Türkei findet EU-Bedingungen "unfair"...

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neuester Beitrag: 29.06.06 16:21
eröffnet am: 28.06.06 20:39 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 24
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28.06.06 20:39
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18298 Postings, 7129 Tage börsenfüxleinTürkei findet EU-Bedingungen "unfair"...

Türkei: Bedingungen für EU-Beitrittsgespräche "unfair"

zurückDer türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das Verhalten der Europäischen Union zu Beginn der Beitrittsgespräche seines Landes als unfair bezeichnet.

Es sei nicht gerechtfertigt, dass das Vorankommen der Gespräche von einer Anerkennung Zyperns abhängig gemacht werde, sagte Erdogan nach einer Debatte im Europarat vor Journalisten in Straßburg.

Die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten hatten Mitte Juni das Verhandlungskapitel "Wissenschaft und Forschung" mit der Türkei zwar abgeschlossen.

"Aus ethischer Sicht absolut unfair"
Dennoch wurden dabei erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen der EU und Ankara deutlich. "Die Zypern-Frage mit den Kapiteln zu verbinden, ist aus ethischer Sicht absolut unfair", erklärte Erdogan. "Was haben Wissenschaft, Kultur und Umwelt mit Zypern zu tun?" Damit würden der Türkei nur Hindernisse in den Weg gelegt.

Die Türkei hatte im vergangenen Sommer das so genannte Ankara-Protokoll unterzeichnet, das eine Ausweitung der Zollunion der Türkei mit der EU auf alle neuen EU-Mitgliedstaaten vorsah. Allerdings wurde das Dokument bisher nicht umgesetzt.
 

28.06.06 20:44

9067 Postings, 5378 Tage Hardstylister2Ich kann nur für die Türkei hoffen, dass die bald

nen neuen Ministerpräsidenten haben, der nicht so dämlich ist wie Erdogan.

Bis dahin: Wer nicht will, der hat schon.  

28.06.06 20:48
2

59073 Postings, 7243 Tage zombi17Hoffentlich behalten die Erdogan

noch ganz lange:-)Ich möchte das nicht näher begründen, danke der Nachfrage!  

28.06.06 20:59

3030 Postings, 5750 Tage ORAetLaboraund wieso erkennt die Türkei Zypern nicht an?

Begründet bitte nicht wegen der guten türkisch-griechischen Beziehung!  

28.06.06 21:00

9067 Postings, 5378 Tage Hardstylister2Und wenn das der Grund ist?

Dann willst du halt lieber keine Antwort?  

28.06.06 21:01

730 Postings, 5360 Tage OttomanRosendahlRecht gebe Ich dem,


türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ..  

28.06.06 21:02

730 Postings, 5360 Tage OttomanRosendahlWarum dämlich? Hardstylister2 o. T.

28.06.06 21:04

730 Postings, 5360 Tage OttomanRosendahlWeil Zypern aus zwei hälften besteht @ORAetLabora o. T.

28.06.06 21:05

9067 Postings, 5378 Tage Hardstylister2Otto der hat schon so einiges vom Stapel gelassen,

was ich als dämlich bezeichenen würde.  

28.06.06 21:18
1

7983 Postings, 6235 Tage hotte39Die Türkei in die EU

Niemals! Nie und nimmer! Die EU hat schon jetzt viel zu viele Mitglieder. 2007 kommen Bulgarien und Rumänien dazu (Millionen Sinti und Roma sitzen bereits auf gepackten Koffern. Ziel: Überwiegend Deutschland).
Alles unbezahlbar. Deutschland ist der größte Nettozahler (es gibt keinen Grund mehr dafür bzw. niemand, schon gar nicht unsere Politiker, können erklären, weshalb Deutschland, inzwischen wirtschaftlich/finanziell das Schlusslicht in der EU, weiterhin so viel zahlen muss!). Die anderen Staaten denken gar nicht daran, mehr zu bezahlen. Angi zahlt freiwillig zwei Milliarden aus unserer Schulden-Kasse. Damit waren alle hocherfreut. Die MWSt.- Erhöhung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, verlasst euch darauf! Auch der Bundeshaushalt 2007 wird nur mit Schulden ausgeglichen werden können.
Denk' ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!

Hoffentlich schlaft Ihr trotzdem auch schön!  

28.06.06 21:25

730 Postings, 5360 Tage OttomanRosendahl@hotte39 Was hat das mit der Türkei zu tun??



Die Beziehungen werden ein Geben und Nehmen sein...  

28.06.06 21:56

3030 Postings, 5750 Tage ORAetLaborawas hat den die Deutsche

Netto-Zahler-Geschichte mit der Türkei zur tun?

Und vor allem Türkei mit Rumänien oder Bulgarien zur vergleichen?
 

28.06.06 22:06

9045 Postings, 7244 Tage taosOh, die Türkei findet das unfair.

Das tut uns aber leid. Können wir nicht noch verlanden, dass die Türken alle deutsch sprechen können?

Taos
 

28.06.06 22:13

1302 Postings, 5400 Tage AktienwolfDie Industrie wünscht sich die Türkei

am besten mit Euroeinführung. Das macht den Euro schwächer und gibt bessere Exportchancen. Die importierte Inflation kann dann durch fallende Häuserpreise (wie bisher auch) weiter gedämpft werden.  

28.06.06 22:16

13197 Postings, 5219 Tage J.B.ich finde das auch nicht ganz fair...

und hoffentlich behalten die Türken den Erdogan und seine AK-Partei noch sehr lange! Denn die meisten hier wissen wahrscheinlich gar nicht, was der bis jetzt geleistet hat!

mfg J.B.  

28.06.06 22:33

Das sehe ich genauso J.B

Es hat sich ne Menge verändert seit dem Er da ist ...  

28.06.06 22:44
2

13197 Postings, 5219 Tage J.B.@OttomanRosend

Vor dem Erdogan haben die türken manchmal in einem monat 100% inflation gehabt! Das hat er jetzt im Griff, auch wenn es dieses jahr nicht ganz so gut läuft!! Aber das war klar!! Durch die Beitrittsverhandlungen setzt eine modernisierungswelle ein. Durch diese wird logischerweise ein Aussenhandelbilanzdefizit erzeugt, ist aber nicht anders möglich!! Der hohe Ölpreis treibt die Inflation in der Türkei genauso wie anderswo!!

Es sind auch einige sehr positive Reformen durchführt worden usw...!

mfg J.B.  

29.06.06 00:44
1

7114 Postings, 6993 Tage KritikerDie Türken finden die Europäer unfair!

WAS wollen sie dann bei denen???
Wer läßt sich von einer Familie einladen, die ihn nicht will und die er gleichsam nicht leiden kann? = der Türke!
Also: WAS will der Türke in Europa? Genau DAS möchte ich gerne von Erdogan hören. - Doch ER sagt es nicht!
Sollen die Europäer es nicht wissen?
Kritiker.  

29.06.06 00:59
1

10041 Postings, 6675 Tage BeMiWarum wollen alle bloss

in die EU ?
Sie wollen doch nur
an die EU-Fördertöpfe.

... und wer speist diese?

2006 zahlt Deutschland (also unsere Steuergelder)
ca. 9 Milliarden ? mehr rein als
wir rausbekommen.  

29.06.06 07:10
1

1234 Postings, 5283 Tage kortedalles nur Erdogan ???

.. na ja, es ist ein Leichtes, sein Land auf Vordermann zu bringen, wenn die geistige Unterschicht in andere Länder zieht, die geistige Elite daheim bleibt. Bei uns ist es ja leider umgekehrt, die geistige Elite wird durch immer neue Belastungen zur Flucht getrieben und der geistige und radikale Bodensatz anderer Länder strömt munter und lustig zu uns.  

29.06.06 13:27
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18298 Postings, 7129 Tage börsenfüxleinÖsi-Politiker meint...

Swoboda: Türkei-Beitritt derzeit "schwer vorstellbar"

zurückDer SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda hält einen EU-Beitritt der Türkei "aus heutiger Sicht mit dem jetzigen Verhandlungsprozess" für "schwer vorstellbar".

Es sei "ein großer Fehler gewesen", die Zypern-Frage und die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht von vornherein zu verknüpfen, sagte Swoboda am Rande einer Pressekonferenz in Brüssel.

Die Sozialdemokraten im Europaparlament, deren Vize-Fraktionsvorsitzender Swoboda ist, wollen im Herbst an der Entwicklung "dieser zwei parallelen Prozesse" mit der Türkei und Zypern arbeiten.

Kroatien-Beitritt "Frage des Wann"
"Keine Frage des Ob, sondern des Wann" ist dagegen nach Ansicht Swobodas der Beitritt Kroatiens. "Ich weiß, man sollte kein Datum nennen, aber ich gehe davon aus, dass Kroatien frühestens 2009 und spätestens 2011 Mitglied ist", sagte Swoboda.

Kroatien habe "Vorbildwirkung" für die EU-Annäherung des gesamten restlichen Westbalkan. Swoboda lobte die enormen Fortschritte des Landes bei den Reformen.

Eine "Koppelung" der Beitrittsverhandlungen zwischen Türkei und Kroatien hat es nach Ansicht Swobodas nie gegeben: "Kroatien ist eine Frage der Zeit, die Türkei eine Frage eines langen, komplizierten Prozesses", sagte Swoboda.
 

29.06.06 13:33

3030 Postings, 5750 Tage ORAetLaboragibt es bald Wahlen in Österreich? o. T.

29.06.06 13:43

13197 Postings, 5219 Tage J.B.@ORAetLabora

Ja, im Herbst!! Wissen noch nicht wann genau, ob September, Oktober und November!!  

29.06.06 16:21
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18298 Postings, 7129 Tage börsenfüxleinEU droht mit Ende der Gespräche !...

find ich gut...


Helsinki/Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union (EU) hat der Türkei mit einem Aussetzen der Beitrittsgespräche gedroht.

Diese Möglichkeit bestehe, falls die Türkei ihre Häfen nicht für Schiffe aus Zypern öffne oder Reformen verlangsame, sagte Erweiterungskommissar Olli Rehn der finnischen Nachrichtenagentur STT.

Auch die künftige finnische EU-Ratspräsidentschaft warnte am Donnerstag vor einer Gefährdung der gerade erst neun Monate laufenden Gespräche. Außenminister Erkki Tuomioja sagte in Brüssel, jeder in der EU erwarte von der Türkei die Anwendung einer Vereinbarung, die das EU-Mitglied Zypern in die Zollunion einbezieht. Sonst sei der Fortgang der Gespräche gefährdet. Dies sei der Türkei bewusst. Finnland, das am 1. Juli für sechs Monate den Vorsitz unter den 25 EU-Staaten übernimmt, wolle eine "dramatische Situation" aber vermeiden.

Die türkische Regierung weigert sich, Schiffe und Flugzeuge aus Zypern anlegen oder landen zu lassen. Dies verstößt der EU zufolge gegen ein im vergangenen Jahr von der Türkei unterzeichnetes Abkommen zur Ausweitung der Zollunion auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten. Die Türkei erkennt die Regierung Zyperns nicht an und unterstützt dagegen die Regierung des türkisch besetzten Nordens der geteilten Insel. Vergangene Woche hatte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan die Position seiner Regierung in dem Konflikt bekräftigt und erklärt, er nehme auch einen Stillstand der Beitrittsverhandlungen in Kauf.

Am Mittwoch hatten die Botschafter der 25 EU-Staaten beschlossen, mit Kroatien - nicht aber mit der Türkei - Gespräche über die Zollunion zu führen. Damit muss die Türkei erstmals seit Beginn der Verhandlungen wegen des Zypern-Streits Verzögerungen akzeptieren. Ob die Türkei EU-Mitglied werden kann, soll erst am Ende der auf mindestens zehn Jahre angesetzten Gespräche entschieden werden.

FINNLAND: "EU DARF TORE NICHT SCHLIESSEN"

Finnland warb grundsätzlich für den stetigen Fortgang der Türkei-Verhandlungen, auch wenn diese noch lange dauern würden. Tuomioja sagte, auch in der unter finnischem Vorsitz geplanten Debatte über die Aufnahmefähigkeit der Union wolle er falsche Signale an Kandidaten und mögliche Kandidatenländer vermeiden. Die EU müsse für alle interessierten Länder offen bleiben, die die Kriterien erfüllten. "Falsch wäre ein Signal, dass die EU ihre Tore dicht macht", sagte er bei der Vorstellung des Programms seiner Präsidentschaft. Die Frage nach den Grenzen Europas stehe nicht auf der Tagesordnung.

Vor allem Österreich, Frankreich und Deutschland werben für eine Debatte, die die Fähigkeit der EU zur Aufnahme neuer Mitglieder betont. Sie reagieren damit auf eine zunehmende Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der EU. Auch sie wollen aber Zusagen etwa gegenüber den Balkanstaaten einhalten, denen grundsätzlich der Weg in die EU offen stehen soll.

Beim Start der Beitrittsgespräche mit der Türkei hatte Österreich durchgesetzt, dass die Aufnahmefähigkeit der EU eine Bedingung für einen Beitritt sein soll. Vor zwei Wochen scheiterte Österreich aber mit dem Versuch, die Aufnahmefähigkeit der EU als formelles Kriterium für künftige Erweiterungsrunden festzuschreiben. Außer mit der Türkei verhandelt die EU derzeit noch mit Kroatien. Der Beitritt Rumäniens und Bulgariens voraussichtlich im Januar ist bereits beschlossen.



 

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