrielle Revolution konkurrenzlos die führende Wirtschaftskraft. Später brachten verschiedene internationale Einrichtungen und Organisationen, wie die EFTA (Europäische Freihandelszone) und die Europäische Union einen Wachstumsschub, der in vielen Teilen Europas bis in die 70er und teilweise in die 80er anhielt. Die Versorgung der Bevölkerung Europas konnte durch die Verringerung von Handelsbeschränkungen ebenfalls weiter ausgebaut werden.

Seit dem 1. Januar 1999 gilt in zwölf Staaten der EU der Maastricht-Vertrag, mit dem diese Länder eine Währungsunion bilden und somit ihre jeweiligen Landeswährungen abschafften und den Euro einführten.

Heute ist Europa ein wohlhabender Kontinent mit großen Industriemetropolen, gewinnbringender Landwirtschaft und einem boomenden Dienstleistungssektor. Die Industrie und die Dienstleistung konzentriert sich vor allem auf die Ballungsgebiete. In den meisten Staaten Europas ist das Problem nicht mehr der Mangel an Nahrungsmitteln, sondern die Überproduktion und die Fettleibigkeit. Ausfuhrgüter sind vor allem Maschinen, Stahl, Computerbedarf und Autos. Einfuhrgüter sind unter anderem Kakao, Tee, Kautschuk, Erdöl, Erdgas und Erze.

 

04.12.06 16:13

124 Postings, 4866 Tage WeldenLage von Europa o. T.

 
Angehängte Grafik:
LocationEurope.png (verkleinert auf 18%) vergrößern
LocationEurope.png

04.12.06 16:23

50055 Postings, 5972 Tage SAKUAuch Europa

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VIVA ARIVA  
Angehängte Grafik:
Europa.jpg
Europa.jpg

04.12.06 16:23
2

16755 Postings, 6798 Tage ThomastradamusDas wäre auch alles einfacher zu haben gewesen:

Ein simpler Link http://de.wikipedia.org/wiki/Europa hätte gereicht.

Danke für's Boardspamming.

Gruß,
T.  

04.12.06 16:28

124 Postings, 4866 Tage Welden@Thomastradamus

Woher wusstest du das ich es von da habe?  

04.12.06 16:32

1188 Postings, 7441 Tage vanessaxSchreib doch mal was interessantes zu Europa:

Bierkonsum und Brauwirtschaft

Europa
Am 16. Januar 2006 veröffentlichte der Verband der europäischen Brauereien ?The Brewers of Europe? folgende im ?Bier-Report? der Tageszeitung "Die Welt" abgedruckte Statistik über den europäischen Pro-Kopf-Verbrauch in Litern:

Tschechien: 160,0
Deutschland: 115,8
Österreich: 108,6
Irland: 108,0
Großbritannien: 100,8
Belgien: 93,0
Finnland: 84,0
Niederlande: 77,9
Polen: 75,0
Portugal: 61,7
Norwegen: 55,0
Schweden: 51,5
Frankreich 33,4
Dänemark: 30,1
Italien: 29,6
?The Brewers of Europe? schätzen den Umsatz der 2.800 europäischen Brauereien auf 39 Milliarden Euro. Unter diesen Braueren waren 1247 deutsche Brauereien, wovon fast 1.000 einen Bierausstoß unter 50.000 Hektoliter im Jahr haben. Es folgt Österreich mit ca. 140 Brauereien (davon ca. 60 seit 1980 entstandene Hausbrauereien), Belgien mit 115 Brauereien und Polen mit 65 Brauereien. Insgesamt werden in Europa ca. 400 Millionen Hektoliter erzeugt, womit die Produktion vor China mit 250 Millionen Hektolitern und den USA mit 230 Millionen Hektolitern die größte der Welt ist.

 

04.12.06 19:20

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haste noch was  

04.12.06 19:20

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Hab ihr noch was?  

04.12.06 19:37
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129861 Postings, 5978 Tage kiiwiiJepp - Blair will neue Atom-UBoote für 30 Mia Euro

SPIEGEL ONLINE - 04. Dezember 2006, 18:41
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,452450,00.html


BRITISCHE MILITÄRPLÄNE
Blair will neue Atom-U-Boote für 30 Milliarden Euro


Der britische Premier Blair will das Atomwaffenarsenal seines Landes verkleinern und modernisieren. Allein die neue U-Boot-Flotte soll bis zu 30 Milliarden Euro kosten. Es wäre "unklug und gefährlich", die atomare Abschreckung aufzugeben, warnte der Regierungschef seine Kritiker.


London - Großbritannien will auch in Zukunft eine Atommacht bleiben. Der britische Premierminister Tony Blair stellte seinen Modernisierungsplan für die britischen Atomstreitkräfte heute im Unterhaus vor. Obwohl der Kalte Krieg vorüber sei, könne eine atomare Bedrohung in den nächsten Jahrzehnten nicht ausgeschlossen werden, sagte Blair vor den Abgeordneten. Als mögliche Bedrohung nannte er ausdrücklich Iran und Nordkorea. "Unter diesen Umständen wäre es unklug und gefährlich, auf seine atomare Abschreckung zu verzichten", sagte der britische Regierungschef.


Atom-U-Boot der britischen Marine: Künftig nur noch drei?


Blair, der sein Amt im kommenden Jahr abgeben wird, versuchte mit Detaillösungen Kritikern in seiner eigenen Labour-Partei entgegenzukommen. So bezeichnete er es als möglich, die Zahl atomarer Sprengköpfe von derzeit 200 auf 160 zu verringern. Die Zahl der mit Atomwaffen bestückten U-Boote könnte von derzeit vier auf drei reduziert werden. Die neue, verkleinerte Flotte würde dennoch allein bis zu 20 Milliarden Pfund (30 Milliarden Euro) kosten.


Blair teilte mit, dass die USA die gemeinsame Weiterentwicklung der von beiden Staaten derzeit genutzten Trident-D5-Rakete zugesagt hätten. Auch die Planung einer in den 40er Jahren anstehenden Nachfolgerrakete habe US-Präsident George W. Bush schriftlich zugesagt. Die neue Generation von Atom-U-Booten soll dazu in der Lage sein, sowohl die Trident-Langstreckenraketen sowie das Nachfolgesystem zu tragen. Großbritanniens Trident-System muss nach Ansicht von Militärexperten bis spätestens 2024 modernisiert oder bis dahin aus technischen Gründen außer Dienst gestellt werden.


Die Entscheidungen über die Zahl der U-Boote und der neuen Raketen soll nach Blairs Angaben erst das nächste Parlament treffen, das 2009 gewählt wird. Der konservative Oppositionsführer David Cameron unterstützte Blairs Atomwaffenprogramm, betonte aber, dass man sich die Option auf ein viertes mit Atomwaffen bestücktes U-Boot offen halten sollte.


Blair warf Nordkorea und Iran "zweifelhafte Absichten" bei der Entwicklung ihrer Atomprogramme vor. Von diesen Staaten ginge eine "potenziell gefährliche Bedrohung" aus, die in einigen Fällen durch eine Verbindung mit dem internationalen Terrorismus noch verstärkt werde. Blair gab jedoch zu, dass selbst ein modernisiertes, atomares Abschreckungsprogramm bei der Bekämpfung des Terrorismus wenig wirksam sei. "Es wird jedoch Einfluss auf Regierungen haben, die Terroristen unterstützen", so Blair.

phw/AP/dpa/AFP


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MfG
kiiwii

P.S.: "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B.R.)
 

05.12.06 13:10

124 Postings, 4866 Tage Welden@ kiiwii

Guter beitrag.
Würde dir einen grünen geben kann es leider nicht. :-(((((((((((((  

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