Tote NPD-Kandidatin

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eröffnet am: 08.09.05 11:49 von: checkerlarse. Anzahl Beiträge: 27
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08.09.05 11:49
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8140 Postings, 5677 Tage checkerlarsenTote NPD-Kandidatin

Donnerstag, 8. September 2005
Tote NPD-Kandidatin
Wahlergebnis sehr viel später

Wegen des Todes einer NPD-Direktkandidatin in einem Dresdner Wahlkreis wird das bundesweite vorläufige Endergebnis womöglich erst Wochen später feststehen.

Die Wahl in dem betroffenen Wahlkreis müsse abgesagt und neu angesetzt werden, teilte die sächsische Landeswahlleitung mit. Die Nachwahl könne zwar theoretisch noch am 18. September stattfinden, dies sei aber in der Kürze der Zeit relativ unwahrscheinlich.

Die Dresdner Direktkandidatin der rechtsextremen NPD, Kerstin Lorenz, war nach Angaben ihrer Partei am Mittwoch im Alter von 43 Jahren gestorben. Sie hatte am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung einen Hirnschlag erlitten und war ins Koma gefallen.

Die stellvertretende Landeswahlleiterin Carolin Schreck sprach von einer schwierigen Situation. Die Nachwahl könne aus organisatorischen Gründen wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl stattfinden. "Das bundesweite Ergebnis wird es damit zunächst ohne diesen Wahlkreis geben", fügte sie hinzu. Nach ihren Angaben muss die NPD nun einen Nachfolger benennen. Zudem seien neue Wahlzettel nötig, auch die Briefwahl müsse neu anlaufen. Bereits abgegebene Briefwahl-Stimmen wurden für ungültig erklärt.

Dem Bundeswahlgesetz zufolge muss beim Tod eines Direktkandidaten spätestens sechs Wochen nach der eigentlichen Wahl eine Nachwahl stattfinden. Erst danach kann ein endgültiges Ergebnis veröffentlicht werden. In dem Wahlkreis 160 (Dresden I) gibt es mehrere zehntausend Wahlberechtigte. Bei einem extrem knappen Wahlausgang könnte erst nach der Nachwahl in Dresden endgültig feststehen, wer künftig in Berlin regiert. Bei der Bundestagswahl vor drei Jahren hatte der CDU-Kandidat das Direktmandat des Wahlkreises geholt. Allerdings lag die SPD nach Zweitstimmen vorn.
 
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08.09.05 11:59

4020 Postings, 6461 Tage MD11ist es eigentlich bei Ariva

durch übermässigen Kosum desselben auch schon mal zu spontanem Ableben vor der Glotze gekommen ??
Wundern würde mich das manchmal nicht......das mit dem Hirnschlag.......oder andern Schlägen....von den Blitzen mal abgesehen.... ;)  

08.09.05 12:22

21799 Postings, 7665 Tage Karlchen_ISchröder bleibt länger im Amt.

Bundeskanzler muss später gewählt werden

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Dresden (dpa) - Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wird sich das Endergebnis einer Bundestagswahl um mindestens eine Woche verzögern. Grund ist der Tod der Dresdner NPD-Direktkandidatin Kerstin Lorenz. Im Dresdner Wahlkreis 160 muss es deshalb eine Nachwahl nach dem offiziellen Wahltermin 18. September geben.

Das sagte Sachsens Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher am Donnerstag. «Das trifft in der Folge andere Entscheidungen wie die Wahl des Bundeskanzlers», sagte sie. Angesichts des möglicherweise knappen Wahlergebnisses könnte der Wahlkreis 160 mit seinen rund 219 000 Wahlberechtigten entscheidend für die Bundestagsmehrheit sein.

Ein genauer Termin für die Nachwahl stehe noch nicht fest, sagte Schneider-Böttcher. «Wir wollen Zeitnähe, spätestens am ersten Oktober-Wochenende, vielleicht auch noch im September.» Der neue Bundestag steht erst nach der Bekanntgabe des offiziellen amtlichen Endergebnisses fest. «Das wird erst verkündet, wenn der Wahlkreis 160 gewählt hat», sagte sie.

erschienen am 08.09.2005 um 12:06 Uhr
© WELT.de  

08.09.05 12:24

26159 Postings, 6107 Tage AbsoluterNeulingDas kann ich mir gar nicht vorstellen?!?

Ist denn noch nie ein Dirketkandidat bisher kurz vor der Wahl gestorben? Statistisch bei 15 Wahlen mit Zig-Tausenden von Kandidaten muss das doch schon mehrfach vorgekommen sein! Da muss es doch gesetzliche Vorkehrungen für geben?

Mannomann...


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

08.09.05 13:41
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29838 Postings, 5700 Tage ScontovalutaDas wird ja dann eine Zählerei geben...

Vielleicht sollte man vorsichtshalber Verstärkung aus den USA anfordern, die kennen sich da aus.  

08.09.05 13:55

8140 Postings, 5677 Tage checkerlarsenwie groß ist den der wahlkreis

sollten diese zum bsp 20.000 stimmen in dem bezirk keine rolle spielen gilt die wahl doch trotzdem als beendet,oder nicht.?  

08.09.05 16:11

129861 Postings, 6217 Tage kiiwiiGab's alles schon:

1961 und 1965  Verzögerungen durch Tod

Bereits mehrmals in der Geschichte der Bundesrepublik gab es Nachwahlen zu einer Bundestagswahl, ohne dass sich dadurch die Mehrheitsverhältnisse im Parlament noch entscheidend verändert hätten.

1961 musste im Wahlkreis 151 (Cochem) in Rheinland-Pfalz eine Nachwahl angesetzt werden, weil der Direktkandidat der SPD kurz vor dem eigentlichen Wahltag, dem 17. September, gestorben war. Zwei Wochen später, am 1. Oktober, setzte sich der CDU-Kandidat Paul Gibbert gegen seine Kontrahenten durch und gewann das Direktmandat.

1965 standen erst am 3. Oktober, zwei Wochen nach der Wahl am 19. September, die beiden letzten Wahlkreisabgeordneten fest: Im Obertaunuskreis (Wahlkreis 135) wurde der Unions-Kandidat und spätere CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep direkt gewählt, im Wahlkreis Schweinfurt (236) der CSU-Bewerber Max Schulze-Vorberg. Die Nachwahlen waren notwendig geworden, weil im Wahlkreis Schweinfurt der Kandidat der Deutschen Friedensunion kurz vor der Wahl gestorben war. Im Obertaunuskreis hatte der Bewerber der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher vor dem Wahltermin Selbstmord verübt.

1987 stand das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl eine Woche nach dem eigentlichen Wahltermin, dem 25. Januar, fest. Grund war damals allerdings ein anderer: Etwa 1.000 Wahlberechtigte eines Stimmbezirks im hessischen Walldorf mussten am 1. Februar noch einmal wählen, weil eine Woche zuvor eine Wahlurne von maskierten Unbekannten zerstört worden war.

Auch 2002 gab es - formal gesehen - zwei Nachwahlen: in den Wahlkreisen Passau und Zollernalb-Sigmaringen. Diese gingen jedoch geräuschlos über die Bühne, weil sie rechtzeitig angesetzt wurden und deshalb am eigentlichen Wahltag selbst, dem 22. September, gewählt werden konnte. In Passau war zuvor der PDS-Direktkandidat bei einem Autounfall ums Leben gekommen, in Sigmaringen der CDU-Bewerber gestorben.

Adresse:
http://www.n-tv.de/577212.html



MfG
kiiwii
 

08.09.05 16:23

8001 Postings, 5578 Tage KTM 950Besteht durch diese Regelung auch die Möglichkeit,

das Schröder sogar wesentlich länger im Amt, trotz eines sehr knappen Wahlsieges von schwarz-gelb?
Mal angenommen den nächsten NPD-Kanditat(in)rafft es auch wieder hin, dann müssten doch erneute Wahlen in der NPD stattfinden. Das könnte man doch so beliebig weiterführen, Schröder bleibt im ,schwarz-gelb hat faktisch die Wahl gewonnen, darf aber nicht regieren und den braunen Sumpf bekommt man auch noch los. Als Nachschub kann man ja noch die REP´s hernehmen.
 

08.09.05 16:24

13436 Postings, 7466 Tage blindfishktm...

pack die waffe wieder zurück in den schrank ;-))  

08.09.05 16:28

29838 Postings, 5700 Tage Scontovaluta219000 Wahlberechtigte sind betroffen

bei der letzten Wahl hatten 6000 Stimmen den Asuschlag gegeben.  

08.09.05 17:06

26159 Postings, 6107 Tage AbsoluterNeulingStaatsrechtler warnen vor Verfassungsklage

Staatsrechtler warnen vor Verfassungsklage

Die Nachwahl in Dresden sorgt für Riesendurcheinander. Völlig unklar ist gegenwärtig, wann welches Ergebnis nach den Bundestagswahlen am 18. September verkündet wird. Staatsrechtler warnen vor verfassungsrechtlichen Fallstricken. Die Linkspartei will gegen die Nachwahl juristisch vorgehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,373716,00.html


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

08.09.05 17:10

129861 Postings, 6217 Tage kiiwiiFür die Zusammensetzung des Bundestags kommt es

auf die Zweitstimme an; warum macht man dann in Dresden nicht eine Nachwahl  n u r  für den Direktkandidaten, also mit der Erststimme, wählt aber ansonsten wie geplant, und zählt am 18.09. in dem betr. Wahlbezirk aber nur die Zweitstimmen ?

Das einzige, was passieren könnte, wäre ggf. das Entstehen eines Überhangmandats.



MfG
kiiwii
Was hört man Neues aus Dresden ?  

08.09.05 17:56

8001 Postings, 5578 Tage KTM 950Schade,

ich hab jetzt gehofft dass die SPD noch einen Trumpf, Waffe in der Hinterhand hat und den Schwarz-Gelben noch eins auswischen kann. Das wär was gewesen, die S-G eine minimale Mehrheit und dürfen nicht regieren. Das wäre Stoff für Ariva gewesen. Bei den politischen Grabenkämpfen wäre ich mir wie im 1. Weltkrieg vorgekommen.
Aber jetzt muss es halt Rot-Grün auf normalen Weg packen.  

08.09.05 18:46

1882 Postings, 7446 Tage E8DEF285da kannste vergessen

im september wachsen bekanntlich schöne braunkappen
und bei uns gibts davon eine ganze menge.
Also wegen einem madigen Stiel - schmeisst man doch nicht
gleich die ganze kappe weg.
gruss E8
seid locker !  

08.09.05 18:46

13475 Postings, 7812 Tage SchwarzerLordGroteske Situation

Gegegebenenfalls könnte sogar die SPD an einem guten Wahlergebnis der CDU dort interessiert sein, da aufgrund der Überhangmandate ... ach ich erspare es euch. Da müßte es einfach schnell einen Nachrücker geben, und fertig. Daß hier einige nicht mal beim Tod eines Menschen aber pietätvoll agieren, verwundert nicht weiter.

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"Wir machen keine Schulden, das haben wir immer klar gemacht, wir weichen nicht in Schulden aus.?
(Hans Eichel , 01.09.02, ARD-Sendung Christiansen)

"Wir machen keine unbezahlbaren Versprechungen, und wir rütteln nicht an den Kriterien des europäischen Stabilitätspaktes.?
(Gerhard Schröder am 19.06.2002 vor der Bundespressekonferenz in Berlin)


 

08.09.05 19:00

443 Postings, 5612 Tage cassiopaiaWieso stellen die nicht einfach einen neuen

Kandidaten auf?

Das kann doch nicht so schwer sein. Ist doch noch genügend Zeit bis zur Wahl.

greez  

08.09.05 19:02

129861 Postings, 6217 Tage kiiwii"Es kann nicht sein, daß schon wieder im Osten..."

08.09.05 19:05

59073 Postings, 7302 Tage zombi17Geht nicht

Die Listen müssen neu gedruckt und die Briefwahl neu organisiert werden. Ausserdem, wer weiss ob die sich nicht vorher noch die Köppe einschlagen müssen um einen neuen Kandidaten zu kühren.
So kurz vor der Wahl ist soetwas noch nie passiert und absolutes Neuland.  

08.09.05 19:12

129861 Postings, 6217 Tage kiiwiiQuatsch. Lies erstmal.

08.09.05 19:18

21799 Postings, 7665 Tage Karlchen_IWas mich ja interessiern würde...

Wieso stirbt ne NPD-Frau während ihrer Wahlkampfrede an Gehirnschlag? Was hat die gerade vorher erzählt - und in welchem Tonfall?  

09.09.05 17:01

8140 Postings, 5677 Tage checkerlarsender 82 jährige schönhuber

triit in die fußstapfen der toten npd kandidatin.gerade auf antenne-bayern  

09.09.05 17:05

8140 Postings, 5677 Tage checkerlarsenBesonders vorläufig

Freitag, 9. September 2005
Besonders vorläufig
Wahlergebnis am 18.

Bundeswahlleiter Johann Hahlen wird am Abend des 18. September auf jeden Fall ein Endergebnis nennen, das aber wegen der Nachwahl in Dresden "in besonderer Weise" vorläufig sein wird. Eine wie auch immer geartete Geheimhaltung der Ergebnisse aus den 298 nicht betroffenen Wahlkreisen bis zum Abschluss der Nachwahl würde dem Bundestagswahlrecht widersprechen, erklärte Hahlen am Freitag in Wiesbaden. Er halte es für unwahrscheinlich, dass die Nachwahl Zusammentritt und Beschlussfähigkeit des Bundestages beeinträchtigt.

Ob bei dem vorläufigen Ergebnis Annahmen über das Wahlverhalten der rund 219.000 Wähler in dem Dresdner Wahlkreis 160 berücksichtigt würden, werde er nach Prüfung der bisherigen Wahlpraxis bei Bundestagswahlen in den nächsten Tagen entschieden. Aus allen Parteien gibt es Widerstand gegen die Bekanntgabe vorläufiger Wahlergebnisse vor der Nachwahl in Dresden. Angesichts eines erwarteten knappen Wahlausgangs könnte der Dresdner Wahlkreis den Ausschlag für die Regierungsmehrheit geben. Experten hatten vor einer Verzerrung des Ergebnisses gewarnt.

Nachwahl am 2. Oktober

Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher hatte zuvor im sächsischen Kamenz mitgeteilt, sie habe die Nachwahl im Wahlkreis 160 für den 2. Oktober angesetzt. Nach den gesetzlichen Vorschriften muss eine solche Abstimmung spätestens sechs Wochen nach dem Tag der Bundestagswahl zustande kommen.

Alle bisher in dem betroffenen Wahlkreis abgegebenen Stimmen sind ungültig. Bei der Bundestagswahl 2002 hatten sich SPD und CDU dort wie in ganz Sachsen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

In der Geschichte der Bundesrepublik hatte sich 1961 und 1965 nach dem Tod von Direktkandidaten das Endergebnis von Bundestagswahlen um einige Wochen verzögert.

NPD will Schönhuber aufstellen

Die NPD will jetzt den früheren Chef der rechtsradikalen Republikaner, Franz Schönhuber (82), im Wahlkreis Dresden I ins Rennen schicken. Schönhuber wurde vom Kreisverband für den Posten vorgeschlagen, am Mittwoch soll er offiziell nominiert werden.

Die bisherige NPD-Direktkandidatin Kerstin Lorenz hatte am Montag einen Hirnschlag erlitten, war ins Koma gefallen und am Mittwoch für tot erklärt worden. Daraufhin setzte die sächsische Landeswahlleiterin die Bundestagswahl im Wahlkreis 160 aus und ordnete eine Nachwahl an.

Protest von Direktkandidaten

Die Nachwahl wird die Koalitionsbildung im Bund nach Ansicht des SPD-Wahlrechtsexperten Dieter Wiefelspütz nicht verzögern. Jeder Wahlkreis sei wichtig. Es werde aber "keine relevante Änderung" der Zeitpläne geben, sagte er der "Rheinischen Post". Es dauere ohnehin vier bis sechs Wochen, bis der Kanzler gewählt werde.

Unterdessen protestierten in der sächsischen Landeshauptstadt zwei Direktkandidaten von CDU und FDP gegen die Entscheidung des Bundeswahlleiters, trotz der Nachwahl im Wahlkreis 160 am 18. September ein vorläufiges Endergebnis bekannt zu geben. Andreas Lämmel (CDU), Direktkandidat im betroffenen Wahlkreis, sagte der "Bild"-Zeitung: "Die Auszählung der Stimmen darf im Sinne der Chancengleichheit in ganz Deutschland erst erfolgen, wenn auch die aus Dresden eingesammelt sind." Auch die Dresdner FDP-Direktkandidatin Peggy Bellmann verlangte: "Bis zur Nachwahl dürfen nirgendwo Stimmen ausgezählt werden!"

Rechtliche Schritte wegen der verzögerten Bundestagswahl schließt auch die Linkspartei nicht aus. "Wir wollen vom Bundeswahlleiter wissen, wie er sicherstellen will, dass es bei der Bundestagswahl keine Benachteiligungen geben wird", sagte der Sprecher der Linkspartei, Hendrik Thalheim  

09.09.05 17:09

7336 Postings, 6532 Tage 54reabob der schörghuber das wahlergebnis erleben

09.09.05 17:14

8140 Postings, 5677 Tage checkerlarsen*g+ reab

jedenfals zeigt dies grandios die abenteuerliche personaldecke...  

09.09.05 17:18

2752 Postings, 5859 Tage niebaumWahl in Dresden wird verschoben

Warum? Sollen Sie doch Schön... aufstellen und fertig. So ein Theater wegen so einer Partei.

http://www.ariva.de/board/230712  

10.09.05 10:41

129861 Postings, 6217 Tage kiiwiiLinkspartei will Votum splitten

Hat Bodo Ramelow etwa mein Posting # 13 hier gelesen ?





SPIEGEL


Linkspartei will Votum splitten

Die Linkspartei stellt sich gegen eine Nachwahl im Dresdner Wahlkreis 160. Nur die Abstimmung über den Direktkandidaten solle auf den 2. Oktober verschoben werden. Die Zweitstimme solle am 18. September gemeinsam mit allen anderen abgegeben werden.

Dresden - Die Linkspartei hat einen Kompromissvorschlag für die Wahl im Dresdner Wahlkreis 160 vorgelegt. Danach soll am 18. September die Zweitstimme abgegeben werden, während am 2. Oktober der Direktkandidat ermittelt werden soll. "Damit wäre die Chancengleichheit zumindest ansatzweise gewahrt", sagte der Wahlkampfchef der Partei, Bodo Ramelow, der "Thüringer Allgemeine". Die sächsische Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher habe sich dem Ansinnen gegenüber zwar reserviert gezeigt, räumte Ramelow ein. Die endgültige Entscheidung liege jedoch bei Bundeswahlleiter Johann Hahlen.

Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Gregor Gysi, bezeichnete das Vorgehen in Dresden in der Zeitung als verfassungswidrig. 200 000 Menschen könnten das Gesamtergebnis drehen. Das sei bizarr. "Falls es knapp wird am 18. September werden diese Wähler sich an dem Ergebnis orientieren. Alles ändert sich, die Mobilisierung, die Präferenzen, die Entscheidungen."

In Dresden kann nicht zeitgleich mit dem restlichen Bundesgebiet am 18. September gewählt werden. Nach dem plötzlichen Tod einer NPD-Direktkandidatin in Dresden sind für den Wahlkreis 160 (Dresden I) Nachwahlen am 2. Oktober angesetzt worden, teilte Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher mit.


MfG
kiiwii  

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