Über den Kommolitonen von der NPD neben dir

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neuester Beitrag: 14.04.13 10:35
eröffnet am: 12.10.12 17:43 von: Talisker Anzahl Beiträge: 44
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12.10.12 17:43
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36808 Postings, 6282 Tage TaliskerÜber den Kommolitonen von der NPD neben dir

Brauner Geist

Zum Beispiel im Hörsaal: Neonazis sind inzwischen überall. Was also tun, wenn NPD-Leute an der Uni studieren?

Sie kamen mit Masken des Rächers Guy Fawkes, die Kapuzen über den Köpfen. Sie planten, einen Mann zu outen. Sich selbst offenbarten sie nicht. Der 9. November des vergangenen Jahres; Hörsaal 10 der Uni zu Leipzig. Seit einer Stunde hält der Jurist Berend Koll seine Vorlesung zum Polizeirecht. Plötzlich betritt eine Gruppe die Bühne, eine Gruppe vermummter Gestalten. »Wir möchten euch einen Kommilitonen vorstellen«, ruft einer der Maskierten. Dann liest er eine Rede vor, über einen Mann namens Manuel Tripp.
http://www.zeit.de/2012/42/...remismus-Universitaeten/komplettansicht
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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18 Postings ausgeblendet.

12.10.12 20:49
1

69017 Postings, 6234 Tage BarCodeDie Aktion

halt ich tatsächlich auch nicht für gelungen. Aber dass man nicht bekannt machen darf, dass man einen rechtsradikalen Abgeordneten unter den Kommilitonen begrüßt, daran seh ich nix Verwerfliches. Man hätte es eleganter machen können...
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)

12.10.12 20:50

69017 Postings, 6234 Tage BarCodeIhr versteht schon...

Auch wenn der Satz unterwegs ne Kurve macht.
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)

12.10.12 20:52

100607 Postings, 7565 Tage Katjuschaklar, seh ich auch so

Letztlich muss man ihn ja bekannt machen, wenn man den Dialog sucht bzw. man kommt automatisch in den Dialog, wenn man ihn bekannt macht. Und das ist halt notwendig, erst recht wenn derjenige Nazi noch ein Neonaziführer der Stadt/Region ist und außerhalb der Uni die Regeln der studentischen Gemeinschaft mit Füssen tritt.  

12.10.12 20:53

100607 Postings, 7565 Tage Katjuschamir gings nur um die Frage, ob

Nazis von der Uni fliegen müssen (natürlich nicht!) und wie sie geoutet werden. Solche Aktionen mit nem schwarzen Block, der den Saal stürmt, erinnert mich an die derzeitigen Aktionen der Nationalen Autonomen hierzulande.  

12.10.12 21:22

27350 Postings, 4033 Tage potzblitzzzAha, Bundesrep... Als Stadtradt der NPD ist er

Deiner Meinung nach also in der Anonymität?

Ich sehe das anders. Er versucht lediglich, sich da ungestört an der Uni durchzumanövrieren, während er anderorts öffentlich ganz andere Seiten von sich zeigt.

Ich sehe nicht ein, warum er diesen Freiraum geschenkt bekommen sollte.  

12.10.12 21:30

4005 Postings, 3794 Tage Bundesrep#24

Nun ja, wie die Geschehnisse zeigen, war er das wohl.  

12.10.12 21:34

27350 Postings, 4033 Tage potzblitzzzWie gesagt, ich bin der Ansicht, dass die

Bekanntmachung gerechtfertigt ist.

Bei einem NPD-Wähler ohne Funktion sähe das anders aus.  

12.10.12 21:42

4005 Postings, 3794 Tage BundesrepDieser Ansicht darst du ja auch sein,

es hat eben halt nur nichts mit dem zu tun, was ich zum Ausdruck bringen wollte.  

12.10.12 22:26

27350 Postings, 4033 Tage potzblitzzz@Bundesrep

Bitte erkläre mal, was Du zum Ausdruck bringen wolltest.

Du schreibst,  "man", bzw. "die Gegner" hätte(n) Nazis in die Anonymität gedrängt. Gut, aber was willst Du damit sagen? Wer ist "man", wer sind die "Gegner"?  

12.10.12 22:30
1

4005 Postings, 3794 Tage BundesrepDas ist immer das Problem,

wenn Verblendung im Spiel ist. Da kannste dich noch so klar ausdrücken und redest doch nur gegen eine Betonwand.  

12.10.12 22:59

27350 Postings, 4033 Tage potzblitzzzIch ahnte schon, dass da nichts Vernünftiges

09.11.12 19:56

36808 Postings, 6282 Tage TaliskerNeulich an der Freien Universität Berlin

Auch wenn der Fall zumindest etwas anders gelagert ist als der in #1...

Uni-Dekan verweist Burschenkritiker des Saales

Eine rauschende Absolventenfeier an der FU Berlin, Burschenschafter in Uniform treten auf. Einem Studenten reicht's. Er ergreift das Wort – und wird rausgeschmissen.
http://www.zeit.de/studium/2012-11/...ersitaet-berlin/komplettansicht
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09.11.12 20:38
4

27398 Postings, 3328 Tage ex nur ichzu #1 = Mittelalter

09.11.12 20:54
1

1809 Postings, 4305 Tage georginaHochgradig dilletantische,

mehr oder weniger privatistische Manöver an juristischen Fakultäten, die da in #1 und #31 breitgetreten werden. Finde ich, ehrlich gesagt, kaum einen Seitenblick wert, was da in der "Zeit" mehr oder weniger langweilig und mehr oder weniger kurzatmig aufbereitet wird.
Als ob es - gerade an den juristischen Fakultäten - nicht seit der Umpolung der Universitäten nach dem Zusammenbruch des 3.Reichs nicht von Anfang an diese Nachwehen und Verwerfungen, insbesondere das muntere Treiben von Bundesbrüdern gegeben hätte.
Was einem da von Leuten erzählt wird, die in den 60-er und oder 70-Jahren studiert haben, und wie die Erzählenden ihre damalige Entrüstung wieder aufwärmen bis hin zu dramatischen Hasstiraden und dabei den Eindruck erwecken, als ob sie an sich selbst Wiederbelebungsmaßnahmen vornehmen würden- ich kann gar nicht beschreiben, wie ermüdend das auf mich wirkt.

Das aktuelle Geschehen - nur noch ein Schatten vergangener Tage und ein modriger dumpfer Hauch von Mittelalter, der da angeweht kommt wie auf einem Friedhof in der Nähe irgendwelcher vernachlässigter Gruften.
Und wie blöd muss man sein, wegen dieser in den Printausgaben wahrscheinlich in beiläufigen Beilagen zwischen Auto&Verkehr und Reise untergebrachten Zeilenfüllern auch noch mehr als ein Dutzend Zeilen hinterherzutippeln.  

10.11.12 10:11
1

36808 Postings, 6282 Tage TaliskerIch hab

mal nachgezählt: das waren jetzt 17 Zeilen für ein "find ich uninteressant". Wobei ich noch nicht mal alles nachvollziehen kann. "privatistisches Manöver"? Ich halte es bei beiden Fällen eher für eine Veröffentlichung. Und manche leben im Hier und Jetzt, gerade auch die noch jungen Studis, die werden sich kaum daran erinnern, was vor weit über einer Generation geschehen ist. Was auch irrelevant ist, geht es doch um heutige Geschehnisse.
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10.11.12 15:25
3

27398 Postings, 3328 Tage ex nur ichTalisker

-  Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Studenten nach dem Kindergarten gleich in der
   Universität ihr Studium begannen. Alle waren in der Schule, und hatten somit genügend
   Unterricht zum Thema deutsche Geschichte, Nazis, Staatsformen usw.

   Wenn ich da betroffen wäre, ich würde das nicht so einfach hinnehmen, wenn sich ein paar
   Klu-Klux-Klan-Heinis in einer deutschen Universität so benehmen.  

10.11.12 15:33

36808 Postings, 6282 Tage Taliskerex nur ich

Ich glaube, du hast auch nicht ganz verstanden, was georgina da eigentlich zum Ausdruck bringen will.  
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10.11.12 16:05
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1809 Postings, 4305 Tage georginaSehe mich schon verstanden.

Nahezu begeistert bin ich aber davon, dass sich einer gefunden hat, meine Zeilen zu zählen, nachdem ich nach so viel überflüssigem Geschreibsel mir zu allem Überfuss  nicht das auch noch anzutun und es einfließen lassen wollte. Ganz so blöd bin ich aber nicht, dass ich in der Zeit abgedrucktes nicht gleich und auch nicht mit der Zeit als veröffentlichte Meinung wahrnehme.
Bin erstaunt, @Talisker, dass du meinst, mich auf solche Selbstverständlichkeiten aufmerksam machen zu müssen, wenn du mich schon längst in den Inhalten "schwelgen"siehst.
Hätte ich meine Wahrnehmung auf die von dir vorgeschlagene Formel reduziert, hätte sie bestimmt ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit gefunden, da bin ich mir ganz sicher. Aber immerhin hat es auch anders funktioniert, und ich kann meine Genugtuung und meinen Stolz für das erhaltene Feedback noch gar nicht in Worten ausdrücken.

Heutige Ereignisse mit ähnlich gelagerten historischen zu vergleichen soll irrelevant sein?
Und auch die Studi-Eltern sollen ihre Kinder mit aufgewärmten Geschichten verschonen ?
Da wäre doch etwas genauer zu überlegen, was da zu tun und was zu lassen wäre.Gegen historische Einordnung, Perspektivierung und Relativierung von Gegenwärtigem schon per se zu sein, das ist ein vielversprechender Ansatz nur für diejenigen, die etwas zu verbergen haben, oder andere, die sich an Gegenwärtigem aus dubiosen GRünden hochziehen möchten. Bin zwar jetzt  im Allgemeinen verharrt, aber besser als Auslöschen erscheint mir das allemal.

Betonen möchte ich noch, dass es hier um Verwerfungen und Unregelmäßigkeiten an juristischen Fakultäten geht, und nicht um Gewalt rechter Gruppen in den Niederungen der Gesellschaft und aus einem Untergrund heraus, das stand hier vorerst nicht zur Debatte, auch wenn sich Verbindungen herstellen lassen könnten. Aber so weit muss man erst einmal kommen.  

10.11.12 16:17
1

1809 Postings, 4305 Tage georginaDes besseren Verständnisses wegen

möchte ich noch nachtragen, dass mir gerade das nicht selbst erlebte und erinnerte viel spannender erscheint als das gegenwärtige, das mich häufig tödlich langweilt, mindestens solange eine Auseindersetzung damit beziehungslos bleibt. Wollte das nur nochmal betonen, kann also wohl kaum als Störmanöver aufgefasst werden..  

10.11.12 17:27

36808 Postings, 6282 Tage TaliskerSorry,

ich habe bei dir echte Verständnisprobleme. Kannst du nicht mal bitte in klaren Sätzen schreiben, ohne diese geschraubte Ausdrucksweise? Ich zumindest kann dir sonst nicht folgen. Z.B. überfordert mich "Ganz so blöd bin ich aber nicht, dass ich in der Zeit abgedrucktes nicht gleich und auch nicht mit der Zeit als veröffentlichte Meinung wahrnehme." (im Satz davor stimmt auch was grammatikalisch nicht, aber da kann ich den Sinn immerhin erahnen).
Mein irrelevant bezog sich auf die nicht vorhandene Erinnerung der heutigen Studis, nicht auf den Umgang mit der Historie.

Ich glaube ja, es geht hier um den heutigen korrekten bzw. unkorrekten Umgang mit extrem Rechtslastigen im universitären Umfeld.  
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10.11.12 19:04
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1809 Postings, 4305 Tage georgina@Talisker. Sorry, ich bin nur auf der

Durchreise. Damit nicht zuviel Zeit verstreicht, wenigstens ein paar Worte zu den monierten garammatikalischen Details.
Ich bin übrigens froh, dass dir die Art und Weise, in der ich meine Sätze zusammenschraube, keinen Schreck eingejagt hat, sonst müsste ich anfangen, ernsthaft über mich - nicht nur meines Sprachverhaltens wegen - nachzudenken. Ist das klar genug ausgedrückt ?
Andererseits fällt es mir schwer, dir die Ernsthaftigkeit deiner Verständnisprobleme abzunehmen. Soweit die Beschreibung meines aktuellen mentalen Zustands, könnte sich ja als hilfreich erweisen.

Zur Sache: Das "zu" zuviel bei der Infinitivbildung von "antun" hättest du wirklich stillschweigend wegtun können, anstatt dich in ahnungsvolles Halbdunkel zu begeben und hier die Laterne zu schwenken.Und die unterschlagenen Gänsefüßchen bei dem ersten der beiden im zweiten Satz verwendeten  Substantive "Zeit" hättest du auch ohne großes Trara dir hinzudenken können, aus dem Zusammenhang heraus war das so schwer auch wieder nicht zu erkennen.
Wenn ich eine Zeitung vor mir liegen habe, und sei es "Die Zeit", weiß ich sofort, dass ich es mit Veröffentlichungen zu tun habe, und nicht mit Äußerungen in privatem Rahmen. Nicht erst mit der Zeit fällt mir das auf. Also sei so gut  und schau noch ein bisschen genauer hin (obwohl das gar nicht nötig wäre.
Wenigstens hast du mir das große R , das ich statt einem kleinen an anderer Stelle getippt hatte, nicht angekreidet, aber vielleicht wären mir GRünde eingefallen, um selbst das zu rechtfertigen.
Und vielleicht nehme ich ja demnächst deine Bezüge unter die Lupe und reite darauf herum, im Gegenzug zu deinen Vorhaltungen, die darin gipfeln, mir "Geschraubtheit" nachzusagen. Ich empfinde das als üble Nachrede, kann aber gut damit leben.
Ich behaupte auch nicht - um das noch loszuwerden - dass alle Schrauben in meinen Sätzen fest und an der richtigen Stelle sitzen,  für die wichtigen nehme ich das aber schon in Anspruch. Genausowenig erlaube ich mir die Feststellung, dass deine Satzgebilde, sobald ich sie mit mit spitzen Fingern ganz vorsichtig anfassen wollte, sofort auseinandergefallen und in Trümmern gelegen sind, denn es ist mir natürlich nur so vorgekommen.

Soviel zu diesen paar Kleinigkeiten; kaum zu glauben wie sich so etwas manchmal auswächst und den Blick verstellt auf das, worum es ursprünglich gegangen ist.  

14.04.13 10:16

36808 Postings, 6282 Tage TaliskerÜber den Abgeordneten von der NPD neben dir

Mit den Nazis im Plenarsaal

In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sitzen die Rechtsextremen seit mehreren Jahren im Landtag. Wie gehen eigentlich die anderen Abgeordneten damit um?
http://www.zeit.de/2013/15/...g-rechtsextremisten-npd/komplettansicht

"Neulich hat sie auf dem platten Land in einem Zelt gesprochen. Ihren Sicherheitsdienst, der sie inzwischen überallhin begleiten muss, hatte sie schon nach Hause geschickt. Beim Verlassen der Veranstaltung sah sie zwei Reihen von Schwarzhemden. Als sie auf dem Parkplatz auf ihr Auto zuging, hörte sie hinter sich eine Stimme. "Frau Präsidentin! So allein hier?" Da hat sie sich umgedreht und gesagt: "So einsam wie Sie kann ich gar nicht sein.""
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

14.04.13 10:27

12120 Postings, 3888 Tage sleepless13wenn NPD-Leute an der Uni studieren?

Glaub ich nicht,ist Probaganda.
Wo doch jeder genau weiss Rechts ist doof und Links ist schlau.
Das lernt man doch schon im Kindergarten.  

14.04.13 10:32

12120 Postings, 3888 Tage sleepless13Das kann ich dir sagen.

In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sitzen die Rechtsextremen seit mehreren Jahren im Landtag. Wie gehen eigentlich die anderen Abgeordneten damit um?


Die "Guten" haben sich zusammengetan und die geheime Wahl abgeschafft,also völlig demokratisch.Es könnte ja wieder erwarten mal etwas gescheites von den "Dumpfbacken" kommen.So kommt keiner auf die Idee heimlich seine Stimme für die "Untermenschen" abzugeben.  

14.04.13 10:35

12120 Postings, 3888 Tage sleepless13Geil

Die Uni Potsdam verlor vor Gericht gegen einen Politologen, der sich die Zeit bei der NPD als Pflichtpraktikum anrechnen lassen wollte.

http://www.zeit.de/2012/42/...remismus-Universitaeten/komplettansicht  

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