Tausende gehen gegen Bush auf die Straße

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neuester Beitrag: 06.11.05 18:07
eröffnet am: 03.11.05 17:23 von: danjelshake Anzahl Beiträge: 49
neuester Beitrag: 06.11.05 18:07 von: Kicky Leser gesamt: 1319
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03.11.05 17:23
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13393 Postings, 6066 Tage danjelshakeTausende gehen gegen Bush auf die Straße


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Proteste gegen Bush in New York (Foto: Reuters)
Am Jahrestag der Wiederwahl haben tausende Gegner von George W. Bush gegen den US-Präsidenten demonstriert. Protestmärsche fanden am Mittwoch in San Francisco, Los Angeles, New York, Chicago und anderen Städten statt. Die Demonstranten forderten den Abzug der US-Soldaten aus dem Irak, kritisierten Bushs Wirtschaftspolitik und das Missmanagement nach dem Hurrikan Katrina im Süden der USA.

 

"Vertreibt das Bush-Regime"
Die Demonstranten folgten einem Aufruf des Bündnisses "Die Welt kann nicht warten - Vertreibt das Bush-Regime". In San Francisco, wo sich sich etwa 4000 Menschen an den Protesten beteiligten, gab es nach Polizeiangaben elf Festnahmen, überwiegend wegen Straßenblockaden, in zwei Fällen wegen Mitführens von Brandbomben. Ein in Richtung Polizei geworfener Brandsatz richtete keinen Schaden an.

"USA in moralischer Krise"
Auch der frühere US-Präsident Jimmy Carter geht mit Bush streng ins Gericht. Amerika befinde sich in einer moralischen Krise, sagte er in einem CNN-Interview. Dass der Geheimdienst CIA in Osteuropa und anderen Ländern Geheimgefängnisse für Terrorverdächtige unterhalten soll, bezeichnete er als Schande. Carter, der für seinen Einsatz für Menschenrechte den Friedensnobelpreis erhielt, prangerte die Debatte über Foltermethoden in US-Gewahrsam, die enormen Haushaltsdefizite als Folge von Steuersenkungen "für die Reichsten" und Tatenlosigkeit der Regierung beim Umweltschutz an. "Das untergräbt die grundlegenden moralischen Werte, auf denen dieses Land aufgebaut ist", sagte Carter.

Carter besorgt über Einfluss der religiösen Rechte
Der Ruf der USA in aller Welt sei in Gefahr, sagte Carter. Er verwies unter anderem auf den Druck von Vizepräsident Richard Cheney auf Senatoren, eine Gesetzesvorlage zurückzunehmen, die Folter kategorisch verbietet. Carter bezeichnete den Irakkrieg als unnötig. "Er wurde unter Vortäuschung falscher Tatsachen begonnen", sagte er. Carter kritisierte den wachsenden Einfluss religiöser Fundamentalisten auf die Politik. "Die rechten Mitglieder des religiösen Establishments und der rechte Flügel der Partei der Republikaner haben sich zusammengetan", sagte Carter. "Ich bin besorgt, dass die Wand zwischen Religion und Staat zusammengebrochen ist."

Bush im Umfragetief
Bushs Popularitätswerte sackten unterdessen weiter ab. Einer neuen Umfrage von CNN/Gallup zufolge halten 55 Prozent der US-Bürger Bushs zweite Amtszeit als Präsident für einen "Misserfolg". Die Anklage gegen den Regierungsberater Lewis Libby im Zusammenhang mit der CIA-Affäre ist für den US-Präsidenten ein weiterer schwerer Schlag. Erst am Donnerstag vergangener Woche hatte er mit dem Rückzug seiner Kandidatin für den Obersten Gerichtshof, Harriet Miers, eine bittere Niederlage einstecken müssen.

t-online.de

 
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23 Postings ausgeblendet.

04.11.05 13:16

14308 Postings, 6461 Tage WALDYo.T.??? Danke!

Wenigstens so bekomme ich keinen Ariva Sonderurlaub.



*ggg*


MfG
  Waldy  

04.11.05 13:26

63284 Postings, 6255 Tage Don Rumata#19 seit wann wird der Präsident...

dort vom Volk gewählt; selten solch einen... (verkneife mir mal den passenden Ausdruck)... gelesen/gehört!  

04.11.05 13:59

13393 Postings, 6066 Tage danjelshakekritisier waldy nicht...

der war schon sooo oft da drüben und kennt jeden ami persönlich. *g*

ich wette, alles was er über die usa weiß und gesehen hat, kam irgendwann mal im fernsehen ;)

mfg ds  

04.11.05 14:07

14308 Postings, 6461 Tage WALDY*




http://www.wahlrecht.de/ausland/us-praesident.html


MfG
  Waldy  

04.11.05 14:12

13393 Postings, 6066 Tage danjelshaketatsächlich...

don hat recht *g*

"Als Präsident wird gewählt, wer die absolute Mehrheit (also z. Z. mindestens 270) der Wahlmännerstimmen erhält. Die Wahlmänner dürfen bei der Präsidenten- und Vizepräsidentenwahl nicht zwei Kandidaten aus ihrem Bundesstaat wählen."

mfg ds  

04.11.05 14:21

63284 Postings, 6255 Tage Don RumataNeben den Wahlmännern benötigt man noch...

ein kleines Handgeld in Höhe einiger Hundert Millionen Dollar um sich die Medien und diverse andere Leute gefügig zu machen... und man braucht dafür dann nur spendable Geldgeber...  und für was und wen diese Geldgeber ihre Kohle ausgeben sollte wohl klar sein; von nichts kommt eben nichts. Und das soll demokratisch sein... hahahahahaha  

04.11.05 14:40

14308 Postings, 6461 Tage WALDYhahahahahaha

Ja klar....hahahahahaha  

04.11.05 14:46

4101 Postings, 5615 Tage IDTE2natürlich ist das demokratisch!

wie sonst könnte ein kriegseinsatzverweigernder ex-alkoholiker mit nem einstelligen IQ präsident werden.


vorsicht ironie...  

04.11.05 14:46

13393 Postings, 6066 Tage danjelshakenimmst du deine rosarote sonnenbrille

eigentlich auch ab und zu mal ab?

mfg ds  

04.11.05 14:52

63284 Postings, 6255 Tage Don RumataWen meinst'n damit Daniel ?

... und Waldy hat wenigstens das Vermögen über sich selbst zu lachen :-)))  

04.11.05 18:04
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14308 Postings, 6461 Tage WALDYAber logisch kann ich über mich lachen!

Und ich bn froh das es die
rot/grünen Fingerwedlerfront gibt.


Denn  die sind einfach nicht zu toppen in
ihreren realsatirischen Leben.
Da reiht sich ein Kracher an den anderen.
Auch die Aktenmanie des H.E. ist so ein Fall.
Da lacht einen die DDR wieder an. In der alles so
schön und gut war ,weil ja dort Arbeit & roteGlückseligkeit
hatte.
Und wenn einer mit dem System nicht so einverstanden war
dann gabs ne' Akte.
Und wer weg wollte ohne Erlaubnis...tja der wurde erschossen.
Aber in der USA ist alles viel viel schlimmer!

Und darum:

hahahahahaha

 

04.11.05 18:14

21799 Postings, 7527 Tage Karlchen_IAu Mann - jetzt muss noch ein Vergleich

zwischen DDR und USA ran, um Amiland zu verteidigen.  

04.11.05 18:39

15231 Postings, 5573 Tage quantasWaldy hat recht!


Schaut nach Burma, Nordkorea, China.
Oder die Mullas im Iran.
Da werden die Tief-Roten geliebt, freiheitliche Regime,
Demokratie, Menschenrechte, Korruption, Demonstrationsrecht usw.
Alles vom feinsten.

Da wird hier ein Aufwand betrieben wegen 4000 Demonstanten in den USA.

Lachhaft!

salute quantas  

04.11.05 18:43

42128 Postings, 7657 Tage satyrBilanz Rafft es mal wieder nicht-Diktaturen

bleiben Diktaturen und Kriegsverbrecher sind Kriegsverbrecher egal
ab rot oder braun wie in den USA.
Foltern nach Plan und Vorschrift wie beim CIA praktiziert,solche Regime
sind keine Demokraten ,nur lackierte NAZIS.  

04.11.05 18:52

95440 Postings, 7124 Tage Happy EndHoppla, quantas/Waldy

Es gibt nur rote Diktaturen?

Ein schlichteres Weltbild habt Ihr gerade nicht zur Auswahl?

*kopfschüttel*  

04.11.05 19:03

18637 Postings, 6650 Tage jungchenund noch mehr proteste

Bush supports human rights at summit
Argentina hosts 34 leaders, thousands of protesters

Friday, November 4, 2005 Posted: 1558 GMT (2358 HKT)

MAR DEL PLATA, Argentina (CNN) -- As thousands of protesters demonstrated against him outside the Summit of the Americas on Friday, President Bush told reporters that he viewed his participation as an "opportunity to positively affirm our belief in democracy and human rights and human dignity."

Bush praised Argentine President Nestor Kirchner, but neither leader took questions at a brief media appearance together.

Thousands of protesters demonstrated outside the summit. Many called Bush a "terrorist" and a "fascist." Argentine soccer great Diego Maradona helped lead one demonstration, wearing a T-shirt accusing Bush of war crimes.

The demonstrations were expected. (Full story)

In an apparent reference to his unpopularity in the region, Bush said to Kirchner, "It's not easy to host all these countries -- particularly not easy to host perhaps me. But thank you for doing it."

Kirchner, speaking through a translator, said the two had "a very important meeting" and were "quite candid" in discussions on numerous issues "related to our bilateral relations."

Economics on the agenda
One of those issues involves the International Monetary Fund.

Argentina is seeking a new IMF loan agreement. The fund helped Argentina out of a major economic crisis in 2002. But Argentine leaders have complained that they're not getting the kind of deal they need now.

"The president was quite firm in his belief that the IMF ought to have a different attitude toward Argentina," Bush said. But he did not express support for Argentina's position, instead sticking by previous assertions that he would leave that between Argentina and the IMF.

Bush said Kirchner has made "wise decisions" that helped Argentina's economy change "in quite dramatic fashions." He added that Kirchner's economic track record makes it possible for him to "take his case to the IMF with a much stronger hand."

Summit with 34 leaders began Friday
The president landed Thursday night in Mar del Plata, a seaside city about 250 miles south of Buenos Aires, for the fourth Summit of the Americas, which got under way Friday with 34 leaders in attendance.

Trade issues and fighting poverty are expected to be major topics of conversation.

The visit allows the president to take a break from political turbulence in Washington.(Watch: Bush leaves, troubles follow -- 2:27)

Chief among the controversies at home: On Thursday, Vice President Dick Cheney's former chief of staff pleaded not guilty to charges of lying to investigators and a grand jury in a CIA leak inquiry. (Full story)

In Argentina, Bush will come face-to-face with a man his administration has criticized as a menace to hemispheric stability -- Venezuelan President Hugo Chavez, a left-leaning populist who routinely denounces Bush as "Mr. Danger" and refers to the United States as "the Empire."

Among the ways Chavez has chosen to tweak Washington's nose is by embracing Cuban President Fidel Castro, who was not invited to the summit because he is not democratically elected.

U.S. downplays Chavez
U.S. officials downplayed any Bush-Chavez subplot at the proceedings.

"This summit is not about Hugo Chavez," U.S. national security adviser Stephen Hadley told reporters Wednesday. "We've had some long-standing concerns about the policy for his government. This is not news."

Hadley added, "The purpose of the summit is for the democratically elected leaders to get together and reaffirm the fact that there is really a shared vision for the hemisphere that is based on democracy and free markets and free trade."

Bush, who had not been to Argentina, will also make stops in Brazil on Saturday and Panama on Sunday.

The president has insisted that the relationship between the United States and Latin America remains good, despite polls showing rising anti-Americanism and his own personal unpopularity in the region.

"I understand not everybody agrees with the decisions I've made, but that's not unique to Central or South America," he said. "Truth of the matter is, there's people who disagree with the decisions I've made all over the world. But that's what happens when you make decisions."

Bush making push for trade agreement
Bush's first event Friday morning spotlights U.S. support for removing trade restrictions across the hemisphere.

The president will start the day meeting with leaders from the six countries participating in the Central America Free Trade Agreement, which was narrowly approved by Congress in July after a furious push by the White House. (Full story)

The United States also has been pushing, so far without success, for creation of a free-trade zone that would stretch across the Americas. The Free Trade Area of the Americas has been a topic of discussion in previous summits.

Bush acknowledged Wednesday that the process is "stalled," though Hadley later said the United States is not giving up on the effort.

"It's still something we're working on. Obviously, it has not moved as quickly as we would have liked," Hadley said.

Bush will also have a one-on-one meeting Friday with Chilean President Ricardo Lagos, as well as a group meeting with leaders from the Andean countries of Bolivia, Colombia, Ecuador and Peru.

The first session of the summit is Friday afternoon, followed by a formal dinner for the heads of state in attendance.

In January 2004, Bush attended a special Summit of the Americas in Monterrey, Mexico, in what amounted to a kind of fence-mending visit for Bush and the United States' chief allies in the Western Hemisphere. (Full story)

Previous summits were held in Canada in 2001, Chile in 1998 and Miami, Florida, in 1994 -- in addition to a 1996 meeting on sustainable development in Bolivia. (Full story)
 

04.11.05 19:16

14308 Postings, 6461 Tage WALDYquantas

Ist doch logisch ,das es den Wochendtrommlern hier ein
Dorn im Auge ist, das die USA das hat was sie selber
nie haben werden.

Erfolg.

Die roten bauen ihr sein auf Neid auf.

MfG
  Waldy

Ps.


Das ist genau wie mit den Emanzen.....es gibt keine
hübschen.
 

04.11.05 19:20

62622 Postings, 7561 Tage KickyDie Welt kann nicht warten-vertreibt d.Bushregime

http://www.msnbc.msn.com/id/9280375/site/newsweek/
zweidrittel der Amerikaner sind unzufrieden mit der Weise wie Bush sein Amt führt und nur 28% zufrieden,das ist nicht nur Bush nach Katrina oder Libby im Weissen Haus,das sind die schlechtesten Werte die Bush je hatte .Und was macht er? Er faselt davon,dass er dem Irak Demokratie bringen wird
müsst ihr nur mal bei Google "Bush Approval Ratings Drop to a Record Low" eingeben !
San Francisco/Washington. (AFP/ dpa) Am Jahrestag der Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush sind seine Gegner in den USA am Mittwoch (Ortszeit) zu Tausenden auf die Straße gegangen. Protestmärsche fanden in San Francisco, Los Angeles, New York, Chicago und anderen Städten statt. Die Demonstranten forderten unter anderem den Abzug der US-Soldaten aus dem Irak, kritisierten Bushs Wirtschaftspolitik und das Missmanagement der Bundesbehörden nach dem Hurrikan "Katrina" im Süden der USA. Die Demonstranten folgten dem Aufruf eines Bündnisses mit dem Namen "Die Welt kann nicht warten - Vertreibt das Bush-Regime".  

04.11.05 19:27

25551 Postings, 6994 Tage Depothalbiererdie welt muß aber noch warten.

bis zum ende der amtszeit.

und ob danach wieder einer kommt, der einigermaßen vernünftig denken kann, ist mehr als fraglich.
erschwerend kommt hinzu, daß die die allzu vernünftig sind auch schon mal abgeknipst werden...  

04.11.05 19:36
1

26159 Postings, 5969 Tage AbsoluterNeuling#35, 37, 41

http://en.wikipedia.org/wiki/Exploding_head_syndrome


Absoluter Neuling

Eine ...be happy and smile findet statt.

geschichtsunterricht ist das eine,
die wahrheit oftmals eine andere.
war in meck/pomm und es gab nur einen,
der bei diesem lehrer je eine 1+
in der mündl. prüfung bekam.
(http://www.ariva.de/board/197085 #228)


 

04.11.05 19:40

59073 Postings, 7164 Tage zombi17Sind das alles Waldys Kumpels?

http://www.bush-burns.de/

 

04.11.05 20:26
1

63284 Postings, 6255 Tage Don RumataNaja, was soll man dazu noch sagen...

das gleich Spiel wie gewohnt; kaum gehen dem Waldy/Bilanz-Duo die Argumente aus versucht man mit allgemeinkonkreten Spitzfindigkeiten die Blindheit auf dem rechten Sehorgan zu kaschieren. Und wir lernen daraus: auch Zwei Linke, des Sehens mächtige Augen können leider nicht das Sehen mit beiden Augen ersetzen!  

04.11.05 21:34

13393 Postings, 6066 Tage danjelshakewaldy... o. T.

05.11.05 09:18

15231 Postings, 5573 Tage quantasBush und der Irak-Krieg


Kein Frieden ohne Sieg

Bei der Beschreibung der Kalamitäten des amerikanischen Präsidenten stehen der Irak-Krieg und die Zweifel an dessen Begründung - einmal Massenvernichtungswaffen, einmal Kampf gegen den Terrorismus, dann wieder Demokratieexport - ganz oben.

Mehr und mehr Amerikaner sind angesichts der stetig steigenden Opferzahl desillusioniert; rund ein Fünftel der dazu Befragten verlangt den Rückzug aus dem Zweistromland und zwar sofort. Das ist nur eine Minderheit, aber Demokratische Politiker stoßen schon in dasselbe Horn. Bush, über dessen Präsidentschaft das historische Urteil vermutlich nicht zuletzt in Bagdad gefällt wird, hat freilich dieser Tage eine ganz andere Botschaft verkündet: Amerika werde nicht in Panik verfallen und sich davonmachen - wie in Vietnam, Beirut oder Mogadischu -, und den Irak damit einem Massenmörder namens Zarqawi überlassen, nein, Amerika werde sich nicht zurückziehen. ?Im Irak gibt es keinen Frieden ohne Sieg - und deshalb werden wir die Nerven behalten und diesen Sieg erringen?, sagte Bush in einer Rede, welche in der Aufregung über die Erhebung der Anklage gegen den Stabschef des Vizepräsidenten weithin unterging.

?Böse, aber nicht wahnsinnig?

Diese Rede war dem Terrorismus und seiner Bekämpfung gewidmet. Was sie von anderen unterscheidet, ist der analytisch-konzeptionelle Fortschritt, der in ihr zum Ausdruck kommt, und die politisch-argumentative Einordnung des Irak-Engagements. Diese Klärung mag nach wie vor ungenügend sein und auf Ablehnung stoßen. Aber in ihr definiert das Weiße Haus zum ersten Mal den Terrorismus als taktisches Mittel, als Instrument, dem auf einer ?empirischen Grundlage? (Videos, Briefe, Internet-Aufrufe) die Ziele des islamischen Radikalismus zugeordnet werden. Diese Ziele eines neuen Totalitarismus seien ?böse, aber nicht wahnsinnig?, die Terrorananschläge von Bali bis London und Basra folgten einer klaren, zielgerichteten Ideologie.

Das erste politische Ziel dieser ?Extremisten? sei es, amerikanischem und westlichem Einfluß im weiteren Mittleren Osten ein Ende zu setzen - und zwar dadurch, daß die Kosten westlicher Präsenz erhöht würden. In das Vakuum, das nach einem amerikanischen Rückzug entstünde, würde dann das ?militante Netzwerk? stoßen; das zweite Ziel ist demnach die Kontrolle über ein Land als Ausgangspunkt für Angriffe und für den ?Krieg? gegen moderate muslimische Regierungen.

Islamistischer Domino-Effekt?

Bush beruft sich bei der Identifikation des in Frage kommenden Landes auf Usama bin Ladins Vertrauten Zawahiri. Der habe den Irak ?als Platz der größten Schlacht? beschrieben und als zentrale Front im Kampf der Terroristen gegen die Menschheit. Es ist offenkundig, daß und warum Bush dazu aufruft, diese zentrale Front im Irak als solche zu verstehen. Die Kontrolle über ein Land, so glaubten die ?Militanten?, würde die ?muslimischen Massen? elektrisieren und in einer Art islamistischem Domino-Effekt zum Sturz aller moderaten Regierungen in der Region führen.

Die Konsequenz, das ist das dritte geopolitische Ziel, wäre die Errichtung eines ?radikalen arabischen Reiches, das sich von Spanien bis Indonesien erstreckt?. In dieser Logik ist also die Kontrolle über den Irak der Dreh- und Angelpunkt, zumal die mörderische Bedrohung des islamischen Radikalismus die größte Bedrohung dieses Jahrhunderts darstelle.

Es sei schwer, gibt Bush zu, das ?militante Netzwerk? von Al Qaida und ihren Filialen zu besiegen, denn es mache sich das Leid, die Frustration und die Ressentiments ?anderer? zunutze; sie beuteten lokale Konflikte aus, um eine Opferkultur zu schaffen, die ihrerseits Gewalt rechtfertige. Der Einfluß der Militanten werde überdies von Hilfswilligen verstärkt: Sie gingen Zweckbündnisse mit autoritären Regimen ein, zum Beispiel mit Syrien und mit Iran, die ebenfalls das Ziel verfolgten, Amerika und moderaten muslimischen Regierungen zu schaden und welche die terroristische Propaganda dazu nutzten, für ihr eigenes Scheitern anderen die Schuld zu geben: dem Westen, Amerika, den Juden.

?Quelle endloser Konflikte?

Bush zählte dann die Elemente einer Strategie auf, mit der die Kräfte des islamischen Radikalismus bezwungen werden sollen: Dazu gehören eine präventive Terrorabwehr; die Verweigerung des Zugangs ?gesetzloser Regime? und ihrer terroristischen Verbündeten zu Massenvernichtungswaffen; die Unterbindung der Unterstützung und der Zufluchtgewährung durch ?gesetzlose Regime?; die Verweigerung der Kontrolle über ein Land, welches als Ausgangspunkt für Terror dienen könnte; und schließlich die langfristig angelegte Politik der Demokratisierung und der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Modernisierung des Mittleren Ostens, die dazu führen soll, das Reservoir der Terrorrekruten trockenzulegen.

?Wenn der größere Mittlere Osten alleingelassen wird und seine Verbitterung wächst, dann wird dieser Teil der Welt eine Quelle endloser Konflikte und wachsender Gefahr darstellen - für unsere und für die nächste Generation.? In diesem Satz drückt sich die Verbindung aus, welche die Realpolitik mit der Doktrin der sogenannten Neokonservativen nach dem ?11. September? eingegangen ist und welche die amerikanische Politik heute bestimmt. Für jedes einzelne Element der Strategie der Regierung Bush gibt es praktische Belege, beispielsweise was Syrien und Iran anbelangt - die freilich auch Indizien für die Kompliziertheit und Widersprüchlichkeit sind. Schließlich braucht Washington die Kooperation der Führungen in Damaskus und Teheran für die Stabilisierung des Iraks. Denn kein Element ist so wichtig - tatsächlich und in der Selbsteinschätzung - wie ein Erfolg im Irak.

Das verlangt Korrekturen politischer und militärischer Entscheidungen, die sich als falsch erwiesen haben, von Verhalten, dessen beabsichtigter Effekt ins Gegenteil umschlägt. Und es verlangt Standfestigkeit. Angesichts der Stärke der Terroristen und einer skeptischer werdenden amerikanischen Öffentlichkeit wäre das nicht die geringste Leistung.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung  

06.11.05 18:07

62622 Postings, 7561 Tage KickyOperation Eiserner Vorhang in Husaybah

The Operation Steel Curtain offensive in Husaybah is aimed at sealing off a main route for foreign fighters entering Iraq and was seen as a key to controlling the volatile Euphrates river valley of western Iraq and dislodging al-Qaida in Iraq.US-led forces, supported by tanks and fighter jets dropping 500lb bombs, met more resistance than expected from fighters in the town of Husaybah on Saturday, the opening day of the offensive, and only managed to take control of several blocks by nightfall, according to The New York Times,
The US-led operation, which included about 1000 Iraqi soldiers, will serve as a test of their capability to battle fighters opposed to the US-led invasion of Iraq as well as the Iraqi government.When the offensive began early on Saturday, thunderous explosions shook Husaybah as US marines and Iraqi scouts, recruited from pro-government tribes from the area, fought their way into the western neighbourhoods of the town, 320km northwest of Baghdad, residents said.
As the fighting continued, US-led forces encountered sporadic resistance, mostly small-arms fire and roadside bombs, the US command statement said.
Iraqi soldiers established temporary lodgings in a vacant area of Husaybah to provide shelter and food for about 400 residents, the military said.
US commanders hope the Husaybah offensive will restore control of western Anbar province ahead of Iraq's parliamentary election on 15 December and enable Sunni Arabs there to vote.
However, some Sunni Arab politicians and tribal leaders said the Husaybah operation was endangering civilians in the overwhelmingly Sunni area and could lead to greater instability throughout Sunni sections of the country. Husaybah, a poor Sunni Arab town of about 30,000 people, is the first stop in a network of communities that the US military suspects al-Qaida of using to smuggle fighters, weapons and explosives from Syria down the Euphrates valley to Baghdad and other cities.
Many Husaybah residents are believed to have fled the town after weeks of fighting between Iraqi tribes that support the anti-American fighters and those who back the government.......3 tote Us-Soldaten bisher sagt Aljazeera  

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