Steuereinnahmen um mehrere Milliarden höher

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Der mögliche neue Finanzminister Peer Steinbrück (Foto: dpa)
04. November 2005

Steuereinnahmen um mehrere Milliarden höher

Für das laufende Jahr können Bund, Länder und Gemeinden mit höheren Steuereinnahmen rechnen als zunächst angenommen. In diesem Jahr sollen sich die Mehreinnahmen auf über drei Milliarden Euro belaufen, hieß es am Donnerstag am Rande der Beratungen des Arbeitskreises Steuerschätzung in Rostock. 2006 sollen zusätzlich bis zu einer Milliarde Euro mehr in die Kassen gespült werden.

Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass die Steuerschätzer ihre Vorhersagen nach oben korrigieren. Insgesamt rechnen die Experten demnach mit Mehreinnahmen von fast vier Milliarden Euro gegenüber der Steuerschätzung von Mai. Damals hatte der Arbeitskreis noch mit 445 Milliarden Euro gerechnet.

Kommunen der große Gewinner

"Es könnte sogar mehr werden", sagte ein Mitglied des Arbeitskreises. Die Experten begründen den Zuwachs vor allem mit gestiegenen Gewerbesteuer-Einnahmen und einer verbesserten Entwicklung bei der Einkommens- und Körperschaftssteuer.

Von den in diesem Jahr erwarteten Mehreinnahmen entfallen 1,3 Milliarden Euro auf den Bund. Im Jahr 2006 muss der Bund dagegen mit Mindereinnahmen gegenüber früheren Prognosen von 800 Millionen Euro rechnen. Gewinner der jüngsten Entwicklung sind die Kommunen dank deutlich gestiegener Gewerbesteuereinnahmen.

35 Experten schätzen Steuereinnahmen

Der scheidende Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wird am Freitag die konkreten Ergebnisses des Arbeitskreises Steuerschätzung vorlegen. Die zweimal im Jahr stattfindenden Steuerschätzungen bilden eine wichtige Basis für die Haushaltsplanung von Bund, Ländern und Kommunen. An der Steuerschätzung arbeiten 35 Steuerexperten der Finanzministerien, der kommunalen Spitzenverbände, der Wirtschaftsforschungsinstitute, des Statistischen Bundesamtes, des Sachverständigenrates und der Bundesbank.

(N24.de, Netzeitung)

 

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