Themen-Vorschau Börsenzeitung vom 4. Mai 2001

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eröffnet am: 03.05.01 15:11 von: das Zentrum. Anzahl Beiträge: 1
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Themen-Vorschau zur Ausgabe 85 vom 4. Mai 2001
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Deutsche Bank übertrifft Erwartungen



ski ? Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal die Gewinnerwartungen vieler Experten weit übertroffen. Der Gewinn nach Steuern betrug gut 1 Mrd. Euro, womit der Wert des Schlussquartals 2000 von 0,58 Mrd. Euro deutlich und selbst das Ergebnis des als außergewöhnlich gut eingestuften ersten Quartals 2000 (0,96 Mrd. Euro) noch um fast 7% überboten wurde. Neben dem allem Anschein nach sehr erfolgreichen operativen Geschäft trug allerdings auch eine modifizierte Rechnungslegung (Erstanwendung von IAS 39) mit immerhin 234 Mill. Euro zum Ergebnis bei. Die Börsen-Zeitung berichtet in ihrer Freitagsausgabe ausführlich über den Quartalsabschluss der Deutschen Bank.


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Schlechtere Aussichten für Epcos



mic - Die Epcos AG revidiert zum dritten Mal in diesem Geschäftsjahr (30. September) die Prognose nach unten, gibt aber im Gegensatz zu anderen Hightech-Unternehmen noch Zielwerte an. Der Umsatz soll nun um 10 bis 15% statt um 20% zulegen, die Marge auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) 16% statt 17% betragen. Der neue Vorstandsvorsitzende Gerhard Pegam schätzt, dass die Talsohle bei der Nachfrage im dritten Quartal erreicht werde. Er kündigte ein Kostensenkungsprogramm an. Im ersten Halbjahr steigerte Epcos den Erlös um 36% auf 1,1 Mrd. Euro, das Ebit kletterte um 67% auf 226 Mill. Euro. Die Ebit-Marge lag damit bei 20,5%.


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SAP steht Rede und Antwort



ip ? Die Aktie des Walldorfer Softwarekonzerns SAP ist am Donnerstag nach Angaben von Händlern von Gewinnmitnahmen belastet worden. Nach den Kursverlusten vom Vortag setzte der Aktienkurs seine Abwärtsbewegung fort und gab um bis zu 5% auf 166,26 Euro nach. Äußerungen auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Mannheim dürften sich dabei allerdings nicht negativ auf den Kurs ausgewirkt haben. SAP hatte auf der Aktionärsversammlung die Planvorgaben für die ersten neun Monate bekräftigt. Die Details zum Aktionärstreffen lesen Sie morgen in der Börsen-Zeitung.


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T-Online erfüllt die Erwartungen



ag ? Die Internet-Tochter der Deutschen Telekom T-Online steigerte den Konzernumsatz im ersten Quartal 2001 gegenüber der Vorjahresperiode um 61,2% auf 280,2 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwill (Ebitda) entspricht mit einem Fehlbetrag von 66,4 Mill. Euro den Erwartungen. Ende März hatte T-Online anlässlich der Bilanzpressekonferenz angekündigt, dass das Ebitda-Minus in den ersten drei Monaten 2001 bereits niedriger ausfallen sollte als im Schlussquartal 2000 (?66,9 Mill. Euro). Diese Prognose hat sich damit knapp bewahrheitet. Strategie von T-Online ist es, sich von der Dominanz des Access-Geschäfts zu lösen und das Portal-Geschäft (Werbung und E-Commerce) zu forcieren. Dieser Kurs ist in den Quartalszahlen noch nicht ablesbar. Zwar konnten die Umsätze im Portal-Geschäft gegenüber dem Vorjahr beinahe verdoppelt werden, im Vergleich zum Schlussquartal 2000 hat sich indes ein Rückgang ergeben. An der Börse lag die T-Online-Aktie nachmittags leicht im Minus.


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?Keinen Druck auf die EZB ausüben?



lz ? In einem Gastbeitrag für die ?Börsen-Zeitung? warnt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz, davor, auf die EZB weiter Druck auszuüben, die Zinsen zu senken. In Anbetracht eines zunehmenden Preisauftriebs auf gegenwärtig rund 2,8% sei es völlig falsch, eine leichtere Geldpolitik zu fordern. Merz: ?Stabiles Geld ist unser höchstes Gut, ein kostbares Kapital auch und gerade für eine noch junge Zentralbank wie die EZB.? Im Hinblick auf die noch nicht gebannte Inflationsgefahr tue die Europäische Zentralbank gut daran, stabilitätspolitisch Flagge zu zeigen.


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