Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 26.06.19 19:23
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 189287
neuester Beitrag: 26.06.19 19:23 von: LuckyPunch7. Leser gesamt: 20166462
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02.12.15 10:11
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Clubmitglied, 26398 Postings, 5228 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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189261 Postings ausgeblendet.

26.06.19 16:14

2047 Postings, 1349 Tage Viking@Taylor

setz Dich mal drauf, vielleicht zündet sie dann ;-)  

26.06.19 16:14
1

513 Postings, 222 Tage Herr_RossiTaylor1

....tut mir leid für dich, dass dein Leben nicht besser verlief....wird schon noch werden!  

26.06.19 16:19

1083 Postings, 4346 Tage zoli2003Ruhige Hitze

DAX hält sich im leichten Plus. Da wird Steinhoff nicht weiter mehr Grün werden. (Alte Regel)
Vielleicht schafen wir zum TaGesende gar 8,x ct? Abverkauf der 7,55ct Käufer scheint jedenfalls durch ;-)

 

26.06.19 16:34
14

731 Postings, 441 Tage DollarblickZur Schadensersatzklage 3. Beitrag

26.06.19 16:40
1

1016 Postings, 3035 Tage KleinerInvestor@Dollarblick

Danke für das Teilen der Infos! Frage an dich (du bist doch Anwalt?):

Wie siehst du den Schaden, den die alten Anleihengläubiger durch den Zwangsverkauf der Anleihen erlitten haben? U.a. ist da doch sogar die EZB ein Käufer der alten Anleihen gewesen, wenn ich mich recht errinnere.

Da die Banken bei Bekanntgabe die Anleihen in den Bilanzen micht mehr halten durften, haben sie ja einen Schaden erlitten, wie stehen hier die Chancen, dass sie klagen und Erfolg haben könnten?

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/...ihe-15382200.html  

26.06.19 17:01
3

3880 Postings, 2502 Tage brody1977Bloom

berg

https://www.bloomberg.com/news/articles/...ess&utm_source=twitter  

26.06.19 17:08
1

2033 Postings, 526 Tage __Dagobert@Dollarblick

Ich glaube du darfst dich hier nicht zu sehr an das Schadenersatzrecht klammern.

Mit der aus Sicht der Kläger nicht erfolgten Adhoc, wollen Sie nicht zwingend "nur" ins Schadenersatzrecht, sondern (so würde ich es machen) würde ich den Vertrag bzw. das abgeschlossene Rechtsgeschäft wegen eines Willensmangels anfechten; dies mit dem Ziel es rückabzuwickeln.

Die Bestimmung  wird in Deutschland jedenfalls ähnlich sein:
871 abgb:
"War ein Teil über den Inhalt der von ihm abgegebenen oder dem anderen zugegangenen Erklärung in einem Irrtum befangen, der die Hauptsache oder eine wesentliche Beschaffenheit derselben betrifft, worauf die Absicht vorzüglich gerichtet und erklärt wurde, so entsteht für ihn keine Verbindlichkeit, falls der Irrtum durch den anderen veranlaßt war, oder diesem aus den Umständen offenbar auffallen mußte oder noch rechtzeitig aufgeklärt wurde."

Hier brauche ich mich nicht mit dem Nachweises eines Vorsatzes abzuquälen und komme zum selben Ziel.

Zu denken wäre noch an listige Irreführung (mühsamer zu beweisen, da Vorsatz notwendig), laesio enormis (Verkürzung über oder unter die Hälfte des wahren Wertes): auch sehr leicht, da es um faktische vom Sachverständigen zu ermittelnde Werte geht und eigentlich keiner Einvernahme irgendeiner Partei bedarf, da dies eine reine SV Frage ist.  

26.06.19 17:15

741 Postings, 526 Tage iudexnoncalculat@dago

Vollkommen richtig, hier wird über einen willensmangel rück/abewickelt! Alles andere macht für die Kläger keinen Sinn!  

26.06.19 17:18
1

731 Postings, 441 Tage DollarblickKleinerinvestor:

da muß ich zuerst den vollständigen Sachverhalt kennen, aber frage doch einmal Dagobert, er ist ja auch Jurist und wahrscheinlich kennt das Problem besser als ich.....  

26.06.19 17:19
1

306 Postings, 497 Tage algomarin@_Dagobert

"..., so entsteht für ihn keine Verbindlichkeit, falls der Irrtum durch den anderen veranlaßt war, oder diesem aus den Umständen offenbar auffallen mußte oder noch rechtzeitig aufgeklärt wurde."

Muss man hier nicht unterscheiden, wer überhaupt der Vertragspartner beim Aktiengeschäft war?
Und zwar entweder Steinhoff selbst (IPO) oder eben nur ein anonymer anderer Aktienveräußerer. Letzterer wird sich nicht zurechnen lassen müssen, dass er irgendeine sonstige Veranlassung für einen Irrtum bot.  

26.06.19 17:24
4

2033 Postings, 526 Tage __Dagobert@kleininvestor

MMn haben sie keine Chance auf Erfolg. Deshalb wurden die Forderungen bereits abgeschrieben. Eine Pflicht zum Verkauf der Anleihen ist nicht Gegenstand des Vertrages zwischen den Anleihegläubigern und Steinhoff. Ein Schaden der mir hieraus entsteht, kann also aus dem Vertrag heraus sicher nicht geltend gemacht werden (vertragliche Haftung).

Zu einer deliktischen Haftung komme ich aber auch nicht, da kein Schaden entstanden wäre, würden sie die Anleihen über die Laufzeit einfach weiterlaufen lassen. Käme es dann doch zu einem Schaden am Ende der Laufzeit würde das bedeuten, dass Steinhoff insolvent ist - dann ist es also hinfällig etwas geltend zu machen.  

26.06.19 17:26
1

2033 Postings, 526 Tage __Dagobert@algomarin

wir sprechen hier nur von jenen Aktionären, die im Zuge der Emission FSE Listing gekauft haben - ich jedenfalls. da ist natürlich Steini der Vertragspartner.  

26.06.19 17:27

614 Postings, 546 Tage HE1050HSein Trost für uns alle

im Tageschart war heute jedenfalls mehr Bewegung drinne, als gestern.  

26.06.19 17:31

731 Postings, 441 Tage DollarblickDagobert:

die Anfechtung wegen Irrtums nach § 119 BGB wäre zu kompliziert birgt, wie alle Prozesse, enorme Risiken. Ich habe mich durch meinen Beitrag nur auf das Schadensersatzrecht gemäß §826 BGB ganz bewußt beschränkt. Natürlich haben wir noch weitere Möglichkeiten darüber uns juristisch auszutauschen, das würde aber den Rahmen sprengen und vermutlich  auch niemand im Forum verstehen. Danke aber für deinen Gedanken.......  

26.06.19 17:53
3

412 Postings, 559 Tage Fun_trader99CVA Consent Request 4

In 24 Stunden läuft die Frist für die Zustimmung aus. Bitte stellt euch darauf ein, dass auf Freitag verlängert wird. Das war die letzten male immer so. Jedenfalls ist am Sonntag der Monatsletzte, somit sollte am Freitag sowohl die Zustimmung als auch das monatliche Restrukturierungsupdate kommen.  

26.06.19 17:55

731 Postings, 441 Tage DollarblickDagobert:

Ich hatte ganz bewußt das Problem wie folgt beschrieben:

"Ein Problem ist, dass der Wertpapierkauf auf dem Kapitalmarkt zwischen Käufer und Verkäufer anonym stattfindet. Insbesondere die haftungsbegründende Kausalität im Zivilrecht aus der «face-to-face» Situation lässt sich nicht ohne weiteres auf Aktiengeschäfte übertragen. Das klassische Kausalitätserfordernis, wonach der Anleger darlegen und beweisen muss, dass ihm die konkrete Falschmeldung bekannt war und er aufgrund dieser Tatsache seine Investitionsentscheidung getroffen hat oder nicht getroffen hat, ist äusserst schwierig. Ad hoc Mitteilungen sind an die Allgemeinheit gerichtet, sodass schon allein der «Nachweis der Kenntnis der konkreten Falschinformation» für den einzelnen Anleger äusserst schwierig ist."

Für den Fall, dass den Erklärenden (in unserem Fall B) ein Verschulden trifft, so besteht zwar neben dem An­spruch aus § 122 BGB ein Anspruch aus dem sog. ?Verschulden bei Vertragsschluss?  Dabei ist zu beachten, dass dieser Anspruch ist nicht auf das Erfüllungsinteresse begrenzt ist. Außerdem ist bei Mitverschulden eine Schadensteilung nach § 254 BGB möglich, im Gegensatz zu § 122 II BGB, der im Rahmen der c.i.c. nicht anwendbar ist. Auch hier wird eine Anspruchsbegründung nicht einfacher......

 

26.06.19 17:56

3600 Postings, 1559 Tage Taylor1letzte 20min wurde versucht

zu drücken ist doch offensichtlich,
wer gibt billiger ,wenn es mehr gibt?  

26.06.19 17:56

3600 Postings, 1559 Tage Taylor1Xetra Sk sieht man sehr schön

offensichtlich!.LV?  

26.06.19 18:02

2016 Postings, 5235 Tage manhamGedanken zu den juristischen Möglichkeiten.


Ist durch die Tatsache, das Steinhoff in Frankfurt gelistet ist, auch die Folge gegeben, dass sich bei Klagen auch deutsches Recht anzuwenden ist ?
Die Zulassung der Feststellungsklage in Frankfurt läßt dieses vermuten.

Andererseits ist doch überwiegend der Sitz des Beklagten ausschlaggebend.
Also Niederlande, ZA oder sonstwo .  

26.06.19 18:06

1123 Postings, 503 Tage DerFuchs123Klagen

Wenn, dann führt der Weg zu einem eventuellen Erfolg sicherlich über die List - und Irrtumsanfechtung  und somit zu einer Rückabwicklung ex tunc.

Aber soweit sind wir noch lange nicht, da ja derzeit lediglich Feststellungsbegehren angestrengt wurden, deren Tenor in weiten Passagen fragwürdig ist, zumal es die unterschiedlichsten Einkaufspreise bei den jeweiligen Klägern geben wird.

 

26.06.19 18:13

1016 Postings, 3035 Tage KleinerInvestor@Dagobert

Vielen lieben Dank für deine Einschätzung! Da fällt mir ein Steini vom Herzen, dass die Alt-Anleihen-Gläugier keinen Schaden geltend machen können, das hätte die Rechnung massiv beeinflusst.  

26.06.19 19:00
3

1714 Postings, 911 Tage Hai123456Klagen ist doch Unsinn

1. kann sowieso nur Klagen, wer bei der Neuemission 2015 Aktien gekauft hat. Stichwort Prospekthaftung
2. gegen Steinhoff gab es sogar schon vor der IPO Ermittlungen seitens der Staatsnwaltschaft
Die Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit obliegt immer dem Käufer einer Aktie
Und selbst wenn Sammelklagen zugelassen werden, müsste jeder Einzelne selbst noch vor Gericht ziehen.
Es würden Jahre vergehen.
Bisher ist nicht ein einziger Verantwortlicher des Skandals verurteilt worden.
Daher wird Steinhoff was die Klagen angeht in den nächsten Jahren kaum einen Schaden erlangen
Mit freundlichen Grüßen
Hai

 

26.06.19 19:07

1352 Postings, 524 Tage Der Pareto@Taylor:

"wurde versucht     drücken ist doch offensichtlich"

Drück mal deine Frau - dann wird alles gut!  

26.06.19 19:20
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332 Postings, 553 Tage LuckyPunch79yes!! ein guter Tag!

Nabend zusammen


Lazoman hatte es ja heute gepostet! Steinhoff geht in die Offensive und verklagt u. A. Jooste.

Möglicherweise ist heute der Tag, den man sich im Kalender ankreuzen sollte, da er die Trendwende einläutet!
Greenday ist ebenfalls. Schön, schön aber es geht ja noch weiter!

Wie auch schonmal heute angeregt wurde, könnte bei Verurteilung von Jooste und dem Rest der Bande die Schuld abgewälzt werden.

Welches Recht gilt ?

Das Niederländische Recht ! ( Ausnahme US ansässige Firmen)

Hier die Quelle:
Das offizielle Verkaufsprospekt von der Steinhoff Aktie
http://www.steinhoffinternational.com/downloads/...020%20November.pdf

Leider Schreibgeschützt. Aber jeder kann ja die Seiten aufrufen.

Seite 1 Hinweis auf Risiken beim Traden dieser Aktie

Seite 60 : Es gilt das Niederländische Recht!


Und nun wird es weiter spannend:

Die Klagewelle aus DE wird es schwer haben in den Niederlande Erfolg zu haben - meine Meinung.

Und im Prospekt wurde auf die Risiken hingewiesen

Und es gibt ein Passus, dass ein Risiko ebenfalls besteht, dass man auf die Erfahrungen des Vorstandes vertraut:

Seite 50
abgeschriebene Passage : the group depends on the skills and experience of its senior ...


Damit ergibt es noch mehr Sinn, dass Steinhoff Jooste und Co. ins Visier nimmt!

Hat der Vorstand den Laden gegen die Wand gefahren, wurde ausdrücklich im Verkaufsprospekt darauf hingewiesen!!!

Aber Steinhoff hat noch ein Ass im Ärmel.

Nach Niederländischem Recht kann auch der Vorstand verklagt werden!

Haftung: Die Gesellschaft hat ein eigenes Vermögen, welches für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet. Die Gesellschafter haften nur für die Einzahlung ihrer Einlage. Ihre Haftung übersteigt die Höhe der Einlage nicht. In besonderen Einzelfällen können die Vorstandsmitglieder der N.V. persönlich haften.

https://www.hk24.de/produktmarken/...ellschaftsformen-haftung/1156860

Yes!



Gruss Lucky

keine Kauf oder Verkaufsempfehlung.

Bitte nehmt ab jetzt den 8 Cent Deckel runter und lasst den Kurs gen Norden steigen ;) !




 

26.06.19 19:23

332 Postings, 553 Tage LuckyPunch79Ganz genau Hai!


die Geschosse der Kläger werden nur gefährlich ausschauen. Letztendlich werden nur Platzpatronen verschossen.

Eher wird es die ehemaligen Vorstände treffen!

Auch meine Meinung!  

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