Stoiber, absoluter Experte im Abschreiben?

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neuester Beitrag: 31.10.05 08:08
eröffnet am: 30.10.05 18:50 von: Scontovaluta Anzahl Beiträge: 6
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29664 Postings, 5561 Tage ScontovalutaStoiber, absoluter Experte im Abschreiben?

HANDELSBLATT, Sonntag, 30. Oktober 2005, 17:48 Uhr

"Finanzpolitiker müssen dem Wachstum höchsten Rang geben"
Stoiber will Abschreibungsmöglichkeiten wieder ausweiten
Der künftige Wirtschaftsminister Edmund Stoiber (CSU) will bei dem Koalitions-Spitzengespräch darauf pochen, dass die künftige Regierung auch wirtschaftspolitische Gesichtspunkte beachtet und nicht alle Fragen nur unter Etatgesichtspunkten diskutiert.

BERLIN. So wolle er etwa die von der rot-grünen Regierung beschnitteten Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen wieder ausweiten, erfuhr das Handelsblatt (Montagsausgabe) aus Unionskreisen.

?Auch die Finanzpolitiker müssen dem Wachstum höchsten Rang geben?, mahnte ein führendes Unions-Mitglied. Zugleich will Stoiber mehr privates Kapital für Existenzgründungen mobilisieren. Dazu soll die Steuerfreiheit für Kapital, das für Existenzgründungen oder Wagnisfinanzierung zur Verfügung gestellt wird, wieder bis zu einem Anteil von 25 Prozent an einer Firma steigen.

Den Vorwurf, damit würden nur staatliche Subventionen erhöht, wies Stoiber zurück. Der Staat verliere kein Geld, im Gegenteil. ?Unternehmen, die gar nicht gegründet werden, bringen keinen Cent Steuereinnahmen?, sagte der CSU-Politiker.


 

30.10.05 19:05

8451 Postings, 5900 Tage KnappschaftskassenHört, hört

Da 80% der Wirtschaft aus Persongesellschaften besteht werden diese ganz sicher nichts davon haben! Für mich sind das eindeutig staatliche Subventionen  für Konzerne wie z.b. Deutsche Bank, Daimler Chysler oder wie sie sonst heißen mögen. Die Rechtsabteilungen dieser Konzerne stitzen über die Lobbyisten doch bereits am Verhandlungstisch!  

30.10.05 19:59

29664 Postings, 5561 Tage ScontovalutaAbschreiben bei den Klassenbesten

hat sich schon immer bewährt! ariva.de  

30.10.05 20:09

3488 Postings, 5622 Tage johannahBayern mit Stoiber, oder andersherum,

werden als einziges Bundesland keine neuen Schulden machen.

Sollte das den Anderen nicht ein Vorbild sein?

MfG/Johannah  

30.10.05 20:47

29664 Postings, 5561 Tage ScontovalutaWen hat der nicht sonst schon so alles

31.10.05 08:08

29664 Postings, 5561 Tage ScontovalutaVerbesserte Möglichkeiten für die Industrie

Steinbrück für höhere Mehrwertsteuer

Berlin - Zwei Wochen vor dem geplanten Abschluß der Verhandlungen über eine große Koalition sind Union und SPD von der Lösung der großen Finanzprobleme noch weit entfernt. Der SPD-Finanzexperte und -Fraktionsvize Joachim Poß sagte, zum Haushalt seien bisher noch keine Beschlüsse gefaßt worden. Von anderen Teilnehmern der Arbeitsgruppe Finanzen hieß es, die Meinungsunterschiede seien so groß, daß die Koalitionsgespräche sogar noch scheitern könnten. Am Montag abend wollen die Spitzen von Union und SPD in einer Sechserrunde über die Sanierung der Staatsfinanzen weiterberaten.< script type=text/javascript><!--if(typeof(adlink_randomnumber)=="undefined") var adlink_randomnumber=Math.floor(Math.random()*1000000000000);document.write('<'+'script type="text/javascript" src="http://ad.de.doubleclick.net/adj/oms.berliner-morgenpost.de/nationalnews_rectangle;oms=nationalnews_rectangle;nielsen=5;tile=3;sz=1x1;ord='+adlink_randomnumber+'?"><'+'/script>');// -->< /script>< script src="http://ad.de.doubleclick.net/adj/oms.berliner-morgenpost.de/nationalnews_rectangle;oms=nationalnews_rectangle;nielsen=5;tile=3;sz=1x1;ord=645927509843?" type=text/javascript>< /script>

Der designierte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) kündigte unpopuläre Entscheidungen an. "Die Haushaltslage ist hochproblematisch, man darf sie auch dramatisch nennen", sagte er dem Magazin "Focus". Steinbrück geht nicht mehr davon aus, daß der Haushalt allein durch das Streichen von Vergünstigungen saniert werden kann und rechnet damit, daß die Union "die Mehrwertsteuererhöhung in die Debatte einbringen wird". Bei den Verhandlungen am Montag will Steinbrück offenbar eine moderate Erhöhung der Mehrwertsteuer empfehlen. Die Etatlücke von 35 Milliarden Euro solle etwa je zur Hälfte durch zusätzliche Steuern und Ausgabenkürzungen geschlossen werden.

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sagte der "Bild am Sonntag" auf die Frage, ob er bei der Ablehnung einer höheren Mehrwertsteuer bleibe: "Jede Steuererhöhung birgt die Gefahr, daß die Konjunktur beschädigt wird. Deshalb versuchen wir, ohne Steuererhöhungen auszukommen."

CSU-Chef Edmund Stoiber will dem "Spiegel" zufolge als Alternative zu einem harten Konsolidierungskurs in der morgigen Spitzenrunde für einen "Dreiklang aus Sparen, Reformieren und Investieren" werben. Die Forderungsliste des designierten Wirtschaftsministers enthalte ein Gründerprogramm für Jungunternehmer, einen Bürokratie-TÜV, verbesserte Möglichkeiten zur Abschreibung für die Industrie und eine "Unternehmensteuerreform aus einem Guß" spätestens ab 2008.

 

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