Somalische Piraten: Kenia kritisiert Bundeswehr

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eröffnet am: 28.03.09 15:44 von: kiiwii Anzahl Beiträge: 1
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129861 Postings, 6037 Tage kiiwiiSomalische Piraten: Kenia kritisiert Bundeswehr

Kenias Justiz kritisiert Bundeswehr



Die Bundeswehr warf Waffen der Piraten "aus Sicherheitsgründen" ins Meer, nun beschwert sich die kenianische Justiz. Nach SPIEGEL-Informationen kritisieren die Behörden, deutsche Soldaten hätten wichtige Beweismittel vernichtet.

Berlin - In der Bundesregierung wächst die Sorge, dass der Prozess gegen neun mutmaßliche Piraten die Bundeswehr-Mission im Golf von Aden belasten könnte. Nach SPIEGEL-Informationen bemängelte die kenianische Justiz mehrfach, dass "wichtige Tatwerkzeuge, das heißt die verwendeten Waffen, ins Meer geworfen wurden", heißt es in einem Bericht der deutschen Botschaft in Kenia.

Bundeswehr mit somalischen Piraten: Waffen über Bord geworfen

Die deutsche Besatzung der Fregatte "Rheinland-Pfalz" hatte die gefundenen Waffen laut internen Papieren der Marine aus "Sicherheitsgründen" ins Meer geworfen - darunter eine Panzerfaust, drei Kalaschnikows, eine Tokarew-Pistole, ein Karabiner und ein Schnellfeuergewehr. Noch offen ist derzeit, ob der Kapitän des angegriffenen Frachters "MV Courier" vor Gericht aussagen wird. Seine Aussage wird jedoch von der kenianischen Justiz laut deutscher Botschaft als "geradezu conditio sine qua non", also unverzichtbar, angesehen.



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URL:

   * http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,616050,00.html
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"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B. Russell)

MfG
kiiwii

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