Unsere Professoren, Lehrer, Akademiker

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neuester Beitrag: 19.08.05 05:53
eröffnet am: 18.08.05 18:37 von: montana Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 19.08.05 05:53 von: montana Leser gesamt: 316
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18.08.05 18:37

5420 Postings, 5578 Tage montanaUnsere Professoren, Lehrer, Akademiker

hatte heute wieder einen schweren Tag. Diskussionen, die die Welt bewegen. Schade, dass man nicht teilhaben konnte an der Ariva-Taumwelt.

Monti  

18.08.05 18:57

36714 Postings, 6221 Tage TaliskerHab Vertrauen, montana!

Mein aufrichtiges Beileid zum schweren Tag. Hier war es auch ganz schön heiß.
Aber nochmals - hab Vertrauen, alles wird gut. Du willst doch nicht zu einer Minderheit von 18% gehören?



87 Prozent misstrauen den Top-Managern

Exorbitante Steigerungen bei Managergehältern, Millionenabfindungen, Korruptionsskandale - Topmanager haben hier zu Lande fast jedes Vertrauen verspielt. Einer Umfrage zufolge stellen ihnen 87 Prozent der Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus.

Negativ-Imageträger Josef Ackermann: Manager-Kaste verliert weiter Vertrauen
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DPA
Negativ-Imageträger Josef Ackermann: Manager-Kaste verliert weiter Vertrauen
Nürnberg - Schon im vergangenen Jahr hatten die Manager im alljährlichen internationalen Vertrauensindex der Gesellschaft für Konsumforschung nicht allzu gut abgeschnitten. Diesmal fiel der Wert noch einmal deutlich schlechter aus. Lediglich 12 Prozent der Deutschen bringen den Bossen wenigstens "ein wenig" Vertrauen entgegen, nur ein Prozent hegt keinerlei Argwohn.

Die Diskussion um die Offenlegung von Managergehältern und Maßnahmen wie die der Deutschen Bank, trotz guter Auftragslage Mitarbeiter zu entlassen, sowie die Korruptionsaffäre bei VW - all dies habe zu der besonders kritischen Haltung der Deutschen gegenüber Politikern und Topmanagern beigetragen, erklärten die GfK-Forscher.

Aber nicht allein in Deutschland schneiden die Manager schlecht ab. Auch in den USA werden die Menschen immer misstrauischer: Waren es im November 2003 noch 61 Prozent der Amerikaner, die sich kritisch äußerten, so tun dies heute schon 68 Prozent. In Polen und Ungarn stehen die Topmanager noch schlechter da. Hier äußern sich 77 beziehungsweise 75 Prozent der Befragten negativ.

Ärzte mit dem besten Image

In Dänemark, der Türkei, Finnland, Schweden und Spanien dagegen stellt die Mehrheit ihren Wirtschaftsführern noch ein gutes Zeugnis aus.

Der GfK-Vertrauensindex zeigt, dass es jedoch auch Berufsgruppen gibt, die mehrheitlich das Vertrauen der Bürger genießen: Ärzte und Lehrer werden von den Bürgern in allen 18 Ländern Europas und den USA, in denen die Befragung durchführt wurde, mit einem durchschnittlichen Vertrauensindex von 3,2 als am vertrauenswürdigsten eingestuft. Insgesamt sprechen 84 Prozent der Befragten den Medizinern und 82 Prozent den Lehrern ihr Vertrauen aus. Es folgen die Armee (Index: 3,0) und die Polizei (Index: 2,9), die in den meisten Ländern von der Mehrheit der Bürger als vertrauenswürdig angesehen werden.

Vertreter der Kirche schneiden mit einem Index von 2,8 im Allgemeinen gut ab. Hier sind es die Griechen, die mit einem Index von 1,9 außerordentlich kritisch sind. Auch die Mehrzahl der Franzosen, Spanier, Tschechen und Ungarn traut ihren geistlichen Autoritäten nicht sonderlich über den Weg.

Politiker am Ende der Skala

Dass die Führungskräfte international nicht das Schlusslicht in der Rangliste bilden, liegt allein daran, dass eine Berufsgruppe schon beinahe traditionell noch schlechter abschneidet: die Politiker. Ihnen bringen lediglich acht Prozent der Deutschen Vertrauen entgegen. Die Unfähigkeit der Politik, wichtige Probleme gerade auf dem Arbeitsmarkt und bei Fragen der sozialen Sicherung zu lösen, wird als entscheidender Grund genannt. Auch die Presse und ihre Vertreter werden in einem Großteil der Länder eher kritisch gesehen - sie landen vor den Managern auf dem drittletzten Platz. Besonders Briten, Dänen und Italiener zweifeln an ihrer Integrität.

Mit dem GfK-Vertrauensindex erfasst GfK Custom Research Worldwide das Vertrauen der Bürger in die Berufsgruppen der Juristen, Journalisten, Kirchenvertreter, Lehrer, Manager, Mediziner, Militär, Politiker und Polizei. Dazu hat GfK Custom Research Worldwide von März bis Mai 2005 16.040 Personen in 18 Ländern befragt.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,370297,00.html
 

18.08.05 19:01

12570 Postings, 6137 Tage EichiDas Wissen der Welt ist @nichts!

Oben ist alles und unten ist nichts. Und unten befindet sich unsere physische Welt (grobstofflich). Ein Traumbild, Trug und Täuschung/Illusion. Ein Spiel, welches dem Zeitzyklus, dem Tod und Verfall unterliegt. - Ist das nicht traurig? Ich finde, das ist richtig so!
 
Angehängte Grafik:
Gruß_Eichi_ME.BMP
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18.08.05 19:17

7114 Postings, 6995 Tage KritikerWas hat die Deutsche Bank mit

Lehrern zu tun? - Ein echter Talisker!

Doch die "Leerer" denken vor lauter Neid nicht weiter.
Hätte die Dt.Bank für die Genannten sinnvolle Arbeit gehabt, wären sie sicher noch da. Warum soll die Dt.Bank Leute beschäftigen, die sie nicht braucht? - nur weil sie Gewinne gemacht hat?
Doch nachweislich NICHT mit den Entlassenen!!

Und den Herrn Ackermann zur deutsch-sozialen Verantwortung führen?
Hallo! - der Mann ist Schweizer!

Und warum hat die SPD mit den Grünen kein Offenlegungsgesetz gemacht?
vermutl., weil sie Ihre eigenen Leute (Gewerkschaftsbosse usw.) nicht ausziehen will.
Die Rot/Grünen haben all die Abstauber doch gefördert, voran Vollmer, zunächst einen überflüssigen Minister-Posten, dann ein Erlaß um sein Privatgeschäft zu nutzen. Was er sonst noch bearbeitet hat, konnte er in 10 Ausschuß-Stunden nicht erklären!

Schlimmer kann es mit Tante Angie nicht kommen, die ist für solche Geschäfte zu naiv! - Kritiker.  

19.08.05 05:53

5420 Postings, 5578 Tage montanaFreizeittipps

Samstag, 08. Oktober 2005 - Jahnhalle - 20.00 Uhr

Peer Gynth
von Henrik Ibsen
Theater Greve

"Peer, du lügst. Du lügst..." Mit diesem Satz und Peers Antwort an seine Mutter Aase "Nein, Mutter es ist wahr" ist das Hauptthema des vielverschlungenen großen dramatischen Gedichtes schon angeschlagen: Peer lügt. So weit er ein Aufschneider, Träumer und Phantast ist, lügt er nicht ohne Charme und bezaubert das Parkett. Aber er ist auch ein Egoist, der sich in Phantastereien, ja in die selbstbeschönigende Lüge flüchtet. Er entführt Ingrid, die einmal seine Braut werden sollte, nun aber die Braut eines anderen ist, an ihrem Hochzeitstag, verführt sie und verstößt sie danach. Kirchenglocken bewahren ihn zwar davor, dass er im Hochgebirge, im Reich der Trolle, mit der "Grünen", der Tochter des Dovre-Alten, vermählt und zum Troll gemacht wird, doch den Grundsatz der selbstsüchtigen Trollwelt "sei dir selbst genug" wird er befolgen und das Gebot der Menschenwelt "sei du selber" nicht erfüllen. Der "Große Krumme" gibt ihm den Rat, "geh außen herum". Peer wird diesen Rat befolgen. So verlässt er Solveig, welche er auf der Hochzeit Ingrids kennengelernt hat. Solveig liebt ihn, er heißt sie, auf ihn zu warten. Er geht "außen herum". Peer geht um die halbe Welt. Bevor er die Reise antritt, nimmt er von seiner sterbenden Mutter Abschied. Sie stirbt in seinen Armen. Danach verlässt er Norwegen.
An der Küste von Marokko, durch Sklavenhandel reich geworden, träumt Peer davon, durch sein Geld der "Kaiser der Welt" zu werden. Die Engländer Cotton, der Franzose Ballon, der Deutsche von Eberskopf stehlen ihm seine Yacht, welche vor der Küste Marokkos ankert. In der Wüste lässt sich Peer bei Arabern wie ein Prophet göttlich verehren. Er will Anitra, die Häuptlingstochter, entführen, wird jedoch von ihr um seine Schätze betrogen. Professor Begriffenfeldt, ein Vorsteher des Irrenhauses in Kairo, hat, selbst leicht verrückt, die Wächter eingesperrt und führt Peer mit den Anstaltsinsassen zusammen, die ihn zum Kaiser der Selbstsucht krönen. Bei einem Schiffbruch einige Zeit später, direkt vor der Küste Norwegens, rettet sich der heimgekehrte Peer, indem er den Schiffskoch, einen Familienvater, wie dieser behauptet, von den Bootsplanken in den Tod stößt; die Todesangst begegnet ihm, personifiziert durch den "fremden Passagier", der auf seinen Leichnam wartet. In der Heimat zurückgekehrt, hört er in den Bergen Solveigs Stimme, erkennt, dass sein "Kaiserreich" hier gewesen wäre, und begegnet dem "Knopfgießer", der ihn umgießen will, weil er "niemals er selbst gewesen" ist. Solveig nimmt Peer auf, durch den ihr ganzes Leben, wie sie sagt, "zu einem schönen Gesang" geworden ist; bei ihr, im Namen von "Glaube, Hoffnung, Liebe", wird ihm vergeben.  

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