Strom für nur 2,7 Cent/Kwh in Januar

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eröffnet am: 15.01.10 19:51 von: DasMünz Anzahl Beiträge: 3
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15.01.10 19:51
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1605 Postings, 4899 Tage DasMünzStrom für nur 2,7 Cent/Kwh in Januar

http://www.theimo.com/imoweb/businessIndustry/bi_index.asp
http://www.theimo.com/imoweb/pubs/marketReports/ORO_Report-Dec2009.pdf

In Ontario(Kanada) kostet die Kilowattstunde umgerechnet nur ca. 2,7 Cent /KWh


      Year   Average       Jan       Feb       Mar       Apr       May       Jun       Jul       Aug       Sep       Oct       Nov       Dec§
      2009      3.16      5.48      4.86      3.06      1.96      2.91      2.48      2.01      2.84      2.21      3.03      2.76      3.60§
      2008      5.17      4.25      5.44      5.82      5.14      3.65      6.23      6.23      5.00      5.23      4.71      5.36      4.83§
      2007      5.05      4.62      6.08      5.69      4.80      4.11      4.80      4.72      5.73      4.76      5.12      4.85      5.18§
      2006      4.88      5.71      4.90      5.01      4.54      4.96      4.82      5.43      5.67      3.68      4.17      5.14      4.17§
      2005      7.21      5.98      5.05      6.10      6.36      5.47      7.12      8.20      9.52      9.97      8.02      6.07      8.39§
      2004      5.22      6.95      5.43      5.02      4.73      5.05      4.94      4.78      4.55      5.13      5.04      5.38      5.28§
      2003      5.76      6.23      8.86      8.48      6.16      4.51      4.53      4.27      5.15      5.05      5.90      4.19      4.68§
      2002      5.59         -         -         -         -      3.00      3.71      6.20      6.94      8.31      5.09      5.12§5.93  

15.01.10 21:27

1605 Postings, 4899 Tage DasMünzEADS Energie aus dem Weltraum 2003

Hier stellt sich natürlich die frage der Effektivität, die nicht bersonders hoch sein dürfe. Und ob die EADS diese Projekt weiterentwickelt hat kann ich nicht sagen.


     Meilenstein für künftige solare Versorgungsysteme direkt aus dem All
   *
     EADS SPACE Transportation demonstriert präzise Energieübertragung mittels Laser
   *
     Präsentation anläßlich des Weltraumkongresses IAC in Bremen

EADS Space Transportation hat mit der Entwicklung einer punktgenauen Steuerung für die Übertragung von Energie per Laser einen ersten Meilenstein für künftige solare Energieversorgungssysteme direkt aus dem All erreicht. Mit dem dafür entwickelten Algorithmus ist es jetzt erstmals möglich, sowohl Energie als auch Daten präzise auf ein Objekt zu übertragen. Das teilte EADS SPACE Transportation am Dienstag anläßlich einer Pressekonferenz in Bremen mit.

Mit einer Bodensimulation belegten die Ingenieure und Forscher, dass mittels der neuen Technologie der energieübertragende Laser und der Empfänger - in diesem Fall ein fahrender Micro-Rover, der in größerem Maßstab auch bei zukünftigen Raumfahrtmissionen Verwendung finden soll - selbstätig und exakt miteinander Verbindung halten können. Dazu Frank Steinsiek, zuständiger Leiter des Projekt Solar Power Infrastructure (SPI): "Damit wird zum einen die zielsichere Übertragung von Energie durch freifliegende orbitale Strukturen zum Empfänger auf der Erde möglich; zum anderen können bemannte wie unbemannte Missionen durch Übertragung mittels Laser im All auch dort mit Energie versorgt werden, wo Solarzellen keinen Strom produzieren und liefern können. Wir erschließen für die Raumfahrt als auch für das Leben auf der Erde gleichermaßen ein riesiges Potenzial."

In einem nächsten Schritt schlägt EADS SPACE Transportation die Anbringung einer Lasereinheit für die Energieübertragung an der Internationalen Raumstation vor. Doch die Visionen reichen weit darüber hinaus. "Weitere Schritte führen über freifliegende Laserplattformen in verschiedenen Umlaufbahnen bis hin zur Errichtung eines Kraftwerks im Gigawatt-Bereich in 36.000 Kilometern Höhe. Gleichzeitig können wir uns vorstellen, dass Raumschiffe der Zukunft auf eigene Antriebe verzichten können. Stattdessen sollen sie von Laserstationen im Weltraum ebenso mit Sonnenenergie versorgt werden wie Roboter und Rover auf Mond und Mars", sagte Hartmut Müller, bei EADS SPACE Transportation zuständig für Zukunftsszenarien.

Die bisherige Kosten für die Entwicklung der SPI-Technologie beziffert Müller auf über 600.000 Euro. Zwei Drittel davon trägt EADS SPACE Transportation selbst, ein Drittel wurde bereits im Rahmen des BEOS-Vorhabens zum Aufbau eines Betriebs- und Nutzungszentrums für die Internationale Raumstation von der Freien Hansestadt Bremen übernommen.

Im Rahmen des 54. International Astronautical Congress IAC (29. September bis 3. Oktober in Bremen) wird dieses Projekt dann auch erstmals einem breiten Fachpublikum zugänglich gemacht werden. EADS SPACE Transportation wurde im Juni 2003 gegründet und ist aus dem Zusammenschluss der deutschen Astrium Raumfahrt-Infrastruktur und der französischen EADS Launch Vehicles hervorgegangen. EADS SPACE Transportation ist der europäische Spezialist für Raumtransporte, bemannte Raumfahrt und ballistische Trägerraketen für Frankreichs Streitkräfte. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 5.000 Mitarbeitern im Jahr 2002 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und ist an den Standorten Bremen, Friedrichshafen, Ottobrunn und Lampoldshausen sowie in Les Mureaux bei Paris, in St-Médard-en-Jalles bei Bordeaux und in Kourou (Französisch-Guayana) angesiedelt.

Achtung Redaktionen: Der Text dieser Pressemitteilung sowie Hintergrundinformationen stehen zum Download bereit unter: http://cs.space.eads.net/pr/

Bremen, 23. September 2003  

15.01.10 21:35

1605 Postings, 4899 Tage DasMünzEine Übertragung per HGÜ Technik wäre am

einfachsten und derzeit am effizentesten.

Immerhin hat Siemens schon eine Leitung mit 2000 Km in China gebaut

Die Kosten Schätze ich auf 50Mio? pro 100Km bei Übertragung von  400MW

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ): Hinter diesem etwas kryptischen Begriff verbirgt sich eine ganz wichtige Zukunftstechnologie für Smart Grids und die rasche Übertragung von Strom aus großer Distanz zu einer gerade nachfragenden Verbrauchseinheit ? ein Projekt für Desertec basiert auf einer funktionierenden HGÜ-Netzinfrastruktur. Zwei europäische Konzerne, die Schweizer ABB sowie die Münchner Siemens mit ihrer Tochtergesellschaft Siemens Energy, buhlen derzeit darum, im Weltmarkt bei dieser Technologie den größten Marktanteil zu ergattern.

Siemens Energy wird Ende des Jahrews mit 5000 Megawatt die weltweit leistungsstärkste und mit 1400 Kilometern längste HGÜ in China in Betrieb nehmen. Mitte Januar soll dann der größte und leistungsstärkste HGÜ-Transformator folgen ? immer ausgestattet mit 800 Kilovolt. Dieser soll bei der neuen größeren HGÜ-Anlage helfen: 6400 Megawatt, 2000 Klimoeter Länge, das entspricht der Leistung von zwölf durchschnittlich großen Kohlekraftwerken.

Siemens sieht sich bei HGÜ als Vorreiter und will die Nummer 1 vor ABB werden wie Udo Niehage, CEO der POwer Transmission Division im Siemens-Sektor Energy sagt:

   ?Unsere technologische Spitzenstellung ist eine gute Ausgangsbasis, um die klare Nummer eins auf dem Weltmarkt für HGÜ zu werden. Der Markt für HGÜ hat derzeit ein weltweites Volumen von rund drei Milliarden Euro bei einem durchschnittlichen Wachstum von über zehn Prozent jährlich. Wir erwarten einen Anstieg auf fünf bis acht Milliarden bis 2020. Daran wird Siemens maßgeblich partizipieren.?

Doch auch ABB hat den Kampf um die besten Technologien im Bereich der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung keineswegs aufgegeben. Elf Zentimeter nur dick ist das Kabel, das ABB für sein Vorzeigeprojekt Borwin 1 einsetzt. Mehr als 400 Megawatt fließen durch das Wattenmeer und verbinden damit  Offshore-Windparks in der Nordsee mit dem Stromnetz. Dabei soll nur minimal Strom verloren gehen, selbst wenn mehrere Hundert Kilometer Distanz überwunden werden müssen.

   ?Diese Technologie ist wie ein Blockbuster?,

lässt sich Peter Smits, Vorstandschef von ABB in Deutschland in der Financial Times Deutschland plakativ zitieren. Dabei hätte ABB die ENtwicklung beinahe verschlafen: Erst seit drei Jahren vermarktet der Konzern die schon lange existierende Technologie konsequent unter ?grünem Label? ? also als Cleantech. Mit ?grün? lässt sich eben gutes Geld verdienen: Alleine der Borwin-Auftrag hatte ein Volumen von 300 Millionen Euro.

Die neuartige Übertragungstechnik von ABB, HVDC Light genannt, lohnt sich inzwischen ökonomisch auch bei Strecken, die kürzer als 500 Klimoeter sind. In Australien hat ABB damit einen Umweltpreis gewonnen, in Amerika leitet eine solche Verbindung saubere Energie von den Wasserkraftwerken Kanadas nach Long Island. Mit Borwin wird die Technik nun erstmals auch in Deutschland eingesetzt. Die Technologie könnte künftig sogar zu intelligenten Stromnetzen weiterentwickelt werden.

   ?Das ist wie eine industrielle Revolution: Ein Quantensprung. Darum ist Europa dramatisch auf die Landkarte zurückgekommen.?

Siemens und ABB ? zwei Schwergewichte kämpfen weltweit um lukrative Aufträge und die innovativste Technologie weltweit. Klar ist eines: Die Technologie wird auch in Europa künftig eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Stromnetzes spielen. Weltweit birgt die HGÜ gigantisches Marktvolumen ? egal, welcher der beiden Konzerne letztlich die Nummer 1 wird.

Hintergründe zu HGÜ auf der Webseite von ABB: HGÜ  

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