Unbefleckte Empfängnis gibt es wirklich

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eröffnet am: 21.12.06 07:54 von: denkidee Anzahl Beiträge: 1
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112127 Postings, 6304 Tage denkideeUnbefleckte Empfängnis gibt es wirklich

Unbefleckte Empfängnis gibt es wirklich - bei Komodo-Waranen
Zoo-Geburt von Drachenechsen um Weihnachten erwartet

London - Im englischen Zoo von Chester steht zu Weihnachten eine Geburt nach unbefleckter Empfängnis an - bei den riesigen Komodo-Waranen aus Indonesien. Wie britische Tierforscher im Wissenschaftsblatt "Nature" berichten, dürfte das Waran-Weibchen Flora zum Wiegenfest von Jesus Christus, spätestens aber im Januar bis zu acht kleine Drachenechsen ausbrüten, die eine wichtige Besonderheit ausweisen: Bei ihnen sind Vater und Mutter eins. Flora war noch niemals einem männlichen Waran begegnet und befruchtete sich selbst. Dies belegten Gentests an drei nicht geschlüpften Eiern.

Selbstbefruchtungen und daran anschließende so genannte Jungferngeburten sind von kleineren Eidechsen bekannt, nicht aber vom riesigen Komodo-Waran, der größten lebenden Echse. Das gewaltige Reptil kann in seiner Heimat auf der gleichnamigen Vulkan-Insel und nahen anderen indonesischen Eilanden bis zu drei Meter lang werden. Die Forscher vermuten, dass der Trick mit der Selbstbefruchtung den Waranen helfen kann, neue Lebensräume zu erschließen: Weibchen könnten dadurch etwa zu einer entfernten Insel schwimmen und ihre eigenen Eier besamen. Nach achtmonatiger Brutzeit schlüpfen junge Männchen, die mit dem Erreichen der Geschlechtsreife dann das Muttertier befruchten. Nach einer Generation ist wieder eine normale Fortpflanzung möglich.

Komodo-Warane (wissenschaftlicher Name: Varanus komodoensis) regen mit ihrem eindrucksvollen Äußeren die Menschen in ihrer Heimat seit langem zu grausigen Legenden an; Seefahrer brachten die Kunde von den "lebenden Drachen" auch nach Europa. Der Alltag ist dabei ebenso banal wie grausam: Die Drachenechsen lauern Beutetieren wie Ziegen und Hirschen auf und versetzen ihnen einen Biss. Der Speichel enthält giftige Bakterien; die Opfer sterben einen qualvollen Tod. Bis zu zwei Tage lang verfolgen die Warane sie, um sie schließlich zu verspeisen. (AFP)

 
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