Wann ist der Öl-Spuck zu Ende ? Eure Meinug dazu

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neuester Beitrag: 26.08.05 11:09
eröffnet am: 25.08.05 19:08 von: roumata Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 26.08.05 11:09 von: Hartz5 Leser gesamt: 295
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25.08.05 19:08

1274 Postings, 7273 Tage roumataWann ist der Öl-Spuck zu Ende ? Eure Meinug dazu

Alles was über 50$ Dollar ist, läßt die Kassen der Ölkonzerte überschwemmen.
Soviel Geld können Sie gar nicht in die Erschließung neuer Quellen stecken, wie sie jetzt verdienen.
Interessant:
Verstärkte Unternehmungen der US Regierung und der Konzerne in West-Afrika.
Da ist noch gewaltig viel zu holen.
China bohrt selber schon dort was das Zeug hält, da kann die OPEC bald nur noch zusehen.
Bekommen wir bald billigeres Öl von den Asiaten ?



   

25.08.05 19:10

51340 Postings, 7401 Tage eckiNie mehr billiges Öl

Der Preis bleibt oben und man muss über Alternativen nachdenken und erschliessen.

Erst 40mioChinesen haben ein Auto....

Grüße
ecki  

26.08.05 07:24

1274 Postings, 7273 Tage roumataÖl aus China

Die Frage ist doch, was ist an erreichbarem Öl auf dieser Welt vorhanden.
Es sieht doch mitleiweile so aus, das neue Technik es möglich macht, neue Felder zu finden und zu erschließen, und viel mehr vorhanden ist, als man vor Jahren noch glaubte.
Die Chinesen bohren selber, die OPEC bekommt Angst und macht jetzt noch mal richtig Geld.
Sobald auch aus China Öl angeboten wird, werden die Preise drastisch fallen.
 

26.08.05 07:28

13475 Postings, 7751 Tage SchwarzerLordWeg vom Öl

Wir müssen zusehen, möglichst schnell weg vom Öl zu kommen, es macht uns erpressbar. Daher ziehe ich bsp. ernsthaft in Erwägung, mir in 2006 ein Hybridauto zuzulegen. Das macht die Sache erst mal erträglicher.

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Die Wahrheit vor der Wahl ? "das hätten Sie wohl gerne gehabt.?
(Sigmar Gabriel auf die Frage, warum er seinen Vorstoß für Steuererhöhungen nicht vor der Wahl präsentiert habe, Ostthüringer Zeitung, 28.9.02)

 

26.08.05 11:09

1720 Postings, 5902 Tage Hartz5Nun mag man mich ja für verrückt erklären, aber

ich bin fest davon überzeugt, daß wir mittelfristig (innerhalb der nächsten Jahre) wieder Preise um die 30 USD sehen werden. Allerdings werden uns die rund 20 Eurocent, um die der Literpreis an der Zapfsäule daraufhin vielleicht sinken wird, auch nicht zu Jubelstürmen hinreißen lassen. Autofahren ist und wird auch weiterhin ein teurer Spaß (besonders im Privatbereich) bleiben.

Und bevor wir echte Alternativen sehen, werden wir, und auch davon bin ich überzeugt, auf längere Sicht sogar noch den politischen Prozess erleben, daß die künstliche Verteuerung der Energiepreise zumindest teilweise zurückgenommen wird. Ganz einfach aus dem Grund, weil wir spätestens mit dem nächsten Preisanstiegszyklus zum einen erkennen werden, daß preiswerte Energie das Wachstumskriterium (im wahrsten Sinne des Wortes die Antriebskraft) schlechthin ist und zum anderen, weil keine Alternative auch nur in die Nähe des konkurrenzfähigen Bereichs echter Marktpreise gelangen wird.

Alleine der globale Konkurrenzdruck um die Standortbedingungen der einzelnen Wirtschaftsräume wird schon dafür sorgen, auch wenn heute immer noch viele glauben wollen, daß man diese Entwicklung mit einer durchschnittlichen Politikgestaltung oder der Umgehung von Marktgesetzen (Insellösungen) beherrschen könnte.

Kurz gesagt: Die Energiepreise werden zukünftig zunehmend alleine vom (globalen) Markt bestimmt, genauso wie die Entwicklung möglicher Alternativen. Für die Politik bleibt, und nur dafür ist sie da, die Gestaltung der Rahmenbedingungen.  

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