Sönke Wortmann Doku zur WM 2006

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neuester Beitrag: 18.09.06 09:55
eröffnet am: 04.07.06 09:22 von: schibi Anzahl Beiträge: 5
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04.07.06 09:22
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552 Postings, 5701 Tage schibiSönke Wortmann Doku zur WM 2006

aus: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=839806

Wenn Ballacks Wade behandelt wird, Teammanager Oliver
Bierhoff das Spiel der Gegner analysiert oder in der Halbzeit klare
Worte von Jürgen Klinsmann fallen - ein Mann ist immer dabei: der
Regisseur Sönke Wortmann ("Das Wunder von Bern"). Wortmann
dokumentiert für die ARD den Weg der deutschen Elf durch die FIFA WM
2006 und hat exklusiven Zugang auch zu jenen Bereichen, die für die
aktuelle Berichterstattung tabu sind: das WM Quartier, die
Unterkünfte der Spieler, das Trainingsgelände und sogar die Kabinen
und die Team-Räume innerhalb der Stadien. "Sönke Wortmann ist der
ideale Mann für dieses Unternehmen. Er hat einen Background als
aktiver Fußballer, das dramaturgische Gespür eines
Spielfilmregisseurs und vor allem die Leidenschaft für den Sport", so
Ulrich Deppendorf, WM-Gesamtkoordinator der ARD und
WDR-Fernsehdirektor.

 

04.07.06 09:23

552 Postings, 5701 Tage schibiKinoreif?

ABENDBLATT: Herr Wortmann, Sie drehen einen Dokumentarfilm über die deutsche Mannschaft bei der WM 2006. Sie haben vorher gesagt, bei diesem Film sei alles möglich: vom Dritten Programm bis Kassenschlager im Kino. Wie weit sind Sie jetzt?

SÖNKE WORTMANN: Bei einem sehr guten DVD-Verkauf.

ABENDBLATT: Aber die Begeisterung im Land ist doch so groß, daß man sich vorstellen kann, so einen Film im Kino zu zeigen.

WORTMANN: Kino ist nicht so einfach. Sind die Leute bereit, von ihrem Sofa aufzustehen, aufs Fahrrad oder ins Auto zu steigen und dafür zehn Euro an der Kasse zu zahlen, um eine deutsche Mannschaft ausscheiden oder verlieren zu sehen? Ehrlich gesagt: Da habe ich meine Zweifel. Ein Kinofilm muß sich auch für den Verleiher rechnen. Einen Film ins Kino zu bringen, Kopien zu ziehen - das kostet nicht unter einer Million Euro.

ABENDBLATT: Halbfinale reicht also nicht?

WORTMANN: Kommt drauf an, unter welchen Umständen sie ausscheiden würden. Finale wäre mir natürlich viel, viel lieber. Grundsätzlich hatte ich nach dem Sieg gegen die Schweden das Gefühl, daß die Vision von Klinsmann aufgegangen ist. Selbst im Falle einer Niederlage gegen Argentinien hätte niemand mehr an der Arbeit der Trainer gezweifelt. Dafür war das bisher zu überzeugend. Für den Film ist das auch gut. Wenn wir im Achtelfinale ausgeschieden wären, wäre das Interesse des Publikums an einem solchen Film sicher viel geringer gewesen.  

07.09.06 18:10

759 Postings, 5454 Tage FlamingMoeTrailer zur Doku bei Bild online

Einen Monat vor dem Kino-Start gibt's jetzt den Trailer:

http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/...aerchen-wm-film.html

Bin mir sicher, dass der Film an den Kinokassen ein Riesenerfolg wird, der Trailer macht schonmal richtig Lust drauf...  

18.09.06 09:48

552 Postings, 5701 Tage schibiDie Spezies Fußballspieler

Die drei enscheidenden Worte: Deutschland, Sommer und Märchen

Filmregisseur Sönke Wortmann hat die deutsche Fußball-Nationalelf während der WM begleitet und gefilmt – am 5. Oktober läuft der Film in den deutschen Kinos an. Und wenn er nur ein bisschen so ist, wie es der Trailer verspricht, ist eins klar: Das gibt Gänsehaut im Publikum, wenn nicht sogar Tränen.

Der Film heißt „Deutschland. Ein Sommermärchen“, und für Filmemacher Sönke Wortmann sind „Deutschland“, „Sommer“ und „Märchen“ die absolut entscheidenden Worte für diesen Film. Wortmann war dabei: bei der WM in Deutschland, in einem unglaublichen Sommer und bei dem Märchen, von dem die deutschen Fans bis zum Halbfinale geträumt haben: Fußball-Weltmeister 2006 zu werden. Wortmann war mit seiner Kamera dabei, wenn Trainer Jürgen Klinsmann den Spielern kurz vor Spiel eintrichterte „Die haben Muffe vor euch!“ oder wenn die Mannschaft mit dem Bus zum Hotel gebracht wurde: Nach dem „kleinen Finale“ in Stuttgart zum Beispiel, wo tausende Fans die Mannschaft erwarteten: ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer und Sprechchöre, die die Mannschaft bejubelten.

Dass eine Kamera all die Szenen aufgenommen hat, war für alle Beteiligten zunächst sicher nicht ganz einfach. Wortmann hat seine Arbeit mit der eines „Tierfilmers, der sich langsam anschleicht“ verglichen – in diesem Fall musste er sich geduldig an die Spezies „Fußballspieler“ anschleichen . Und es war nicht nur der Wunsch der Filmemacher, sondern auch der Wunsch der Spieler, dass der Erlös des Filmes für einen guten Zweck gespendet wird: er geht an die SOS-Kinderdörfer.
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Kinostart ist am 5. Oktober, gegen Ende des Jahres soll „Deutschland. Ein Sommermärchen“ in der ARD ausgestrahlt werden, und der 8. Februar ist als Erscheinungstermin für die DVD geplant.

Achso, Klinsi hat die Rohfassung bereits gesehen und sei „sehr begeistert gewesen. Bei der Premiere in Berlin am 3. Oktober wird sich die deutsche Nationalmannschaft den Film ansehen.

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Artikel von swr3.de, 15.09.06  

18.09.06 09:55

95440 Postings, 7194 Tage Happy EndWortmanns Werbemaschinerie

ist in vollem Gange... :-(  

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