Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 214 3504
Börse 148 1814
Talk 19 1309
Hot-Stocks 46 367
DAX 11 118

Studie: Handys ohne Einfluss auf Gesundheit

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 21.04.03 19:55
eröffnet am: 21.04.03 19:54 von: weme Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 21.04.03 19:55 von: weme Leser gesamt: 169
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

21.04.03 19:54

240 Postings, 6505 Tage wemeStudie: Handys ohne Einfluss auf Gesundheit

2003
 
Handys und Mobilfunkmasten haben einer französischen Studie zufolge zwar keinen messbaren Einfluss auf die Gesundheit, trotzdem sollten Handy-Nutzer nach Ansicht der Pariser Umweltgesundheits-Behörde Agence française de sécurité sanitaire environnementale (AFSSE) Vorsicht walten lassen. Möglicherweise verstärke der Einsatz von Mobiltelefonen Migräne-Anfälle, räumte die Pariser Umweltgesundheits-Behörde AFSSE ein.

Versuche an Ratten hätten demnach gezeigt, dass die Gefäße im Gehirn vor allem bei schlechtem Empfang eines Handys stark beansprucht und dabei durchlässiger würden. Dies könne zu einer Verstärkung von Migräne führen. Mobil-Telefonierern empfiehlt die Behörde unter anderem den Einsatz von Freisprech-Einrichtungen.

Die von Mobilfunknetzen genutzten Antennenmasten stellten jedenfalls "keinerlei Gefahr dar, mit ihrer Anwesenheit kann kein Risiko verknüpft werden", betonte der Wissenschaftliche Direktor der erst im vergangenen Dezember gegründeten Behörde, Denis Zmirou. Vorsichtshalber sollten die Strahlungsmengen, denen Handy-Nutzer ausgesetzt sind, aber weiter gesenkt werden, empfahl die AFSSE. Zudem sollte auf allen Geräten die Elektrostrahlen-Dosis angegeben werden.

Um Elektrosmog tobt seit Jahren eine erbitterte Debatte. Die gepulsten elektromagnetischen Wellen, die alle Mobiltelefone empfangen und senden, stehen im Verdacht, Hirnströme zu verändern und zum Beispiel Schlafstörungen zu verursachen.
 

21.04.03 19:55

240 Postings, 6505 Tage wemezum Vergleich: 1999

Handy-Studie: Reale Gefahren
1999

US-Ergebnisse deuten auf Krebs-Risiko hin
Die Handy-Industrie hat in den USA 27 Millionen Dollar für Forschungen bezahlt, um - möglichst - die Ungefährlichkeit von Mobilfunktelefonen zu beweisen. Herausgekommen ist jedoch das Gegenteil. "Diese Daten sind die ersten, die direkt relevant sind für die Situation, der Menschen ausgesetzt sind", sagte der Vorsitzende der Forschungsgruppe Wireless Technology Research (WTR), George Carlo. "Zuvor waren alle Studien größtenteils spekulativ."

Die Mitarbeiter des WTR stellten jetzt auf einer Konferenz in Kalifornien Ergebnisse einer Reihe von unterschiedlichen Studien vor. Die letzten Forschungsergebnisse deuten auf einen Zusammenhang hin zwischen den Ausstrahlungen von Handys und einem leicht ansteigenden Auftreten von menschlichen Hirntumoren, Zellwachstum in menschlichem Blut und Genschäden bei Ratten.

"Man könnte unter Umständen zu dem Ergebnis kommen, daß Radiofrequenzen Genschäden verursachen können", sagte Carlo. "Das ist eine große Überraschung."

Die Gruppe Wireless Technology Research wurde 1993 in Washington gegründet, um Gesundheitsrisiken von drahtloser Kommunikationstechnologie zu untersuchen. Das Jahresbudget beträgt 27 Millionen Dollar, die von der Handy-Industrie bezahlt werden.

Zu einem unbedenklichen Ergebnis kam unlängst eine dreijährige Studie der Neurologischen Klinik des Münchener Klinikums Großhadern im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums: Weder in Ruhe, noch bei zusätzlichen optischen und akustischen Reizen konnten die Wissenschaftler einen Einfluß von Handys auf die Hirnströme des Menschen erfassen, so das Ministerium in einer Zusammenfassung.

--------------------------------

Was soll man da jetzt glauben?!

Gruss Werner

 

   Antwort einfügen - nach oben