TAZ: Linke Sammlungsbewegung wird nix

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neuester Beitrag: 01.04.18 20:10
eröffnet am: 01.04.18 10:08 von: Val Venis Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 01.04.18 20:10 von: clever und r. Leser gesamt: 857
davon Heute: 1
bewertet mit 2 Sternen

01.04.18 10:08
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6969 Postings, 1087 Tage Val VenisTAZ: Linke Sammlungsbewegung wird nix

Die Linkspartei ging 2013 in ihrem Wahlprogramm sogar so weit, ?offene Grenzen? zu fordern.

...

Das konnte schon deshalb nicht gut gehen, weil von der revolutionären Flüchtlingspolitik nur Menschen profitierten, die nicht wahlberechtigt waren, während die eigenen Wähler mit Realpolitik versorgt wurden.

...

Wagenknechts Sammlungsbewegung wäre vollkommen überflüssig, wenn sich die Linkspartei vor den nächsten Wahlen über eine sinnvolle Flüchtlingspolitik verständigen könnte.
Debatte Linke Sammlungsbewegung: Schachmatt gesetzt - taz.de
Warum einiges für Sahra Wagenknechts Idee spricht, sie aber an der unrealistischen Haltung der Linken in der Flüchtlingspolitik scheitern wird.
http://www.taz.de/Debatte-Linke-Sammlungsbewegung/!5492687/
 

01.04.18 12:25

6969 Postings, 1087 Tage Val VenisErstaunlich guter Artikel

TAZ wird langsam lesbar  

01.04.18 12:48

790 Postings, 1011 Tage NansenEcht?

Ich konnte das Interessante bisher noch nicht finden. Vielleicht ist es aber auch so eine dieser Schulnummern, wo man sich das Interessante erst mühevoll erarbeiten muss und sich hinterher dann doch fragt: "Was soll der Quatsch?"  

01.04.18 16:33

4185 Postings, 1034 Tage clever und reichWar klar, die Linken sind zu zerstritten.

Letztendlich trägt die Mehrheit der kleinen Leute die derzeitige deutsche Flüchtlingspolitik nicht mit, Wagenknecht und Lafontaine sind linke Vorreiter mit AfD Sprech. Solange es in diesem Punkt keine linke Einheit über Parteigrenzen hinweg gibt, solange wird die  SPD  weiterschrumpfen und eine etwaige politische linke Mehrheit bleibt ein feuchter Traum. Es gibt halt momentan keine gemeinsamen linken Ziele. Die SPD ist irgendwie noch für Schröders Agenda, die Linken wollen die Wirtschaft aber mindestens so wie in Frankreich gängeln... Es gibt zu wenige Gemeinsamkeiten und daher wird das nischt.
Letztendlich braucht die SPD keiner, wer linke Politik will der wählt Mutti oder AfD, wer noch linker wählen will der wählt Linke, AfD oder Grüne. Wer rechte Politik will der wählt auch AfD, die AfD vertritt die kleinen Leute mehr als das die sogenannten linken Parteien dieses tun. Tschüß SPD.  

01.04.18 17:54
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6969 Postings, 1087 Tage Val VenisWenn Wagenknecht und Lafontaine

den Laden mal im Griff hätten wäre viel getan. Es gibt bei der SED so viel weltfremdes Gesocks... auch dieses ganze Antifa-Pack...

Aber die Grünen sind nicht links clever. Das ist eine konservative Partei mit Bio-Heidenreligion.  

01.04.18 20:10
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4185 Postings, 1034 Tage clever und reichDie Grünen wollen mehr Geld von den

Leistungsträgern umverteilen hin zu den "Armen". Weiterhin finden viele Grüne das die Aufgabe der kulturellen Identität fortschrittlich wäre. Typisch links sind aus meiner Sicht naive weltfremde Traumvorstellungen von einer Welt, die es in der Realität so nicht gibt. Weiterhin sind Linke grundsätzlich bereit mehr Geld auszugeben als reinkommt und sie sind bereit für riskante gesellschaftliche Experimente (arme Schluckerländer in die EU, aktuelle Migrationspolitik, Energiewende oder leistungsunabhängiges Grundeinkommen etc.), zumindest ist das mein Eindruck. Linke mögen keine "Rechten", auch das trifft auf die Grünen zu. Ich finde das die Grünen voll links sind, dass einzige was an denen konservativ scheint sind deren viele verbeamtete Wähler, aber auch das passt irgendwie zum Thema. Linke sind scheinbar weit weg von der Realität, dass passt halt auch auf viele Beamte. Der typische agitierende Linke rekrutiert sich heutzutage aus dem Elfenbeinturm, daher ja diese miese weltfremde Politik. Nur meine Meinung.  

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