Soziale Unruhen: Aber wie? Hier ein paar Hinweise

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neuester Beitrag: 19.05.09 15:29
eröffnet am: 29.04.09 16:13 von: BRAD P007 Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 19.05.09 15:29 von: Prima Vera Leser gesamt: 341
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bewertet mit 5 Sternen

29.04.09 16:13
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17924 Postings, 4825 Tage BRAD P007Soziale Unruhen: Aber wie? Hier ein paar Hinweise

Überall und in aller Munde ist derzeit das Damoklesschwert "Soziale Unruhen" .

Fianzkrise und Arbeitslosigkeit sei Dank.

Die Mehrzahl der Deutschen hat kaum Erfahrungen mit sozialen Unruhen und stellte sich in der Vergangenheit oft ungeschickt und linkisch an – etwa bei dem Volksaufstand am 17. Juni 1953, den viele kaum genießen konnten, weil sie so viele Namen notieren mussten und aus den Panzern eine ziemlich schlechte Sicht hatten. Oder bei der Love Parade.

So kann es kaum verwundern, dass die Bevölkerung gar nicht wirklich weiß, wie soziale Unruhe überhaupt geht. Hier ein paar Tipps, wie man sich bei der nächsten Revolution nicht blamiert:

1. Autos anzünden:  Bonzen wie Golf und Fiat-Panda Fahrer bekommen hier ihr Fett weg. Aber Achtung: Bevor Ihr auch euer eigenes Auto anzündet, stellt Ihr bitte sicher, dass die Abwrackprämie schon einkassiert ist.

2. Sich als Clown verkleiden:Kann eigentlich jeder Deutsche. Aber hier auch bitte Vorsicht !!  Bitte tief brummen, um nicht als Tokio-Hotel-Fan verwechselt zu werden.

3. Nackt herumlaufen: Wird eigentlich häufig gegen Studiengebühren und von Tierschützern genutzt. Könnte aber soziale Unruhen auslösen, wenn dem auf fette und unansehliche Bürger folgen. Aber Vorsicht: Dazu bitte hochdeutsch reden, damit man Euch nicht für 9-Live-Moderatoren hält.

4. Fernsehverbot: Hat in vielen Familien automatisch soziale Unruhen zur Folge

5. Friedlich demonstrieren kann negative Folgen haben. Z.B. Wiedervereinigung.

 

So. Schönen Aufstand

 

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29.04.09 16:26

17924 Postings, 4825 Tage BRAD P007Sagt bloß die Tipps kanntet Ihr schon

29.04.09 16:34
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17924 Postings, 4825 Tage BRAD P007Erst.Anzeichen von sozialer Unruhe: Schwarz für #1

29.04.09 17:17
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52823 Postings, 5412 Tage RadelfanDer 1. Mai ist doch in Berlin "traditionell" ein

Tag, an dem solziale Unruhe kräftig ausgelebt werden!  

19.05.09 15:29
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1027 Postings, 4262 Tage Prima VeraBesser soziale Unruhen als unsoziale Ruhe!

mal ganz im Ernst, hier fand ich noch etwas bei "4Investors", Auschnitt aus einer Kolumne der Hamburger Börse. Nicht ganz meine Sicht, aber hübsch!
"Lenin lästerte, ein deutscher Revolutionär würde vor Erstürmung eines Bahnhofs bestimmt eine Bahnsteigkarte kaufen. Bahnsteigkarten gibt es nicht mehr. Und Revolutionen in Deutschland blieben auch Stückwerk. Selbst der Sturz des kriminellen Staatschefs Hitler glückte nur mit aufwändiger ausländischer Hilfe. Aber seither hat sich die deutsche Gemütsruhe vielfach als Tugend bewährt. Zur politischen Stabilität als Standortfaktor sind Fleiß und Zuverlässigkeit der Arbeitnehmer getreten. Die deutsche Arbeiterklasse tut das, was ihr Name besagt: Sie arbeitet. In der langfristigen Betrachtung kommen in Deutschland auf 1.000 Arbeitnehmer pro Jahr 2,4 Streiktage ? das ist Weltrekord. Sogar in der Schweiz wird mehr gestreikt. Das Tabellenende in der EU zieren Spanien, Italien und Frankreich mit jeweils über 70 Streiktagen. Kein Vorbild für uns, so wenig wie Aufruhr, Randale oder gar die Entführung von Managern. DGB-Chef Michael Sommer, der als Chef der Einheitsgewerkschaft besondere Verantwortung trägt, weiß das. Erst recht die Politikprofessorin Gesine Schwan. Beiden nun vorzuwerfen, sie hätten zu sozialen Unruhen aufgerufen, ist Stimmungsmache. Sommer sorgt sich, dass der kleiner werdende Kuchen des BIP gerecht verteilt wird. Denn dass die soziale Schere in Deutschland immer weiter auseinander klafft, ist in guten Zeiten eher zu verschmerzen als in schlechten. Soziale Gerechtigkeit muß sich nicht bloß die Regierung, sondern jeder in Deutschland auf die Fahnen schreiben, sie ist die Grundlage des sozialen Friedens und einer funktionierenden Wirtschaft. Kurzum: Ein Pfund, mit dem wir wuchern können."  

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