Warum ist der Papst am 2. gestorben?

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neuester Beitrag: 05.04.05 17:24
eröffnet am: 03.04.05 09:50 von: Eichi Anzahl Beiträge: 52
neuester Beitrag: 05.04.05 17:24 von: Major Tom Leser gesamt: 4478
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03.04.05 09:50

12570 Postings, 6086 Tage EichiWarum ist der Papst am 2. gestorben?

Papst Johannes Paul der II. verstarb am 2. (4.2005). Was heisst das?

Die esoterische Zahlenphilosophie, welche nicht auf meine Erfindung gewachsen ist, sagt dazu folgendes:

1 = Das Positivum2 = Das Negativum
Farbe: GoldFarbe: Silber
PrachtSchmach
HerrlichkeitVerwerflichkeit
ErleuchtungFinsternis
Auserwähltheitnegative Auserwähltheit
KlarheitDunkelheit
Eintracht (Zahl 1)Zwietracht (Zahl 2)
GutmütigkeitBoshaftigkeit
Das Gute globalDas Böse global
Das ErhaltendeDas Zerstörende
Positive WeisheitNegative Weisheit

 

Was sagt uns das jetzt? Wo ist der Papst nun hingekommen? Selbstverständlich möge er wie jeder in Frieden ruhen. Nur, weshalb wurde nicht heute am 3., dem Sonntag, der Todestag ausgesucht?

 
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26 Postings ausgeblendet.

04.04.05 12:26

4515 Postings, 7054 Tage RealerAch Du Scheisse

Der Eichi schreibt ja immer noch so`n Blech!

Da wird einem ja schlecht beim lesen!

 

04.04.05 12:46

61594 Postings, 6137 Tage lassmichreinHui Eichi...Wenn DAS mal nix für Dich ist:

Der Papst ist um 21:37 Uhr verstorben. Nimmt man jetzt 21 x 37 ergibt das 777 (Gottes Zahl!!!).
Los Eichi ! Sag´uns, was das jezt bedeutet ??? War der Papst Gott ? Wird jetzt die Wlt untergehen ? Oder was ?!?

 

 

04.04.05 12:52

2421 Postings, 7038 Tage modeste@lmr: echt gut :) o. T.

04.04.05 12:53

26159 Postings, 5999 Tage AbsoluterNeulingSogar in USA!

9:37 p.m. (p.m.="papam mortem" oder gar "pope murdered"?)

9x37 = 333 (Die Bedeutung der 3: Gemeinschaft, Gemeinsamkeit, Ehe, Kommunikation, Verständigung, Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Kooperation, Integration, Vermittlung/Intervention, Frieden, Vernunft und soziales Engagement. Durch das dreimalige Vorkommen werden die Bedeutungen der 3 auf das Optimum verstärkt. Man spricht von der "optimalen Wirkungskraft". Weiters stellen die Dreien der Zahl 333 die geistige, seelische und körperliche Ebene dar. Bildet man die Quersumme, so ergibt sich die 9. Die Bedeutung der 9: Philosophie, Nachdenklichkeit, Herzensbildung, Weisheit, Takt/Taktik, Diplomatie, Kultur, Bildung, göttliche Fügung)

bzw.

9:37=0,243243243...

wobei 243 = 3x3x3x3x3 !!!

also 3 hoch 5, ich fass es nicht!

Absoluter Neuling  

Ich darf Inkontinente nicht überraschen.
[Bart Simpson]

 

04.04.05 12:54

26159 Postings, 5999 Tage AbsoluterNeulingOder gibt es da Unterschiede...

...wegen der Zeitunterschiede?

Absoluter Neuling  

Ich darf Inkontinente nicht überraschen.
[Bart Simpson]

 

04.04.05 12:56

26159 Postings, 5999 Tage AbsoluterNeulingFurther reading:

http://www.esoterikforum.at/forum/forumdisplay.php?f=65

(Eichi, gib mal Deinen Nick, bitte)

Absoluter Neuling  

Ich darf Inkontinente nicht überraschen.
[Bart Simpson]

 

04.04.05 13:07

4428 Postings, 6428 Tage Major TomEsoterik gegen Aufklärung und Vernunft?

Zitat: "Esoterik ist ein Sammelbegriff für Ideologien und Psychomarkt-Angebote jenseits von Vernunft und Wissenschaft."

Schulen und Universitäten bemühen sich um Vermittlung der Fähigkeit, den eigenen Verstand auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse zu benutzen. Das haben Immanuel Kant und andere mit Aufklärung gemeint ("Aufklärung" und Aufklärungsphilosophie steht für die Benutzung des Verstandes. Das Motto fasste der deutsche Philosoph Immanuel Kant vor über 200 Jahren zusammen: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen!" Dadurch könne der Mensch sich "aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit" befreien: "Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Hilfe eines anderen zu bedienen". Ergebnis: Abkehr vom mystisch-spekulativen Denken und Hinwendung zur Vernunft. Daraus resultierte ein gewaltiger Aufschwung der Naturwissenschaften und der Wirtschaft.) Ziel für den Umgang mit anderen Leuten: Kritische Toleranz.

Esoterik ist die Gegenbewegung.
Keineswegs nur derer, deren eigener Verstand nicht ausreicht. Die Esoterik behauptet, der Einzelne und die Menscheit würden von Kräften gesteuert, die sich mit Verstand und Vernunft nicht erklären lassen. ...so dass allgemeingültige Aussagen über die Esoterik schwierig sind. Allen gemein ist jedoch die Ansicht, Wissenschaft und traditionelle Religion seien zu beschränkt in der Erklärung der Welt.

Esoteriker behaupten, besondere Fähigkeiten oder Eigenschaften zu haben, erkennen und anderen beibringen zu können. Fähigkeiten oder Eigenschaften, die angeblich nur von Esoterikern erkannt werden können.

Aktuelles Beispiel: "Indigo-Kinder". Also Kinder mit einer angeblichen farbigen Aura, einem Farbschleier um den Körper, den nur Esoteriker sehen können. Esoteriker klassifizieren also die Menschen. In solche, die angeblich besondere Fähigkeiten oder Eigenschaften oder Kenntnisse haben.

Und solche, die dieses "Wissen" nicht haben. Und vor allem solche Menschen, welche die angeblich besondere Fähigkeiten oder Eigenschaften oder Kenntnisse nicht haben und niemals haben können. Etwa, weil sie die falschen Eltern oder Gene oder die falsche Hautfarbe haben oder keine "Arier" sind.

***

@Eichi, sind diese Vorwürfe/Erklärungen unbegründet? Was muss man davon halten: Die Arbeitsgruppe Scientology der Stadt Hamburg hat 2004 eine Broschüre veröffentlicht: Brennpunkt Esoterik: Okkultismus, Satanismus, Rechtsradikalismus - Autoren: Prof. Dr. Hartmut Zinser, Ingolf Christiansen, Dr. Rainer Fromm. Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres Arbeitsgruppe Scientology. Bedeutet das "Achtung Esoterik" oder ist Esoterik als eine Art "Unterhaltung" vergleichsweise harmlos? Deine Meinung würde mich interessieren!

Ciao!  

04.04.05 13:09

1080 Postings, 7290 Tage commo.

"Es ist typisch für uns Menschen, daß wir zufällige Sinneseindrücke als geordnete, bedeutungsvolle Strukturen zu sehen versuchen. Diese Gewohnheit ist ein Sicherheitsmechanismus." (Jan Fries)

Mahlzeit
 

04.04.05 13:39

69004 Postings, 6122 Tage BarCodeEsoterik

unterscheidet sich nur marginal von populärer Wissenschaft oder naiver Religiosität. Sie erscheint nur irrationaler, weil ihre Themen, Symboliken, Systeme so abstrus und hergeholt anmuten. Aber da wird mit ähnlich großem Ernst "gewissenschaftelt", wie bei den fernen Verwandten etwa der Vulgärpsychologie.

Was auffällig ist, sind nicht die auswechselbaren Bezugssysteme, sondern der häufig anzutreffende Hang zu autoritären, hierarchischen Systemen, die die Idee des freien Individuum (wenn auch bedingt) letztlich völlig ausschließen zugunsten einer totalen Kommandosstruktur (Vorbestimmtheit) des Schicksals. Da kursieren Theorien, die von manifesten paranoiden Wahnideen kam zu unterscheiden sind. Und wenn es dann ganz perfide kommt, sitzt ganz oben einer, der die willige Unterordnung zu seinen Gunsten ausnutzt.

Das alles ist aber eher ein sozial- bzw. individualpsychologisches Problem - ähnliches findet sich auch im politischen Bereich. Die rechten Wehrsportgruppen funktionieren letztlich ähnlich.

Deshalb macht es wenig Sinn, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen - da herrschen Glaube und Aberglaube - da steht der rationale Diskurs am Ende immer außen vor.

Allerdings: Letztlich kann ein talentierter Astrologe genauso sinnvoll lebensberatend/therapeutisch Wirken, wie ein ausgebildeter Psychologe - wenn er es kann.

Gruß BarCode  

04.04.05 14:15
1

4428 Postings, 6428 Tage Major TomAußerirdische auf Schulbesuch...

Tages-Anzeiger Zürich 12.2.2003

Außerirdische auf Schulbesuch
Reallehrer Heinz Köbeli vermittelt seinen Schülern ein radikales esoterisches Weltbild. So sollen außerirdische Wesen Menschen entführen.
Ist eine solche Beeinflussung zulässig?
Von Hugo Stamm

 
Heinz Köbeli ist ein engagierter Lehrer in der Oberstufenschule Ruggenacher in Regensdorf. So engagiert, dass er gleich ein 130-seitiges Lehrbuch mit dem Titel «Fragen des Seins» für die Lebenskunde geschrieben hat. Ein Blick in das Buch lässt den Verdacht aufkommen, dass hinter dem Engagement des Lehrers missionarischer Eifer steckt. Das Lehrbuch enthält ein weltanschauliches, vielleicht sogar religiöses Credo, das in der Schule eigentlich nichts zu suchen hat. Die Verfassung garantiert bekanntlich die Glaubensfreiheit.

Das Jenseits als Astralwelt

Das esoterische Weltbild des Buches, das den Schülern abgegeben wird, ist offensichtlich. Köbeli bezeichnet das Jenseits als vierte Erfahrungsebene oder als Astralwelt. «Die Astralwelt ist in weitere Ebenen und Bereiche (mit unterschiedlichen Schwingungen) unterteilt, in höllische, himmlische, geisterhafte.» Da ist von negativen höher dimensionalen Schattenwelten die Rede, von Lichtsphären, Dunkelwelten, die von mächtigen Wesen beherrscht würden, den «schwarzen» Erzengeln, Astralfürsten und Dämonen. All diese Ebenen zeichneten sich durch unterschiedliche Schwingungen aus.

Laut Köbeli hilft uns die Intuition, diese astralen Sphären, Welten und Dimensionen zu erfahren. Orientierungshilfe könnten wir Menschen auch von den Begleitern der geistigen Welt, also den astralen Wesen beanspruchen. Gewisse Kräfte aus der feinstofflichen Welt mischen sich laut Köbeli auch direkt ein: «Ein Beispiel dafür sind die zahlreichen Entführungen durch Ausserirdische, die oft gegen den Willen der Entführten stattfinden.»

Weisser Marmor und kein Schlaf

Die negativen Astralwesen manipulieren die Menschen und beuten sie aus, heisst es im Lehrbuch. «Einflussbereiche dafür sind die Musik (gewisse Rock- und Technoklänge), Schriftsteller, Filmleute, Wirtschaft (Nahrungsmittel, Zigaretten, Alkohol, Drogen), Finanzgeschäfte, Politik (Kriege).» Als Quelle für diese Erkenntnisse gibt Köbeli das Buch «Unsichtbare Welten» von Armin Risi an, einem Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung.

Köbeli beschreibt auch, wie es in der Astralwelt aussieht, in der sich unsere Seele zurückzieht, bevor sie sich erneut inkarniert. Es soll Türme geben und Gebäudefassaden aus weissem Marmor. Und ein Wiedersehen mit den lieben Verwandten und Freunden. Ausserdem würden wir im feinstofflichen Jenseits sehr viel lernen und keinen Schlaf brauchen.

Venusfrau als Zeugin

Seine Erkenntnisse bezieht Köbeli vor allem von so genannten Medien, also angeblich medial begabten Esoterikern, die Botschaften aus den Astralwelten zu empfangen glauben. Unter ihnen finden sich fragwürdige und umstrittene Figuren. Da ist etwa die Venusfrau Omnec Onec. Die Amerikanerin behauptet, mit einem Raumschiff von der Venus auf die Erde gekommen zu sein, um uns degenerierten Menschen zu helfen, schneller auf die höheren Schwingungsebenen zu gelangen.

Köbeli schreibt zwar in seinem Lehrbuch, dass die Schüler das neue Wissen hinterfragen sollen, doch im Buch wird das esoterische Weltbild nicht als Hypothese oder Aussage verschiedener Medien dargestellt, sondern durchwegs als Tatsache. Der Lehrer setzt das Buch seit zwölf Jahren als Unterrichtsmaterial ein, auch im Religionsunterricht. Viele Lehrer in der Schweiz und in Deutschland haben es gekauft, einige sollen es ebenfalls im Unterricht einsetzen. Zahlen dazu hat Köbeli allerdings nicht.

In all den Jahren habe lediglich eine freikirchlich engagierte Mutter protestiert, erklärt Köbeli. Gelegentlich komme es auch vor, dass ein Schüler rundweg erkläre, nicht an diese Dinge zu glauben. Es gehe ihm lediglich darum, eine andere Seite der Realität aufzuzeigen. Köbeli streitet aber nicht ab, dass immer eine gewisse Beeinflussung der Schüler stattfinde. Das Buch rechtfertigt er mit dem Hinweis, dass ihm die Bildungsdirektion schon vor Jahren die Bewilligung erteilt habe, es als als Lehrmittel einsetzen zu dürfen.

Bewilligung für das Lehrmittel?

Martin Wendelspiess, Chef des Volksschulamtes, weiss nichts von einer solchen Bewilligung. Für ihn ist die Vermittlung eines engen, in sich geschlossenen esoterischen Weltbildes im Schulzimmer nicht statthaft. Fragen nach Tod und Jenseits gehörten zwar in den Religions- und Lebenskundeunterricht, die Lehrer müssten sich aber darauf beschränken, verschiedene religiöse oder weltanschauliche Modelle mit einer gewissen Distanz darzustellen. So könnten Lehrer auch esoterische Vorstellungen besprechen, es dürfe aber kein Bekenntnisunterricht stattfinden.

Müssten also Eltern, die mit dem Lehrbuch nicht einverstanden sind, bei den Schulbehörden intervenieren? Nein, sagt Wendelspiess. Die Schulpflege könne von sich aus eingreifen, wenn es nötig sei.

Tages-Anzeiger Zürich 14.2.2003

Schulbuch verboten
Heinz Köbeli hat das umstrittene Schulbuch über Esoterik elf Jahre lang zu Unrecht eingesetzt. Dies erkannte die Schulpflege, nachdem der TA ihr entsprechende Fakten vorgelegt hatte.
Von Hugo Stamm
 

Überraschende Wende im Fall des Reallehrers Heinz Köbeli: Der Regensdorfer Lehrer darf sein selbst verfasstes Lehrbuch, das ein radikales, esoterisches Weltbild vermittelt (TA vom Mittwoch und Donnerstag), nicht mehr im Religionsunterricht verwenden. Dies entschieden die Bildungsdirektion und die Präsidentin der Oberstufenschulpflege, Marlise Fahrni, am späten Donnerstag.

Damit hat die Schulpflege eine Kehrtwendung vollzogen: Noch um 16 Uhr verschickte sie eine Pressemitteilung, in der sie sich vorbehaltlos hinter ihren Lehrer stellte. Sie weise den im TA erhobenen Verdacht zurück, Heinz Köbeli vermittle seinen Schülern ein radikales esoterisches Weltbild und beeinflusse sie. Gleichzeitig zitierte die Schulpflege ein Schreiben der Erziehungsdirektion aus dem Jahr 1992, aus dem hervorgehe, dass Köbeli den Esoterikunterricht erteilen dürfe.

Köbeli missachtete Verbot

In diesem dem TA vorliegenden Text ist allerdings von einer Bewilligung keine Rede. Hingegen gibt es ein anderes Schreiben der höchsten Schulbehörde, das den Unterricht mit dem Lehrmittel rundweg verbietet. Die Direktion schrieb 1992 dem damaligen Präsidenten der Schulpflege zum Esoterikunterricht von Köbeli wörtlich: «Wir ersuchen Sie daher dringend, dafür zu sorgen, dass das vorgesehene Unterrichtsvorhaben nicht durchgeführt wird oder - falls es bereits begonnen haben sollte - sofort abgebrochen wird. Über die vorgenommenen Massnahmen und die entsprechenden Kontrollen erwarten wir einen Bericht.» Deutliche Worte der Erziehungsdirektion, sollte man meinen. Doch die damalige Schulpflege kehrte sie unter den Tisch.

Als der TA Präsidentin Fahrni mit diesen Fakten konfrontierte, bröckelte der Schutzwall, den die Behörde um ihren Lehrer gebaut hatte. Fahrni las den Brief noch einmal und telefonierte mit der Bildungsdirektion. Nach wenigen Minuten kam die Antwort: «Wir haben den Brief der Erziehungsdirektion falsch ausgelegt und waren der Überzeugung, dass Herr Köbeli eine Bewilligung für die Benützung des Lehrmittels habe.» Es stellte sich heraus, dass die Schulpflege keine Kenntnis vom Brief hatte, in dem das Verbot ausgesprochen worden war. Weder der ehemalige Schulpräsident noch Lehrer Köbeli hatten Fahrni darüber informiert.

Die Mutter eines Schülers wehrte sich

Zudem: Die Schulpflegepräsidentin musste am Donnerstag eingestehen, dass sie den Inhalt des Esoterikbuches gar nicht kennt, da sie es nie gelesen hat. Sie habe aber den Unterricht von Köbeli besucht. Dabei sei ihr nichts aufgefallen, was ein Eingreifen nötig gemacht hätte.

Die Schulpflegepräsidentin erkundigte sich nun auch bei der Bildungsdirektion und erhielt die Antwort, sie müsse das Esoterikprojekt ihres Lehrers sofort stoppen. Somit ist klar, dass Heinz Köbeli elf Jahre lang einen Unterricht erteilt hatte, der ihm eigentlich längst verboten war.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte 1991 die Mutter eines Schülers, die sich gegen den Esoterikunterricht wehrte. Sie gelangte an die Schulpflege, die Erziehungsdirektion, den Pfarrer und den Kirchenrat, rannte aber gegen Wände. Die Erziehungsdirektion hatte ihr in der Sache zwar Recht gegeben, doch die damalige Schulpflege hielt sich nicht an das Verbot. Eine späte Genugtuung für die couragierte Mutter, auch wenn der Nachgeschmack bitter ist.

***

@BarCode: "Allerdings: Letztlich kann ein talentierter Astrologe genauso sinnvoll lebensberatend/therapeutisch Wirken, wie ein ausgebildeter Psychologe - wenn er es kann." Absolute Zustimmung! Auf "beiden Seiten" gibt es gleichwohl jede Menge Spinner, Geldmacher, falsche Propheten, Wichtigtuer und Scharlatane; Tatsache ist, dass psychisch labile Menschen mangels fehlender Orientierung sehr schnell in die "falschen Hände" geraten können.

Pauschale Diffamierungen gegenüber dem Berufsstand der Psychologen möchte ich jedoch nicht in den Raum stellen. Einen Psychiater für jeden von uns! Am besten auf Lebenszeit! ;-)

Ciao!

 

04.04.05 14:27

7336 Postings, 6424 Tage 54reabich bin tief enttäuscht, von der

hier verbreiteten zahlenmystik. beruflich bedingt arbeite ich schon seit jahrzehnten mit dem sedezimalen zahlensystem und kann damit an den hier vorgebrachten beispielen nichts besonderes erkennen. gilt jetzt das ganze nicht für mich und für meine vorgänger, die mehrheitlich im oktalsystem gearbeitet haben? fragen über fragen....


 
 

04.04.05 14:45

473 Postings, 6530 Tage kantKalender

Hi Eichi,

Du denkst aber schon daran, daß der Kalender völlig willkürlich so gestaltet ist, wie wir ihn heute anwenden?

Gruß - Axel
 

05.04.05 15:34

12570 Postings, 6086 Tage EichiDer Philosoph @kant hat sich gemeldet!

Guten Tag Herr Kant!

Der Kalender ist selbstverständlich nicht völlig willkürlich gestaltet, wie wir ihn heute anwenden!

Er wurde den Menschen gegeben und erfüllt damit auch seinen eingeweihten Sinn und Zweck.

Das ist hat nunmal Fakt.

So wie der Kalender aus Zahlen besteht oder das Alphabet 26 + 4 = 30 Buchstaben besitzt, vgl. die 0 in der 3 (d. h. Gott spricht) und das A der 1. und das B der 2. Buchstabe ist oder auch im Hinblick aus Hausnummern, Autokennzeichen u.s.w., existieren die Vergaben alle nach einem bestimmten esoterischen Programm, denn nichts ist ohne Grund und alles hat seine Ursache und Wirkung!

 

05.04.05 15:46

69004 Postings, 6122 Tage BarCodeWarum sagst du das ausgerechnet im 40. Posting? o. T.

05.04.05 15:48

764 Postings, 6428 Tage bowmoreDes Rätsels Lösung:

Er hatte an diesem Tag Namenstag.

Bis dahin

Bowmore

 

05.04.05 16:23

12570 Postings, 6086 Tage EichiWeil die Vollkommenheit darüber traurig ist

(die 0 in der 4) und die Menschen das nicht begreifen.

Ich frage mich nur, weshalb sollen die Menschen das nicht begreifen?

Dabei wissen doch viele, daß die Zahl "666" in der Johannes-Offenbarung die Zahl des sog. Antichristen (also negativ) ist.  

05.04.05 16:25

473 Postings, 6530 Tage kantguten Tag Herr Eichi,

den Kalender hat der Mensch gebastelt in Anlehnung an die Astronomie - keine Frage. Jedoch hätte man genauso gut die Tage des Jahres von 1 bis 365 durchzählen können, oder ähnliches. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Betrachtung des römischen Kalenders.

Derjenige Kalender, mit dem wir heute leben, geht auf Korrekturen aus dem späten Mittelalter zurück. Empfehlenswert in diesem Zusammenhang die Schrift: "de correctione calendarii" des Nikolaus von Kues aus dem jahre 1434 (Baseler Konzil), in der er begründet, weshalb der Kalender überhaupt genau sein soll. In der Tat fragt man sich, weshalb in einem Zeitalter ohne Termingeschäfte ein Kalender +/- einen Tag genau hätte sein sollen. Aber das liest Du ja jetzt sicherlich selbst durch, nachdem ich Dir die Quelle genannt habe. Ich nehme an, Du verstehst Mittellatein?

To cut a long story short: es hätte bei allem hin und her der Reformen genau so gut der 3. April sein können, an dem der Papst starb. Aus der Kalender-Ziffer "2" etwas außerhalb der Aufzähl-Funktion ablesen zu wollen, ist im Rahmen der Kalender-Interpretation schlicht und ergreifend Unsinn.

Dennoch find ich es super, daß Du Dich so intensiv mit der Transzendenz beschäftigst - dergleichen ist immer noch besser als der Durchschnitts-Materialismus-Sinnlosigkeits-Erguß in diesem Forum. Nichts für ungut!

 

05.04.05 16:39

4428 Postings, 6428 Tage Major Tom"Wer Verstand hat, der überlege die Zahl"

666
von Tomas Novotny

Wer Verstand hat, der überlege die Zahl


Eins der am weitesten bekanntgewordenen Symbole des Satanismus ist die berüchtigte Zahl 666. Dieser Artikel soll nicht nur ihre Herkunft und Bedeutung untersuchen, sondern damit auch zwei grundlegende Hypothesen über den Satanismus darlegen.

Satanismus als parasitäre Spiegelreligion


Meine erste Hypothese: Der bezeichnendste Zug des Satanismus besteht darin, daß er keineswegs eine unabhängige, aus sich selbst heraus existierende Religion ist, die neue Vorstellungen und Ideen hervorgebracht hätte. Im Gegenteil sehe ich den charakteristischen Hauptzug des Satanismus darin, daß er übernimmt und pervertiert, was er von anderen Religionen, hauptsächlich dem Christentum, lernen kann. So wird der Satanismus zu einer "Spiegelreligion", die nur als Parasit an christlicher Lehre und christlichem Leben entstehen und bestehen kann.

Dies wird z.B. deutliche an "satanistischen Liturgien", wo wir christlichen Gebeten begegnen, die von hinten nach vorn gesprochen werden, an dem umgekehrten christlichen Kreuz, an den christlichen ethischen Grundsätzen, die in gegenteiliger Bedeutung gelehrt werden usw. (1)

Daher ist auch nicht überraschend, daß auch das satanische Symbol 666 aus der Bibel stammt. In der Offenbarung des Johannes 13:18 lesen wir: "Hier ist die Weisheit. Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."

Die Kommentatoren sind sich nicht völlig einig darüber, wer mit diesem Rätsel gemeint ist. Aber fast alle stimmen darin überein, daß die sogenannte Gematrie das Werkzeug ist, mit dessen Hilfe wir das Rätsel zu lösen versuchen sollten. (2)

Gematrie ist eine alte Methode, die Zahlenwerte von Buchstaben zum Aufspüren der verborgenen Bedeutung eines Wortes zu verwenden. Sie beruht darauf, daß sowohl das klassische Griechisch wie auch Hebräisch keine speziellen Zahlzeichen hatten, sondern statt dessen die Buchstaben als solche verwendeten. Daher steht der erste Buchstabe des Alphabets auch für 1, der zweite für 2 usw. (3)

Infolgedessen kann jedes Wort in diesen zwei Sprachen auch als eine Gruppe von Zahlzeichen gelesen werden. Wenn wir ihre Summe bilden, finden wir eine Zahl, die für das Wort steht. Im Falle von Namen kommen wir so zu der sogenannten "Menschen-Zahl".

Diese Zahlen wurden folgendermaßen in Fällen verwendet, wo die Namensnennung nicht angemessen oder gar gefährlich war.

Eine in Pompeji gefundene Inschrift mag als ein hübsches Beispiel dienen. Sie lautet: PHILO HES ARITHMOS F.M.E. (phi, my, epsilon = 545). "Ich liebe (diejenige,) deren Zahl 545 (gleichkommt)." So konnte die Geliebte herausfinden, daß die Inschrift ihr galt, aber für Fremde war es beinahe unmöglich herauszufinden, welcher der vielen griechischen Mädchennamen gemeint war. (4)

Man nimmt an, daß bei der biblischen "Menschen-Zahl" in Offenbarung 13:18 ähnlich vorgegangen wurde. Der Autor wollte wahrscheinlich nicht, daß der Name des Betroffenen Außenstehenden bekannt würde, also verschlüsselte er ihn. Gleichzeitig war es seinen MitChristen augenscheinlich möglich zu erkennen, wer das war.

Aber schon im zweiten Jahrhundert gab Irenaeus zu, er wisse nicht, wer der Mann sei, für den die Zahl steht. Er schlug drei Lösungen vor, von denen keine im Licht der heutigen Forschung vollständig befriedigt. (5)

Im Laufe der Geschichte wurden noch viele andere mehr oder weniger befriedigende Vorschläge gemacht. Unter anderen wurden der Papst, John Knox, Martin Luther und Napoleon mit dem Tier 666 in Verbindung gebracht. (6)

Im Zweiten Weltkrieg brachte jemand sogar die Idee auf, daß, wenn wir A als 100 lesen, B als 101 usw., die Gesamtsumme des Namens Hitler sich auch auf 666 beläuft. (7)

Aber von all diesen Vorschlägen erweist sich einer als der bei weitem wahrscheinlichste: Caesar Neron (also die griechische Form des Namens Nero). Wenn wir Caesar Neron mit hebräischen Buchstaben schreiben (qsr nrwn), ergibt sich auch die Zahl des Tieres 666.

Zusätzlich wird diese Annahme stark dadurch gestützt, daß eins der wichtigsten Bibelmanuskripte (C - Ephraemi aus dem 5. Jahrhundert) statt 666 die Zahl 616 angibt, weil nämlich diese Zahl der lateinischen Form des Namens Nero entspricht. So entsprechen die beiden Versionen der Zahl den beiden Versionen seines Namens, und das Tier stünde für einen der grausamsten Verfolger der Urkirche. (8)

Im Augenblick ist es jedoch nicht so wichtig für uns zu entscheiden, welche Lösung des Rätsels die richtige ist. Viel wichtiger ist die Tatsache, daß der Satanismus diese Zahl, die für einen Erzfeind der Christenheit steht, übernimmt und zu seinem eigenen Symbol macht. Also kann auch in diesem Fall der Satanismus nur aus der Gegenüberstellung mit etwas Positivem leben. Auch in diesem Fall übernimmt er ein christliches Ausdrucksmittel und dreht dessen Bedeutung um. Aus dem negativen, abscheulichen Symbol des übels macht er das Symbol seiner eigenen Religion. Mit einem Wort: Das zeigt sehr deutlich den satanistischen Lebensstil aus der Mülltonne des Christentums heraus.

Die Gematrie selbst wurde später umfassend weiterentwickelt in allen möglichen Arten von zahlenkundlicher Magie. Schon die alten griechischen Tempel wurden gemäß gewissen gematrischen Verhältnissen gebaut. Später wurden alle möglichen auf Gematrie beruhenden Spekulationen vorgelegt. Es wurden nicht nur Wörter mit der gleichen Gesamtsumme zusammengestellt und für philosophische Schlußfolgerungen benutzt (10), sondern auch z.B. Botschaften von Geistern durch den Vergleich der Zahlen ihrer Namen mit den Zahlen von Schlüsselwörtern ihrer Bortschaften überprüft. (11)

Paranoide Spekulationen

Meine zweite Hypothese über den Satanismus besagt, daß keine andere (religiöse) Bewegung von einem solchen Ausmaß an Fabulation, paranoischen Geschichten und Spekulationen umgeben ist wie der Satanismus. Deshalb müssen nicht nur Informationen über "Satanismus", die auf von Therapeuten angeblich "ins Bewußtsein zurückgerufenen"" Erinnerungen an "satanistischen Kindesmißbrauch" beruhen, sorgfältig geprüft werden, sondern auch alle Behauptungen über angebliche "Manifestationen satanistischer Macht" sollten mit allen möglichen wissenschaftlichen Mitteln kritisch bewertet werden.
Wieder können wir die Zahl 666 als Beispiel verwenden. In den letzten Jahren versuchen einige fundamentalistische und charismatische Gruppen, die Nähe der drohenden Herrschaft des Antichristen und die kommende Entrückung der Brautgemeinde durch die Tatsache zu beweisen, daß alle Produkte mit einem Strichcode markiert werden. (12)

Sie finden nämlich in dem Strichcode die Zahl 666 und bringen sie in Verbindung mit der oben zitierten Passage aus der Offenbarung.

Jede Gruppe von Strichen in dem Code steht für eine Zahl. Angeblich stehen zwei dünne Linien für die Zahl sechs. Zufällig wird der ganze Code durch drei Doppelstriche, die den beiden dünnen Linien darin ähnlich sind, unterteilt in Sektionen.

Daraus schlußfolgern solche religiösen Gruppen, daß die drei Doppelstriche in der Scannermarkierung eigentlich als die "Zahl des Tieres" gelesen werden müssen und die Verwendung der Strichcodes nicht zufällig, sondern die Erfüllung einer Passage aus der Offenbarung sei, die besagt, daß niemand werde kaufen oder verkaufen können, wenn er nicht das Zeichen habe, welches die Zahl des Tieres sei (Offenbarung 13:17).

Man könnte dies von vornherein als einen Ausdruck religiöser Spökenkiekerei abtun. Aber wir wollen überprüfen, ob solche eine Spekulation vielleicht doch möglich ist.

Dazu müssen wir zurückkommen auf die Art und Weise, wie die Griechen oder Hebräer ihre Zahlen schrieben.

Die Griechen und Hebräer verwendeten zwar wie wir ein Dezimalsystem, aber, anders als wir, verwendeten sie kein Zahlzeichen "0" (null). Daher gab es in diesem System, obgleich es ein Dezimalsystem war, keinen Stellenwert. Deshalb wurden mehr Zeichen benötigt als nur die neun Zahlenzeichen (plus null), die wir verwenden. Für die Zahlen bis zu unserer 999 brauchte man 27 verschiedene Zeichen: neun für die Einer (1-9); neun für die Zehner (10-90); und weitere neun für die Hunderter (100-900). (13) Weil sie also keine Null hatten, konnten sie nicht wie wir das gleiche Zeichen für Zehner und Hunderter verwenden und ihren Wert einfach durch eine Null dahinter oder die Veränderung der Stellung innerhalb der Zahl verändern. Das bedeutet, daß sie nicht das gleiche Zeichen für z.B. 3, 30 und 300 verwenden konnten. Infolgedessen konnten sie beim Schreiben der Zahl 666 keineswegs eine dreifache Sechs verwenden, sondern sie mußten drei verschiedene Buchstaben verwenden (Chi, XI, Sigma).

Wir folgern daraus, daß jede auf einer dreifachen Sechs beruhende Spekulation nur die heutige Art der Schreibung widerspiegelt und nichts mit der eigentlichen biblischen Zahl zu tun hat. Deshalb müssen - trotz der Tatsache, daß nicht nur charismatische und satanische Gruppen, sondern auch einige angesehene Kommentatoren über die dreifache Zahl sechs nachdenken - alle diese Spekulationen im Lichte linguistischer, wissenschaftlicher Forschung als augenscheinlich falsch abgelehnt werden.

Auch die oben dargestellte Idee, die der Verwendung von Strichcodes unterlegt wird, ist viel weniger ansprechend, wenn sie ihren Symbolismus der dreifachen Sechs verliert - oder man müßte die "Beweise" noch viel weiter verdrehen, um sie beizubehalten.

Dr. Tomas Novotny,
habilitierter Religionswissenschaftler, ist Dozent für AT und
Hebräisch an der Philosophischen Fakultät der Universität Ostrava.
 

05.04.05 16:45

16568 Postings, 6601 Tage MadChartAlles Schmalspurgelehrte hier?

Es ist unfaßbar: Keiner meiner Vorredner ist auch nur ansatzweise auf die Frage eingegangen, ob die Wahrscheinlichkeit nun eine n-dimensionale Koordinate im orthogonalen Raum-Zeit-Kontinuum darstellt oder nicht.

So geht das nicht, meine Herren. Ich darf um etwas mehr wissenschaftliche Disziplin bitten!

 

05.04.05 16:47

69004 Postings, 6122 Tage BarCode666

Sex - Sex - Sex

Klar, dass das des Teufels ist.

Gruß BarCode  

05.04.05 16:50

21799 Postings, 7557 Tage Karlchen_I@Mad: Supremusmetriker?

Aber warum sollte die Wahrscheinlichkeit n-dimensional sein? Wo bitteschön läuft die gegen unendlich? Das mag vielleicht für einen Netzwerkakrobaten gelten, aber nicht für Nicht-Artisten.  

05.04.05 16:54

16568 Postings, 6601 Tage MadChartWieso unendlich, Karlchen?

Das Raum-Zeit-Kontinuum ist bekanntlich n-dimensional. Eine Koordinate -also eine Ortsbeschreibung- in einem n-dimensionalen Kordinatensystem muß trivialerweise ebenfalls n-dimensional sein.

Außerdem harrt die Problematik ja bekannlich noch des endgültigen Beweises. Vielleicht währe eine induktive Beweisführung ein Lösungsansatz.  

05.04.05 16:55

59073 Postings, 7194 Tage zombi17Ich kann

euch nicht versprechen, dass ich das noch lange nüchtern ertrage!!!

Das könnt ihr dann unter dem Kapitel anhängen: Die Geister die ich rief!

Grüsse Zombi  

05.04.05 17:04

21799 Postings, 7557 Tage Karlchen_INa,

wegen der Unbestimmtheit des n.  

05.04.05 17:24

4428 Postings, 6428 Tage Major TomAlso Mad, etwas mehr wissenschaftliche Disziplin.

Stellen wir uns einmal vor, ich hörte alle möglichen wundervollen Sachen von einem Geist, der seinen Namen als "lol" angibt. Mit Hilfe der *G*ematrie würde ich ein Wort schaffen mit dem Klang "lol". Mögliche Wörter wären daher lolepha + obeth + losamekh = x + y + unbekannt = 63, loleph + obeth + loshin = x + y + wasweißich = 303. Wenn ich nun Wörter mit dem Wert 63 nachschlage, finde ich das klingonische Wort für "Quark". In ähnlicher Weise finde ich für 303 "Verbloedung". Ich schließe daraus, dass man dem Dämon "lol" nicht trauen sollte und man Worte nicht nur cum grano salis, sondern mit einem ganzen Eimer Salz aufnehmen soll. Beachtet bitte, dass es im Klingonischen keine Vokale gibt, Buchstaben wie z.B. loleph und layin entsprechen nicht genau *g* und *gg*. Vokale werden durch ein Batleth unter den Buchstaben geschlagen. Daher können wir, wen wir wollen, alle Selbstlaute aus unserer *G*ematrie weglassen.

Daraus schließen wir, dass die Wahrscheinlichkeit eine mögliche eNte-dimensionale Koordinate im orthogonalen Raum-Zeit-Kontinuum darstellt, aber nur dann, wenn sie "Sex - Sex - Sex", das ja klar des Teufels ist, nicht als Mittel zum Zweck im Gleichklang der rechtwinkligen Vereinigung als orgiastische Ordnungslinie zulässt. Betrachten wir das Ganze als einen partiell integrierten Dummschwätzer-Quotienten, der in seiner Rekursion auf den Verfasser dieser Zeilen reflektiert, dann weiß ich eigentlich nicht mehr, was ich schreiben wollte und hoffe, zur allgemeinen Verwirrung beigetragen zu haben.

Ciao!

PS *lol* oder *303* oder etwa doch *666* ? Ich glaube fast, mein Hyperbel muss zum TÜV. *ggg*
 

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