USA vs. IRAN oder die Ami`s greifen nach dem Öl

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neuester Beitrag: 02.01.07 18:08
eröffnet am: 24.12.06 14:12 von: J.B. Anzahl Beiträge: 33
neuester Beitrag: 02.01.07 18:08 von: Peet Leser gesamt: 1104
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24.12.06 14:12
4

13197 Postings, 5283 Tage J.B.USA vs. IRAN oder die Ami`s greifen nach dem Öl

Ich weiß es gibt schon eine Menge dieser Thread`s!!

Dieser sollte aber ein wenig anders sein!! Es geht unter anderen darum, dass die Ami`s immer das gleiche Spiel abziehen!!

Zuerst wird ein Staat interational isoliert, Zugang zu Finazierungsmitteln wird massivst eingeschränkt und dann irgandwann folgt der Krieg!!


mfg J.B.

 
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7 Postings ausgeblendet.

24.12.06 14:34

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Die Täuschung der Ami´s

Interessant war was April Glaspie, die amerikanische Botschafterin in Baghdad, Saddam Hussein am 27. Juli übermittelte:
»Die USA werden zu der Auseinandersetzung zwischen dem Irak und Kuwait keine Stellung beziehen.« (Die offizielle Mitschrift dieser Unterredung wurde vom Irak nach Kriegsbeginn veröffentlicht.)

Das war natürlich »grünes Licht« für Saddam. Am 2. August marschierten dann die irakischen Truppen in Kuwait ein.

Komischerweise hatte die komplette Herrscherfamilie schon das Land verlassen, mitsamt ihren Juwelen und einer großen Menge Bargeld!!

 

 

 

24.12.06 14:34
1

9005 Postings, 6976 Tage der boardaufpasserJ.B. zu #8 haste vergessen zu sagen


dass die amis den Irak zu der erfolgten Handlung ermutigt haben, in dem sie behaupteten sich in die Angelegenheiten zwischen Irak und Kuweit nicht einmischen zu wollen.

( ein falsches Pack die...)



__________________________________________________
Fahre nie schneller, als Dein Schutzengel fliegen kann  

24.12.06 14:49

5497 Postings, 5367 Tage ostseebrise.DSM #4: kannst du das ändern?



Wir hamn's beinah geschafft, Weihnachten is bald vorbei!
.......................................
That?s it... let?s make some money now!


 

24.12.06 14:50
1

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Was nun folgte war DESERT STORM

Bei dieser Operation ging es nicht darum sich das billige Öl des Kuwait zu sichern, sondern das billige Öl der Iraker!!

Was folgte weiß ohnehin jeder von Euch!! Um Saddam zu vernichten bzw. zu entmachten hatten die Ami`s noch nicht genug in der Hand, ausserdem wollten sie eine Zerstörung der Infrastuktur verhindern!!

Der Plan war es, den Irak ausbluten zu lassen(Öl-Embargo) und Saddam von Innen her zu stürzen!!
Die CIA förderte daraufhin einige Zeit die Widerstandskämpfer im Irak, als jedoch klar war dass man so Saddam nicht stürzen konnte, beendete die CIA die Zusammenarbeit mit den Rebellen!!
Der Saddam hatte sich nämlich eine andere Einnahmequelle eröffnet!! Er exportierte heimlich Öl in die Türkei und verkaufte es dort oder ließ es dort zu Benzin weiter verarbeiten. (Wegen dieser Aktionen wurden Mitte dieses Jahres die türkischen Unternehmen Turcas Petrol und Petrol Ofisi zu sehr hohen Strafen verurteilt)!!



 

24.12.06 14:55
1

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Ein weiterer Vorteil

Von nun an konnte die USA dauerhaft Truppen in der Gegend stationieren!! Nämlich 40000 GI´s in Saudi-Arabien!! So war auch einiges Abschreckungspotential für die Region vorhanden um nicht wieder auf die Idee zu kommen, am Öl-Hahn in die falsche Richtung zu drehen!!  

24.12.06 14:59
2

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Der endgültige Schlag

Da sich Saddam doch nicht so einfach beseitigen ließ, erfanden die Ami`s die Geschichte mit den Massenvernichtungswaffen!!

Der Rest ist bekannt!!  

24.12.06 15:01

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Übrigens

Bevor die USA im Irak einmarschierte, wollte Saddam sein System vom Dollar loskoppeln und alles auf Euro umstellen!! So wie der Iran jetzt!!


 

24.12.06 15:11

13197 Postings, 5283 Tage J.B.SO nun zum Iran

Keine Frage der Iran macht eine Menge Fehler, aber er hat ein Recht auf Atomkraft!!

Was würden die Deutschen sagen wenn, irgendwer kommt und sagt, ihr dürft keine AKW`s mehr betreiben??

Und dass der Iran dann eine A-Bombe auf Israel abschiessen würde, ist so gut wie ausgeschlossen, da es sich bei Jerusalem um das 2. oder 3. wichtigste Heiligtum der Moslems handelt!!

Was anderes wäre es bei den Ami´s, die müssten sich in der Tat fürchten, denn dann wäre der Iran nicht mehr so leicht zu erpressen!!  

24.12.06 15:21

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Der Plan läuft bereits...

Der USA ist es Gestern gelungen, die UNO Sanktionen durch zu bringen!! Das heißt, der Iran wird zunehmend bzw. zur Gänze von den Internationalen Geld- und Kredittöpfen abgeschnitten.

Warum ist das so schlimm??

Nun der Iran müsste in den nächsten Jahren ungefähr 160 Milliarden Dollar in seine Erdöl und Erdgasindustrie sowie für die Erschließung einiger Öl und Gas-Vorkommen investieren!!

Da der Iran aber keine amerikanische Unternehmen mehr an diesem lukrativen Geschäft teilhaben lassen will und zudem auch noch alles auf Euro umstellen will, schlagen die Ami`s einen härtern Ton an!!

Nun wollen die USA auch noch dass niemand mehr das iranische Öl kauft!! Um den Iran seiner einzigen Einnahmequelle zu berauben. (80% der Haushaltes des Iran werden aus den Erlösen des Öl-Verkaufs bestritten)

 

24.12.06 15:26
2

69017 Postings, 6235 Tage BarCodeFröhliche Weihnachten!

 

Gruß BarCode

 

24.12.06 15:30

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Servus BarCode

Auch ich wünsche Dir frohe Weihnachten!!


mfg J.B.  

24.12.06 15:30
1

9279 Postings, 6166 Tage Happydepot@J.B.

in vielen Sachen hast Du ja Recht.Aber wie Naiv bist Du in Sachen Iranisches Atomprogramm ?.Wieso vegleichst Du es mit Deutschland ?.Wir reden doch nicht von der vernichtung Israels sondern der Iran.
Dieser Spinner darf auf keinem fall eine oder mehrer Atombomben in die Hand bekommen.
Und ob ich glaube das er sie zünden wird wenn er sie hat ,ja ich glaube es.
 

24.12.06 15:31

13197 Postings, 5283 Tage J.B.UN Sanktionen

Sicherheitsrat beschließt Iran-Resolution

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Sanktionen gegen den Iran zugestimmt. Das höchste UN-Gremium stellte sich am Samstag nach mehrmonatigem Ringen um eine gemeinsame Position geschlossen hinter eine Resolution zum Atomstreit mit Teheran.



HB NEW YORK. Sie sollen die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad zur Aufgabe der Urananreicherung bewegen. Die 15 Ratsmitglieder nahmen die neunseitige Resolution einstimmig an. Russland und China hatten bei den wochenlangen Verhandlungen bis zuletzt Änderungen an dem europäischen Entwurf verlangt, schlossen sich der Entschließung am Ende aber mit ihrer Ja-Stimme an.

Die Resolution untersagt allen UN-Mitgliedsländern die Lieferung von nuklearen Materialien und Technologien an den Iran, um zu verhindern, dass Teheran sein Atom- und Raketenprogramm weiter ausbauen kann. Darüber hinaus verfügt sie, dass das Vermögen einer Reihe namentlich genannter Personen und Unternehmen, die an den iranischen Atom- und Raketenprogrammen mitarbeiten, eingefroren wird. Der Sicherheitsrat empfiehlt der internationalen Gemeinschaft, dem selben Personenkreis die Einreise in ihr Land zu verweigern oder ihren Aufenthalt zumindest an das zuständige Sanktionskomitee in New York zu melden.

Der Sprecher des iranischen Parlaments, Gholamali Haddadadei, hatte den Sicherheitsrat vor dem Votum vor Vergeltungsmaßnahmen Teheran gewarnt. Irans UN-Botschafter Javad Zarif empörte sich in New York über das "historische Unrecht", das der Sicherheitsrat seinem Land seit langem zufüge. Während Israel heimlich und ohne Anfechtung durch den Rat Atomwaffen entwickelt habe, werde dem Iran verweigert, offen und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) Nukleartechnologie zu zivilen Zwecken zu entwickeln.

Dem hielten die UN-Botschafter von Russland, China, Frankreich, den USA, Großbritannien und Japan entgegen, dass die Sanktionen nicht das Ende, sondern vielmehr der Auftakt zu neuen Verhandlungen sein sollen. "Wir sind jederzeit zur Wiederaufnahme intensiver Gespräche bereit", versicherte der britische Botschafter Sir Emyr Jones Parry. Sein russischer Kollege Witali Tschurkin bekräftigte: "Sobald der Iran seine Urananreicherung aufgibt, werden die Sanktionen ausgesetzt."

Russland unterhält enge wirtschaftliche Beziehungen zum Iran. China, das bei den Verhandlungen zusammen mit Russland auf einer Abschwächung der Sanktionen bestand, hatte mit dem Iran in dieser Woche ein Abkommen zur Erdgasförderung abgeschlossen. Bei der Vereinbarung geht es um Investitionen in Höhe von 16 Milliarden Euro im nördlichen iranischen Pars-Gasfeld. Während Teheran beteuert, das Atomprogramm ausschließlich zivil zur Energiegewinnung nutzen zu wollen, befürchtet der Westen, dass der Iran am Bau einer Atombombe arbeitet.

Quelle: Handelsblatt.com

 

24.12.06 15:34

13197 Postings, 5283 Tage J.B.So, so Happydepot

Ich bin naiv??

Bis der Iran eine funkionierende Atombombe hat, dauert es mindestens noch 7-10 Jahre!!

Und Nein ich glaube nicht, dass die Iraner eine oder mehrere Atombomben gegen Israel einsetzten würden!! Da wäre es einfacher, biologische Waffen einzusetzten!!

mfg J.B.  

24.12.06 15:38

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Iran nennt UN-Sanktionen "illegal"

Iran nennt UN-Sanktionen "illegal"



HB TEHERAN. Der Iran hat die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen das Land als illegal bezeichnet. Die Resolution liege außerhalb der Zuständigkeiten des Sicherheitsrates, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums am Samstag. Das Gremium der Vereinten Nationen (UN) hatte unmittelbar zuvor Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um das Land zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen. Darin ist ein Ein- und Ausfuhrverbot für Technologie und Güter enthalten, die zur Wiederaufbereitung oder Anreicherung von Uran geeignet sind. Zudem betreffen die Strafmaßnahmen Schwerwasserreaktoren und Raketentechnologie. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines Nuklearprogramms zur Energiegewinnung an Atomwaffen zu arbeiten.

Quelle: Handelsblatt.com

 

24.12.06 15:40

13197 Postings, 5283 Tage J.B.USA fordern weitere Sanktionen gegen Iran

USA fordern weitere Sanktionen gegen Iran

Nach der Verabschiedung der UN-Sanktionen gegen den Iran hat die Regierung in Washington die Europäische Union und Japan zu weiteren Strafmaßnahmen aufgefordert.



HB WEASHINTON. Exportkredite sollten eingeschränkt, Waffenexporte ganz eingestellt und Verträge über den Import von iranischem Erdöl nicht unterzeichnet werden, sagte der Staatssekretär im US-Außenministerium Nicholas Burns am Samstag in Washington. Burns drückte auch die Hoffnung aus, dass Russland mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten werde.

Man müsse den Iran spüren lassen, welche hohe Kosten das Nichteinlenken im Atomstreit verursache, sagte Burns. Wenn die Europäische Union zusätzliche Strafmaßnahmen verhängen würde, sei die Chance größer, dass die Iraner zu den Verhandlungen zurückkehrten. Burns warnte die Führung in Teheran vor einer Überreaktion. Sollten die Inspektoren der Internationalen Atom-Energieorganisation IAEO ausgewiesen werden, würde das nur den Verdacht erhärten, dass der Iran nach Atomwaffen strebe.

Burns nannte die Verabschiedung der Sanktionen "beschämend" für den Iran. Die Führung in Teheran habe über Monate versucht, dass dies nicht geschehe. Burns sprach von harten Sanktionen und räumte ein, dass die Verhandlungen in den vergangenen beiden Monaten teilweise sehr frustrierend gewesen seien.

Quelle: Handelsblatt.com

 

24.12.06 15:43

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Da werden sich die Ami`s aber freuen

Iran bestätigt Gas-Geschäft mit China über 16 Milliarden Dollar

PEKING (dpa-AFX) - China will mit Milliardeninvestitionen ein Erdgasvorkommen im Persischen Golf erschließen und gemeinsam mit dem Iran ausbeuten. Das iranische Ölministerium bestätigte nach Angaben der Nachrichtenagentur Khabar am Samstag in Teheran das Vorhaben über die Entwicklung des nördlichen Pars-Gasfeldes. Demnach soll China das Vorkommen binnen acht Jahren erschließen. Das geförderte Gas werde zwischen beiden Parteien gleich aufgeteilt. Informierte Kreise im chinesischen Ölkonzern CNOOC hatten das Geschäft nach einem Pressebericht am Freitag in Peking bereits bestätigt.

Experten kommentierten nach chinesischen Berichten, der Iran wolle mit der Vereinbarung demonstrieren, dass es trotz der Androhung von UN-Sanktionen wegen seines Atomprogramms weiterhin internationale Unternehmen gebe, die mit Teheran Geschäfte machten. China und der Iran diskutieren auch schon länger über die gemeinsame Erschließung eines Ölfeldes.

China besteht im Atomstreit zusammen mit Russland auf einer Abschwächung eines Resolutionsentwurf des Westens, der strikte Sanktionen durchsetzen will. Teheran beteuert, das Atomprogramm ausschließlich zur Energiegewinnung nutzen zu wollen. Der Westen befürchtet, dass der Iran am Bau einer Atombombe arbeitet./fm/DP/he

Quelle: dpa-AFX

 

24.12.06 15:44

13197 Postings, 5283 Tage J.B.!!

POLITIK: Iran will Atomprogramm trotz Sanktionen entschlossener vorantreiben

Teheran (dpa-AFX) - Nach den vom Weltsicherheitsrat gegen den Iran verhängten Sanktionen will die Führung in Teheran die Urananreicherung nun mit noch größerer Entschlossenheit vorantreiben. Das erklärte Außenamtssprecher Mohammad Ali Hosseini am Sonntag vor Journalisten in Teheran. Er bestätigte, dass der Iran noch an diesem Sonntag mit der Installation von 3000 Zentrifugen beginnen werde, um die Urananreicherung auszubauen.

Die am Vortag einstimmig vom Sicherheitsrat beschlossenen Strafmaßnahmen untersagen unter anderem die Lieferung von Nukleartechnologie an den Iran. Die Resolution verlangt, dass der Iran seine Urananreicherung einstellt. Der West befürchtet, dass das Land unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung von Atomenergie heimlich am Bau der Atombombe arbeitet. Teheran hat das stets zurückgewiesen. 'Die beste Antwort auf die UN-Resolution besteht darin, unser friedliches Atomprogramm noch entschlossener fortsetzen', sagte der Sprecher am Sonntag weiter./fm/DP/he

Quelle: dpa-AFX

 

24.12.06 15:46

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Iran forciert Urananreicherung

Iran forciert Urananreicherung

Nach den vom Weltsicherheitsrat gegen den Iran verhängten Sanktionen will die Führung in Teheran die Urananreicherung nun mit noch größerer Entschlossenheit vorantreiben. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad warnte die Unterstützer der Uno-Resolution, sie würden ihre Haltung bald bereuen.


Die Iraner seien wegen der Resolution nicht beunruhigt, sagte er am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Er wies den Beschluss des Uno-Sicherheitsrats entschieden zurück und bezeichnete ihn als ein "Stück zerrissenes Papier", mit dem die Iraner eingeschüchtert werden sollten, meldete zudem die halb-amtliche Nachrichtenagentur Fars.

Zuvor hatte Irans Chefunterhändler Ali Laridschani in einem Zeitungsinterview angekündigt, als Reaktion auf die Resolution werde der Iran sofort seine umstrittene Uran-Anreicherung mit der Installation von 3000 Zentrifugen in der Nuklear-Anlage in Natans vorantreiben.



Weitere Strafmaßnahmen angedroht

Der Uno-Sicherheitsrat verabschiedete am Samstag einstimmig eine Resolution, mit der der Iran wegen der Urananreicherung mit Sanktionen belegt wird. Die Entschließung weist alle Regierungen an, den Export von Materialien und Technologie zu unterbinden, die das iranische Nuklear- oder Raketenprogramm stützen könnten. Weiter soll das Vermögen einer Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen mit Bezug zum iranischen Atomprogramm eingefroren werden. Die Namen sind auf einer Uno-Liste verzeichnet.



Sollte der Iran weiterhin nicht einlenken, werden weitere Strafmaßnahmen angedroht. Die Regierung in Teheran hatte den Beschluss bereits als illegal bezeichnet. Uran kann in hochangereicherter Form zur Herstellung von Atombomben verwendet werden.

Der Einigung im Uno-Sicherheitsrat waren monatelange zähe Verhandlungen vorausgegangen. Der Westen verdächtigt den Iran, an Atomwaffen unter dem Deckmantel eines Nuklearprogramms zur Energiegewinnung zu arbeiten. Der Iran bestreitet dies.



Quelle: Financial Times Deutschland

 

24.12.06 15:48

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Sanktionen sind "ein Stück Papier"

Sanktionen sind "ein Stück Papier"

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die vom Weltsicherheitsrat beschlossenen Sanktionen als "ein Stück Papier" bezeichnet. Der Iran will als Reaktion auf seine Verurteilung im Weltsicherheitsrat sein Programm zur Urananreicherung beschleunigt fortsetzen.



HB TEHERAN/WASHINGTON. Einen Tag nach Verhängung der Strafmaßnahmen gegen den Iran sagte Ahmadinedschad am Sonntag laut dem Nachrichtensender Chabar: "Sie (die Vereinten Nationen) glauben, dass sie unsere Atomprogramme mit einem Stück Papier beenden können. Tatsache ist jedoch (...), dass der Iran bereits das Know-how für einen eigenen Atomkreislauf beherrscht." Schon am Sonntagmorgen werde in der Anlage Natans, dem Standort von rund 3.000 Zentrifugen, damit begonnen, meldete die Teheraner Zeitung "Kajhan" unter Berufung auf den Iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani. "Das ist unsere unmittelbare Antwort auf die UN-Resolution", wurde Laridschani zitiert. Der Iran habe stets betont, dass er sich internationalem Druck nicht beugen werde.

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Samstag einstimmig eine Resolution, mit der der Iran wegen der Urananreicherung mit Sanktionen belegt wird. Die Entschließung weist alle Regierungen an, den Export von Materialien und Technologie zu unterbinden, die das Iranische Nuklear- oder Raketenprogramm stützen könnten. Weiter soll das Vermögen einer Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen mit Bezug zum Iranischen Atomprogramm eingefroren werden. Die Namen sind auf einer UN-Liste verzeichnet. Sollte der Iran weiterhin nicht einlenken, werden weitere Strafmaßnahmen angedroht.

Die USA haben alle Länder zur sofortigen Umsetzung der UN-Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramms aufgefordert. US-Außenministerin Condoleezza Rice würdigte am Samstag in Washington, die am selben Tag vom Sicherheitsrat einstimmig verabschiedete Entscheidung als "starkes Signal" an die Adresse der Regierung in Teheran. Der Iran solle sein Atomprogramm beenden und den Konflikt auf dem Verhandlungsweg lösen. Teheran habe sich selbst weiter international isoliert, betonte Rice. Die Sanktionen seien das "Produkt monatelanger harter Arbeit der USA und anderer Mitglieder des Sicherheitsrats".

Der Iran verurteilte in einer ersten Stellungnahme die Resolution. Sie sei "ohne rechtliche Grundlage". In einer von der iranischen Nachrichtenagentur ISNA verbreiteten Stellungnahme des iranischen Außenministeriums heißt es, die UN-Resolution entbehre einer rechtlichen Grundlage, stehe nicht auf dem Boden der UN-Charta und gehe über die Jurisdiktion des Weltsicherheitsrates hinaus. Iran werde seine friedlichen Atomaktivitäten auf dem Boden des Atom- Nichtweiterverbreitungsvertrags trotz der Sanktionen fortsetzen. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Gholamali Haddadadei, hatte den Sicherheitsrat vor dem Votum vor Vergeltungsmaßnahmen Teherans gewarnt. Irans UN-Botschafter Javad Zarif empörte sich in New York über das "historische Unrecht", das der Sicherheitsrat seinem Land seit langem zufüge. Während Israel heimlich und ohne Anfechtung durch den Rat Atomwaffen entwickelt habe, werde dem Iran verweigert, offen und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) Nukleartechnologie zu zivilen Zwecken zu entwickeln.

Dem hielten die UN-Botschafter von Russland, China, Frankreich, den USA, Großbritannien und Japan entgegen, dass die Sanktionen nicht das Ende, sondern vielmehr der Auftakt zu neuen Verhandlungen sein sollen.Frankreich rief den Iran zur Zusammenarbeit auf, um einer "wachsenden Isolierung" zu begegnen. Teheran müsse "den Dialog wählen", erklärte Außenminister Philippe Douste-Blazy in einem Kommuniqué. Russland unterhält enge wirtschaftliche Beziehungen zum Iran. China, das bei den Verhandlungen zusammen mit Russland auf einer Abschwächung der Sanktionen bestand, hatte mit dem Iran in dieser Woche ein Abkommen zur Erdgasförderung abgeschlossen. Bei der Vereinbarung geht es um Investitionen in Höhe von 16 Milliarden Euro im nördlichen iranischen Pars-Gasfeld.

Während Teheran erklärt, das Atomprogramm ausschließlich zivil zur Energiegewinnung nutzen zu wollen, befürchtet der Westen, dass der Iran am Bau einer Atombombe arbeitet.

Quelle: Handelsblatt.com

 

24.12.06 15:55
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13197 Postings, 5283 Tage J.B.@Happydepot

Warum ich Deutschland zum Vergleich genommen habe, willst Du wissen??

Ganz einfach, jeder Staat hat das Recht auf die Nutzung der Atomkraft!! auch der Iran!! Du sitzt ja nicht ohne Strom im Finstern also weißt Du nicht um was es da geht!!


mfg J.B.


PS: Natürlich geht auch eine große Gefahr von der Nutzung von Atomkraft aus und in den Händen des Iran, mag man sich vielleicht nicht so wohl fühlen, aber sie werden die A-bombe nicht einsetzten!!  

24.12.06 16:06
2

13197 Postings, 5283 Tage J.B.DIe einzig Wahnsinnigen

welche jemals Atom Bomben eingesetzt haben sind nämlich zufälligerweise die Amerikaner!!


mfg J.B.  

24.12.06 16:53
1

13197 Postings, 5283 Tage J.B.So kann man sich täuschen, thx BeMi o. T.

24.12.06 19:21

13197 Postings, 5283 Tage J.B.Ahmadinejad zu UN-Sanktionen: "Fetzen Papier"

Ahmadinejad zu UN-Sanktionen: "Fetzen Papier"Präsident: Westen muss mit Iran als Atommacht leben - Neunseitige Resolution 1737 einstimmig angenommen - Exportverbot für nukleare MaterialienNew York/Teheran - Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad will auch nach den vom UNO-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen an dem umstrittenen Atomprogramm festhalten. Der Westen müsse sich daran gewöhnen, dass der Iran eine Atommacht sei, sagte Ahmadinejad am Sonntag bei einer Rede in Teheran. Er äußerte "tiefes Bedauern" für den Westen, der damit die Chance auf freundschaftliche Beziehungen zum Iran verspielt habe. Es sei auch im Interesse des Westens, sich mit dem Iran zu arrangieren, fügte er hinzu. Die UNO-Resolution vom Samstag bezeichnete Ahmadinejad als "Fetzen Papier" (ein "Stück zerrissenes Papier"), mit dem der Westen die Einheit des iranischen Volkes untergraben wolle. Der Iran fühlt sich nach der Resolution nicht mehr zur vollen Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) verpflichtet. Die IAEO könne nicht mit "einem gleichbleibenden Niveau der Zusammenarbeit" rechnen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran.In der iranischen Hauptstadt traf das Parlament zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei sollte ein Gesetz verabschiedet werden, das die Regierung zur Überprüfung der Zusammenarbeit mit der IAEO verpflichten soll. Mehrere Abgeordnete forderten den Austritt des Iran aus dem Atomwaffensperrvertrag und die Ausweisung der im Land tätigen Inspektoren der Atombehörde.Resolution 1737 Die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen sollen die Regierung von Mahmoud Ahmadinejad zur Aufgabe der Urananreicherung bewegen. Die 15 Ratsmitglieder nahmen die neunseitige Resolution 1737 einstimmig an.Russland und China hatten bei den wochenlangen Verhandlungen bis zuletzt Änderungen an dem europäischen Entwurf verlangt, schlossen sich der Entschließung am Ende aber mit ihrer Ja-Stimme an. Der Iran verurteilte in einer ersten Stellungnahme die Resolution. Sie sei "illegal", "ohne rechtliche Grundlage". In Washington, Jerusalem und Berlin wurde der Sicherheitsratsbeschluss begrüßt.Die Resolution stützt sich auf Kapitel 7, Artikel 41, der UNO-Charta. Damit ist sie damit bindend für alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, schließt militärische Zwangsmaßnahmen aber aus.ExportverbotDie Resolution untersagt allen UNO-Mitgliedsländern Lieferungen von Materialien und Technologien an den Iran, um zu verhindern, dass Teheran sein Atom- und Raketenprogramm weiter ausbauen kann.Darüber hinaus verfügt sie, dass das Vermögen einer Reihe namentlich genannter Personen und Unternehmen, die mit den iranischen Atom- und Raketenprogrammen direkt oder indirekt in Verbindung stehen, eingefroren wird. Der Sicherheitsrat empfiehlt der internationalen Gemeinschaft, dem selben Personenkreis die Einreise in ihr Land zu verweigern oder ihren Aufenthalt zumindest an das zuständige Sanktionskomitee in New York zu melden.Bericht nach 60 TagenDer Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO, Mohamed ElBaradei, soll dem Sicherheitsrat innerhalb von 60 Tagen über die Fortschritte bei der Umsetzung der UNO-Forderungen berichten. Falls der Iran seine Arbeiten an der Urananreicherung und einem Schwerwasserreaktor stoppt, können die Sanktionen ausgesetzt werden. Bei Nichtbefolgung der Forderungen soll dagegen über weitere Druckmittel beraten werden. ElBaradei erklärte in Wien, seine Behörde werde die Untersuchungen des iranischen Atomprogramms "vorantreiben".ReaktionenIsrael nannte die UNO-Resolution einen wichtigen Schritt in den Bemühungen, iranische Atomwaffen zu verhindern. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßten den Sanktionsbeschluss, der "ein wichtiges Signal der Geschlossenheit der internationalen Staatengemeinschaft in dieser Frage" sei.Telefonat von Bush und PutinKurz vor der Abstimmung hatten US-Präsident George W. Bush und der russische Staatschef Wladimir Putin nach Angaben des Weißen Hauses wegen der Iran-Resolution telefoniert. Die europäischen Verhandlungsführer hatten am Mittwoch einen Kompromiss vorgelegt, um Moskau, das enge wirtschaftliche Beziehungen zu Teheran unterhält, die Zustimmung zu ermöglichen. So wurden zunächst vorgesehene Reisebeschränkungen fallen gelassen.Der russische UNO-Botschafter Witaly Tschurkin sagte nach der Abstimmung, er hoffe, der Iran werden "korrekt und sehr ernsthaft Maßnahmen ergreifen, um die Situation richtig zu stellen." China, das bei den Verhandlungen zusammen mit Russland auf einer Abschwächung der Sanktionen bestand, hatte mit dem Iran in dieser Woche ein Abkommen zur Erdgasförderung abgeschlossen. Bei der Vereinbarung geht es um Investitionen in Höhe von 16 Milliarden Euro im nördlichen iranischen Pars-Gasfeld.Der Einigung in New York waren zweimonatige zähe Verhandlungen vorausgegangen, nachdem der Iran mehrere Fristen zur Einstellung seiner Urananreicherung verstreichen lassen hatte. Während Teheran beteuert, das Atomprogramm ausschließlich zivil zur Energiegewinnung nutzen zu wollen, befürchtet der Westen, dass der Iran am Bau einer Atombombe arbeitet. (APA/Red)  

02.01.07 18:08

Clubmitglied, 6456 Postings, 7701 Tage Peet"Tod Amerika!" - "Historischer Schlag" angedroht

Dienstag, 2. Januar 2007
"Tod Amerika!"
"Historischer Schlag" angedroht


Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich im Atomstreit erneut den Ton verschärft und den USA mit einem "historischen Schlag ins Gesicht" gedroht. Der Iran werde seine atomaren Pläne ungeachtet der UN-Sanktionen weiter vorantreiben, sagte der Präsident am Dienstag in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache vor Demonstranten in der südiranischen Stadt Ahwas. "Die UN-Resolution gegen das Atomprogramm hat für die Iraner keine Gültigkeit", sagte Ahmadinedschad weiter. Gleichzeitig drohte er den Ländern, die "den Iran schikanieren wollten".

Der UN-Sicherheitsrat hatte kurz vor Weihnachten Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um den viertgrößten Ölexporteur zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bewegen. Der Westen verdächtigt den Iran, an Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran hat dagegen stets erklärt, das Programm lediglich zu zivilen Zwecken zu betreiben.

"Das iranische Volk ist klug und hält an seinem Atomprogramm fest und ist bereit, ohne Einschränkung zu verteidigen", erklärte Ahmadinedschad vor der Menge, die "Tod Amerika!" skandierte. Er machte keine genaueren Angaben zu dem von ihm angedrohten "historischen Schlag ins Gesicht".

Der iranische Regierungssprecher Gholamhossein Elham drohte unterdessen, der Iran könnte den Atomwaffensperrvertrag aufkündigen. "Die Regierung hat zu entscheiden, ob sie sich aus dem Vertrag zurückzieht, sollte sie dazu gedrängt werden", sagte er in einer Pressekonferenz. Das iranische Parlament hatte auf die UN-Sanktionen mit einem Gesetz reagiert, das die Regierung zur Prüfung ihrer Kooperation mit der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA verpflichtet.

http://www.n-tv.de/749248.html



bye bye peet

do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song

 

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