Von Wegen"Fernsehen macht dumm".Stimmt nicht immer

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eröffnet am: 27.02.03 10:29 von: BRAD PIT Anzahl Beiträge: 1
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5937 Postings, 6697 Tage BRAD PITVon Wegen"Fernsehen macht dumm".Stimmt nicht immer

Machen Sie sich schlau
Von "Abenteuer Forschung" bis "Galileo": Wissensmagazine haben Konjunktur. TV Spielfilm weiß, wo Sie was lernen können.

Vorwiegend schwarz: das Weltall
Bernoulli-Effekt, Relativitätstheorie, Entropie-Gesetz. Klar, dass bei solchen Themen die Schüler im Unterricht abschalten. Anders, wenn Hendrik Hey ("Welt der Wunder"), Ranga Yogeshwar ("Quarks Co.") oder Evi Seibert ("Kopfball") erklären, warum der Weltraum schwarz und Badeschaum immer weiß ist. Da schalten auch die Teenies ein. Kaum ein TV-Genre boomt so wie das der so genannten Wissensmagazine. Mit peppiger Moderation, aufwändigen Computeranimationen und explosiven Experimenten eröffnet das Fernsehen die Welt der Naturphänome einem Millionenpublikum. Wissen ist zweifellos in, neu ist das aber nicht.

Thema Umweltschutz
Bei den Zuschauern sind Sendungen über Wissenschaft und Forschung beliebt, seit es Fernsehen gibt. Die 50er- und 60er-Jahre waren geradezu geprägt von Technikeuphorie und naivem Staunen über Wunderleistungen. Das Highlight: die 24-Stunden-Live-Übertragung der ersten Mondlandung im Juli 1969. In den 70ern kamen erste kritische Töne, Umweltschutz, Atomenergie. Heinz Haber fragte "Stirbt unser blauer Planet?". Seit den 90ern heißt der Trend Info- oder Sciencetainment. Heute ist die Themenpalette ebenso breit wie die Form der Vermittlung. Das Spektrum reicht von der Frühjahrsdiät bis zur Quantentheorie, und auch nicht überall ist man nachher wirklich klüger.

Saurier-Dokus sind beliebt
Bemerkenswert ist das Engagement der Privatsender, insbesondere von Pro Sieben. Neben kostspieligen Saurier-Dokus haben die Münchner mit "Galileo" und "Welt der Wunder" zwei Publikumsmagneten und legen noch nach. "Terraluna" will ab 21. März jeden Freitag zur Prime-Time den Wissensdurst stillen. Inwieweit sich der Zuschauer tatsächlich auf den Gelehrsamkeits-Boom im Fernsehen einlässt und wie er das Angebot nutzt, das sind allerdings noch offene Fragen. Um die zu beantworten, führt das Institut für Soziologie an der Universität Heidelberg in Zusammenarbeit mit TV SPIELFILM ein Forschungsprojekt zum Thema "Fernsehverhalten" durch.

Seit über 30 Jahren auf Sendung: die ARD-Maus
Jetzt schon klären können wir die Sache mit dem Badeschaum. Der besteht aus lauter hauchdünnen Seifenhäuten, die das Licht entweder durchlassen oder es spiegeln. Und jene kleinen Seifenbläschen, die das Licht spiegeln, sehen eben weiß aus. Auch wenn das Stück Reinigungsmittel auf dem Wannenrand selbst schwarz ist. Das ist im Experiment ein für allemal geklärt worden, von den Machern der "Sendung mit der Maus".

Zehn Wissensmagazine im TV SPIELFILM-Check:

 

Quelle: msn/ TVSpielfilm

 

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