Vorläufig wird das schon einigermaßen gehen!

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neuester Beitrag: 29.04.09 16:47
eröffnet am: 29.04.09 16:47 von: Vermeer Anzahl Beiträge: 1
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6671 Postings, 5204 Tage VermeerVorläufig wird das schon einigermaßen gehen!

Ich les grad so im Internet rum, und dann mal so gefunden auf tagesschau.de:

"Atommülllager Asse
Felsbrocken bedrohen Atommüllfässer
 
[Bildunterschrift: 126.000 Fässer lagern in Asse. ]
Im einsturzgefährdeten Atommülllager Asse sind Fässer mit Atommüll von einem lockeren Felsbrocken an der Decke bedroht. In einer offenen Lagerkammer in 725 Meter Tiefe müsse "mit dem Fall eines größeren Gesteinsbrockens von der Decke auf die offen liegenden Fässer" gerechnet werden, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit.
Weil die Lagerkammer offen ist, könnte es zu einer Beschädigung der Fässer und zur Aufwirbelung von Salzstaub und radioaktiven Partikeln kommen, erklärte das BfS mit. Schadstoffe könnten freigesetzt werden, hieß es. Nun sollen die gefährdeten Fässer mit Salz überdeckt und die Brocken entfernt werden. Gesteinsablösungen aus der Decke habe es bereits mehrfach in der Asse und vor kurzem auch im Lager Morsleben in Sachsen-Anhalt gegeben. Dabei sei aber kein Gestein auf Abfälle gefallen."

und weiter unten noch:

" In dem ehemaligen Salzbergwerk Asse in Niedersachsen wurden zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen deponiert."

Ist also 42 Jahre her, dass man angefangen hat, was einzulagern. Gut das kennt man von seinem Eigenheim, dass nach 30 Jahren verstärkt die Reparaturen anfangen, weils anfängt hier und da zu bröseln.
Jetzt noch mal bissel im Wikipedia-Artikel zum Thema "Endlagerung (Kerntechnik)" gestöbert:

"Heute geht man deshalb davon aus, dass für alle Arten radioaktiver Abfälle ? mit Ausnahme kurzlebiger Abfälle ? ein Isolationszeitraum von mindestens einer Million Jahre benötigt wird. (...)  Zur Illustration der Probleme zwei Zeitvergleiche: die letzte Eiszeit in Norddeutschland, die die Berg- und Seenlandschaft entscheidend gestaltet hat, liegt weniger als 20000 Jahre zurück; die geologische Sicherheit eines Endlagers muss also für das 50-fache der Zeit seit der letzten Eiszeit gesichert werden."

Ok, denk ich mir, 40 Jahre davon ham wir schon mal einigermaßen rumgebracht. Dann wird der Rest ja auch nicht mehr so schwierig sein.
Alles im Griff also.
(Dann mal wieder zurück zur Arbeit).  

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