TEIL III - SCHEISS EURO

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neuester Beitrag: 27.12.01 12:46
eröffnet am: 27.12.01 00:37 von: BLECHEURO Anzahl Beiträge: 37
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27.12.01 00:37

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROTEIL III - SCHEISS EURO

Es geht weiter, bitte wieder nur Stellungnahmen, zu diesem und nur zu diesem Bericht!
Es besteht kein Zweifel daran, daß Europa sich politisch mehr einigen muß und nationale Egoismen zurückgestellt werden müssen. Der skeptische Beobachter muß sich allerdings die Frage stellen, ob die bisherige Euro-Verschmelzung - vor allen Dingen auf dem Kontinent - nicht deshalb vorangetrieben wurde, weil sie im wesentlichen (dank des deutschen politischen Vakuums) ein Vorteil für Frankreich war. Seit die Deutschen unter Schröder mehr mitbestimmen wollen, kommt die Einigung nur sehr zögerlich voran. Die Briten halten sich ohnehin - zumindest was die Einheitswährung angelangt - heraus und frühestens im Jahre 2007 werden die Briten über einen Euro-Eintritt abstimmen. Da heute weiterhin - genauso wie in Deutschland - gut zwei Drittel der Briten gegen die Einführung der Kunstwährung sind, sind die Aussichten für mehr britisches Währungsengagement in Europa gering. Die Dänen haben ohnehin bereits gegen den Euro und damit für Eigenverantwortung und wirtschaftliche Flexibilität gestimmt. Auch in der Schweiz will niemand eine Abkehr von der eigenen soliden Währung (in den USA würde niemand daran denken, auch nur mit Kanada - geschweige denn mit Mexiko - eine Währungsunion anzustreben!).

Die Einführung des EURO bringt einen Wegfall von zwei der wichtigsten Wirtschaftssteuerungsinstumente:

- Fortsetzung im Teil 4 -  
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27.12.01 09:53

3862 Postings, 7165 Tage flexoDas ist ein X Chart, oder?

Ich bin ja nicht so Chartgläubig.

Mod - Reformbedarf bestand aber auch schon zu Kohl´schen Zeiten (möchte ich meinen). Der Apparat funktioniert ja nur deswegen weil sich die Politik und hier besonders die beiden Volksparteien in diesem Punkt einig sind.  

27.12.01 09:55

23050 Postings, 7270 Tage modFlexo, jo, ich schreib ja auch:

"von der grün-roten Regierung verstärkt."


Grüsse  

27.12.01 09:55

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROServer der Gegenseite hat leider den

Chartabruf nicht zugelassen. Muß also vorher kopiert werden.  

27.12.01 09:58

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROWarumn der Euro nicht funktionieren kann,

lest ihr im Teil 4 sowie dem letzten Teil meiner Darstellung zum Scheiss Euro. 5 Teile nur deshalb, damit es sich jeder langsam im Munde zergehen lassen kann und so schnell nicht vergißt. Denn nur dann weiß er in den nächsten Jahren warum wir keinen Euro, sondern einen BLECHEURO bekommen.  

27.12.01 10:01

3862 Postings, 7165 Tage flexoAber:

das ist dann so zerhackt, kannst du das nicht alles in einem Posting niederschreiben? Oder soll das eine Euro-Soap werden?  

27.12.01 10:09

643 Postings, 7037 Tage FonsoHallo mod da kann ich nur zustimmen

zB 630 DM Gesetz folge 100000de zusätzliche Schwarzarbeiter

Betriebsverfassungsgesetz folge zusatzkosten für Unternehmen in 10stelligen
Eurobetrag

Schuldenausbau und Steuererhöhungen im 11stelligen Eurobetrag

usw

alles segnungen unser rot/grünen Regierung

im gegenzug haben die meisten Euroländer Schulden abgebaut, das Sozialsystem

"herruntergefahren und die Unternehmensbelastungen masiv gesenkt.

Aus diesen Gründen sind Wir Beim Wachstum letzter, wir bremsen ganz Europa

PS: einen Blecheuro haben wir ja schon, und der ist auch genug  

27.12.01 10:20

23050 Postings, 7270 Tage modHallo fonso,

Du bist einer der Wenigen, die das Dilemma erkennen. Aber schau mal in die deutsche Wirtschaftsnachkriegsgeschichte: Die Sozis haben, wenn sie an der Regierung waren, immer die Wirtschaft kaputt gemacht ("Die Kuh müssen wir melken!") mit der Folge, dass ihre Wähler ihre Arbeitsplätze verloren haben.
Helmut Schmidt allein hat den Versuch unternommen, ökonomisch zu handeln und scheiterte an seiner Partei. ("Der Mann ist gut, nur in der falschen Partei").
Wir ändern nichts; Schröder "sieht so gut aus" und die Grünen wollen die Multikulti-Demokratie. Das reicht für die breite Masse.Populistisch eben.

Viele Grüße
mod  

27.12.01 10:24

107 Postings, 6847 Tage BLECHEURODas, was unserer Politik fehlt, ist

wirtschaftliches Fingerspitzengefühl und Flixibilität. "Bei etwas mehr Flexibilität hätte man den Euro auch schlcithweg Blecheuro genannt". Das Wort Blecheuro habe ich aus gutem Grund gewählt. Wenn man einige Jahrzehnte zurückdenkt, so stand auch auf einer Dollarbanknote noch: Diesen Geldschein können Sie gegen X Unzen Gold eintauschen. Das Geld war noch mit Gold hinterlegt. Die einzigste Währung dieser Erde, die man momentan noch mit Gold hinterlegen könnte (aufgrund der Goldreserven) wäre der Schweizer Franken.  

27.12.01 10:26

107 Postings, 6847 Tage BLECHEURODie Arivapunkterichter sind offensichtlich

im neutralen Lager, denn sie verteilen heute wenigstens weder schwarze noch grüne Sterne. Wenn da wohl mal was nicht stimmt!? Gute Laune zum Jahresausklang?  

27.12.01 10:32

643 Postings, 7037 Tage Fonsomod ich kann Dir nur zustimmen

da wo die SPD in den Bundesländern regiert gibt es die meisten Arbeitslosen,
Krimminellen, die höchste Verschuldung und meisten Drogenabhänigen.
Frage: Warum geht es Bayern und Badenwürtenberg mit abstand am besten?
Ganz Einfach, weil Die SPD da seit jahrzehnten nicht mehr an die Macht gekommen
ist.
Stoiber ist wohl Deutschlands letzte rettung!!!!!!!  

27.12.01 10:32

1043 Postings, 7044 Tage tellyeins verstehe ich nicht

Wenn man schon den Euro angeschafft hat warum gibt es denn keine Europäische Börse und schafft die kleinen Börsenhandelsplätze ab.
Aber gegen den Euro habe ich aber nichts.  

27.12.01 11:11

643 Postings, 7037 Tage FonsoFrage an telly

Wenn Deutschland es nicht schaft seine kleinen Börsenhandelsplätze abzuschaffen
wie soll es dann Europa schaffen?????  

27.12.01 11:15

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROWer keine Euros hat und auch

nicht daran glaubt, einmal etwas Bargeld auszuhäufen, dem kann es zu einem gewissen Teil egal sein ob der Euro eine Blecheuro, eine Todeswährung oder was auch immer ist. Wer immer nur so viel Geld hat, wie er mit sich herumschleppt, sollte sich auch keine Gedanken machen. Aber wer zum beispiel für das Alter etwas zurücklegt, eine Lebensversicherung hat oder in eine private Altersversorgung spart, sollte sehr wohl über die Katastrophenwährung EURO nachdenken und Vorsorge gegen den Krebs EURO schaffen. Mit Krebs möchte ich ausdrücken, daß der EURO eine unheilbare Krankheit ist. Was das heißt, weiß jeder.  

27.12.01 11:21

23050 Postings, 7270 Tage modDie Krankheit ist nicht der Euro,

sondern eine unfähige Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Dagegen ist die Idee eines Euros auf lange Sicht sehr gut.  

27.12.01 11:38

3862 Postings, 7165 Tage flexoIch meine auch das der Euro gut ist,

sein zustandekommen ist im reformüberfälligen Europa verwunderlich. Eine Bestimmte Situation ließ den Euro die europäischen Politiker (allen voran die Deutschen) links überholen.  

27.12.01 11:46

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROMit dem Euro haben wir aber nicht mehr die

Möglichkeit so zu steuern, daß es unserer Wirtschaft gut täte, und das ist nun mal so. Wenn wir den Euro schon haben, sollten wir uns auch den Schwächeren anpassen, denn dannn bekommen wir vielleicht irgendwann auch mal was von den Schwächeren. Eigentlich ist der Euro auch so eine Art Sozialwährung. Nur sind wir momentan immer noch die, die da Stützen. Jemand der nicht an seine Nachkommen denkt, kann nach meiner Ansicht ruhig für den Euro sein, denn nach mit die Sin..  

27.12.01 11:46

643 Postings, 7037 Tage FonsoHier ein paar Fakten zum Euro

Vorteile im Euroland:

- günstigere Preise , durch direkte vergleichbarkeit mit den billigeren
 Nachbarländer (zB Autos Handwerker und Dienstleistungen)
- kein Devisenumtausch mehr,
- dadurch Bürokratie und Kostenersparnis für Exportfirmen

Nachteile im Euroland:

- größerer Druck im mittleren und vor allem im unteren Lohnbereich
- größerer Konkurenz und Rationalisierungsdruck für Unternehmen
- Arbeitsplatzabbau im 6 bis 7stelligen Bereich, vorallem im grenznahen
 Gebiet, die dann zB im Polen wieder entstehen wo gerade Opel, VW, Siemens
 usw große Fabriken bauen

Auswirkungen:

- weitere wirtschaftliche Verflechtungen
- stärkung des wirtschaftsraums Europa
- größerer Druck auf wirtschaftspolitische Reformen (Das Sozialsystem muß
 runtergefahren werden, Steuern für Unternehmen und Reiche werden sinken)

Fazit: Es gibt viele Gewinner durch den Euro
      WER HAT DER HAT, UND DEM WIRD NOCH GEGEBEN, WER NICHTS HAT MUß
      "VERRECKEN" IM DIESEM LEBEN

Gruss FONSO

PS: Traurig aber wahr

PS2: mod ich muß Dir schon wieder zustimmen  

27.12.01 11:58

23050 Postings, 7270 Tage mod@Blecheuro

Kläre mich bitte einmal auf, inwiefern man in der Vergangenheit über die DM die
Wirtschaft bei uns steuern konnte.
Du schreibst nämlich:

"Mit dem Euro haben wir aber nicht mehr die  
BLECHEURO  27.12.01 11:46  
 
Möglichkeit so zu steuern, daß es unserer Wirtschaft gut täte, und das ist nun mal so "

Bitte werde dabei etwas konkreter!

Danke und Grüsse
 

27.12.01 12:12

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROZunächst zu Dir, focsa

Günstigere Preise sind natürlich genau das, was wir in Europa benötigen. Aber wenn es die günstigeren Preise, wie Du anführst, für uns Deutsche gibt, bedeutet das nichts anderes, als daß wir weniger arbeiten müssen. Das ist wirklich gut. Aber das heißt auch gleichzeitig, daß wir weniger produzieren dürfen. Aber letztlich hast Du wiederum Recht, denn wenn wir weniger arbeiten, bekommen wir noch mehr Arbeitslose und wir sollten dann wenigstens dafür sorgen, daß die Arbeitslosen in unseren Nachbarländern billiger einkaufen können. Aber bitte bedenke, das mit dem Billiger für uns ist nur eine vorübergehende Zeiterscheinung, sonst wirklich nichts. Der Euro ist die Todeswährung als solches und für unsere Wirtschaft. Made in Germany wird irgendwann auch nur noch im Erinnerungsvermögen ältetrer Menschen zu finden sein. Wir lassen uns jetzt mit Platt machen.  

27.12.01 12:14

4691 Postings, 6940 Tage calexaAuch mich würde mal interessieren

warum der Euro pauschal schlecht sein soll.

Bis jetzt war er ein Segen für unsere Kaufkraft, denn die Inflation ist doch im Euro-Raum grundsätzlich unter Kontrolle, und die Inflation, die wir haben, ist doch primär eine Nachwirkung der angehizten Wirtschaft.

Und dann noch etwas, was sich viele Euro-Skeptiker mal geneuaer anschauen sollten, was aber von diesen gerne ignoriert wird:

In Deutschland sind es nicht mehr 2 Drittel, die gegen den Euro sind, sondern es die Meinungen stehen bei 50 zu 50, wobei die Tendenz eher PRO Euro ist, und das geht schon so, je näher der Termin der Einführung ddes Euro kommt.
Auch in Schweden ist diese Tendenz zu erkennen, so sind nur noch ca. 50-55% gegen den Euro, vor gut einem halben Jahr waren es noch 60-70%.

Und noch ein Wort zu England:
Was viele nicht wissen ist, daß der Eur dort sehr wohl eingeführt wird! Nicht als offizielle Währung, aber als Gel, das im Umlauf ist. So werden die 50 größten Einzelhändler ihre Waren in Euro auszeichnen und auch den Euro als Zahlungsmittel akzeptieren, die größten Supermärkte werden das Gleiche machen, und die meißten Hotels ebenfalls.

Und noch ein Wort zu Deutschland:
Was meinst Du, Blecheuro, wie schnell die Stimme zugunsten des Euro kippen wird, ganz einfach aus dem Grund, weil er WÄHRUNG SEIN WIRD? Im Moment ist der Euro nur ein "Traumgebilde", in wenigen Tagen ist er Realität. Und bestimmt wären die "Starter-Kits" nicht so gut gegangen, wenn kein Interesse an der neuen Währung da wäre.
Abgesehen davon werden die Vorteile des Euro ja erst dann offensichtlich, wenn er als reale Währung vorhanden ist, insbesondere keine Umtauschkosten, wenn es in den Urlaub geht, und direkter Preisvergleich!

Dann kann auch der "kleine Mann" die Vorteile des Euro greifbar spüren. Und das der Euro stabil ist, ist eine Tatsache, denn nicht der Wechselkurs einer Währung ist entscheidend, sondern die Stärke im Inneren eines Währungsraums. Und da ist der Euro bis jetzt - gemessen an der Inflationsrate - so stark wie die DM!!!

Immer das Gejammer um den schlechten neuen Euro zeigt eigentlich nur, daß immer noch viel Angst vor dem Neuen vorhanden ist.

So long,
Calexa

PS: Alles Jammern ist auch in der Hinsicht sinnlos, weil wir ihn nicht mehr wegbekommen. Und genau diese Tatsache wird auch die Stimmung zugunsten des Euro kippen. Die Mark war auch nur deshalb so beliebt - genauso wie im übrigen der Dollar und der Franken - weil ,die Inflation niedrig gehalten wurde.  

27.12.01 12:15

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROUnd Du lieber mod, mußt

lernen geduldig zu werden. Denn Du weißt, daß die beiden wichtigsten Gründe in meinem Teil 4 stehen. Und warum ich es in mehreren Teilen bringe weißt Du auch?! Damit Ihr es nicht wieder vergesst!!!!!  

27.12.01 12:34

107 Postings, 6847 Tage BLECHEURODie Sicherheitsmerkmale:

Zu den Sicherheitsmerkmalen zählen ein ertastbares Relief auf den Geldscheinen, die vor allem Sehbehinderten sichere Hinweise auf die Echtheit geben sollen. Die Banknoten sind auf speziellem Hochsicherheitspapier gedruckt. Sicherheitsfäden durchlaufen die Scheine in der ganzen Breite. Wasserzeichen, Hologramm und so genannte Perlglanzstreifen sind weitere Merkmale. Damit soll das neue Geld sicherer sein als die D-Mark ? so die Überzeugung der Zentralbanker.


 

27.12.01 12:39

643 Postings, 7037 Tage FonsoBlecheuro

mit Deinen Aussagen verwirrst Du mich, kann Dir nicht sorecht folgen.

mod ich muß Dir schon wieder recht geben, glaubst Du an Seelenverwandschaft??

Dem   PS:   von Calexa kann ich auch zustimmen!

Gruss

FONSO

PS: Blecheuro lerne doch bitte meinen Namen richtig zu schreiben.  

27.12.01 12:44

107 Postings, 6847 Tage BLECHEUROSorrry fonso, als ich eben focsa schrieb,

meinte ich natürlich Dich,  F O N S O   !!!  

27.12.01 12:46

107 Postings, 6847 Tage BLECHEURODie eben rausgestellt Sicherheit bezieht

sich jedoch ausschließlich auf den Schein, also das Papier. Bitte versteht das nicht falsch mit der Sicherheit.  

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