+++ Spiegel: Identität des zweiten Bahn-Bombenlege

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neuester Beitrag: 02.09.06 13:25
eröffnet am: 22.08.06 13:21 von: Kalli2003 Anzahl Beiträge: 22
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22.08.06 13:21
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58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003+++ Spiegel: Identität des zweiten Bahn-Bombenlege

+++ Spiegel: Identität des zweiten Bahn-Bombenlegers geklärt +++



So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

22.08.06 13:22
1

4969 Postings, 7250 Tage chreilJau:

Polizei identifiziert zweiten Attentäter

Fieberhaft fahndete die Polizei nach der Festnahme des libanesischen Kofferbombers Youssef Mohamad E. H. nach seinem unbekannten Komplizen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist die Identität des zweiten Täters jetzt aufgeklärt.

Berlin/Hamburg - Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist jetzt auch der zweite mutmaßliche Attentäter bekannt. Nähere Informationen liegen dazu noch nicht vor.

Zudem erfuhr SPIEGEL ONLINE heute, dass der Verfassungsschutz sich für die Hamburger Imam-Ali-Moschee interessiert - weil im Kieler Wohnheim, in dem der mutmaßliche Kofferbomber Youssef Mohamad E. H. lebte und betete, ein Poster dieses schiitischen Gotteshauses hing. Die Imam-Ali-Moschee im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst gilt nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes als Treffpunkt schiitischer Hisbollah-Anhänger.

Jetzt soll untersucht werden, welche Rolle diese Moschee bei den aktuellen Ereignissen spielt. Allerdings, so erfuhr SPIEGEL ONLINE, richten sich die Ermittlungen ausschließlich auf die Bewertung der Moschee, nicht auf die versuchten Bombenanschläge selbst.

Bei seinen Kieler Mitbewohnern galt Youssef Mohamad E. H. als sehr religiös. Der 21-jährige Libanese habe den Islam streng ausgelegt, sagte ein gleichaltriger deutscher Zimmernachbar aus der Wohngemeinschaft SPIEGEL ONLINE. Er habe täglich auffallend viel Besuch von Glaubensbrüdern gehabt und oft im Keller des Hauses einen Gebetsraum benutzt.

Youssef habe für sein Alter sehr unreif gewirkt. Ernsthaft habe man sich mit Youssef nicht unterhalten können. Ein Zimmerkollege, der nicht namentlich erwähnt werden wollte, sagte: "Er ist eigentlich noch ein Kind. Er spielte gern." Der Terrorverdächtige hatte auch ein Faible für Fußball: Youssef Mohamad E. H. habe gern gekickt, berichteten seine Mitbewohner SPIEGEL TV - das belegen auch Fotos, die von Studienkollegen im Garten des Wohnheims aufgenommen wurden.

Bislang ist nur wenig bekannt darüber, mit wem genau Youssef Mohamad E. H. Kontakt pflegte, der im Jahr 2004 aus dem Libanon nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zunächst nach Mülheim kam. Während seiner Zeit als Student am Studienkolleg hatte der mutmaßliche Bombenleger zumindest noch eine zweite Adresse in Hamburg:Kleiner Pulverteich 17-21 - dort befindet sich eine Pension im Islamisch-Albanischen Kulturzentrum. In dem Zentrum im Stadtteil Sankt Georg sind sich gleich drei Moscheen untergebracht: eine albanische, eine pakistanische Moschee sowie die Al-Nur-Moschee, die als Hochburg für Islamisten gilt.

Der stellvertretende Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Manfred Murck, sagte im Radiosender NDR Info, man prüfe mögliche Verbindungen der Bombenleger nach Hamburg. Bisher gebe es aber keine weiteren Hinweise, dass die fehlgeschlagenen Kofferbombenanschläge in Dortmund und Koblenz von Hamburg aus geplant worden seien. In Hamburg hatten einige der Attentäter des 11. September 2001 als Studenten gelebt. Zu dem verhafteten mutmaßlichen Attentäter stelle sich aber "die Frage, ob der Mann tatsächlich so unauffällig war, wie jetzt gesagt wird".

Verbindungen zu verbotener Islamisten-Organisation?

Youssef Mohamad E. H. sowie sein noch flüchtiger Komplize sollen der "Bild" zufolge einem Netzwerk angehören, das in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal in Erscheinung getreten sei. Genaueres schreibt das Blatt nicht. Fahnder gehen der Zeitung zufolge von Querverbindungen zwischen dem Mohamad E. H. und dem zweiten Täter aus. Beide Männer müssten sich schon früher gekannt haben.

Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, Angehörige der Großfamilie von Youssef Mohamad E. H. hätten Verbindungen zu der in Deutschland verbotenen islamistischen Organisation Hisb ut-Tahrir al Islami. Mehrere Mitglieder der Großfamilie würden als "problematisch" eingestuft, schrieb die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Die Sicherheitsexperten halten es demnach für denkbar, dass der 21-jährige Libanese von Hisb ut-Tahrir al Islami oder von Sympathisanten der Organisation in seiner Familie den Anstoß zur Radikalisierung bekam. Die Ermittler sollen dem mutmaßlichen Bombenleger auf die Spur gekommen sein, als sie ein Gespräch zwischen ihm und seiner Familie im Libanon belauschten.

Gestern hatte bereits der Innenstaatssekretär August Hanning gesagt, man müsse prüfen, ob es Terrorstrukturen in Deutschland gebe. "Mein Eindruck ist, dass da schon mehrere mitgewirkt haben im Hintergrund", so seine Worte. Der Verfassungsschutz ermittelt bereits gegen eine terroristische Vereinigung.

kaz/str/ddp/Reuters/AP

www.spiegel.de
 

22.08.06 13:22

45371 Postings, 6076 Tage joker67aber wer isses?

Kommt der aus Köln?  

22.08.06 13:22

9500 Postings, 5234 Tage Der WOLFkalli - fakten, fakten, fakten!!

die leser wollen fakten sehen! also? mehr text? ;)

Gruesschen
 
Der WOLF
 

22.08.06 13:24
1

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003sekunde, mein Informant ist gerade pissen

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

22.08.06 13:24
1

16558 Postings, 6429 Tage MadChartIst ein Kuffnukke - jede Wette o. T.

22.08.06 13:25

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003hier ... ;-)

Polizei identifiziert zweiten Attentäter

Fieberhaft fahndete die Polizei nach der Festnahme des libanesischen Kofferbombers Youssef Mohamad E. H. nach seinem unbekannten Komplizen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist die Identität des zweiten Täters jetzt aufgeklärt.

Berlin/Hamburg - Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ist jetzt auch der zweite mutmaßliche Attentäter bekannt. Nähere Informationen liegen dazu noch nicht vor.

Zudem erfuhr SPIEGEL ONLINE heute, dass der Verfassungsschutz sich für die Hamburger Imam-Ali-Moschee interessiert - weil im Kieler Wohnheim, in dem der mutmaßliche Kofferbomber Youssef Mohamad E. H. lebte und betete, ein Poster dieses schiitischen Gotteshauses hing. Die Imam-Ali-Moschee im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst gilt nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes als Treffpunkt schiitischer Hisbollah-Anhänger.

Jetzt soll untersucht werden, welche Rolle diese Moschee bei den aktuellen Ereignissen spielt. Allerdings, so erfuhr SPIEGEL ONLINE, richten sich die Ermittlungen ausschließlich auf die Bewertung der Moschee, nicht auf die versuchten Bombenanschläge selbst.

Bei seinen Kieler Mitbewohnern galt Youssef Mohamad E. H. als sehr religiös. Der 21-jährige Libanese habe den Islam streng ausgelegt, sagte ein gleichaltriger deutscher Zimmernachbar aus der Wohngemeinschaft SPIEGEL ONLINE. Er habe täglich auffallend viel Besuch von Glaubensbrüdern gehabt und oft im Keller des Hauses einen Gebetsraum benutzt.

Youssef habe für sein Alter sehr unreif gewirkt. Ernsthaft habe man sich mit Youssef nicht unterhalten können. Ein Zimmerkollege, der nicht namentlich erwähnt werden wollte, sagte: "Er ist eigentlich noch ein Kind. Er spielte gern." Der Terrorverdächtige hatte auch ein Faible für Fußball: Youssef Mohamad E. H. habe gern gekickt, berichteten seine Mitbewohner SPIEGEL TV - das belegen auch Fotos, die von Studienkollegen im Garten des Wohnheims aufgenommen wurden.

Bislang ist nur wenig bekannt darüber, mit wem genau Youssef Mohamad E. H. Kontakt pflegte, der im Jahr 2004 aus dem Libanon nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zunächst nach Mülheim kam. Während seiner Zeit als Student am Studienkolleg hatte der mutmaßliche Bombenleger zumindest noch eine zweite Adresse in Hamburg:Kleiner Pulverteich 17-21 - dort befindet sich eine Pension im Islamisch-Albanischen Kulturzentrum. In dem Zentrum im Stadtteil Sankt Georg sind sich gleich drei Moscheen untergebracht: eine albanische, eine pakistanische Moschee sowie die Al-Nur-Moschee, die als Hochburg für Islamisten gilt.

Der stellvertretende Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Manfred Murck, sagte im Radiosender NDR Info, man prüfe mögliche Verbindungen der Bombenleger nach Hamburg. Bisher gebe es aber keine weiteren Hinweise, dass die fehlgeschlagenen Kofferbombenanschläge in Dortmund und Koblenz von Hamburg aus geplant worden seien. In Hamburg hatten einige der Attentäter des 11. September 2001 als Studenten gelebt. Zu dem verhafteten mutmaßlichen Attentäter stelle sich aber "die Frage, ob der Mann tatsächlich so unauffällig war, wie jetzt gesagt wird".

Verbindungen zu verbotener Islamisten-Organisation?

Youssef Mohamad E. H. sowie sein noch flüchtiger Komplize sollen der "Bild" zufolge einem Netzwerk angehören, das in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal in Erscheinung getreten sei. Genaueres schreibt das Blatt nicht. Fahnder gehen der Zeitung zufolge von Querverbindungen zwischen dem Mohamad E. H. und dem zweiten Täter aus. Beide Männer müssten sich schon früher gekannt haben.

Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, Angehörige der Großfamilie von Youssef Mohamad E. H. hätten Verbindungen zu der in Deutschland verbotenen islamistischen Organisation Hisb ut-Tahrir al Islami. Mehrere Mitglieder der Großfamilie würden als "problematisch" eingestuft, schrieb die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Die Sicherheitsexperten halten es demnach für denkbar, dass der 21-jährige Libanese von Hisb ut-Tahrir al Islami oder von Sympathisanten der Organisation in seiner Familie den Anstoß zur Radikalisierung bekam. Die Ermittler sollen dem mutmaßlichen Bombenleger auf die Spur gekommen sein, als sie ein Gespräch zwischen ihm und seiner Familie im Libanon belauschten.

Gestern hatte bereits der Innenstaatssekretär August Hanning gesagt, man müsse prüfen, ob es Terrorstrukturen in Deutschland gebe. "Mein Eindruck ist, dass da schon mehrere mitgewirkt haben im Hintergrund", so seine Worte. Der Verfassungsschutz ermittelt bereits gegen eine terroristische Vereinigung.

kaz/str/ddp/Reuters/AP

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Kalli  

 

22.08.06 13:29

4969 Postings, 7250 Tage chreilSchrimps!

22.08.06 13:39

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003ich kenne den nicht!!

Dienstag, 22. August 2006
20 Jahre, wohnhaft in Köln
Komplize identifiziert

Der Komplize des 21-jährigen mutmaßlichen Bahn-Bombenlegers ist nach Medienberichten identifiziert. Das meldeten am Dienstagmittag übereinstimmend das Magazin "Spiegel online", die ARD und die "Berliner Morgenpost". Nach Informationen der Zeitung lebte der Mann zuletzt in Köln und ist 20 Jahre alt. Er soll sich zurzeit im Ausland aufhalten.

Der erste mutmaßliche Täter, ein 21-jähriger Libanese, war am Samstag in Kiel festgenommen worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die beiden sollen Ende Juli in zwei Regionalzügen "Kofferbomben" deponiert haben, die wegen technischer Mängel jedoch nicht detonierten.

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, hatte sich am Montagabend mit Blick auf den zweiten Täter optimistisch gezeigt, "dass wir auch hier einen schnellen Fahndungserfolg haben werden". Er warnte: "Solange wir ihn nicht gefasst haben, bleibt hier eine Gefahr. Das heißt, die Gefahr dauert an. Wir können nicht absehen, ob er nicht möglicherweise im Sinne seiner Anschlagsplanung weiter denkt."

Spurensuche in NRW

Einem Zeitungsbericht zufolge führten Spuren bei der Fahndung nach Düsseldorf. Die beiden Verdächtigen sollen einem Netzwerk angehören, das in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal in Erscheinung getreten sei, berichtet die "Bild"-Zeitung ohne Nennung von Quellen. Weiter schreibt das Blatt, die Fahnder gingen von Querverbindungen zischen dem verhafteten Youssef Mohamad E.H. und dem zweiten Täter aus. Beide Männer müssten sich schon früher gekannt haben.

Der Berliner "Tagesspiegel" berichtete, Angehörige der Großfamilie von Youssef Mohamad E. H. hätten Verbindungen zu der in Deutschland verbotenen islamistischen Organisation Hisb ut-Tahrir al Islami. Mehrere Mitglieder der Großfamilie würden als "problematisch" eingestuft, schrieb die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Die Sicherheitsexperten halten es demnach für denkbar, dass der 21-jährige Libanese von Hisb ut-Tahrir al Islami oder von Sympathisanten der Organisation in seiner Familie den Anstoß zur Radikalisierung bekam.

Tipp vom libanesischen Geheimdienst

Fahnder hatten den 21-Jährigen Samstagfrüh in Kiel festgenommen. Der entscheidende Tipp zur Festnahme kam dabei vom militärischen Geheimdienst des Libanon. Klaus Uwe Benneter (SPD), Mitglied des Bundestagsinnenausschusses, sagte bei n-tv: "Diese Täter sind uns ins Netz gegangen durch eine gute Zusammenarbeit mit offensichtlich ausländischen Geheimdiensten." Diese Zusammenarbeit müsse weiter gepflegt werden.

Der Student wird verdächtigt, zusammen mit weiteren Mitgliedern einer terroristischen Vereinigung einen Anschlag auf zwei Regionalzüge in Dortmund und Koblenz versucht zu haben. Außerdem wird ihm versuchter Mord in einer Vielzahl von Fällen vorgeworfen. Seit Sonntag sitzt er in Untersuchungshaft. Die Fahndung nach dem zweiten Verdächtigen, der wie Youssef Mohamad E. H. von Videokameras auf Bahnhöfen gefilmt worden war, läuft auf Hochtouren.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bekräftigte, trotz der Festnahme eines Verdächtigen bleibe die Lage ernst. Er äußerte sich in der ARD zuversichtlich, dass bald eine Einigung auf die Anti-Terror-Datei zum besseren Informationsaustausch von Polizei und Geheimdiensten gelingen werde: "Ich bin ganz sicher, dass wir im September ein Einvernehmen über die Einzelheiten haben werden."

Diskussion um Sicherheit

Für eine stärkere Präsenz von Sicherheitskräften auf Bahnhöfen spricht sich der Thüringer SPD-Vorsitzende Christoph Matschie aus. Auch der Vorschlag, bewaffnete Zugbegleiter einzusetzen, dürfe nicht vorschnell vom Tisch gewischt werden, sagte Matschie. Bei 30.000 Zügen, die täglich in Deutschland verkehren, könnten jedoch nur wenige ausgesuchte Strecken bestückt werden. "Die Vorschläge müssen sich immer an ihrer Praktikabilität messen lassen."

Die Anti-Terror-Datei, in der alle Informationen über Terroristen gesammelt werden, muss nach Ansicht von Matschie so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden. "Wir müssen die kritischen Fragen zurückstellen." Angesichts der Bedrohung sei jetzt nicht die Zeit für einen Monate dauernden Streit um Details. Augenmaß forderte der SPD-Politiker bei der Ausweitung der Videoüberwachung. Hier müssten die Fachleute entscheiden, welche Plätze und Gebäude sinnvollerweise beobachtet werden sollen. "Die Grenze ist dort, wo die Datenfülle nicht mehr ausgewertet werden kann."

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht sich für eine Ausweitung der Video-Überwachung in Deutschland aus. Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg sagte der Kölner Tageszeitung "Express": "Die Video-Überwachung ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Polizei. Sie sollte in großen Bahnhöfen und an kriminellen Brennpunkten in der Öffentlichkeit erweitert werden. " Auch in Zügen der Deutschen Bahn sollten Kameras installiert werden. Freiberg: "Entscheidend ist, dass die Aufzeichnungen mindestens 48 Stunden gespeichert werden."


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Kalli  

 

22.08.06 13:52

18811 Postings, 4964 Tage Malko0720 Jähriger, wohnhaft in Köln.

Derzeit im Ausland. Wird hier jemand vermisst?  

22.08.06 13:55

10041 Postings, 6454 Tage BeMiWutzi

darf am 23.08.2006 hier wieder
aufkreuzen.
... das tut er garantiert ;-((  

22.08.06 13:55

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003??

gibts im Ausland kein Ariva-Empfang??

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

22.08.06 13:56

21879 Postings, 6557 Tage utscheckfrag mal woher Kalli postet! o. T.

22.08.06 15:14

18811 Postings, 4964 Tage Malko07Der Verdächtige Dschihad H.

aus dem Libanon. Bei dem Vornamen!?  

22.08.06 15:15

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003utsche, ich poste NUR aus dem Inland

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

22.08.06 15:31

310 Postings, 7160 Tage erdnaKölner Express

Köln - Wie tief steckt Köln im Terror-Sumpf? Der zweite, am Dienstag erst identifizierte Koffer-Bomber soll nach verschiedenen Medienberichten bis vor kurzem noch in Köln gelebt haben.
Es handelt sich um den 20-jährigen Libanesen Dschihad. In seiner Wohnung in Ehrenfeld schmiedete er seine finsteren Terror-Pläne! Jetzt hat die Jagd auf den Blut-Schergen begonnen!

Der neue Verdächtige wurde von der Polizei per Foto gesucht.Gemeinsam mit dem bereits seit Samstag inhaftierten Youssef Mohamad E. H. (21) soll er vor drei Wochen in zwei Regionalzügen in Dortmund und Koblenz Bomben versteckt haben.

In der Nacht zum Dienstag war ein Großeinsatz der Kölner Polizei gescheitert, die den Verdächtigen festnehmen wollten. Er soll sich ins Ausland abgesetzt haben.

Derzeit läuft erneut ein Großeinsatz. Das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden wollte sich "aus ermittlungstaktischen Gründen" aber nicht näher dazu äußern.

BKA- Präsident Jörg Ziercke hatte sich am Montagabend mit Blick auf den zweiten Täter optimistisch gezeigt, "dass wir auch hier einen schnellen Fahndungserfolg haben werden".
 

22.08.06 15:35

16558 Postings, 6429 Tage MadChart"Terror-Sumpf", "Blut-Scherge"

Wo hat der Kölner Express denn diesen drittklassigen Aushilfslyriker her? *gggg*

P.S. Ich hatte recht. Es ist ein Kuffnukke!  

22.08.06 17:46
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18811 Postings, 4964 Tage Malko07Weitere Verdächtige festgenommen

Kofferbomben
Weitere Verdächtige festgenommen

Nach der Identifizierung des zweiten mutmaßlichen Bahn-Bombenlegers haben die Ermittler offenbar abermals zugegriffen - in Kiel und in Oberhausen.
          §
          §Augenzeugenberichten zufolge führten Fahnder im nordrhein-westfälischen Oberhausen ein Mann aus einem Mehrfamilienhaus abgeführt. Zunächst unbestätigten Informationen zufolge soll es sich um einen 32-jährigen Libanesen handeln. Vor dem dreistöckigen Haus befand sich am späten Nachmittag weiterhin ein starkes Polizeiaufgebot.

Nach Informationen des WDR gab es zudem in Mühlheim/Ruhr eine weitere Durchsuchung im Zusammenhang mit den gescheiterten Terroranschlägen auf zwei Nahverkehrszüge Ende Juli. In Köln-Ehrenfeld wurde ebenfalls eine Wohnung durchsucht.

Einen weiteren Zugriff gab es offenbar in Kiel: In der Nachbarschaft des verhafteten Verdächtigen nahm die Polizei nach Informationen der Kieler Nachrichten einen weiteren jungen Mann fest. Augenzeugen sagten der Zeitung, dass die Polizei am Mittag einen südländischen Mann abführte. Innenministerium und Landeskriminalamt wollten das zunächst nicht bestätigen.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte inzwischen, dass der zweite mutmaßliche Bombenleger von Köln identifiziert ist. Nach ihm werde gesucht, teilte die Bundesanwaltschaft am Nachmittag in Karlsruhe mit. Der Verdächtige habe in Köln gewohnt, seine Wohnung werde derzeit noch durchsucht.

Ermittler halten sich bedeckt

Die Behörde will nun einen Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und wegen versuchten Mordes gegen den Verdächtigen beantragen. Einzelheiten zur Fahndung wollte die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

Die Behörde wies zudem darauf hin, dass die in Medien veröffentlichte Meldung, gestern sei ein Festnahmeversuch gescheitert, nicht zutreffe. Ein Festnahmeversuch hat bislang nicht stattgefunden. Das persönliche Umfeld der beiden Beschuldigten werde zurzeit aufgeklärt. In diesem Zusammenhang laufen im Bundesgebiet weitere Durchsuchungsmaßnahmen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können hierzu gleichfalls keine Einzelheiten mitgeteilt werden.

(sueddeutsche.de/dpa/AFP)  

24.08.06 11:10

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003Hamad stellt sich

Donnerstag, 24. August 2006
Terror-Fahndung
Hamad stellt sich

Auch der zweite mutmaßliche Bahn-Bombenleger ist festgenommen worden. Der Mann habe sich im Libanon selbst gestellt, teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Die Generalbundesanwaltschaft bemühe sich um Auslieferung.

In der Kölner Wohnung des flüchtigen mutmaßlichen Bahnattentäters haben Fahnder nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zuvor unfertige Zündvorrichtungen und Brandbeschleuniger gefunden. Das berichtet das Blatt in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Aussagen von Ermittlern. Die Sicherheitsexperten gingen davon aus, dass das Material, darunter auch Drähte, zum Bau der beiden Kofferbomben benutzt wurde, die am 31. Juli in Regionalzügen in Nordrhein-Westfalen explodieren sollten. Das Blatt schreibt weiter, die Fahnder gingen zudem davon aus, dass die beiden verdächtigen Libanesen die Bomben in Köln zusammengebaut haben.

Während die Fahndung weiter auf Hochtouren läuft, wird die politische Debatte über schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland hitziger. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz wies den Vorschlag von CDU/CSU-Vizefraktionschef Wolfgang Bosbach zurück, einreisende Ausländer strenger zu kontrollieren. "Ich finde, dass die Sicherheitsdebatte viel zu hektisch abläuft, grobschlächtig, primitiv, ohne Sinn und Verstand", sagte er dazu dem Berliner "Tagesspiegel".

Seit Mittwoch sucht die Polizei mit einem neuen Fahndungsplakat nach dem zweiten mutmaßlichen Bombenleger. Der 20 Jahre alte Mann, der Jihad Hamad heißt, hat sich nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes wahrscheinlich in Richtung Libanon abgesetzt. Zusammen mit dem 21-jährigen Libanesen Youssef Mohamad, der am Samstag in Kiel festgenommen worden war und in Untersuchungshaft sitzt, soll er am 31. Juli die Kofferbomben-Anschläge auf zwei Regionalzüge der Bahn versucht haben. Die Bomben detonierten nur wegen eines technischen Fehlers nicht. Auch gegen den flüchtigen Hamad wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.

Der Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Heino Vahldieck, geht davon aus, dass in Deutschland rund 300 Hisbollah-Anhänger leben. Davon hielten sich rund 25 in Hamburg auf, sagte er im Bayerischen Rundfunk.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, warnte davor, Muslime unter einen Generalverdacht zu stellen. "Man muss aufpassen, dass bestimmte Religionen und Ethnien nicht automatisch unter Terrorverdacht geraten und stigmatisiert werden", sagte er der "Berliner Zeitung".

Auch der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mayzek, wandte sich gegen einen "Generalverdacht". Man sollte "nicht mehrere Tage lang das Täterprofil nur an der Religion festmachen", sagte er der "Thüringer Allgemeinen". "Die Debatte ist in eine Schieflage geraten. Es wird kein Unterschied mehr gemacht zwischen Terroristen und Muslimen", kritisierte er in der "Berliner Zeitung". Im "heute-journal" (ZDF) appellierte Mayzek an die Muslime, sich deutlich vom Terrorismus zu distanzieren. "Es ist Moslempflicht und Bürgerpflicht, extremistische Tendenzen zu benennen und zu melden."

Der Vorsitzende des Bundes der Kriminalbeamten, Klaus Jansen, begrüßte Überlegungen für eine stärkere Kontrolle des Internets. Allerdings stehe den Behörden dafür viel zu wenig Personal zur Verfügung, sagte er im Programm "hr-info" des Hessischen Rundfunks. Das rasche Einstellen von Dolmetschern könne hier nur begrenzt Abhilfe schaffen. "Die Landesinnenminister werden in die Qualifizierung des Personals mehr investieren müssen."


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Kalli  

 

25.08.06 12:58

58960 Postings, 6208 Tage Kalli2003Weitere Festnahme

Freitag, 25. August 2006
BKA sucht Hintermänner
Weitere Festnahme

Nach den beiden mutmaßlichen Bahn-Bombenlegern hat die Polizei in Konstanz am Freitag einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird das Studentenheim des Mannes am Bodensee noch durchsucht. Der Mann stamme aus dem Umfeld des in Kiel bereits verhafteten mutmaßlichen Kofferbomben-Attentäters Youssef Mohamad El Hajdib (21).

Die Bombenleger sollen sich nach einem Zeitungsbericht nicht im Libanon, sondern erst in Deutschland kennen gelernt haben. Dies soll El Hajdib in der Haft ausgesagt haben, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Wie das Blatt weiter berichtet, hat der am Samstag in Kiel festgenommene El Hajdib auf Anraten seiner Anwälte bisher keine Aussage zur Sache gemacht.

Derweil darf der im Libanon gefasste zweite mutmaßliche Bahn-Bombenleger Jihad Hamad nach Angaben aus Beiruter Sicherheitskreisen von deutschen Ermittlern befragt werden. Deutsche Beamte seien bereits im Libanon und würden über die bisherigen Verhöre unterrichtet.

Das Bundeskriminalamt (BKA) geht von einer terroristischen Gruppe in Deutschland aus. So lautet auch die Haftungsbegründung des Generalbundesanwalts. BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte in einem n-tv Gespräch: "Wir sind im Moment dabei festzustellen, inwieweit diese beiden Tatverdächtigen weitere Unterstützer gehabt haben. Wir sind sicher, dass es so ist." Das BKA könne derzeit allerdings noch keine Angaben darüber machen, ob es sich um ein internationales Netzwerk handelt, oder ob es um eine "autonome terroristische Gruppe alleine hier in Deutschland geht", so Ziercke in n-tv.

Hamads Familie offenbar ahnungslos

Hamads Vater sagte der dpa, sein Sohn sei kein religiöser Extremist und habe keine radikalen politischen Überzeugungen. "Er hatte keine Freunde, die politisch aktiv waren, (...) und er hatte auch keinerlei Verbindung zur (radikal-islamischen) Hizb ut-Tahrir", sagte Shahid Hamad. Sein Sohn sei am 3. oder 4. August in den Libanon zurückgekehrt. Als die Familie von dem Terrorverdacht erfuhr, habe sie entschieden, dass sich der junge Mann stellen müsse.

Jihad Hamad wird verdächtigt, am 31. Juli zusammen mit El Hajdib Kofferbomben in zwei Regionalzügen in Nordrhein-Westfalen deponiert zu haben. Nur wegen technischen Versagens kam es nicht zur Explosion.

Politiker entdecken weites Feld

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Volker Kauder, forderte den Koalitionspartner SPD dazu auf, in der Terrorismus-Debatte "weniger aggressiv" vorzugehen. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir sollten diese Diskussion in Ruhe führen." Er reagierte damit auf den SPD-Innenexperten Dieter Wiefelspütz. Dieser hatte die Forderung aus der CDU nach verschärften Kontrollen bei einreisenden Ausländern als "grobschlächtig und primitiv" verurteilt. Kauder unterstrich die Verpflichtung des Staates, alles zu tun, um seine Bürger zu schützen. "Wir müssen alles prüfen und diskutieren."

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach fordert von den Muslimen in Deutschland eine stärkere Kooperation bei der Abwehr terroristischer Gefahren. "Sie dürfen nicht die Haltung einnehmen, es sei allein Sache des Staates, religiösen gewaltbereiten Fanatismus zu bekämpfen ? oder wegschauen, wenn in ihrer Umgebung Hass gepredigt und zu Gewalt aufgerufen wird", sagte der Vize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der "Leipziger Volkszeitung". Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU), äußerte sich ähnlich. "Auch für Muslime ist es eine Bürgerpflicht, Terror und Extremismus mit allen Mitteln zu bekämpfen", sagte sie der "Bild".

Bosbach verwahrte sich gegen den Vorwurf, alle Muslime würden unter Terror-Generalverdacht gestellt. In Deutschland lebten etwa dreieinhalb Millionen Muslime. Niemand denke auch nur im Entferntesten daran, alle von ihnen zu verdächtigen. In Deutschland gebe es allerdings auch 32.000 Islamisten, von denen gut 3000 als gewaltbereit gelten. Bosbach: "Das ist ein erhebliches Gefährdungspotenzial für unser Land."


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Kalli  

 

25.08.06 15:49
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1010 Postings, 5860 Tage spalternoch einen

Im Libanon weiterer Tatverdächtiger der Zuganschläge gefasst
Fr Aug 25, 2006 3:22 MESZ
 
 
Beirut (Reuters) - Im Zusammenhang mit den gescheiterten Bombenanschlägen auf Züge der Deutschen Bahn ist im Libanon ein vierter Verdächtiger festgenommen worden.

Ein Informant aus Kreisen der libanesischen Justiz sagte am Freitag in Beirut, der 24-Jährige sei nach Hinweisen eines der beiden Hauptverdächtigen gefasst worden, der sich am Donnerstag den libanesischen Behörden gestellt habe.

Zuvor hatte die Bundesanwaltschaft die Festnahme eines dritten Tatverdächtigen in Konstanz bekannt gegeben. Beamte des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg hätten den Mann am Morgen festgesetzt. Räume eines Studentenwohnheims in Konstanz seien durchsucht worden. Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, des versuchten Mordes in einer Vielzahl von Fällen und des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Der erste Hauptverdächtige war in der Nacht zum Samstag auf dem Kieler Hauptbahnhof festgenommen worden. Die Täter hatten am 31. Juli zwei Kofferbomben in Regionalzügen der Bahn platziert, die in Koblenz beziehungsweise Dortmund gefunden wurden. Die Bomben waren gezündet worden, aber nicht explodiert.


 

02.09.06 13:25

1 Posting, 4918 Tage tom76terroristen?

handelt es sich bei den verhafteten "bahnbombern" um terroristen oder doch eher um regelrechte stümper??  wie hätte denn der sprengsatz aus propangasflaschen und mit benzin gefüllten pet-flaschen überhaupt explodieren sollen?  im focus war die rede von einem wirkungsradius von 100 metern im falle einer zündung.....das ist für mich überhaupt nicht nachvollziebar(selbst wenn die gasflasche mit einer brisanten mischung zb. ammoniumnitrat und nitromethan gefüllt gewesen wäre käme es nie zu solch einem wirkungsradius). für mich ist die ganze sache in erster linie panikmache sonst nichts!    

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