EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE

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neuester Beitrag: 05.05.20 16:11
eröffnet am: 22.08.07 09:49 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 55
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22.08.07 09:49
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17100 Postings, 5471 Tage Peddy78EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE

Willkommen an der Börse, Ariva.

News - 22.08.07 08:30
DGAP-News: EquityStory AG (deutsch)

EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE AG

EquityStory AG / Firmenübernahme/Kooperation

22.08.2007

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE AG EquityStory AG gelingt Einstieg in Markt für Online-Werbung

München - 22.08.2007

Die EquityStory AG (ISIN: DE0005494165) erwirbt 25 Prozent plus eine Aktie an der ARIVA.DE AG, Kiel und erschließt sich damit den lukrativen Markt für Online-Werbung. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die ARIVA.DE AG betreibt das bekannte Finanzportal ARIVA.DE. Mit 22 Millionen Seitenaufrufen und 1,8 Millionen Unique Visits belegt es gemäß IVW-Reichweitenmessung hinter OnVista, Finanztreff und wallstreet:online den vierten Rang bei den bankenunabhängigen Finanzportalen. Neben wallstreet:online ist es das einzige Finanzportal mit einer eigenen Foren-Community. Die zweite Einnahmequelle stellt das Lizenzgeschäft dar. So betreibt die ARIVA.DE AG komplette Finanzportale im Kundenauftrag oder entwickelt Software-Applikationen für Finanz-Webseiten. Besonders erfolgreich ist eine umfängliche Derivate-Datenbank, deren Daten bei über 20 Lizenznehmern im Einsatz sind. Die Gesellschaft beschäftigt 21 Mitarbeiter.

Mit der Beteiligung stärkt die EquityStory AG zwei Bereiche ihres Kerngeschäfts. Zum einen den Bereich Distribution & Media und zum anderen Websites & Platforms.

Achim Weick, Vorstandsvorsitzender der EquityStory AG: 'Der Markt für Online-Werbung im Finanzbereich wächst sehr stark. Bislang konnten wir an diesen Erlösen nicht partizipieren. Mit der Beteiligung an der ARIVA.DE AG können wir dieses Segment nun auch für uns erschließen.'

Die ARIVA.DE AG erzielte im Geschäftsjahr 2006 Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro und erwirtschaftete dabei einen Jahresüberschuss in Höhe von 161.000 Euro. ARIVA.DE AG wächst wie die EquityStory AG derzeit mit rund 40 Prozent pro Jahr. Die Finanzierung des Kaufpreises erfolgt aus liquiden Mitteln des EquityStory-Konzerns.

Matthias Vogelsang-Weber, Vorstandsvorsitzender der ARIVA.DE AG: 'Mit der EquityStory AG sind wir seit Jahren freundschaftlich verbunden und freuen uns über eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Zukunft. Gemeinsam können wir noch größere Projekte umsetzen und so das Wachstumstempo unserer Gesellschaft beibehalten.'

Im Zuge der intensiveren Partnerschaft übernimmt EquityStory AG zudem die Betreuung von rund 20 Investor-Relations-Bestandskunden der ARIVA.DE AG im Produktbereich Kurse & Charts. Damit wächst die Anzahl der betreuten Kurs- und Chartkunden auf über 70.

Über den EquityStory-Konzern: Die EquityStory AG ist Marktführer für Online Investor Relations im deutschsprachigen Raum und liefert für über 1150 börsennotierte Unternehmen aus dem In- und Ausland umfangreiche Dienstleistungen in den Bereichen Meldepflichten, Finanzportale, Audio- und Video-Übertragungen von Investorenveranstaltungen, Online-Finanzberichte sowie ausgelagerte Webseiten. Der Bereich Meldepflichten ist in der Tochtergesellschaft Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität mbH (DGAP) gebündelt. Die DGAP ist eine Institution für die Erfüllung der Regelpublizität börsennotierter Gesellschaften und seit der Gründung 1996 Marktführer. Die Services umfassen Ad-hoc-Mitteilungen, ERS, Directors? Dealings, WpÜG, die neuen Meldepflichten gemäß dem Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz sowie den Versand von Corporate News und Pressemeldungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt Finanzanalysten, Kommunikationsexperten und Software-Entwickler und verfügt somit über die drei Kernkompetenzen für Online Investor Relations. Der EquityStory-Konzern beschäftigt aktuell 42 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 Umsatzerlöse in Höhe von 4,8 Millionen Euro.

Kontakt: EquityStory AG Robert Wirth

Tel +49(0)89 210298-34 Fax +49(0)89 210298-49 Email robert.wirth@equitystory.de

Seitzstraße 23 80538 München

www.equitystory.de 22.08.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: EquityStory AG Seitzstraße 23 80538 München Deutschland Telefon: +49(0)89 210298-0 Fax: +49(0)89 210298-49 E-mail: info@equitystory.com Internet: www.equitystory.de ISIN: DE0005494165 WKN: 549416 Indizes: Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart; Entry Standard in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
EQUITYSTORY AG NAMENS-AKTIEN O.N. 21,00 -1,41% XETRA
 
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29 Postings ausgeblendet.

30.08.18 17:09

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraHalbjahr und Kursentwicklung bei Issuer Direkt

Der seit Jahresmitte um 25% gefallene Kurs von ISDR zeigt es deutlich an: Hinter Issuer Direkt liegt ein eher enttäuschendes Halbjahr.

Die Umsätze stiegen zwar noch, die Zahl der Kunden, die EBITDA-Marge und der Gewinn gehen zurück. Gewinn sank auf 686 Tsd. USD von (2017) 816 Tsd. USD.  Das waren 22 ct pro Aktie. Im 2017 waren das noch 27 ct pro Aktie.

Durch den rasanten Kursverfall hat EQS jetzt zusätzlich zu den miserablen eigenen Geschäften ein Abschreibungsproblem im dritten Quartal.

Um das tiefrote operative Ergebnis zu kaschieren, hat es den kompletten Kursgewinn von 2,05 Mio. als sonstigen finanziellen Ertrag schon ins Ergebnis genommen hat, das dadurch (nach Steuern) mit 148 Tsd. Euro im Plus landete.

Jetzt haben sich da also 1,3 Mio. Euro verflüchtigt. Die Auswirkung auf die Verlustrechnung ist ? angesichts der insgesamt prekären Ertragslage - dramatisch. Zusätzlich zum wachsenden Liquiditätsproblem!
Wird die Beteiligung notgedrungen verkauft? Oder kommt jetzt die KE?

Bilanz: Bilanzgewinn auf der Passivseite und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte auf der Aktivseite müssen also um 1,3 Mio. nach unten korrigiert werden.
 

25.09.18 10:18

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 27.09.18 11:08
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - Unbelegte Aussage

 

 

26.09.18 11:59

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraDas dürfte bei EQS nur verhaltene Feude auslösen:

https://www.pressetext.com/news/...tes-dach-verbreitungsnetzwerk.html

Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das doch für alle Börsen-Unternehmen mit Veröffentlichungspflichten zwei Vorteile:

Sie können über ihre Mittelungen a) viel günstiger und b) mit breiterer Streuung/Reichweite (als bei EQS) den ganzen Kapitalmarkt und alle Teilnemer beim Kapitalmarkt erreichen.

Sicher ein Rückschlag für EQS.
 

18.10.18 10:41

726 Postings, 1051 Tage shuntifumiEQS

Es gab (wieder) einige nennenswerte InsiderVERkäufe in den letzten Tagen (08.10.2018 und 16.10.2018):

Peter Conzatti (Aufsichtsrat)
5.000 Stück ... 70,00 Euro ... 350.000 Euro
2.000 Stück ... 72,50 Euro ... 145.000 Euro

Sana Skoko (nahestehende Person vom Conzatti)
3.000 Stück ... 70,00 Euro ... 210.000 Euro
2.000 Stück ... 72,50 Euro ... 145.000 Euro

In Summe 850 TEUR und alles Verkäufe ...
 

31.10.18 09:13

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraErneuter Schlag ins Kontor für EQS:

https://www.pressetext.com/news/20181029029

Konkurrenz mit konkurrenzlos-günstigem Prime-Insider.

Zudem sollte der ganz schwache Kursverlauf von Issuer Direct allmählich den EQS-Kurs auf ein realistisches Maß drücken.

Das heißt im Klartext: Kurshalbierung.  

15.11.18 12:19

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraWie niedlich:

Zitat:
"Kapitalerhöhungen  oder  die  Aufnahme  von
Fremdkapital werden nur für den Fall von Akquisitionen
oder strategischen Investitionen in Betracht gezogen."

Dickster Posten der Cash-Flow-Rechnung:
Einzahlungen aus der Begebung und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten:  5,120 Mio. Euro.

LoL
 

20.11.18 13:16

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraEQS irrt durch das Ausland...

Jabl schrieb hier am 1. März: ?Denn ungefährlich ist die schnelle Expansion nicht. Geht das Konzept nicht auf (heißt die Gewinnzone wird in den Auslandstöchtern nicht wie geplant erreicht) dann kann das sehr schnell nach hinten losgehen.?

Das bewahrheitet sich gerade. Das Auslandgeschäft wächst organisch praktisch gar nicht. Das Auslands-ERGEBNIS (noch vor Steuerlasten, Zinsen und Abschreibungen!) hat sich auf minus 1,15 Millionen (vorher minus 46 Tausend) verschlechtert.

Passend dazu der seltsame Kommentar, in Asien werde auf weniger profitable Projektumsätze verzichtet, deshalb würden Umsatzrückgänge in Kauf genommen.

Klingt ein bißcen nach Frontbegradigung? Also wie eine freundliche Umschreibung des Nidergangs zu Marketingzwecken  

30.12.18 16:30
1

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraSchlechtestes Jahr der Firmengeschichte

Bei EQS dürften im Moment die Köpfe rauchen. Man bilanziert das schlimmste Jahr seiner Geschichte. Zum Jahresende 2018 ist ein operativer Verlust von mindestens 3 Mio. Euro zu verdauen.  An Zinsen und Steuern kommen 1,5 Mio. hinzu.

Der Verkauf der 2017  als "strategische Beteiligung" erworbenen Issuer Direkt in den USA hat zwar etwas Geld in die klamme Kasse gebracht. Die Frage ist: Wie lange reicht es? Der dicke Kostenblock, der seit 2014 aufgebaut wurde, ist nicht schnell aufzulösen.  2014 hat EQS noch gutes Geld verdient, das Unternehmen war fokussiert auf das, was es konnte.

Dringend gefragt ist ein Sanierer. Spätestens im Februar, schätze ich, ist das Geld aus dem Verkauf verbraucht und neues Kapital gefragt.  Weitere Verkäufe der hoch bewerteten, aber unter dem Strich ertragslosen Auslandsbeteiligungen? Auslandsergebnis nach neun Monaten: Siebenstelliger Verlust (EBITDA minus 1150000). Oder  hilft ein Umzug? Denn auch die teuren Mieten für die Topimmobilie in der Münchener City drücken.  Oder dann doch eine Kapitalerhöhung? Solange die enorme Überbewertung andauert, lässt sich bei den Aktionären doch noch etwas holen.  

18.01.19 14:27
1

2 Postings, 538 Tage bullrodRaus..

Bin bei 73 raus und so bleibt es auch fürs erste.. Dieser ganze aufgeblasene Cockpit launch macht mich etwas stutzig? Es gibt newcockpit.eqs.com mit haufenweiße Fehlern in der Console. Dan gibt es das alte cockpit.eqs.com ? Sollt das neue Cockpit wirklich fertig und live sein, warum ist das dann nicht unter cockpit.eqs.com erreichbar? Dazu die schlechten Zahlen, im ganzen gehe ich hier erst wieder rein sollte mal ein Produkt gelauncht werden und nicht nur groß darüber geredet..
 

08.02.19 13:44
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2 Postings, 525 Tage Windeslufthalbierung

bis zur hv im mai? Wenn bis dahin nicht das neue cockpit online ist oder zumindest mehr als newcockpit Das ist schon mehr als seltsam? Dachten die das merkt kein mensch oder warum wird darüber geschwiegen
Zum Glück haben wir bei der hv die möglich ´keit diese fragen zu stellen  

04.07.19 23:02

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraHalbierung zur HV wäre völlig logisch gewesen!

Bin da ganz bei Dir, Windesluft! Nach drei Quartalen 2018 Konzernverlust von 2,23 Million Euro. Nach drei Monaten 2019 Konzernverlust von 1,9 Million Euro. Zwei Sachen haben 2018 der Firma das Überleben gesichert: 1. Ariva und 2. Verkauf der US-Beteiligung an Isuer Direkt. Jetzt ist das Geld wieder alle, also wird die profitable Ariva verkauft. So kommt man über die nächsten sechs oder vielleicht zehn Monate.

Strukturproblem: Jede Menge Mitarbeiter an Bord, die immer unzufriedener werdenund die vor allem bezahlt werden wollen (ja, es gibt komische Leute).  Wie sagt einer bei einer neueren , nicht ?von oben? veranlassten Bewertung bei Kununu? ? Es gibt jede Menge Führungskräfte (oberes Management), die keine sind, sich aber durch langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen entsprechend positioniert haben. Fatales Miss-Management ist die logische Folge. Klare Strukturen und stringente und "saubere" Kommunikation fehlen gänzlich. Ein Gründer und Vorstandsvorsitzender, der nicht sieht (oder sehen will), was im Unternehmen los ist und lieber riskiert, dass die Kultur des (seines!) Unternehmens verschwindet, statt die "erste Riege" konsequent zu ersetzen, wird auf kurz oder lang sein Lebenswerk riskieren. Mal abgesehen davon wird es wohl zukünftig ganz schwierig werden, den Investoren die mangelnde Professionalität als Erfolg zu verkaufen. Augen auf also bei der Wahl der Manager, bzw. das bedingungslosen Stehen zu diesen schnellstens überdenken. Mit dem Festhalten an wenigen Falschen den Weggang vieler Richtiger zu riskieren wird auf Dauer nicht gutgehen. Wenn der interne Blick diese fatalen Entwicklungen nicht erfasst, sollte man sich dringend externe, und damit neutrale, Beratung ins Haus holen.?  

04.07.19 23:05

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraEQS steht doch mit 'm Rücken zur Wand

Eigenkapital ist jetzt 10 Million Euro niedriger als die imat. Vermögenswerte (Firmenwerte, imaterielles Vermögen). Die Bilanz ist im A?   sorry, meine nur, ist grottig. Verzinsliche Schulden von 10 auf 19 Million Euro in nur drei Monaten fast verdoppelt. Und ausgereizt. Schulden aus Lieferungen und Leistungen: Verdoppelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Rückläufig.

Die Firma steht mit dem Rücken zur Wand, und irgendwann gibts nix mehr zum Verscherbeln.  Vielleicht als Nächstes Integrity Line? Steht zwar teuer inner Bilanz, verdient aber kein Geld (Leistungen werden z.T. umsonst angeboten, um irgendwie irgendwelche Kunden zu bekommen). Und das LEI-Geschäft? LEI-Umsatz pro Kundem 13,70 Euro. Da wird Geld gewechselt, vielleicht sind die Verwaltungskosten sogar höher als der Umsatz. Satter Jahresverlust 2019 ist nach meiner Meinung garantiert. Wer jetzt kauft, hat nicht alle Tassen im Schrank.

Also, mal zuammengefasst: Die brauchen jeden Cent zum Überleben. Kursentwicklung (10 Prozent Plus nach dem Verkauf) ist einfach blödsinnig. Hat mit der Realität nix zu tun  

05.07.19 09:46

726 Postings, 1051 Tage shuntifumiEQS

Ich hätte es jetzt nicht ganz so drastisch ausgedrückt, sehe es jedoch genauso. :) Bin auch gespannt, wie lange die Ariva-Millionen reichen werden ...  

23.09.19 22:33

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraInlandskunden sollen Fehlentscheidungen ausbaden

Nnachdem man in Dubai und Shanghai wieder die Koffer gepackt hat, werden die Dienste außerhalb Europas kaum noch angeboten - aber dass jetzt schon Kiel außerhalb der Reichweite liegt, in der man die Dinge noch steuern kann, das kommt überraschend.

Gewinn ist für EQS ein Fremdwort geworden. Gewinne sind auch in den letzten beiden Büros außerhalb Europas, in New York und Hongkong nicht in Sicht. Früher oder später werden auch die geschlossen, schätze ich. Denn das gesamte Auslandsgeschäft kostet seit Jahren viele Millionen, dergleichen die Entwicklung diverser überflüssiger Applikationen für das immer schwergängigere ?Cockpit?.

Die Inlandskunden sind die Melkkühe.  Sie sollen bezahlen für Schnickschnack, den sie weder brauchen noch bestellt haben. Aber kostenbewusste Unternehmen (also so welche, die anders ticken als EQS) werden sich nicht jede Preiserhöhung gefallen lassen.  

23.09.19 22:40

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraGeld ausgeben ist einfach. Es beim Kunden...

... auf diese Weise wieder herein zu holen, ist fast ein unerlaubtes Koppelungsgeschäft.  Gewinne sind überhaupt eine schwierige Sache. Das EBIT von minus 2 Mio. per Ende Juni ?soll? kleiner werden, verkündet fröhlich der Analyst. Soll! Ja ja. Es soll immer, und dann kommt es doch ganz anders.  

Wichtig ist, was ist. Und was wird. Dieses Jahr werden wahrscheinlich wenigstens 3 Mio. Euro in den Sand gesetzt, und ohne das viele Geld für Ariva wäre die feine Münchner Mietimmobilie wahrscheinlich ab Oktober wieder frei.

Und dann das genannte Kursziel: 94 Euro!? Ja, woher denn? Seit einem Jahr weist der Trend eindeutig nach unten. Aber vielleicht ist das Kursziel ja nur ein Zahlendreher? Zu Nikolaus 2016 nannten die gleichen Analysten nämlich ein Kursziel von 49 Euro. Damals verfügte die Firma über viel Cash und eine stattliche Eigenkapitalquote ? nicht wegen Nikolaus, sondern weil vorher gut verdient worden war.  

21.02.20 12:21

287 Postings, 3767 Tage JuglansVorabzahlen 2019

waren aus meiner Sicht eher schwach. Das Gemeldete Wachstum kann mich aus fundamentaler Sicht nicht begeistern, einzig positiver Aspekt ist, dass die Investitionen allmählich zurück gehen werden und man sich  daran macht die Früchte zu ernten.
Die Kursentwicklung hingegen kann sich sehen lassen, der Markt hat wohl schlimmeres erwartet und spielt die Rückkehr zur alten Profitabilität.
Das Thema Kapitalerhöhung scheint keins mehr zu sein, vielleicht auch daher die Erleichterungsrally der letzten Tage?  
 

21.02.20 13:32

726 Postings, 1051 Tage shuntifumiEQS

Ich sehe eher einen direkten Zusammenhang zum Einstieg von wikifolio Trader "Junolyst". Er ist vor kurzem eingestiegen und hält nun für ca. 95.000 EUR Aktien von EQS. Bei so einen engen Wert auch nicht folgenlos. In seinem wiki dann quasi die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Müssen nur genug Leute hinterher laufen und ihm die Aktien dann wieder abkaufen. ;D

Ich konnte den Zahlen noch nicht die Wende entnehmen. Ist doch eigentlich alles nur heiße Luft was in der Zukunft alles passieren soll. Tatsachen wären mal wichtig...  

03.04.20 02:46

1027 Postings, 4115 Tage Prima VeraUnd jährlich grüßt das Murmeltier

Was brachte 2019?
So siehts wahrscheinlich aus:

Abschreibungen 3,8 Million
EBIT -1,7 Million
Zinsergebnis - 0,28 Million
Sonderertrag Ariva 2,43 Million
EBT 0,45 Million
Verlust 0,4 Million
Eigenkapital nur noch 26 Million
Restwert je Aktie 19,50

Gut, durch den Verkauf von Ariva bleibt Verlust klein. Aber Planung 2019 sah doch vor: Umsatz über 40 Million. Später wurdens immer weniger, nich bloß wegen Ariva!  EBITDA sollten 2,3 bis 3,3 sein. Jetzt sind 2,1 Million geworden und ohne IFRS-Neuregelung 0,4 Million.

Mein altes Kursziel 49 Euro wurde zwischendurch erreicht.
Neues Kursziel: Eigenkapital pro Aktie plus 50%, also: 29,25 (ungefähr).  

03.04.20 16:58

132 Postings, 4159 Tage mbkayaLöschung


Moderation
Moderator: JDWO
Zeitpunkt: 06.04.20 08:42
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

04.04.20 00:29

132 Postings, 4159 Tage mbkaya@primavera

Entschuldigen Sie bitte meine erste Reaktion, die nicht sachlich genug war. Ich habe eine völlig andere Wahrnehmung von EQS und Achim Weick. Herrn Weick halte ich für einen durchaus mutigen und integren Unternehmer, der auf faire, langatmige Partnerschaften setzt. Dies ist auch an der Aktionärsstruktur und am Management-Team zu erkennen.

Meine persönliche Meinung ist, dass Unternehmern wie Achim Weick, Dietmar Hopp, Ralph Dommermuth, die durch Ihre Integrität besonderes Vertrauen von langjährigen Investoren genießen, immer wieder gelingt, Ihr Unternehmen für größere Dimensionen, Neususrichtungen vorzubereiten. Manchmal braucht man dafür Investitionsphasen. Es läuft aus meiner Sicht nicht alles so negativ, wie Sie es regelmäßig schildern. Wäre dies der Fall, wäre der eine oder andere langjährige  Investor längst ausgestiegen. Tut aber keiner. Fragen Sie sich warum, an der Illiquidität allein wird es nicht liegen.

Beste Grüße
mbkaya
-----------
Besuchen Sie mich auf Twitter unter @smartmoneyindex

04.04.20 10:42

1027 Postings, 4115 Tage Prima Vera@mbkaya

Statt vieler Interpretationen ein paar Fakten:
- Der Jahresabschluss 2018 war fehlerhaft. Statt Gewinn pro Aktie von 0,75 Euro sind nur 0,53 Euro angefallen, und ohne Verkauf Issuer Direkt Verkauf wären es 1,32 Euro Minus pro Aktie gewesen
- Die EQS ist ein relativ kleines Unternehmen. Für die Hauptpersonen hinter dem Joint Venture TGV spielt die Beteiligung an EQS keine große Rolle, sie haben beide ziemlich tiefe Taschen. Zudem liegt der Kurs noch weit über ihren Kaufkursen. Selbst beim Rückschlag auf 30 Euro stehen für sie noch ungefähr 50% Gewinn und einige Dividenden (bis 2016) in der Gesamtrechnung (Du erwähnst Hopp. Dem ist es auch relativ egal, wenn z.B. ein Startup, dem er zu 5 Mio. Eigenkapital verholfen hat, nach wenigen Jahren nur noch 150000 Euro übrig hat -Beispiele spare ich mir. So ähnlich ist es bei TGV).
- seit drei Jahren werdenbei EQS jedes Quartal 300000 bis 400000 Euro verbrannt
- im Ausland (hierzu sagt EQS regelmäßig fast nichts) ist nach meiner Info noch nie auch ein einziger Cent verdient worden.
- Die zu Jahresbeginn abgegebenen Prognosen sind seit drei Jahren nicht mehr aufgegangen:
- Die Finanzschulden sind von 2 Million Euro Ende 2013 auf 14,6 Million Ende 2019 gestiegen.
- Die Zinsaufwendungen stiegen seit 2013  von 39000 auf 349000.
- In den letzten zwei Jahren gingen 3 Million Euro Eigenkapital verloren
- durch die Kapitalerhöhung 2016 kamen 5,4 Million Euro und 2017 noch einmal 7,9 Million Euro in die Kasse.
- Issuer Direkt und Ariva wurden 2018 und 2019 für insgesamt etwa 12 Million Euro verkauft
- Wo stecken diese insgesamt über 25 Million oder (abzgl. 2 Million Kredit an den Käufer) über 23 Million? In der Kasse befanden sich Ende 2019 1,2 Million
- Cash Ratio 2013: 91%,   2016: 66 %,    2019: 8,1 %
- Current Ratio 2013: 185%,   2016: 121%,   2019: 41 %.

Eine Current Ratio von 41% bedeutet, die Existenz ist gefährdet. Das kannst Du überall nachlesen.

Nach meinem Eindruck kann sich Weick in seinem Unternehmen, das früher wirklich klasse dastand, nicht mehr durchsetzen. Weick/Wirth waren ein tolles Gespann. Die ganze Auslandsexpansion und einiges andere ist ihm außer Kontrolle geraten.

Weick sollte einmal ganz harte Konsequenzen ziehen, um sein Lebenswerk nicht zu gefährden, statt  immer alles schönzureden...  

30.04.20 14:27
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28008 Postings, 5607 Tage BackhandSmashinteresant

nun egal wie schlecht die Bilanz ist oder sei,,,,

auf alle Fälle war es bisher die beste Aktie in meinem Depot -

2010 eingestiegen und im März dieses Jahres habe ich festgestellt das der Wert in meinem Depot mega stak gewichtet war, dann habe ich 75 % verkauft. Seit dem ging es kuz runter. Aber einige Käufer merkten schnell das die neue Krise und der neue online Wahn ein Teil dieses Geschäftes hier ist. Zuminsest ist die Hoffnung zurück. Ihr wisst ja es werden keine "alten Zahlen" gekauft sondern nur die Hoffnung auf besserer Zeiten. Mir ist das eigendlich egal Gewinn,... Verlust,... hey hautsache die Aktie läuft in meine Richtung. Wenn nicht dann eben weg damit, oder wie ihr vielleicht gem. euer Hoffnung eben Short sein.

Allen ein glückliches Händling und einige Gewinne ob es hoch oder runter geht !
 

30.04.20 14:30

28008 Postings, 5607 Tage BackhandSmashnach dem Motto

Setzen Sie Ihre Hauptversammlung 2020 rein digital um

klingt doch auch gut !

 

05.05.20 11:33
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1 Posting, 65 Tage RingelstocksAufsichtsrat

Frag mich ja warum der Aufsichtsratsvorsitzende Rony Vogel jetzt 10k seiner 34k Aktien der EQS für 790.000? verkauft hat, stimmt die Story nicht mehr? Gehts wieder runter demnächst?
Verkauft Weick als nächstes..?  

05.05.20 16:11

28008 Postings, 5607 Tage BackhandSmashmal sehen

warum kann ich ja nur spekulieren, ich warte ab worauf der Markt spekuliert !

 

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